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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Heute um ca. 6.50 Uhr in "Frauenmacht - Frauen machen Politik":


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Humor ist, wenn man trotzdem lacht". Gedanken im Fasching macht sich die Schauspielerin und Autorin Topsy Küppers. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Manchmal springt mir die Kröte aus dem Mund", lacht die Schauspielerin und Autorin Topsy Küppers. "Ich bin eine Meisterin darin, und schade mir selbst damit enorm. So alt wie ich bin, habe ich es immer noch nicht gelernt, meine Spontanität zu zügeln". In diesem Jahr feiert Topsy Küppers ihren 88. Geburtstag und verfügt über jede Menge humorvolle und schlagfertige Lebensweisheit. Und die versprüht sie in ihren "Gedanken für den Tag" mitten im Fasching: Ob es nun um die Frage geht, was Hildegard von Bingen und Cremeschnitten gemeinsam haben oder warum sie den Gruß "Servus" so viel lieber mag als ein lässiges "Hallo Frau Küppers ... "


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Hans Georg Nicklaus. Das Opus 1 eines Zwölfjährigen, Streicher, die wie ein Hund heulen, drei Polkas, die für einen Faschingsball gänzlich ungeeignet sind. Wer bei Polka an die Ballsaison denkt oder an zünftige böhmische Tänze, der wird bei den folgenden drei Polkas enttäuscht, vielleicht aber auch angenehm überrascht sein: es sind die Polkas eines Tschechen, der nicht nur in seiner Heimat in Prag als Geiger in der Tschechischen Philharmonie musikalisch geprägt wurde, sondern auch im Paris der 20er Jahre. Und das hört man - und wie man das hört!


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Latinistin Ursula Gärtner über Tiere in antiken Fabeln. Teil 2: Kurzweilige Kunst Gestaltung: Renate Pliem Man kennt sie aus dem Schulunterricht: den Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen und der sie deshalb schlechtredet - sie wären sowieso zu sauer gewesen. Oder den Wolf, der das Lamm frisst und sich vorher dafür rechtfertigen will. Tiere in Fabeln sind sehr eloquent. Sie agieren einerseits wie Menschen, und doch kommen auch ihre tierischen Verhaltensweisen zum Vorschein. "Dieses Spannungsfeld macht den Reiz der Fabel aus", sagt Ursula Gärtner. Sie ist Professorin für Klassische Philologie an der Universität Graz und Spezialistin für antike Fabeln. Wichtig für sie ist es auch, Fabeln nicht nur aus dem heutigen Blickwinkel zu betrachten, sondern im Kontext der Entstehungszeit zu sehen. Die "Moral von der Geschicht", die Fabeln nachgesagt wird, gibt es nicht immer: Oft wird die Welt einfach so gezeigt, wie sie ist. Und wenn ein Frosch neidisch auf die Größe eines Rindes ist und sich deshalb aufbläst, platzt er eben. In einem Sparkling Science Projekt mit Schüler/innen wird eine digitale Schulausgabe mit antiken Fabeln gestaltet. Außerdem werden kreative Umsetzungen auf einem Schüler/innenkongress präsentiert.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Bestandsaufnahmen einer brüchigen Demokratie (2). Gestaltung: Ulla Ebner, Ina Zwerger Im größten Land Lateinamerikas hat eine neue Ära begonnen. Anfang des Jahres hat der ultrarechte Ex-Militär Jair Messias Bolsonaro das Präsidentenamt in Brasilien übernommen. Nimmt man seine Ankündigungen ernst, so dürfte dort kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. In den vergangenen 15 Jahren wurde die Geschichte des Landes zu einem großen Teil von der Politik der linken Arbeiterpartei (PT) geprägt. Brasilien galt als Vorzeigeland in punkto Armutsbekämpfung. 40 Millionen Menschen stiegen aus der Armut in eine untere Mittelschicht auf, der Hunger im Land wurde quasi ausgerottet, tausende Angehörige sogenannter bildungsferner Schichten, bekamen die Chance auf ein Universitätsstudium. Der brasilianische Kultursektor blühte auf. Doch die Arbeiterpartei ist zum Teil an ihren eigenen Erfolgen gescheitert. Der Aufstieg armer Gesellschaftsschichten hat die Mittelschicht verärgert, sie fühlte sich von der Politik übergangen. Die PT hat demokratische Institutionen gestärkt, unabhängige Korruptionsermittlungen ermöglicht - und geriet selbst unter deren Räder. Eine schwere Wirtschaftskrise und die Aufdeckung riesiger Korruptionsskandale in fast allen Parteien haben das Vertrauen in das politische System stark beschädigt. In Mitten dieser Krisen schlug die Stunde des polternden Bolsonaro, der sich - obwohl schon 30 Jahre als Abgeordneter tätig - erfolgreich als "Anti-System-Kandidat" inszenieren konnte. Der neue Präsident hat angekündigt, im Land "aufräumen" zu wollen. Mit harter Hand will er Korruption und Drogenkriminalität bekämpfen. Kritiker/innen befürchten einen massiven Demokratieabbau in den kommenden Jahren. Das wirtschaftspolitische Projekt der neuen Regierung setzt Kurs auf eine neoliberale Wende. Garant dafür ist der Finanzmarktguru Paulo Guedes. Dieser plant einen harten Sparkurs, Kürzung der Sozialleistungen, Privatisierungen und die Öffnung der Märkte. Zu befürchten ist, dass die Ungleichheit wieder dramatisch steigen wird und die Erfolge im Bereich der Armutsbekämpfung zunichte gemacht werden. Das gesellschaftspolitische Projekt des neuen Präsidenten birgt enormen Sprengstoff. Bolsonaro glaubt nicht an den Klimawandel, er bekämpft stattdessen homosexuelle Menschen, indigene Bevölkerungsgruppen und Feminist/innen. Sexualaufklärung und das Hinterfragen traditioneller Geschlechterrollen wird als "Gender Ideologie" verunglimpft und soll aus Schulen und Universitäten verbannt werden, ebenso die emanzipatorischen Pädagogik des Brasilianers Paulo Freire. Unterstützt wird Bolsonaro unter anderem von den einflussreichen evangelikalen Pfingstkirchen. Sie sind längst zu einer politischen Macht im Land geworden, stellen ein Drittel der Abgeordneten im Parlament und betreiben eigene TV-Sender. Manipulierend haben auch soziale Medien in den Wahlkampf eingegriffen. Insbesondere Whatsapp wurde zur Spielwiese exzessiver Fake News Kampagnen.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

Grippeforschung und Grippebekämpfung (2). Gestaltung: Madeleine Amberger Influenza ist wahrlich keine exotische Krankheit. Pandemien, die Millionen Menschen das Leben kosten, brechen zwar nur alle paar Jahrzehnte aus. Doch die sozusagen ganz gewöhnliche, saisonale Grippewelle gibt es jedes Jahr. Und jedes Jahr sterben an der Viruskrankheit weltweit rund eine halbe Million Menschen. Besonders gefährdet sind Kinder, Menschen über 60 sowie Herz-Kreislaufkranke. Die Spanische Grippe von 1918/1919 gilt als die verheerendste Seuche aller Zeiten, die sogar die mittelalterliche Pest übertraf. Das Influenzavirus H1N1 wütete auf allen Kontinenten: von entlegenen Dörfern in Alaska bis in die Schützengräben Frankreichs. Weltweit starben geschätzte 50 Millionen Menschen. Zu den prominenten Opfern zählten auch der österreichische Maler Egon Schiele und seine schwangere Frau Edith. Grundsätzlich gibt es drei Typen von Influenzaviren: A, B und C. Pandemien lösen üblicherweise die Influenza-A-Viren aus. Der natürliche Wirt sind Wild- und Wasservögel, die ihrerseits Hausgeflügel anstecken. Menschen erkranken zwar nur selten an Vogelgrippe, doch im Fall einer Ansteckung verläuft die Krankheit meist schwer oder sogar tödlich. Die meisten Vogelgrippefälle zählt man in Asien, wo Menschen auf dem Land in unmittelbarer Nähe mit ihrem Geflügel leben. Überspringt ein Vogelgrippevirus nun die Artenschranke und wechselt in Schweine, Pferde oder auch Meeressäuger, kann es in der Folge Menschen leichter anstecken. Umso wichtiger ist daher ein regelmäßiges Monitoring von neuen Virenvarianten, um für eine künftige Epidemie besser gerüstet zu sein. Zwar gibt es mittlerweile einige antivirale Grippemittel auf dem Markt, doch nach wie vor gilt Prävention als die beste Waffe. Sie funktioniert freilich nicht perfekt. In der nördlichen Hemisphäre überlegen Grippeexperten im Februar, welche Stämme in der kommenden Herbst-Winter-Saison aktiv sein werden. Da der Impfstoff-Cocktail in Hühnereiern produziert wird, dauert die Herstellung von Millionen Dosen Monate. Doch Influenzaviren sind höchst wandelbare Erreger. Der Impfstoff ist daher meist nur zu 60 Prozent, in manchen Jahren gar nur zu 30 Prozent wirksam. Forscher/innen arbeiten seit langem an einem Universalimpfstoff, der über Jahre vor jedem Grippevirus schützen soll.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Zwischen Poesie und Regimekritik (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Sergej Nikitin war 14 Jahre alt, als er erstmals ein Lied des Dichters und Chansonniers Bulat Okudschawa hörte und daraufhin beschloss, Gitarre zu lernen. Es war Ende der 1950er Jahre. Nach Stalins Tod hatte der neue sowjetische Machthaber Nikita Chruschtschow ein politisches Tauwetter eingeleitet. Eine neue Dichter- und Sängergeneration wagte es, das auszudrücken, was im offiziellen Kulturschaffen unterdrückt wurde. Bulat Okudschawa begründete ein Genre, das später als Autorenlied oder Gitarrenlyrik bezeichnet wurde. Im Kontrast zum heroischen Pathos und dem künstlichen Frohsinn des staatlich verordneten Kunststils vermittelten diese Lieder ein weites Spektrum von Inhalten - von authentischen menschlichen Gefühlen und Sehnsüchten bis hin zu scharfer Regimekritik. Die Texte durften nicht gedruckt werden, Schallplattenaufnahmen konnten die berühmtesten Liedermacher wie Bulat Okudschawa, Alexander Galitsch und Wladimir Wyssozkij nicht machen. Doch inoffiziell fanden die Lieder - vor allem auch dank des Tonbands, das damals verfügbar wurde, eine weite Verbreitung. Studenten formierten sich in Singbewegungen, ausgehend vom Moskauer Staatlichen Pädagogischen Institut. Es war das einzige, an dem Kinder von politisch Verfolgten der Stalinzeit relativ problemlos aufgenommen wurden. Sergej Nikitin studierte Physik, spielte Gitarre und sang in mehreren Ensembles, bevor er mit seiner Frau Tatjana, auch sie eine Physikerin, vor allem im Duo auftrat. Im Unterschied zu den Liedermachern Okudschawa, Galitsch und Wyssozki verfassten die Nikitins keine eigenen Texte. Sie wählten Gedichte bedeutender russischer Poeten, und Sergej Nikitin vertonte sie. Die Physik, sagt Sergej Nikitin, war ein von sozialistischer Ideologie weitgehend freier intellektueller Raum, die mit Gitarrenbegleitung gesungene Poesie ein Raum der geistigen Freiheit. Im März wird Sergej Nikitin 75 Jahre alt. Als Physiker sind die Nikitins in Pension, doch Konzerte geben sie bis heute.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

Universelle Vielseitigkeit - Erinnerungen an Anny Schlemm Ausschnitte aus Werken von Friedrich Smetana, Jacques Offenbach, Giacomo Puccini, Ruggero Leoncavallo, Eduard Künneke, Leo Fall u.a. Gestaltung: Christoph Wagner-Trenkwitz. In ihrer fast 60 Jahre umspannenden Karriere hat die 1929 - vor 90 Jahren - in Neu-Isenburg bei Frankfurt geborene Anny Schlemm diverse stimmliche Verwandlungen durchgemacht: Von der Soubrette über den jugendlich-lyrischen zum lirico-spinto-Sopran, dann zum Mezzosopran und schließlich ins Charakterfach. Ohne all die Rollen ihrer Studiotätigkeit, vor allem bei deutschen Rundfunkanstalten, mitzurechnen, hat sie auf der Bühne über 120 Partien gestaltet - doch ganz egal in welchem Fach und egal ob lyrisch empfindsam, spielerisch kokett, finster bedrohlich oder als Operetten-Diva mit augenzwinkerndem Charme: die individuell timbrierte Stimme der Schlemm war stets wiedererkennbar - und ihr facettenreiches Ausdrucksvermögen, ihre bewegende Gestaltungskraft, ihre pointierte Textbehandlung und ihre enorme Verwandlungskunst unvergleichlich.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

100 Jahre Frauenwahlrecht: "Zur Kritik der Weiblichkeit" von Rosa Mayreder. Es liest Mercedes Echerer. Gestaltung: Julia Zarbach Rosa Mayreders Werk "Zur Kritik der Weiblichkeit", erschienen 1905, zählt heute zu den wichtigsten Schriften der ersten Frauenbewegung. Die Essays zeigen Mayreder als politische Denkerin, ihrer Zeit weit voraus, denn kaum eine Theoretikerin ihrer Generation hat Machtverhältnisse, Gewaltformen und Sexualität so radikal hinterfragt. Rosa Mayreder (1858-1938) ist eine der bekanntesten Vertreterinnen der österreichischen Frauenbewegung und eine der bedeutendsten Essayistinnen der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. 1893 gründete sie gemeinsam mit anderen Frauen den "Allgemeinen österreichischen Frauenverein". Sie schrieb auch Romane, Erzählungen und Gedichte und machte sich als Malerin einen Namen. Mayreder war Mitherausgeberin der Zeitschrift "Dokumente der Frauen" und arbeitete in der Internationalen Frauenliga für Frieden und Freiheit, deren Vorsitzende sie seit 1919 war.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Gustav Danzinger. Eine spannende Neuaufnahme des "Deutschen Requiems" von Johannes Brahms. Zwei besondere Gründe, mitten im Fasching dieses Werk auszuwählen - zum einen die neue Aufnahme in historischer Aufführungspraxis, zum zweiten ein Jubiläum: Gestern vor 150 Jahren fand die vollständige UA des Deutschen Requiems von Johannes Brahms im Leipziger Gewandhaus statt. Daniel Reuss, einer der bedeutenden Chorleiter und "historisch informierten" Musiker von heute, interpretiert mit seiner Cappella Amsterdam und dem Orchestra of the Eighteenth Century das Brahms-Requiem. Schon längst haben die Originalklang-Verfechter auch das 19. Jahrhundert für sich entdeckt, von Beethoven bis Debussy und noch weiter. Es spricht auch viel dafür, jene Besetzungsverhältnisse und jene Bauarten der Instrumente anzuwenden, die zum Zeitpunkt und am Ort der Komposition gebräuchlich waren. So weit, so gut. Doch einen vierzigköpfigen Profichor an Stelle eines annähernd drei Mal so starken Amateurchores einzusetzen ist historisch nicht korrekt - ob es sich um die Uraufführung der ersten drei Sätze mit dem Wiener Singverein handelte, oder um jene des unvollständigen Requiems in Bremen oder eben um die des vollständigen Werkes vor 150 Jahren in Leipzig mit dem Chor und dem Orchester des Gewandhauses: das war von dem jahrzehntelang als Chorleiter tätigen Brahms definitiv für einen großen Amateurchor gedacht und geschrieben. Dass es dennoch spannend ist, die Version von Daniel Reuss zu hören, wird hier zu hören sein.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Julia Bogorad-Kogan, Flöte; Wei-Yi Yang, Klavier; Saint Paul Chamber Orchestra/Mitglieder. Lili Boulanger: a) Nocturne für Flöte und Klavier; b) D'un matin de printemps, für Flöte und Klavier * Gillian Whitehead: No Stars, Not Even Clouds (2012) * Amy Marcy Cheney Beach: Klavierquintett fis-Moll (aufgenommen am 17. März 2018 im Huss Center in der St. Paul Academy, Minnesota). Gestaltung: Irene Suchy Hauptwerk des Konzerts ist das Quintett der amerikanischen Komponistin Amy Beach, ein Wunderkind, eine Pionierin der Sinfonie und die Gründerin der Association of American Women Composers ! Auf dem Programm steht auch ein Nocturne der früh verstorbenen Lily Boulanger und ein neues Werk von Gillian Whitehead mit dem brisanten Titel: No stars, not even clouds.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

Warum viele Betriebe einen oder mehrere Tage schließen Der Ruhetag als Pause, wirtschaftliche Notwendigkeit oder Ritual Wer am Sonntag arbeitet, dem steht laut Arbeitszeitgesetz ein Ersatzruhetag zu... Ob Gaststätte oder Bäcker oder Greißler - der Ruhetag ist in Österreich fest verankert - im ländlichen Raum meist mehr als in der Stadt. An manchen Orten ist man dagegen überrascht, wenn nicht immer offen ist. Für Aufsehen sorgte heuer eine Meldung aus dem Schigebiet Hochkönig. Dort führten die Betreiber der Schihütte "Bürglalm" erstmals einen Ruhetag ein. Als Grund nannte die Hüttenwirtin Gabi Bürgel mehr Lebensqualität, und die schwierige Situation bei der Personalsuche. Nach der Sendung ist die Meinung der Hörerinnen und Hörer gefragt. Wie viele Ruhetage braucht ein Betrieb? Wie machen es die wenigen, die stets offen haben? Warum sperren gerade am Sonntag und Montag so viele gleichzeitig zu? Ihre Reaktionen sind erbeten unter 0800 22 69 79 (eine Stunde nach der Sendung) oder unter moment@orf.at Gestaltung: Marie-Claire Messinger


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Zwischen Schatztruhen und Totenkopfflaggen. Rudi will Pirat werden. Rudi ist begeistert. Der Kater hat ihm am Wochenende von seinen Vorvorvorfahren erzählt, die allesamt mit Piratenschiffen die Meere kreuzten. Sie machten, was sie wollten und fanden jede Woche mindestens einen Schatz, hat der Kater behauptet. So ein Leben als Pirat würde dem Radiohund gefallen. Zumindest als Faschingspirat - und das perfekte Faschingskostüm will gut geplant sein. Aber, Moment! Sind Piraten eigentlich das Gleiche wie Seeräuber? Rudi grübelt: von Seeräuberinnen und Seeräubern hat er gelesen, dass die hauptberuflich Seen stehlen. Das fände unser Radiohund selbst für ein Faschingskostüm sehr anstrengend. Zum Glück trifft er Eugen Pfister im Funkhaus. Eugen kennt sich mit Piraten aus und kann dem Radiohund sicher erklären, was man da können muss. Gestaltung: Kathrin Wimmer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

"Man kann hier nicht schreiben, ohne sich die Hand zu verbrennen". Asli Erdogan und die Türkei. Feature von Eva Roither Im August 2016 wird sie in ihrer Wohnung in Istanbul festgenommen. Der Vorwurf: Die Schriftstellerin und Journalistin sei Mitglied einer illegalen Terror-Organisation, sie zerstöre die Einheit und Integrität des Staates. Ein Witz, ein Missverständnis, dachte sie damals. Asli Erdogan ist zu dieser Zeit im Beirat der pro-kurdischen Zeitung Özgür Gündem, für die sie auch regelmäßig Kolumnen verfasst. Zeitgleich werden über 20 weitere Mitarbeiter/innen dieser Zeitung verhaftet. Davor hatte die Staatsanwaltschaft die Schließung von Özgür Gündem angeordnet. Asli Erdogan wird über vier Monate lang inhaftiert und im Dezember nach internationalen Protesten wieder freigelassen. Erst ein dreiviertel Jahr später, im September 2017, erhält sie ihren Pass zurück und darf aus der Türkei ausreisen. Seither lebt sie in Deutschland im Exil, die Anklage gegen sie besteht allerdings nach wie vor. "In diesem Land gibt es keine politischen Gefangenen. Jeder ist ein Terrorist" - kommentiert Asli Erdogan die Verhaftungswelle seit dem Putschversuch im Juli 2016. Seither sind laut Amnesty International mehr als 70.000 Menschen mit Gefängnisstrafen belegt und über 130.000 Lehrer/innen, Universitätsprofessor/innen, Justizbeamte und Polizisten entlassen oder suspendiert worden. Über 150 Journalist/innen sind im Gefängnis. In der Rangliste von Reporter ohne Grenzen liegt die Türkei auf Platz 157 von 180 untersuchten Ländern. Asli Erdogan, Jahrgang 1967, zählt zu den wichtigsten türkischen Autorinnen der jüngeren Generation. Dieser Tage wird ihr Roman "Das Haus aus Stein" erstmals auf Deutsch erscheinen. Thema ist die Gefangenschaft und der Verlust aller Sicherheiten. Darüber hat Eva Roither mit Asli Erdogan 2017 in Istanbul gesprochen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Autorin noch Ausreiseverbot.


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16.45 Uhr

 

 

Heimspiel


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser. Der Haudegen am Tex-Mex-Akkordeon: Estéban "Steve" Jordan Am 23. Februar hätte er seinen 80. Geburtstag gefeiert: Estéban "Steve" Jordan, genannt "El Parche" ("das Pflaster"), weil er eine Augenklappe auf dem rechten Aug trug, auf dem er seit der Kindheit blind war. Das gab ihm zusammen mit seinem langen schwarzen Haaren ein ziemlich verwegenes Aussehen. Als Musiker war er wirklich verwegen. Steve Jordan spielte wild und virtuos diatonisches Akkordeon, wie es in der Musik der Hispanics in Texas und Kalifornien Tradition hat, versah seinen Sound aber schon in den 60er Jahren auch oft mit Effekten, wie sie damals in der Rock-Musik populär wurden. Das gab seinen Rancheras, Polkas und Corridos bisweilen eine leicht psychedelische Note.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Hernán Cortés bricht zur Eroberung Mexikos auf. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Vor 500 Jahren, im Februar 1519, landete der Spanier Hernán Cortés (1485-1547) an der Küste Mexikos. Er kam aus Kuba, wo er Diego Velázquez geholfen hatte, das Land zu erobern. Nun sollte er eigentlich nur die Aztekengebiete auskundschaften und genaue Karten anlegen. Doch es kam anders: Als die Spanier auf der Halbinsel Yukatán im Golf von Mexiko anlegten, waren sie zahlenmäßig den aztekischen Kämpfern weit unterlegen. Mit ihren Eisenwaffen, Kanonen und Pferden gewannen sie allerdings bereits die erste Schlacht vor der Hauptstadt Tenochtitlan. Erstaunlich rasch gelang es Hernán Cortés sogar, den Aztekenherrscher Moctezuma II festzunehmen und in seinen eigenen Mauern gefangen zu halten. Viel zu lange hatte Moctezuma, der König der Azteken, mit kriegerischem Widerstand gewartet - weil er sich, so die Legende, nicht sicher war, ob mit Hernán Cortés vielleicht der Gott Quetzalcoatl vor ihm stand, deren Wiederkehr in den Schriften der Azteken geweissagt wird. Im August 1521 stürmten spanische Truppe Tenochtitlan. Damit war das Aztekenreich gefallen und die spanische Kolonisation begann. Hernán Cortés ging als brutaler, aber auch listiger Eroberer in die Weltgeschichte ein.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Vom Wachstum der Tabakindustrie in Indonesien Gestaltung: Thomas Kruchem Der Tabakkonsum geht weltweit zurück. Nicht so in etlichen armen Ländern, wo internationale und lokale Tabakkonzerne aggressiv neue Märkte erschließen. etwa in Indonesien. Dort arbeiten zehntausende Kinder in der Tabakproduktion, sie erleiden regelmäßig Nikotinvergiftungen. Zwei Drittel der indonesischen Männer rauchen, - meist mit Nelken gewürzte Kretek-Zigaretten süßlicher Qualm steht in Einkaufszentren, Hotels und Krankenhausfluren. Die Werbung der Konzerne erreicht vor allem Jugendliche und Kinder. Deren Tabakkonsum wächst dramatisch. In der Folge hat sich die Zahl der Lungenkrebsfälle seit der Jahrtausendwende verdreifacht. Das fragile Gesundheitssystem ist überfordert. Kleine Gruppen der Zivilgesellschaft, die die Tabakindustrie bekämpfen, haben vorläufig kaum eine Chance.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Gemeinwohlökonomie als neues Wirtschaftsmodell. Von Sonja Bettel Die freie Marktwirtschaft, die auf Wettbewerb und Gewinnstreben und Konkurrenz setzt, gilt als alternativloses Wirtschaftsmodell. Nebenwirkungen wie Machtmissbrauch, Steuerwettbewerb, soziale Polarisierung, Umweltzerstörung oder Demokratieverlust müssen in unterschiedlicher Dosis in Kauf genommen werden. - Aber muss das so sein, fragt sich der Autor und Hochschullehrer Christian Felber? Gemeinsam mit einem Dutzend Unternehmerinnen und Unternehmern hat er ein Wirtschaftsmodell entwickelt, das auf Kooperation und menschliche Werte wie Vertrauen, Empathie, Wertschätzung, Helfen und Teilen setzt. Mittlerweile geht es um die konkrete Umsetzung einer solchen Gemeinwohlökonomie. Mehr als 500 Unternehmen, Gemeinden und Hochschulen erstellen bereits eine Gemeinwohlbilanz. Seit kurzem kann man Angewandte Gemeinwohlökonomie auch in einem Masterlehrgang studieren.


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

London Symphony Orchestra and Chorus, Dirigent: Sir Simon Rattle; Magdalena Kozená, Mezzosopran; Jane Archibald und Elizabeth Watts, Mezzosopran; Patricia Bardon und Anna Stéphany, Mezzosopran; Sunnyboy Dladla, Tenor; Gavan Ring, Bariton; David Shipley, Bass. Maurice Ravel: a) Ma mère l'oye (Mutter Gans), Ballett; b) Shéhérazade, Drei Gedichte für Singstimme und Orchester nach Tristan Klingsor; c) L'enfant et les sortilèges (Das Kind und der Zauberspuk), Lyrische Fantasie (aufgenommen am 18. August 2018 in der Royal Albert Hall in London im Rahmen der "Proms 2018"). Präsentation: Chris Tina Tengel


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Kurswechsel in Brasilien. Bestandsaufnahmen einer brüchigen Demokratie (2). Gestaltung: Ulla Ebner, Ina Zwerger Influenza. Grippeforschung und Grippebekämpfung (2). Gestaltung: Madeleine Amberger Russische Gitarrenlyrik. Zwischen Poesie und Regimekritik (2). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Tausend Schattierungen. Das Wiener "ensemble LUX" im Grazer Kulturzentrum. Franz Josef Kerstinger (Übertragung in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Die Repertoireliste des "ensemble LUX" an neuen und neuesten Werken ist beeindruckend. Louise Chisson, Thomas Wally, Nora Romanoff und Mara Achleitner spielen Streichquartette von Haas, Kerer, Wozny und Lachenmann genauso wie Werke von Bartók oder Martinu - und die Stücke werden ihnen nicht ausgehen, inspiriert die Besetzung mit zwei Violinen, Viola und Violoncello doch Komponistinnen und Komponisten unserer Zeit immer wieder aufs Neue. In der intimen Atmosphäre des Aufführungsraumes im Grazer Kulturzentrum bei den Minoriten hat das Wiener "ensemble LUX" sich etwa mit Quartetten von Alexander Stankovski, Isabel Mundry, Thomas Wally und Beat Furrer präsentiert. (Aufgenommen am 28.11.2018 im Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz.)


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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