Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Gedanken für den Tag

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Stefanie Maderthaner

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Stefanie Maderthaner

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Die Botschaften der Hände" von Ingrid Pfeiffer, Autorin und Germanistin Sommer 2020 - wer in diesem von Covid-19 bestimmten Jahr an Hände denkt, hört unweigerlich die Mahnung, das Händeschütteln zu vermeiden. Berührung ist jedoch das Erste, was mit Händen assoziiert wird, umso größer die Irritation. Und umso wichtiger sei es, den Händen unsere volle Aufmerksamkeit zu widmen, findet die Autorin und Germanistin Ingrid Pfeiffer. Denn Hände seien weit mehr als anatomisch zu beschreibende Teile des menschlichen Körpers, der nun von anderen fernzuhalten ist: "Wir sind in unseren Händen und zwar sowohl in ihrem Tun (und Lassen) als auch in ihrer Art. Ihr Charakter ist unser Charakter. Hände sind Boten des jeweils individuellen menschlichen Wesens. In den Händen kann man lesen, ohne Handleserei zu betreiben". Die Sprache wisse davon und fordere mit vielen Redewendungen und detailreichen Beschreibungen dazu auf hinzuschauen und zu entdecken.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

Präsentation: Sonja Watzka Musikauswahl: Stefanie Maderthaner

07.52 Uhr
Leporello

Malen mit Medikamenten Aus den Pigmenten medizinischer Produkte macht Monika Kus-Picco großformatige Bilder. Zu sehen sind diese jetzt im Museum Angerlehner in Thalheim bei Wels. Die 1973 geborene Künstlerin hat bei Adolf Frohner an der Universität für Angewandte Kunst in Wien studiert und war dann bei Herbert Brandl in Düsseldorf. Die medizinischen Materialien erweitern seit gut zwei Jahren die Farbpalette der bildenden Künstlerin. Auslösend dafür war eine persönliche Erfahrung im Familienkreis: Monika Kus-Picco musste einen Weg finden, mit der Alzheimer-Erkrankung ihrer Mutter umzugehen. Entstanden sind so die ersten "Medikamentenbilder". Gestaltung: Ilse Huber Planen am Land Mitten im Dreiländereck Österreich-Slowenien-Ungarn liegt der beschauliche Naturpark Gori?ko. Dessen Zentrum bildet Grad, das größte Schloss Sloweniens. Hier zeigen noch bis Anfang Oktober Architekturstudenten der Technischen Universitäten Wien, Graz und Ljubljana ihre Projekte für ein neues Leben auf dem Land. "Countryside Revisited" lautet der Titel der Schau. Wie könnte ein Schweinestall mit architektonischem Anspruch aussehen, oder ein Kräuterhof, eine Käserei? Der Student Thomas Sieberer überrascht mit einem Entwurf für ein Weingut, das Altes und Neues in sich vereint. Gestaltung: Thomas Hochwarter

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

mit Irene Suchy. Beethovens Sonate op. 7 als Geschichte eines Helden, analysiert von der Komponistin Johanna Kinkel: komödiantische Intrige, Zweifel, Einwände, Beteuerungen, sogar ärgerliche Verleugnungen, und ein Versuch, den Gegenstand der Diskussion ins Lächerliche zu ziehen.

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

Dirk Ulrich vom Alpenzoo Innsbruck spricht über den Baummarder. Teil 1: Ein prominenter Verwandter Gestaltung: Thomas Thaler Der Baummarder ist ein scheues Waldtier. In freier Wildbahn bekommt ihn kaum jemand zu Gesicht. Wer ihn sehen will, ist auf den Zoo - etwa den Alpenzoo Innsbruck - angewiesen. Wird ein Marder gesichtet, handelt es sich fast ausnahmslos um den nahen Verwandten, den Steinmarder. Dieser hat als Kulturfolger nicht immer den besten Ruf. Er lärmt im Dachboden, beißt Kabel im Auto durch, oder dringt in den Hühnerstall ein. Der Baummarder hat seine ökologische Nische als Kletterkünstler in hohen Bäumen des Waldes gefunden. Dort schläft er tagsüber in Astgabeln oder Baumhöhlen, und dort geht er vorwiegend in der Dämmerung auf Jagd. Er räumt Vogelnester aus und liefert sich wilde Verfolgungsjagden mit Eichhörnchen. Am Boden ist der Baummarder vor allem zur Paarungszeit zu finden. Dann markiert er an auffälligen Stellen - etwa an Baumstümpfen oder Steinen - sein Revier. Männliche Tiere legen oft weite Strecken zurück, um möglichst viele Weibchen zu decken. Aufgrund seiner ausgedehnten Reviere ist der Baummarder auf große, zusammenhängende Waldflächen angewiesen. Er bevorzugt naturnahe Wälder, wo er auf Grund der größeren Biodiversität auch ein größeres Beutespektrum vorfindet. Stellenweise hat er daher Lebensräume verloren. Insgesamt gilt er jedoch nicht als gefährdet und zählt in Österreich noch zum jagdbaren Wild.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Fundament des Staates

100 Jahre Bundes-Verfassungsgesetz (1). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber Am 1. Oktober 2020 wird die Österreichische Verfassung bzw. das Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG) 100 Jahre alt. Verfolgen wir die Spur ihrer Entstehung, so führt sie weit zurück in die wechselvolle Geschichte unseres Landes und erreicht ihren Gipfelpunkt in den Jahren zwischen 1918 und 1920, als sich Österreich von einer Monarchie in eine Republik verwandelt. Artikel 1 im Bundes-Verfassungsgesetz definiert es genau: "Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus". Es sind also die Bürgerinnen und Bürger, die 1920 zu den neuen Souveränen des Landes werden. Das hat weitreichende Folgen. Neben Demokratie und Republik, rückt auch die Bundesverfassung den einzelnen Menschen in den Vordergrund und schützt ihn vor einem zu großen Machteinfluss des Staates. Selbst wenn der Artikel 1 unmissverständlich formuliert wurde, besteht heute eine eklatante Wahrnehmungsdivergenz zwischen der Bedeutung der Verfassung, die ihr durch Jurististinnen und Juristen zugemessen wird und ihrer Verankerung im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger. Die Verfassung ist also nicht nur Teil einer höchst anspruchsvollen Disziplin der Rechtswissenschaften, sondern auch etwas, das alle Bürgerinnen und Bürger angeht und sich auch explizit an uns richtet. Weshalb aber ist diese notwendige breite Identifikation eigentlich nicht genügend im Bewusstsein verankert? Dennoch gilt die Österreichische Verfassung den juristischen Expertinnen und Experten in vielerlei Hinsicht als richtungsweisend und fand international große Beachtung. Der 1881 in Prag geborene Rechtswissenschaftler Hans Kelsen gilt als der "Architekt" der Bundesverfassung. Er hat als Urheber mehrerer Entwürfe zur Verfassung den schwierigen Prozess der politischen Konsensfindung begleitet, denn gerade die Grundkonzeption des Staatsfundaments war durch die ideologisch weit auseinanderreichenden Positionen schwierig. So konnte man sich 1920 beispielsweise nicht auf einen Grundrechtskatalog einigen, sondern übernahm jenen aus dem Staatsgrundgesetz von 1867. Das Radiokolleg widmet sich anlässlich des Verfassungsjubiläums der Entstehung der Bundesverfassung und stellt die Grundprinzipien Demokratie, Republik, Bundesstaat und Rechtsstaat ins Zentrum.

09.30 Uhr
Radiokolleg - "Holz, Stroh, Lehm Wasser"

Eine Anleitung zum nachhaltigen Bauen (1). Gestaltung: Margit Atzler, Franziska Dorau Die Baubranche ist weltweit einer der großen CO2-Sünder. Große Mengen des Rohstoff- und Energieverbrauchs werden am Bausektor verursacht - beim Bauen selbst, aber auch in der Herstellung von Baustoffen. Da ist zum einen Zement, der in großen Mengen verwendet wird und bei dessen Gewinnung riesige Mengen an CO2 entstehen. Zum anderen werden Dämmstoffe wie Styropor eingesetzt, die weder zu einem angenehmen, gesunden Raumklima beitragen, noch nachhaltig sind. Wird ein Haus abgerissen, bleiben große Mengen an Müll zurück, der nicht wiederverwertet werden kann. Das Bauwesen hinkt in Fragen der Ressourceneffizienz dramatisch hinter den technischen Möglichkeiten her. Viele Probleme der Bauphysik könnten, so Verfechter von Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, bereits mit dem richtigen Material gelöst werden. Außerdem: ohne Transformation der Bauindustrie wird es keine Klimawende geben. Doch wie könnte "nachhaltiges Bauen" gehen? Die natürlichen Baustoffe Holz und Lehm, aber auch Stroh wurden jahrtausendelang im Hausbau eingesetzt, bis sie von "modernen", scheinbar robusteren Materialien abgelöst wurden. Früher mit "Armut" assoziiert, haftet ihnen heute der "Ökostempel" an. Der Architekt Andi Breuss beschäftigt sich mit alten Prinzipien des Hausbaus mit Lehm und verwendet den Lehm vom eigenen Acker zur Adaptierung und Neugestaltung von Bestandsgebäuden, zum Beispiel in Mitterretzbach im Weinviertel. Der Förster und Betriebswirt Erwin Thoma gründete seine Firma, um für seine mittlerweile erwachsenen Kinder "das gesündeste Haus" zu bauen. Heute baut die Firma Thoma Vollholzhäuser nach dem Kreislaufkonzept. Vor allem in Zeiten klimatischer Veränderungen sind gängige Bauweisen dringend zu überdenken, auch was den Umgang mit und den Einsatz von Wasser betrifft. Das Projekt der "Schwammstadt Berlin" beispielsweise versucht, die Großstadt für Starkregenereignisse zu wappnen, der Versiegelung der städtischen Bodenflächen entgegenzuwirken und Konzepte zu entwickeln, wie große Wassermengen aufgenommen, gespeichert und in Hitzeperioden zur Kühlung wieder abgegeben werden können. Ein Lehrgang der Technischen Universitäten Wien und Graz setzt sich mit der ganzheitlichen Betrachtung des Lebensweges von Bauwerken auseinander und legt die Grundlage für neue Planungsqualität, wie auch modifizierte Bauprodukte und Bausysteme. Für Strohballenhäuser gibt es im Internet zahlreiche Anleitungen zum selberbauen. Doch geht das wirklich so einfach? Und wie sieht es mit Brandschutz aus? Wie eignen sich Holz, Stroh und Lehm als Träger, Dämm- und Verbundstoffe? Welche Aspekte sind beim Einsatz der jeweiligen Materialien zu beachten und welche Kombinationen sind in unserem Klima sinnvoll? Warum werden die nachhaltigen Lösungen, die selbst in der Umsetzung einfach zu bewerkstelligen wären, nicht längst flächendeckend eingesetzt? Warum wird bei den großen Problemen Lebensraumknappheit und Bodenversiegelung weitergemacht wie bisher?

09.45 Uhr
Radiokolleg - Singen mit ideologischem Grundton

Das Volkslied und seine politische Instrumentalisierung (1). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht Volksmusik und insbesondere Volkslieder sind für viele Menschen lebendiger Ausdruck von Identität, Unverwechselbarkeit und Zusammengehörigkeit - Schlagwörter, die in Zeiten von Globalisierung und bröckelnder gesellschaftlicher Solidarität offenbar immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dafür sprechen auch die in den vergangenen Jahren gestiegenen Verkaufszahlen von Tonträgern aus diesem Genre. Heimat, Liebe, Abschied, Verlust - in Volksliedern werden immer gültige Themen verhandelt, verpackt in eingängige Melodien; vielleicht ist es aber auch die Sehnsucht nach dem vermeintlich Ursprünglichen und Natürlichen, das für manche deren besonderen Reiz ausmacht. Allerdings war dieses vermeintlich "Ursprüngliche" und "Natürliche" schon im späten 18. Jahrhundert, als der Begriff "Volkslied" zum ersten Mal aufkam, etwas höchst Künstliches - ein ästhetisches Konstrukt, entworfen von Gebildeten, die an der Schwelle zur Industrialisierung sehnsuchtsvoll auf eine "gute alte Zeit", auf ein ländliches Idyll zurückblickten. Die romantischen Volkslieder sollten weder frivol, noch städtisch und erst recht nicht politisch sein - doch das änderte sich bald. So spielten Volkslieder zum Beispiel schon im Vormärz für die nationale Identitätsbildung eine große Rolle. Der zunehmende Nationalismus im 19. Jahrhundert beförderte auch das Anlegen umfangreicher Volkslied-Sammlungen. In Österreich führte diese Sammeltätigkeit 1904 zur Gründung des so genannten "Volksliedunternehmens", das eine repräsentative Ausgabe des Liedgutes in Österreich und den damaligen Kronländern erstellen sollte. Es ging darum, regionale Eigenheiten zu fördern, gleichzeitig aber auch dem Vielvölkerstaat zu einem übergeordneten Nationalgefühl zu verhelfen. Das intensive Sammeln von Volksliedern hielt bis Ende der 1920er Jahre an. Im Jahrzehnt darauf wandelte sich das Interesse - nun stand die Pflege der gesammelten Lieder im Vordergrund, öffentliche Chorauftritte, "Volkslieder-Wettsingen" u. ä. Veranstaltungen boomten. Diese Praxis wurde von den Nationalsozialisten teils direkt übernommen und das "Volkslied" im Sinne ihrer Ideologie instrumentalisiert; und manchmal, so konstatieren Volksliedforscher/innen, wurden Weichen gestellt, die das NS-Regime überdauern sollten: geistig, sprachlich und institutionell ebenso wie in der praktischen "Pflege". 1956 schrieb Theodor W. Adorno, das gemeinsame Singen, besonders von Volksliedern, erinnere ihn an faschistische Massenveranstaltungen. Dass dies "not sei", stehe nirgends geschrieben. Allerdings fügte Adorno noch hinzu: "Zu fragen ist, was gesungen wird, wie und in welchem Ambiente" - und diese Fragen zu stellen, ist nach wie vor aktuell.

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

Mit Ursula Strubinsky Zur 350. Wiederkehr des Geburtstages von Antonio Caldara "Sein Styl ist kühn und feurig und besitzt den seltenen Vorzug, den italienischen, fließenden, einschmeichelnden Gesang mit rigoroser deutscher Gründlichkeit zu vereinen." So begeistert kommentierte die Musikkritik schon vor Jahrhunderten die Kompositionen von Antonio Caldara. Der gebürtige Italiener verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Wien, nachdem er als Vizekapellmeister an den kaiserlichen Hof berufen wurde. Er schuf ein umfangreiches Oeuvre u. a. mit über 80 Opern und mehr als 350 Kantaten. Karl VI. soll Antonio Caldara sehr geschätzt haben. Es wird erzählt, dass der Wiener Hof sehr bestürzt über Antonio Caldaras Ableben am 28. Dezember 1736 war, da man annahm, dass nach ihm sich kein anderer Komponist finden würde, dessen Werke so viel Begeisterung auslösen konnten. Während man den Sterbetag von Antonio Caldara kennt, liegt das Datum seiner Geburt im Dunkeln. Man nimmt an, dass es so um 1670 war. Daher war für heuer eine ganze Reihe von Konzertprojekten für die diesjährige 350. Wiederkehr von Antonio Caldaras Geburtstag geplant. In dieser Ausgabe von "Anklang" möchten wir den Jubilar gebührend würdigen.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

Ex libris Nachlese. ?Geschichten vom lieben Gott? von Rainer Maria Rilke. Es liest Karlheinz Böhm Gestaltung: Peter Zimmermann

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Marie-Theres Himmler. Die Violinistin Maité Louis und der Pianist Nicolas Martin Vizcaino verzaubern mit stimmungsvollem Lokalkolorit. Spanische Tänze, Serenaden und "Zigeunerweisen" versprühen iberischen Flair, der einst auch in der Pariser Salonkultur auf fruchtbaren Boden gefallen ist. Hören kann man das aktuell auf dem neuen Album "Dans les jardins d'Espagne". In diesen "spanischen Gärten" bereitet Nicolas Martin Vizcaino mit seinem Klavierspiel jenen nährstoffreichen Boden, über dem sich das mitreißende Violinspiel von Maité Louis prachtvoll entfaltet. Gemeinsam bringen die beiden zur Blüte, was Pablo de Sarasate in Originalkompositionen und Fritz Kreisler in Bearbeitungen an Noten gesät haben.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

Über Geldflüsse und den Kampf gegen Geldwäsche. Gast: Univ. Prof. Dr. Severin Glaser, Lehrstuhl für Finanz- und Wirtschaftsstrafrecht, Institut für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Moderation: Philipp Blom. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 E-Mails an punkteins(at)orf.at Pecunia "non olet", sagte der römische Kaiser Vespasian - Geld stinkt nicht. Trotzdem werden jährlich bis zu zwei Billionen Dollar weltweit "gewaschen", damit sie den Geruch der Kriminalität verlieren, wie kürzlich die Enthüllung der sogenannten FinCEN zeigten. Eine Serie von Investitionen in legitime Firmen, Immobilienkäufe oder komplexe globale Transaktionen sollen die wahre Herkunft dieser Gelder verschleiern und sie legitimieren, damit weder die Steuerbehörden noch internationale Ermittler den Geldflüssen auf die Spur kommen können. Zwischen dem organisierten Verbrechen und der Strafverfolgung ist längst ein Wettlauf entstanden, den die ErmittlerInnen nur selten gewinnen. Severin Glaser ist Professor für Finanz- und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Innsbruck. Im Gespräch mit Philipp Blom erläutert er, welche Rolle Geldwäsche in der globalen Wirtschaft spielt, wie JuristInnen und Behörden dagegen vorgehen und welchen Schaden internationale Geldwäscher für die Wirtschaft, aber auch für Mieten in Großstädten und für die Umwelt bedeuten. Wenn Sie Fragen, Beobachtungen oder andere Beiträge haben - rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns: 0800 22 69 79 ist die Telefonnummer, E-Mails erreichen uns an punkteins(at)orf.at

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. Il Giardino Armonico, Leitung: Giovanni Antonini; Katia Labèque Marielle Labèque, Klavier. Joseph Haydn: a) Ouvertüre zur Oper "L'isola disabitata"; b) Symphonie fis-Moll Hob. I/45 * Wolfgang Amadeus Mozart: a) Klavierkonzert Nr. 7 F-Dur KV 242; b) Klavierkonzert Nr. 10 Es-Dur KV 365 (aufgenommen am 19. Juni 2019 im Palazzo Mauro de André im Rahmen des "Ravenna Festival 2019"). Präsentation: Gerhard Hafner Die Geschichte der Labèque?Schwestern wird eindrucksvoll in dem Dokumentarfilm "The Labèque Way - A Letter to Katia and Marie" erzählt. Die in Paris aufgewachsenen Töchter der Pianistin Ada Cecchi begannen bereits in jungen Jahren als Duo zu spielen: Berühmtheit erlangte sie mit ihrer Zweiklaviereinspielung von George Gershwins "Rhapsody in Blue", aber ihr Repertoire reichte bald von Johann Sebastian Bach bis Philipp Glass, der für sie ein Konzert komponierte. Beim letztjährigen Ravenna Festival interpretierten Katia und Marielle Labèque, zusammen mit dem italienischen Originalklangensemble "Il Giardino Armonico", zwei der bekanntesten Klavierkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart: KV 242 und KV 365.

15.30 Uhr
Moment

"Ich bekomme keinen Applaus". Beruf: Korrepetitor/in Korrepetitoren sind ein fixer Bestandteil jedes Opernhauses. Am Klavier ersetzen sie bei der Erarbeitung der Stücke das Orchester. Sie imitieren Streicher, Holzbläser und Glockenspiele am Klavier, damit die Sänger punktgenau ihre Einsätze üben können. Korrepetitoren und Korrepetitorinnen sind aber mehr als nur Klavierbegleiter. Bis ins kleinste Detail erarbeiten sie mit den Sängern sämtliche Parameter eines Stückes: Rhythmus, Text, Aussprache, Intonation. Das Produkt ihrer Arbeit ist der glanzvolle Auftritt der Sänger. Sie selbst bleiben dabei im Hintergrund. Gestaltung: Jonathan Scheucher Randnotizen: Barbara Zeithammer

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Halbe-halbe für den Regen. Oder ganz dagegen? Herbst ist Regenzeit in Österreich und für Kalliopi ist das sehr erfreulich, weil die Luft danach so frisch und ihr Kopfweh meist weg ist. Auch Luna kann dem Wasser von oben etwas abgewinnen, ganz im Gegensatz zu unserem Radiohund, der bei Regen am liebsten zu Hause bleiben würde. Aber ein Hund muss Gassi. Und ein Kind muss duschen. Wie macht Linda das, die Wasser auf der Haut überhaupt nicht mag? Linda: "Ich hasse den Regen, weil er nass ist und ich hasse Wasser, wenn es auf die Haut kommt." Luna: "Ich mag den Regen, weil ich drei Allergien habe und wenn es regnet, macht es das ein bisschen besser. Ich finde auch, dass das Wasser so gut ist. Da strecke ich immer die Zunge raus und trinke den Regen."

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Passagen

Im Zeit-Raum: Die Welt mit eigenen Füßen sehen Johannes Kaup spricht mit dem Wanderexperten Christian Hlade und dem Naturforscher Werner Gamerith über das Wandern als Natur- und Selbsterfahrung Aufzeichnung aus dem Großen Sendesaal des RadioKulturhauses vom 23.09.2020 Bearbeitung: Robert Weichinger Wandern in der heimischen Natur boomt - zunehmend auch bei der Jugend. Was passiert mit uns, wenn wir uns in der Natur bewegen? Und welche Erfahrungen und Begegnungen werden möglich, wenn wir die gewohnte Komfortzone verlassen? Werner Gamerith, geboren 1939 in Mödling, ist einer der profiliertesten Autoren und Fotografen im Bereich Naturerfahrung. Christian Hlade, geboren 1964, ist Architekt und Autor des Buches "Das große Buch vom Wandern". Während eines Indienaufenthaltes beschloss er, in einem Bergdorf im Himalaya eine Dorfschule zu errichten. Um diese zu finanzieren, gründete er "Weltweitwandern".

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. Wiener Saxofonist Hans Salomon 87-jährig verstorben In den 1950ern war er an der Seite Joe Zawinuls Mitglied der "Austrian All Stars", rund 15 Jahre später schrieb er die Musik zum Song "Wie a Glock'n", der mit dem Text von Gerhard Bronner und in der Interpretation von Marianne Mendt zur Initialzündung für den Austropop avancieren sollte: Hans Salomon hat als Saxofonist, Komponist und Arrangeur - später auch der ORF-Bigband - rund 60 Jahre hindurch die österreichische Musikszene mitgeprägt. Nach einem an Begegnungen - u. a. mit Miles Davis, Louis Armstrong und Sarah Vaughan - reichen Leben ist Salomon am 24. September 87-jährig in seiner Heimatstadt Wien verstorben.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Der Weg zur deutschen Einheit mit: Rolf Steininger, Historiker, emeritierter Professor für Zeitgeschichte an der Universität Innsbruck Gestaltung: Hanna Ronzheimer Am 9. November 1989 fiel die Mauer in Berlin, ein jahrzehntelanges Symbol des Kalten Krieges, tödliche Hürde für über hundert DDR-Flüchtlinge. Die deutsche Frage war mit dem Fall der Mauer wieder zu einem großen Thema der internationalen Politik geworden. Bundeskanzler Helmut Kohl war sich sicher, dass die weitere Entwicklung nur in Richtung deutsche Einheit gehen konnte und vor allem die Bewohner der DDR eine entsprechende Initiative von ihm erwarteten. Er ergriff diese Initiative und ging als souveränen "Kanzler der Einheit" in die Geschichte ein. Doch der Weg dorthin war keinesfalls in Stein gemeißelt, wie Helmut Kohl später selbst meinte: "Es hätte auch alles ganz anders kommen können." Von Anfang an wurde Kohl uneingeschränkt von US-Präsident George H. W. Bush unterstützt, während von den viel zitierten europäischen Freunden der Deutschen wenig zu sehen war. Im Januar 1990 gab Sowjetführer Michail Gorbatschow angesichts der Schwierigkeiten im eigenen Land den Weg für die deutsche Einheit frei. Am 3. Oktober trat die DDR der Bundesrepublik bei, im Einigungsvertrag bestimmte man diesen Tag fortan zum gesetzlichen Feiertag.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama

Wie ein Virus die Wirtschaft befällt. Gestaltung: Ilse Huber In den letzten 20 Jahren war die Jugendarbeitslosigkeit nicht so hoch wie heuer. Fast 10.500 junge Menschen suchten im August eine Lehrstelle. Allerdings gab es zu diesem Zeitpunkt nur rund 7600 offene Angebote - tausende werden durch die Finger schauen. Eine solide Berufsausbildung ist das erklärte Ziel, nicht erst seit der gesetzlichen Ausbildungspflicht für Jugendliche bis 18 Jahren. Doch wie in den Beruf einsteigen, wenn sogar fertig ausgebildete Personen mit gutem Lehr- bzw. Schulabschluss derzeit ohne Arbeit dastehen? Die Regierung schuf Kurzarbeit und Lehrlingsbonus zur akuten Abfederung der Arbeitslosigkeit. Doch reicht das? Was denken die Betroffenen und wie können sie tatkräftig unterstützt werden?

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Häufigkeit - Ursachen - Therapien Von Sabine Nikolay David, jetzt 6 Jahre alt, ist im Kreise seiner Familie ein aufgeweckter intelligenter und fröhlicher Bub. Seine Sprachentwicklung verlief unauffällig. Mit Eltern, Großmutter, seiner Schwester und weiteren nahen Verwandten spricht er laut, verständlich und klar. Dass er im 2. Lebensjahr, mitten in der Sprachentwicklung, plötzlich aufhörte nach außen zu interagieren - fremde Personen anzulächeln, ihnen zu winken oder auf freundliche Anrede zu reagieren, fiel zunächst nicht besonders auf. Dann dachten seine Verwandten, er sei vielleicht schüchtern. Doch nach und nach wurde klar: Wenn David von Menschen außerhalb seines unmittelbaren Lebensmittelpunkts angesprochen wird, reagiert er entweder gar nicht, oder dreht sich weg, versteckt sich hinter seinen Bezugspersonen, senkt den Blick. Hin und wieder bittet er auch seine ältere Schwester, für ihn zu sprechen. David leidet an "Selektivem Mutismus", dem plötzlichen Verstummen von Kindern im Vorschulalter. Von Eltern und Verwandten zu spät bemerkt, führt das Phänomen außerhalb der Familie oft zu Problemen. Oft landen die betroffenen Kinder in der Sonderschule, weil sie nicht mit Lehrkräften und Klassenkolleginnen interagieren - und dies fälschlicherweise auf mangelnde Intelligenz zurückgeführt wird. Bemerken Vertrauens- und Bezugspersonen den Mutismus rechtzeitig, stehen die Chancen gut, dass die Kinder in der Pubertät aus ihrem Schweigen herausfinden. Eine Sendung über die Dimensionen des Schweigens: das Leiden der Kinder, die aus Angst vor der Welt nicht mit ihr interagieren; den Stress von Verwandten, die jahrelang zum Sprachrohr der Kinder werden und Möglichkeiten, den Kinder durch Therapie wieder zu Kontakten nach außen zu verhelfen.

19.30 Uhr
On stage

Saxofonist Noah Preminger beim Jazzfestival Leibnitz 2019 Ein US-amerikanischer Saxofonist mit Österreich-Bezug feierte am 28. September 2019 im Rahmen des Jazzfestivals Leibnitz sein Österreich-Debüt als Bandleader: Noah Preminger, der 34-jährige gebürtige New Yorker, dessen Großvater ein Cousin von Regisseur Otto Preminger war, hat in den letzten Jahren als kraftvoller Solist und ideenreicher Konzeptionist auf sich aufmerksam gemacht, u. a. im Album "After Life", in dem er klingende Gedanken über das Leben nach dem Tod formuliert. Beim Auftritt im Hugo-Wolf-Saal des Kulturzentrums Leibnitz war nicht nur ein Stück daraus zu hören, sondern auch aus anderen Programmen wie "Preminger Plays Preminger", das Musik aus Filmen des Großonkels ins Visier nimmt. Jason Palmer (Trompete), Kim Cass (Bass) und Dan Weiss (Schlagzeug) komplettierten das kompakte, sehr gut eingespielte Quartett, mit dem Noah Preminger in Leibnitz glänzte. Gestaltung: Andreas Felber

21.00 Uhr
Ex libris

Bücher, Menschen, Themen

21.55 Uhr
Who´s Afraid of ...

Who's Afraid of... - der Ö1 Podcast zum steirischen herbst Thomas Geiger im Gespräch mit Thomas Edlinger In seiner künstlerischen Praxis verwickelt Thomas Geiger Performance, Skulpturale Kunst und Sprache in spielerische, eigentlich unmögliche Kommunikationsformen. So befragt er Büsten berühmter Persönlichkeiten wie Ludwig van Beethoven oder schafft das Bühnensetting für öffentliche Küsse, die sichtbar erscheinen, aber zugleich durch eine trennende Glasscheibe verunmöglicht werden. Geigers Arbeit für den steirischen herbst nennt sich Money Talks. Sie besteht aus Gesprächen mit einem Theologen, einer Psychoanalytikerin und einem Kind. Das Gegenüber der drei ist etwas Reales, das aber nicht sprechen kann: der Kapitalismus. Das ausführliche Gespräch von Thomas Edlinger mit Thomas Geiger finden Sie im Ö1 Festivalpodcast zum steirischen herbst Who´s Afraid of?. auf oe1.orf.at, in der ORF Radiothek und überall dort, wo es Podcasts gibt. +++ Im Spannungsfeld zwischen persönlicher Erfahrung und künstlerisch-erzählerischer Reflexion fragt der Ö1-Festivalpodcast zum steirischen herbst Who's Afraid of... nach: Können wir - angesichts des Virus - nicht einmal mehr uns selbst trauen? Kann man sich gegen Krisenerfahrungen immunisieren? Wie kommt man mit einer als unheimlich empfundenen Zukunft klar? Wie ansteckend ist Paranoia und wer profitiert von ihr? Wie lassen sich die neuen Ängste zwischen Lockdown und Verharmlosung künstlerisch bearbeiten? Mit Kulturschaffenden und Protagonistinnen des steirischen herbstes 2020 führen Petra Erdmann und Thomas Edlinger Gespräche über Ängste, Krisen und Bedrohungsszenarien in unsicheren Zeiten; die Atmosphäre des Ausnahmezustands vertont der Soundkünstler Manfred Engelmayr.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Fundament des Staates. 100 Jahre Bundes-Verfassungsgesetz (1). Gestaltung: Nadja Kayali, Michaela Schierhuber "Holz, Stroh, Lehm Wasser". Eine Anleitung zum nachhaltigen Bauen (1). Gestaltung: Margit Atzler, Franziska Dorau Singen mit ideologischem Grundton. Das Volkslied und seine politische Instrumentalisierung (1). Gestaltung: Sabrina Adlbrecht

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Die Finalistinnen und Finalisten des Ö1-Talentebörse-Kompositionspreises Der Ö1-Talentebörse-Kompositionspreis wurde in diesem Jahr bereits zum siebten Mal vergeben. Die frischgekürte Gewinnerin von der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ist Tanja Elisa Glinsner. Sie wurde von einer fünfköpfigen Fachjury ermittelt und erhält das Preisgeld von - 10.000,-, das von der Oesterreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt wird. Als weiterer Kooperationspartner nimmt der Wiener Musikverlag Doblinger ein Werk der Gewinnerin in sein Verlagsprogramm auf. Tanja Elisa Glinsner wurde nun mit der Komposition eines kammermusikalischen Werkes beauftragt. Im Frühling 2021 soll das neu komponierte Werk unter Verwendung eines Instrumentes aus der Streichinstrumente-Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank uraufgeführt werden. Die Ausschreibung richtete sich an Nachwuchs-Komponist/innen, die an einer dieser fünf österreichischen Musikuniversitäten studieren: Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, Anton Bruckner Privatuniversität Linz, Universität Mozarteum Salzburg und Kunstuniversität Graz. In zwei Zeit-Ton-Sendungen präsentieren wir die Finalisten und Finalistinnen des Wettbewerbs mit kurzen Statements und Aufnahmen ihrer Werke: Helga Aria Parra und Katharina Roth (ABPUL), Antonius Widmann und Ehsan Eskandarzadehshanjani (MUK), Alexander Bauer und Jakob Gruchmann (MOZ), Daniel Serrano (MDW), Anna Arkushyna und Diego Jiménez Tamame (KUG). Ein akustischer Rundblick über die junge Generation an Musikschaffenden an österreichischen Universitäten, die eine breite ästhetische Vielfalt offenbart. Die weiteren fünf Nominierten werden im Zeit-Ton am 5. Oktober präsentiert. Gestaltung: Marie-Therese Rudolph

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr) Zur 350. Wiederkehr des Geburtstages von Antonio Caldara "Sein Styl ist kühn und feurig und besitzt den seltenen Vorzug, den italienischen, fließenden, einschmeichelnden Gesang mit rigoroser deutscher Gründlichkeit zu vereinen." So begeistert kommentierte die Musikkritik schon vor Jahrhunderten die Kompositionen von Antonio Caldara. Der gebürtige Italiener verbrachte 20 Jahre seines Lebens in Wien, nachdem er als Vizekapellmeister an den kaiserlichen Hof berufen wurde. Er schuf ein umfangreiches Oeuvre u. a. mit über 80 Opern und mehr als 350 Kantaten. Karl VI. soll Antonio Caldara sehr geschätzt haben. Es wird erzählt, dass der Wiener Hof sehr bestürzt über Antonio Caldaras Ableben am 28. Dezember 1736 war, da man annahm, dass nach ihm sich kein anderer Komponist finden würde, dessen Werke so viel Begeisterung auslösen konnten. Während man den Sterbetag von Antonio Caldara kennt, liegt das Datum seiner Geburt im Dunkeln. Man nimmt an, dass es so um 1670 war. Daher war für heuer eine ganze Reihe von Konzertprojekten für die diesjährige 350. Wiederkehr von Antonio Caldaras Geburtstag geplant. In dieser Ausgabe von "Anklang" möchten wir den Jubilar gebührend würdigen.

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten