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Bayern 2

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05.00 Uhr
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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen Interview mit Jürgen Mistol, Geschäftsführer Grüne vor Verhandlung zu Grenzpolizei Interview mit Prof. Sabrina Zajak, Politische Soziologin zu Anti-Corona-Demos am Wochenende Interview mit Kristina Nagel, Wahl in Belarus Länderportrait Trinidad & Tobago Portrait der Münchner Börse zum 75. Jahrestag der Wiedereröffnung nach dem zweiten Weltkrieg als erste deutsch Börse Legenden und Entdeckungen: Les Humphries zum 80. Geburtstag Karte statt Bargeld - die Corona-Krise beschleunigt den Trend zum elektronischen Bezahlen Fernbusse aus Osteuropa: Funktionieren die Corona-Tests bei Ankunft in Bayern? Die Presse mit Ulli Wenger Ende der Welt von Katharina Hübel Vor 25 Jahren fällte Karlsruhe Kruzifixurteil Geheimlogen: Die Freimaurer in Frankreich mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

09.05 Uhr
radioWissen

Kleopatra Königin der Königinnen Die Admiralin der Antike Artemisia Das Kalenderblatt 10.8.2005 Poes Gesetz Von Yvonne Maier Kleopatra - Königin der Königinnen Autorin und Regie: Susi Weichselbaumer Sie alle erhalten bei ihr eine Audienz und alle stimmen sie hinterher in ihrem Urteil überein. Julius Cäsar, Asterix, Obelix und der Druide Miraculix bekunden unsiono: "Sie hat wohl einen schwierigen Charakter, aber eine hübsche Nase". Das Comicbild, das René Goscinny und Albert Uderzo von der legendären Königin am Nil vor nunmehr über 40 Jahren gezeichnet haben, bedient humorvoll Klischees, wie sie auch zahlreiche Romane, Dramen, Filme, Opern, Musikstücke vorher und nachher heraufbeschwören: Kleopatra - geheimnisvoll, exotisch, erotisch. Sie gilt als Schönheitsideal ihrer Zeit, dem so führende Staatsmänner wie Cäsar und Marcus Antonius bedingungslos verfallen. Attraktiv und dabei klug, selbstbewusst, ehrgeizig stellt sie ihre Herrschaft in die Tradition der Geschichte der Pharaonen, will selbst deren höchste und mächtigste sein. Blickt man jedoch hinter bunte Comicfassaden und farbenprächtige Filmkulissen bleibt die Frage: Wer war sie wirklich, diese Kleopatra VII. Philopater, letzte Königin des ägyptischen Ptolemäerreiches und letzter weiblicher Pharao? Skrupellose Machtpolitikern oder vorausschauende Lenkerin der Weltgeschicke? Durchtriebene femme fatal oder beherzt Liebende? Eines ist sie auf jeden Fall, eine der bis heute faszinierendsten Frauengestalten der Antike. Die Admiralin der Antike - Artemisia Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Christiane Klenz Halikarnassos im 5. Jahrhundert vor Christus: als Vormund für ihren minderjährigen Sohn regiert Artemisia I. über die kleinasiatische Küstenstadt - das heutige Bodrum in der Türkei. Halikarnassos, das später durch das Bauwerk Mausoleum und den Geschichtsschreiber Herodot bekannt werden sollte, lag damals im Einflussbereich der Perser. Als deren König Xerxes mit großer Flotte und einem enormen Heer Griechenland angreift, müssen die persischen Satrapen mitmachen. Also zieht Artemisia I. mit in den Krieg. Aber nicht als feminines Beiwerk, sondern als Protagonistin! Die Königin befehligt mehrere Schiffe und sticht durch ihre Tapferkeit und Cleverness heraus. Zwar verliert die persische Flotte in der Seeschlacht von Salamis desaströs, aber Artemisia I. kann ihren eigenen Verbund durch eine List retten. Xerxes schätzt sie daraufhin so sehr, dass er ihrem Ratschlag nachgibt, den aussichtslosen Krieg gegen die Griechen zu beenden. Nach der Rückkehr nach Kleinasien verlieren sich die historischen Spuren der antiken Admiralin. Die Legende besagt, dass sich Artemisia I. in Ephesos aus Liebeskummer ins Meer gestürzt haben soll. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Thomas Morawetz

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Sommernotizbuch

Café-Eröffnung in Mühldorf - Wie es ist, in der Corona-Krise ein Café aufzumachen? Mit Kreide gegen "Catcalling" Gegen sexistische Sprüche auf der Straße Catcalling und Belästigung im öffentlichen Raum Zurückgeblättert: Fränkische Brauereien fordern höheres Pfand Raute des Tages radioReportage: Was fehlt mir? Wie wir mit Krankheiten umgehen Von Sabine März-Lerch Wiederholung vom 18. Juni 2019 Moderation: Tanja Zieger 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag Interview mit Marion Ruppaner nach Pressekonferenz Schlachtstrukturen

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
radioReisen

Reisegeschichten über Norditalien Von den Cottischen Alpen über das Valpolicella bis nach Modena. Eine Reise durch Norditalien - sportlich, historisch und natürlich kulinarisch! Moderation: Bärbel Wossagk Wiederholung vom Sonntag, 13.05 Uhr Valle Maira und Valle Stura - mit sanftem Tourismus gegen die Landflucht Von Georg Bayerle Alte Steinhäuser, idyllisch gelegene Bergwiesen, einsame Wege durch eine weite, ursprüngliche Berglandschaft - was in den Augen der Besucher geradezu romantisch wirkt, hat hier eine dramatische Geschichte: vor allem in den 60er und 70er Jahren sind die Jungen in Scharen aus den langen Seitentälern des Piemont in die Poebene und den Großraum Turin gezogen. Zurück blieben oft nur die Alten und die bis an entlegenste Orte verstreuten Weiler mit den archaischen Steinhäusern. Dass es überhaupt noch Leben gibt in den Bergtälern der Cottischen Alpen, ist ganz wesentlich dem Tourismus zu verdanken und besonders engagierten Familien, wie es sie im Valle Maira und im Valle Stura gibt. Zeitreise im Valpolicella - woher hatte Ötzi seine Feuersteinklingen? Von Andreas Pehl Ötzi, der berühmteste Mensch der Steinzeit, hatte Pfeilspitzen und Klingen aus Feuerstein dabei, als er in den Ötztaler Alpen starb. Andreas Pehl macht sich auf die Suche, woher Ötzi seine Feuersteinwaffen hatte - und landet im Valpolicella. Alles Essig - aber vom Feinsten! Von Manfred E. Schuchmann Modena ist bekannt für seine schnellen Autos: Maserati, Lamborghini und Ferrari werden hier gebaut. Und außerdem kommt aus Modena ein berühmter Essig, pardon: natürlich Aceto Balsamico, der in den letzten Jahren bei Profiköchen und Amateuren einen wahren Siegeszug erlebt hat. Ein italienisches Traditionsprodukt aus der Region Emilia-Romagna, liebevoll über Jahre in kleinen Fässern gereift und konzentriert und in kleine Fläschchen gefüllt. Manfred E. Schuchmann war in Modena und hat den Essig ... auch getrunken!

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Friedrich II. und die Seidenraupen Wie Preußen Seidenbau förderte Maria Theresia Regentin und Reformerin Das Kalenderblatt 10.8.2005 Poes Gesetz Von Yvonne Maier Friedrich II. und die Seidenraupen - wie Preußen Seidenbau förderte Autorin: Katharina Hübel / Regie: Axel Wostry Friedrich der Große ist bekannt als Förderer der Kartoffel und der Künste. Tatsächlich aber hatte er noch mehr Visionen. Zum Beispiel: Ausgerechnet im klimatisch wechselhaften, unwirtlichen Brandenburg Seide gewinnen zu wollen. Dafür unternahm er Anstrengungen, die seine komplette Regierungszeit beanspruchten: Er ließ die Eier des Seidenspinners nach Preußen bringen, warb Fachkräfte aus dem Ausland an, ließ Waisenkinder im Seidehaspeln anlernen, zwang Bauern, Beamte und Pastoren per Dekret dazu, Maulbeerbaumplantagen zu pflanzen und zu pflegen. Und machte sich damit durchaus recht unbeliebt. Seidenbaukommissare überwachten und kontrollierten streng, dass die Maulbeerbäume auch stehen blieben. Doch nicht nur gegen widerspenstige Untertanen musste sich Friedrich durchsetzen. Auch international demonstrierte er mit dem Unterfangen Seidenbau seine Macht. Er wollte mit Frankreich und Italien mithalten und stellte die Textilindustrie, die damals technologisch führende Branche, auf ganz neue Beine. Maria Theresia - Regentin und Reformerin Autorin: Mira A. Schnoor / Regie: Martin Trauner Dass sie zur Thronfolgerin wurde, war eigentlich nicht vorgesehen: ihr Vater, der Habsburger Kaiser Karl VI. erwartete sehnlichst einen männlichen Erben. Als der sich nicht einstellte, wurde im Jahr 1740 die erst 23-jährige Maria Theresia zur Erzherzogin von Österreich und Königin von Ungarn und Böhmen. Eine Ausbildung, die sie auf ihre Rolle als bedeutendste Herrscherin des Hauses Habsburg vorbereitet hätte, hatte sie nicht erhalten. Dennoch prägte die zutiefst gläubige, traditionsbewusste Frau ihre Epoche: sie setzte zahlreiche Reformen durch, so wurde in ihrer Regierungszeit die allgemeine Schulpflicht eingeführt, die Folter abgeschafft, die Verwaltung reformiert und der Einfluss der Kirche verringert. Die 29 Jahre dauernde Ehe zwischen Maria Theresia und ihrem Mann Franz Stephan von Lothringen war, ungewöhnlich genug in den Kreisen des Hochadels, äußerst glücklich. Nach dem ihr Mann 1765 starb, trug Maria Theresia bis zu ihrem eigenen Tod 1780 nur noch Schwarz. Die Mutter von 16 Kindern, von denen sechs das Erwachsenenalter nicht erreichten, versuchte durch eine geschickte Heiratspolitik, die Macht des Hauses Habsburg zu vergrößern. So verheiratete sie ihre jüngst Tochter Maria Antonia mit dem französischen König Ludwig XVI. Das erfolgreichste Eheprojekt Maria Theresias endete allerdings für Maria Antonia, die man in Frankreich Marie Antoinette nannte, während der Französischen Revolution auf dem Schafott. "Kaiserin" ist Maria Theresia nicht wirklich gewesen, sie nannte sich so allerdings nach der Krönung ihres Gatten zum römisch-deutschen Kaiser. Dass man ihren Namen auch heute meist mit dem Kaisertitel verbindet, hat sie sehr wohl verdient. Moderation: Florian Kummert Redaktion: Thomas Morawetz

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Cornelia Beßler, Regisseurin Wiederholung um 22.05 Uhr "Ich hab' schon einen Schneid!" sagt Cornelia Beßler von sich selbst. Und den brauchte sie auch, denn das Leben hat es ihr oft schwergemacht. Sie schreibt Gedichte und Theaterstücke, macht Theaterarbeit mit Kindern und führt Regie bei der Hindelanger Theatergruppe "Die Sängergesellschaft".

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend Hybrid-Kutschen am Schloss Neuschwanstein: Entlastung für die Pferde Geheimlogen: Die Freimaurer in Frankreich 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
Bayern 2-Playlist

Legenden und Entdeckungen Mit Glen Hansard/ Markéta Irglová, Philipp Lingg, Fatoumata Diaware und vielen mehr. Moderation: Bernhard Jugel

18.30 Uhr
radioMikro

Das radioMikro Megafon vom Alleinsein Von und mit Ursel Böhm und Anne Buchholz

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Esmeraldas Wischmopp Wackelzahn Von Silke Wolfrum Erzählt von Luise Kinseher Esmerladas Wischmopp (1/5): Wackelzahn Niklas hat einen Wackelzahn und traut sich nicht, ihn herauszuziehen. Zum Glück trifft er Esmeralda, die neue Putzfrau, im Treppenhaus. Ihr Wischmopp Bogumil kann reden und bringt die Sache mit dem Zahn in Ordnung.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Barbara Wossagk und Achim Bogdahn Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Hörspiel

Vergitterte Fenster Von Klaus Mann Mit Martin Carnevali, Florian Jahr, Shenja Lacher, Tini Prüfert, Martin Umbach und Maik Rogge Komposition: Roderik Vanderstraeten Bearbeitung und Regie: Katja Langenbach BR 2020 Ursendung Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Zum 175. Geburtstag von König Ludwig II. Der bayerische Monarch, gefangen genommen und weggesperrt in seinem Schloss Berg, erlebt die letzten Stunden vor seinem Tod im Starnberger See als verzweifelte Abrechnung mit seiner Vergangenheit. Zerrissen von Reue und Scham, einsam und unverstanden, aufgedunsen von Drogen, depressiv trotz Medikamente, ist Ludwig nur noch ein Schatten seiner selbst. Nicht der Märchenprinz hängt hier am vergitterten Fenster und schreit in den Regen hinaus, sondern ein verzweifelter Utopist und ewiger Außenseiter. Klaus Mann erkannte in Ludwig einen Leidensgenossen. Er näherte sich in seiner Novelle mit tiefer Empathie einem Menschen, dessen Lebensrealität seine eigene spiegelte. Er schrieb die Erzählung 1937 im Exil. In dieser Situation teilte er mit Ludwig die Einsamkeit des Ausgestoßenen, Heimatlosen und Homosexuellen sowie die Sehnsucht nach der Befreiung durch Poesie, Rausch und durch den Tod. "Ich werde sogar in den besten Stunden ein fast physisches Gefühl von Schmerz im Herzen nicht los: Heimweh nach der Vergangenheit, Entsetzen vor der Zukunft, unsagbare Sehnsucht nach dem Frieden, dem Nichts, der Auflösung." - so schreibt Klaus Mann in sein Tagebuch. Das Hörspiel versucht eine Engführung dieser beiden Perspektiven und bringt den Autor und seinen Protagonisten in ein intensives Zwiegespräch, in das sich auch Richard Wagner und Kaiserin Elisabeth einschalten. "Da ich über meine Zukunft zu entscheiden habe, ist es unbedingt notwendig, daß ich über meine Vergangenheit genau Bescheid weiß; daß ich klar und verständig alles begreife, was geschehen ist. Aber ist es nicht eine Absurdität, das Wort «Zukunft» zu denken? Als ob es etwas, was diesen Namen verdient, überhaupt noch geben könnte für mich - der ich am Ende, am Ende, am Ende bin. C'est la fin. Voilà la fin d'un Roy. Voilà la fin. Meine Zukunft - der Tod. Meine Hoffnung - der Friede." (Klaus Mann, Vergittertes Fenster). Klaus Mann (1906-49), Schriftsteller, geboren in München, ältester Sohn von Thomas Mann. Leben in Berlin, Amsterdam und New York. Werke u.a. Das andere Deutschland (1940), Das Herz Europas (1943) Speed. Erzählungen aus dem Exil (1990). Hörspiele u.a. Mephisto (BR/MDR 1999), Speed (BR 1999).

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
Theo.Logik

Welche Priester für welche Kirche? Der Streit um die Priesterausbildung Seminar oder WG? Über die Zukunft der Priesterausbildung. Von Markus Kaiser Umstrittener Vorschlag der Bischofskonferenz. Der Streit um die Priesterausbildung Ein Interview mit dem Fuldaer Bischof Michael Gerber Welche Priester für welche Kirche? Wie Seelsorger zeitgemäß ausgebildet werden Ein Gespräch mit Wunibald Müller Eda und Cennet - mit Hijab um die Welt reisen. Podcast "Primamuslima", Teil 2. Von Merve Kayikci Moderation: Tilmann Kleinjung Theo.Logik blickt auf die Zukunft der Priesterausbildung. Weil die Priesterseminare in ganz Deutschland immer leerer werden, denkt eine Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz darüber nach, das Theologie-Studium auf drei zentrale Standorte zu beschränken. Eine Idee, die auf Kritik von verschiedenen Seiten gestoßen ist. Bistümer fürchten um ihre Ausbildungsstätten und den Verlust regionaler Prägungen der Ausbildung. Und Theologen zweifeln daran, ob das Seminar als Ausbildungsort überhaupt noch zukunftsfähig ist und es nicht eher Veränderungen am Priesteramt an sich bräuchte. Außerdem in Theo.Logik: Teil 2 unseres Podcasts "Primamuslima". Alleine auf Reisen gehen, das ist für junge, muslimische Frauen nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit. Viele müssen sich erst über die Sorgen und das Unverständnis ihrer Eltern hinwegsetzen, bevor sie den Rucksack packen können. "Verreisen kannst du doch, wenn du einmal verheiratet bist", ist ein Satz, den die "Primamuslima" Merve Kayikci kennt. Sie und ihre beiden Gesprächspartnerinnen, Eda und Cinnet, die sich im Netz "Hijabis On Tour" nennen, haben sich über die Bedenken ihrer Eltern hinweggesetzt, sind alleine verreist und berichten darüber, warum es besser ist, die Welt zu erkunden, ohne verheiratet zu sein.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Cornelia Beßler, Regisseurin Wiederholung von 16.05 Uhr "Ich hab' schon einen Schneid!" sagt Cornelia Beßler von sich selbst. Und den brauchte sie auch, denn das Leben hat es ihr oft schwergemacht. Sie schreibt Gedichte und Theaterstücke, macht Theaterarbeit mit Kindern und führt Regie bei der Hindelanger Theatergruppe "Die Sängergesellschaft".

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Blue Monday Musik von Romare, Marston, Paine & Lady Alma Unter der silbernen Discokugel. "I want to take you far away" singt Lady Alma, der Beat galoppiert in schönster UK Garage -Tradition über den Dancefloor. Eine melancholische Trompete, umwoben von nujazzigen Synthesizer- und Rhodesklängen, entfernt sich immer weiter hinaus in den kosmischen Echoraum, nach "far away" eben. So lässt sich eine radiophone Blue Monday - Sommernacht doch bestens eröffnen: mit Neo-Disco-Garage von David Marston, Rob Paine & Lady Alma. Kingston/ Jamaica trifft Brooklyn/ N.Y. trifft Philly/ Pennsylvania - wunderschön! Sanft gestimmt geht die Party in Romares "Home" weiter. Archie Fairhurst/ UK hat seine Hausmusik mit einer Orgel, einer 12saitigen Gitarre, Kongas oder Steeldrums verschönert und wir tanzen ganz entspannt durch diese Möblierung mit viel Patina, die sich aus der ganzen Historie des so geschätzten Genres House speist, mit Grüßen aus Detroit. Die norwegischen Forscher von Jaga Jazzist sind beim Flying Lotus Label "Brainfeeder Records" in LA gelandet. Konsequenterweise lassen sich beim Anhören ihres Tracks "Toshita" auf dem neuen Werk "Pyramid" Verbindungen zu John Coltrane oder Kamasi Washington ziehen. Und dann tanzen alle weiter zur späten Radiostunde! Nice!

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 11.8.1999 - Totale Sonnenfinsternis in Mitteleuropa

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Fredrik Schwenk: "Neue Kinderszenen" (Andreas Skouras, Klavier); Tom Sora: "Wer sich nicht ..., wird nicht ..."; "Wechselspiele" (Sarah Maria Sun, Sopran; Tom Sora, Bariton, Kurbelspieluhr; Thomas Hastreiter, Schlagzeug); Markus Schmitt: "Jodler und Juchetzer", Agile (Matthew Sadler, Trompete); Carl Christian Bettendorf: Nachtstück und Arie (Christin Mollnár, Sopran; piano possibile: Christian Günther); Markus Schmitt: "echoi" (Felix Seiffert, Violoncello; Stefan Schulzki, Klavier); Zoro Babel: "Gebts tags e-tortur!" (Zoro Babel, Ausführung); Markus Zahnhausen: "Klingende Zeit" (Simon Pauly, Bariton; Markus Zahnhausen, Blockflöte; Ryuichi Rainer Suzuki, Violoncello; Andreas Skouras, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ambroise Thomas: "Mignon", Ouvertüre (Royal Philharmonic Orchestra: Yuri Simonov); Jean-Philippe Rameau: Suite A-Dur/a-Moll - "La Triomphante" (Calefax Reed Quintet); Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 2 c-Moll (Norwegisches Rundfunk-Sinfonieorchester Oslo: Ari Rasilainen); Gioacchino Rossini: "Quatre mendiants" (Paolo Giacometti, Klavier); Aaron Copland: Konzert (Sabine Meyer, Klarinette; Rosmarie Schmid-Münster, Harfe; Andreas Weimar, Klavier; Bamberger Symphoniker: Ingo Metzmacher)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur (Kristian Bezuidenhout, Klavier; Freiburger Barockorchester: Pablo Heras-Casado); Marin Marais: Aus Suite G-Dur (Mieneke van der Velden, Gambe; Glen Wilson, Cembalo); Giovanni Benedetto Platti: Oboenkonzert g-Moll (New Seasons Ensemble, Oboe und Leitung: Albrecht Mayer)

04.58 Uhr
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