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Studio 9

Kultur und Politik am Morgen

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Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
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06.20 Uhr
Wort zum Tage

Christine Herzog, Weimar Katholische Kirche

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07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

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Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

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Neue Krimis

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Buchkritik

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Im Gespräch

Vorsitzende der Jemenhilfe Aenne Rappel im Gespräch mit Marco Schreyl (Wdh. v. 28.11.2019)

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Lesart

Das Literaturmagazin

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Das Musikmagazin am Vormittag

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Musiktipps

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Unsere roc-Ensembles

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Studio 9 - Der Tag mit ...

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Länderreport

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Kompressor

Das Popkulturmagazin

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Kulturnachrichten

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Das Musikmagazin am Nachmittag

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

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16.30 Uhr
Kulturnachrichten

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17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Literatur und Wissenschaft Gegen die Norm: Frauen in der Weimarer Republik Mit Christina von Braun und Aris Fioretos Moderation: Dorothea Westphal Sie trugen Bubikopf, kurze Kleider und rauchten Zigaretten - und eine hatte als erste Frau die Pilotenlizenz erworben. Die erste Pilotin Deutschlands, Melli Beese, steckt hinter der Hauptfigur in dem neuen Roman des schwedischen Autors Aris Fioretos "Nelly B's Herz". Auch Nelly B., hat Kohlensääure im Blut, ihr ist das Fliegen wichtiger als das Leben - bis ihr der Arzt wegen einer Herzkrankheit das Fliegen verbietet. Ein biographischer Roman ist es dennoch nicht. Die Leerstellen in Melli Beeses kurzem Leben hat Aris Fioretos imaginativ gefüllt. So beschließt Nelly B., "ein Leben zu führen, von dem ich nicht wusste, wie es sein mochte" und verliebt sich in eine Frau, die in der Werbebranche arbeitet. Beide Frauen entsprechen einem neuen Frauentypus, der aufkam, nachdem das Wahlrecht für Frauen 1918 die Geschlechterrollen ins Wanken gebracht hatte. Viele profitierten davon. Das neue Selbstbewusstswein der Frauen in der Weimarer Republik hat auch die Kulturwissenschaflterin Gendertheoretikerin Christina von Braun untersucht u.a. in ihrem Buch "Nicht Ich. Logik Lüge Libido" - eine kulturhistorische Tour d'Horizon über Frauen, die nicht der Norm entsprachen und interessante Tattsache, dass es meist Frauen waren, die aus der Rolle fielen.

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

RundfunkchorLounge Radialsystem V, Berlin Aufzeichnung vom 23. und 24.06.2020 "Hölderlin - welch ein Wahnsinn!" Robert Schumann "In ruhigem Tempo" aus "Gesänge der Frühe" für Klavier op. 133 Bruno Maderna "Schicksalslied " aus der Oper "Hyperion" für Chor a cappella Kaija Saariaho "Die Aussicht" für Sopran und Ensemble "Sommer" und "Herbst" aus "Tag des Jahres" Friedrich Ludwig Dulon 1. Satz aus Konzert für Flöte Viktor Ullmann Drei Hölderlinlieder Jörg Schneider "Die Aussicht" aus "Hälfte des Lebens" Hans Werner Henze "Drei Fragmente nach Hölderlin" für Singstimme und Gitarre aus "Kammermusik 1958" Wolfgang Rihm Wölfli-Liederbuch Robert Schumann "Wenn mein Stündlein vorhanden ist" Barbara Berg, Sopran Eva Friedrich, Sopran Jan Remmers, Tenor Georg Streuber, Bariton Daniela Braun, Violine Anna Carewe, Violoncello Gergely Bodoky, Flöte Daniel Göritz, Gitarre Philip Mayers, Klavier Rundfunkchor Berlin Leitung: Gijs Leenaars Moderation und Gesang: Gayle Tufts

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

Fichte, Ahorn, Fernambuk Instrumentenbauer stellen aus Von Christine Anderson "Anspielen, Hören, Entdecken", unter diesem Motto findet einmal jährlich ein Treffen europäischer Streichinstrumentenbauer statt. Die mehrtägige Veranstaltung unter dem Namen "Klanggestalten" dient dem Austausch unter den Instrumentenbauern, die sonst den Großteil des Jahres allein in ihrer Werkstatt arbeiten. Es werden neue Meisterinstrumente und -bögen ausgestellt und von Berliner Musikern in vergleichenden Klangproben und Konzerten präsentiert. Und es gibt die Gelegenheit, die neugebauten Geigen, Celli und Kontrabässe in Ruhe auszuprobieren.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Schreiben statt Schweigen? Die Lange Nacht über die Verwandlung von Leid in Literatur Von Burkhard Reinartz Regie: der Autor Seit es Menschen gibt, erzählen sie Geschichten - entweder sich selbst oder anderen. Erzählen hat viele Gesichter. Eines besteht darin, erlittene Verwundungen durch Worte zu bannen und sie dadurch zu bewältigen. Im Zentrum der Langen Nacht steht die verwandelnde Literatur selbst. Vom Schrecken der Internatswelt eines Peter Høeg bis zum Versuch, sich gegen Ende des zweiten Weltkriegs ein neues Leben aufzubauen in Arno Geigers "Unter der Drachenwand". Von Herta Müllers Trostinseln im sowjet-rumänischen Arbeitslager bis zu Thomas Melles bipolaren Wahnreisen durchs nächtliche Berlin. Terézia Mora hat Gewalt und Repression unter der ungarischen Diktatur selbst erlebt. Sie erzählt, wie das Erlebte ihre Romane und Erzählungen geprägt hat. Der literarische Bogen beginnt mit den verschiedenen Facetten von Kindheitswunden: Angst, Kränkungen, Missbrauch, thematisiert dann den aktuellen Trend zum autofiktionalen Schreiben und endet mit der Frage: Kann Literatur auch bei der Verarbeitung kollektiver Traumata wie den Verbrechen der NS-Diktatur helfen?

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
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