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Ö1

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Ö1 Morgenjournal

06.00 Uhr
Nachrichten

06.05 Uhr
Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Die Botschaften der Hände" von Ingrid Pfeiffer, Autorin und Germanistin Sommer 2020 - wer in diesem von Covid-19 bestimmten Jahr an Hände denkt, hört unweigerlich die Mahnung, das Händeschütteln zu vermeiden. Berührung ist jedoch das Erste, was mit Händen assoziiert wird, umso größer die Irritation. Und umso wichtiger sei es, den Händen unsere volle Aufmerksamkeit zu widmen, findet die Autorin und Germanistin Ingrid Pfeiffer. Denn Hände seien weit mehr als anatomisch zu beschreibende Teile des menschlichen Körpers, der nun von anderen fernzuhalten ist: "Wir sind in unseren Händen und zwar sowohl in ihrem Tun (und Lassen) als auch in ihrer Art. Ihr Charakter ist unser Charakter. Hände sind Boten des jeweils individuellen menschlichen Wesens. In den Händen kann man lesen, ohne Handleserei zu betreiben". Die Sprache wisse davon und fordere mit vielen Redewendungen und detailreichen Beschreibungen dazu auf hinzuschauen und zu entdecken.

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.10 Uhr
Ö1 heute

08.15 Uhr
Pasticcio

mit Ulla Pilz. ... und allerlei Quasi-Ägyptisches. Die Fantasie (nicht als Gabe, sondern als Musikstück) hat für die Komponierenden einen großen Vorteil: Es gibt keine starren Formvorgaben. Die Erwartungshaltung zu erfüllen ist trotzdem nicht ganz leicht- denn sogar, wenn eine Fantasie bis ins kleinste Detail auskomponiert ist, soll sie die Frische und Leichtigkeit des Improvisierten verströmen.

08.55 Uhr
Heimspiel

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Hörbilder

Dr. WHO auf dem Drahtseil. Die Weltgesundheitsorganisation im Spannungsfeld der Großmächte. Feature von Daniel Guthmann und Christian Buckard. (Ko-Produktion: DLF/SWR/ORF 2020) Noch nie während ihrer 72-jährigen Geschichte stand die Weltgesundheitsorganisation vor einer derart dramatischen Herausforderung wie der Covid-19 Pandemie. Doch genau für eine Situation wie wir sie heute erleben, wurde die WHO gegründet. Hat die WHO in der Corona-Krise versagt? Die Corona-Krise zeigt noch einmal mehr, wie wichtig ein globales System der Vorwarnung und der Bekämpfung von Pandemien ist. Um jene Institution, die genau dafür zuständig ist, die WHO, sind Kontroversen entbrannt. Donald Trump behauptet, die WHO habe kläglich versagt, weil sie zu spät vor dem Virus gewarnt habe und droht, die Zahlungen einzustellen. Andere beklagen, dass die Erfahrungen des bei der Corona-Bekämpfung sehr erfolgreichen Taiwans auf politischen Druck Chinas hin nicht stärker berücksichtigt werden. Das Feature geht den Fragen nach, inwieweit das Krisenmanagement der WHO bis Juli 2020 funktioniert hat, wie ihre Empfehlungen zustande kommen und mit welchen politischen und strukturellen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hat.

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Ö1 Klassik-Treffpunkt

Live aus dem RadioCafe in Wien. Gast: Wolfgang Müller-Funk. Präsentation: Helmut Jasbar. Der erste "Klassik-Treffpunkt" im Oktober ist der Literatur- und Kulturwissenschaft gewidmet: Helmut Jasbar hat den Wissenschafter und Universitätsprofessor Wolfgang Müller-Funk ins RadioCafe eingeladen. 1952 in Bremen geboren, wuchs Wolfgang Müller-Funk in München, Wien und Ulm auf und studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Universität München, an der er danach von 1983-1990 Lehrbeauftragter war. Bis 1998 lehrte Müller-Funk als Universitätsdozent an den Universitäten in Wien und Klagenfurt, ehe er 1999 als Professor für German Cultural Studies an die Universität Birmingham berufen wurde. 2009 kehrte er als Professor für Kulturwissenschaften ans Institut für Europäische und Vergleichende Sprachwissenschaften an die Universität Wien zurück. Seit 2019 arbeitet er am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien mit. Sein Wirken wurde 2013 mit dem Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Die Forschungsbeiträge von Wolfgang Müller-Funk, die er seit 2001 im Weblogforum "Kakanien Revisited", das dem leichteren Austausch von Wissenschafter/innen aus Mittelost- und Südeuropa dienen sollte, veröffentlicht hat, sind nach wie vor abrufbar. Freuen Sie sich auf ein interessantes Live-Gespräch zwischen Helmut Jasbar und seinem Gast Wolfgang Müller-Funk, der aufgrund seiner Familie auch Einblicke in andere Wissenschaften und die Bildende Kunst hat.

11.35 Uhr
rein-gehört

Der neue Ö1 Audioguide im Podcastformat. Gestaltung: Ulrike Leitner und Bernhard Eppensteiner

11.40 Uhr
help - das Ö1 Konsumentenmagazin

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

12.56 Uhr
Ö1 heute

13.00 Uhr
Le week-end

Mit Elke Tschaikner und Christian Scheib

14.00 Uhr
Ö1 Hörspiel

"Der Weibsteufel". Von Karl Schönherr. Mit Gerti Drassl, Hannes Perkmann und Harald Windisch. Musik: Stefan Fraunberger. Ton: Manuel Radinger, Daniel Bren und Anna Kuncio. Bearbeitung und Regie: Ursula Scheidle (ORF/SWR 2019) Es ist eine Geschichte, die zwischen den Worten ihre Vielschichtigkeit und Komplexität offenlegt: Drei namenlose, typisierte Figuren kämpfen um Status, Anerkennung, Ehre und um bzw. gegen die Bedürfnisse ihrer Sexualität. Ein mittelloses Paar mit unerfülltem Kinderwunsch will durch kriminelle Machenschaften zu Geld kommen, um das Haus am Marktplatz zu kaufen und auf diese Weise in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Als der Mann erfährt, dass ein Grenzjäger auf sein Weib angesetzt wird, um seiner Hehlerei auf die Schliche zu kommen, verlangt er von seiner Frau, den Spieß umzudrehen und solange mit dem Beamten zu flirten, bis er seine Schmuggelfracht weggebracht hat. Zunächst spielt seine Frau bei seinem Plan mit, bis sie schließlich, mehrfach verraten, zur Einzelkämpferin wird und sich gegen die zwei Männer stellt. Das Stück "Der Weibsteufel" könnte auch den Titel "Das Weibsteufelsystem" tragen, denn es findet auf der Bühne männlicher Kampfzonen und deren Spielregeln statt, in die die Frau zunächst gedrängt wird und sich schließlich daraus befreit ... Karl Schönherr geboren in Axams, Tirol, war Arzt und Schriftsteller. Zu seinen erfolgreichsten Stücken zählen "Glaube und Heimat" (1910) und "Der Weibsteufel" (1914).

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Apropos Klassik

Mit Gerhard Krammer. Beethoven-Frühling quer durch die Epochen. Mit Werken von Ludwig van Beethoven, Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms u.a. Das von der jungen österreichischen Pianistin Dorothy Khadem-Missagh erstmals durchgeführte Festival "Beethoven Frühling" hat - so wie viele andere Veranstaltung in diesem Jahr auch - sein Programm anders als geplant durchgeführt. Dabei wurde einerseits auf Streaming-Formate gesetzt, andererseits wurden die Konzerte aufgezeichnet, um so einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stehen. Apropos Klassik mit einem akustischen Querschnitt durch das vielfältige Musikprogramm des "Beethoven Frühling", mit Kammermusik quer durch die Epochen.

16.57 Uhr
Ö1 heute

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Diagonal stellt vor

Präsentation: Peter Waldenberger

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Tao - aus den Religionen der Welt

"Mitgeschöpfe und fühlende Wesen". Am Vorabend des Welttierschutztages geht TAO der Bedeutung von Haustieren in den Religionen nach Als treue Freunde gelten sie und helfen dem Menschen mitunter auch über Einsamkeit hinweg: Haustiere, seien es Hunde, Katzen, Hamster oder Wellensittiche. Gerade auch in Krisenzeiten, wie der Corona-Pandemie, haben Haustiere eine besondere Bedeutung. Die Stellung von Tieren allgemein und Haustieren im Besonderen unterscheidet sich in den Religionen und hat sich mitunter auch stark gewandelt. "Macht euch die Erde untertan" - lautet eine durchaus missverständliche Übersetzung aus der sogenannten Schöpfungsgeschichte in der Hebräischen Bibel, im Buch Genesis des Alten oder Ersten Testament. Laut Bibelwissenschaftler/innen ist damit die Arbeit des Gärtners, der die Erde segensvoll bewirtet und das schützende und fürsorgliche Umherziehen des Hirten mit seiner Erde gemeint. Doch vielfach wurde und wird die Aufforderung von traditionalistischen, fundamentalistischen Kreisen als Einladung betrachtet, die Erde und ihre Lebewesen auszubeuten. Immer mehr setzt sich allerdings, nicht zuletzt aufgrund der Klima- und Umweltkrise, der Gedanke durch, dass Tiere "Mitgeschöpfe" sind - eine Idee, die im Christentum auch auf Franz von Assisi zurückgeht, den Schutzpatron der Tiere - oder, wie es im Buddhismus heißt, dass sie "fühlende Wesen" sind. Unterschiedlich wird auch der Wert einzelner Tierarten in den Religionen gesehen, gilt etwa der hierzulande als Haustier besonders beliebte Hund in vielen muslimischen Richtungen als unrein. TAO geht am Vorabend des Gedenktages des "Heiligen Franz" und zugleich Welttierschutztages den Fragen nach, welche Bedeutung Haustiere in den Religionen haben, wie wichtig sie für den Menschen sind und wie sich das Verhältnis zum besten Freund des Menschen gewandelt hat. - Gestaltung: Judith Fürst

19.30 Uhr
Aus dem Archiv der Bayreuther Festspiele - Richard Wagner: "Lohengrin"

Mit Sandor Konya (Lohengrin), Leonie Rysanek (Elsa), Ernest Blanc (Friedrich von Telramund), Astrid Varnay (Ortrud), Kieth Engen (Heinrich der Vogler), Eberhard Waechter (Heerrufer) u.a. Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele 1958; Dirigent: André Cluytens (aufgenommen am 23. Juli 1958 im Festspielhaus Bayreuth). Präsentation: Chris Tina Tengel

23.10 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

Christian Bakanic im Studio, Laura Zöschg bei der Jazzwerkstatt Graz 2019 Das Jazznacht-Studio beehrt diesmal einer der begehrtesten Sidemen und produktivsten Musiker des Landes - bei Verena Göltl zu Gast ist der im Südburgenland geborene und in Wien ansässige Akkordeonvirtuose Christian Bakanic. Souverän durch sämtliche musikalische Fahrwasser von Klassik über Folklore bis hin zum Jazz navigierend, zählen Christian Bakanic' eigene Formationen zu den exquisitesten Musikerlebnissen, die man seinen Gehörgängen zuführen kann. Man denke dabei nur an "Folksmilch", das "Trio Infernal" oder das Duoprojekt mit Cellistin und Sängerin Marie Spaemann, das uns Ende Oktober mit dem Debütalbum "Metamorphosis" beglückt. Ob solo mit Tango, ob als einfühlsamer Begleiter von Gitarrist Diknu Schneeberger oder Schauspieler Wolfram Berger: Jeder Ton hat Sogwirkung. Christian Bakanic macht Musik zum Hinhören. Wie ihm das gelingt, und was es für Bakanic bedeutet, 2020 einen runden Geburtstag zu feiern, verrät er im Interview. Auch der heutige Konzertmitschnitt kommt aus dem Süden, und das in doppelter Hinsicht. Die Südtiroler Sängerin und Komponistin Laura Zöschg trat am 11. April 2019 mit ihrem international besetzten Quartett "Quonundrum" im Rahmen der Jazzwerkstatt Graz im dortigen Orpheum auf. Gestaltung: Verena Göltl

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Die Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung) Christian Bakanic im Studio, Laura Zöschg bei der Jazzwerkstatt Graz 2019; 01:00, 03:00 und 05:00 Uhr Nachrichten Das Jazznacht-Studio beehrt diesmal einer der begehrtesten Sidemen und produktivsten Musiker des Landes - bei Verena Göltl zu Gast ist der im Südburgenland geborene und in Wien ansässige Akkordeonvirtuose Christian Bakanic. Souverän durch sämtliche musikalische Fahrwasser von Klassik über Folklore bis hin zum Jazz navigierend, zählen Christian Bakanic' eigene Formationen zu den exquisitesten Musikerlebnissen, die man seinen Gehörgängen zuführen kann. Man denke dabei nur an "Folksmilch", das "Trio Infernal" oder das Duoprojekt mit Cellistin und Sängerin Marie Spaemann, das uns Ende Oktober mit dem Debütalbum "Metamorphosis" beglückt. Ob solo mit Tango, ob als einfühlsamer Begleiter von Gitarrist Diknu Schneeberger oder Schauspieler Wolfram Berger: Jeder Ton hat Sogwirkung. Christian Bakanic macht Musik zum Hinhören. Wie ihm das gelingt, und was es für Bakanic bedeutet, 2020 einen runden Geburtstag zu feiern, verrät er im Interview. Auch der heutige Konzertmitschnitt kommt aus dem Süden, und das in doppelter Hinsicht. Die Südtiroler Sängerin und Komponistin Laura Zöschg trat am 11. April 2019 mit ihrem international besetzten Quartett "Quonundrum" im Rahmen der Jazzwerkstatt Graz im dortigen Orpheum auf. Gestaltung; Verena Göltl