Jetzt läuft auf Ö1:

Zeit-Ton

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Die größte Katastrophe ist das Vergessen", meint Maria Katharina Moser, Direktorin der evangelischen Hilfsorganisation Diakonie, anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe. - Gestaltung: Alexandra Mantler Seit 50 Jahren hilft die Diakonie Österreich nach Katastrophen. Maria Katharina Moser, ihre Direktorin, erzählt anlässlich des Tages der Humanitären Hilfe am 19. August Geschichten aus Ländern, wo sie mit Menschen, die Katastrophen erlebt und gemeistert haben, ins Gespräch gekommen ist (Libanon, Philippinen, Haiti). Eine Besonderheit der Diakonie Katastrophenhilfe ist die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen. Zumeist sind es diese Grassroots-Organisationen, die bereits lange vor der Katastrophe vor Ort aktiv sind, und auch lange danach die Menschen beim Wiederaufbau unterstützen. Krieg und Flucht sind die humanitären Katastrophen, die oft drohen, vergessen zu werden. Denn, so Maria Katharina Moser, das Vergessen ist die größte Katastrophe.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.55 Uhr

 

 

Ö1 Talentebörse


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Wolfgang Schlag. Musikalische Wetterkapriolen Es blitzt und donnert in so mancher Symphonie. Es beginnt sanft zu tröpfeln im Prelude und es scheint der Mond so hell über einer beruhigenden Winterlandschaft im Streichquartett. Doch warum hört es im Chanson nicht auf zu regnen? Das Wetter bleibt unberechenbar, auch in der Musik. Also, möge Äiolus uns gut gestimmt sein!


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Biologe Stefan Brameshuber und die Biologin Verena Gfrerer über die Steinkrebse. Teil 2: Das Erfassen der Bestände. Gestaltung: Renate Pliem Sie sind olivgrün-braun, haben einen harten Panzer und gekörnte große Scheren: Die Steinkrebse sind in unseren heimischen Gewässern selten geworden. Im Steirischen Salzkammergut gibt es noch intakte unverbaute Bäche und so die idealen Lebensräume für Steinkrebse. Der Biologe Stefan Brameshuber und die Biologin Verena Gfrerer kartieren seit einigen Jahren die dortigen Steinkrebs-Bestände und stellen die Populationsgrößen fest. Die Tiere sind nachtaktiv und daher findet die Arbeit der Forscher/innen auch vorwiegend in der Dämmerung oder im Dunkeln statt. Mit Stirnlampen suchen sie nach entlegenen Steinkrebs-Habitaten, durchwaten Bäche, bestimmen und vermessen die Scherentiere. Eine große Gefahr für die Steinkrebse stellt die Krebspest dar, die in den 1970er Jahren mit dem amerikanischen Signalkrebs eingeschleppt wurde. Diese Krankheit brachte schon etliche heimische Steinkrebs-Populationen zum Erliegen. Der Signalkrebs ist zwar Überträger, selbst aber gegen die Krebspest teilweise immun. Außerdem ist er konkurrenzstärker als die heimischen Krebse. "Das Wichtigste ist Aufklärung", sagt Verena Gfrerer. Denn nicht nur die Krebse, sondern auch Wildtiere oder Angler können die tödlichen Zoosporen ins Gewässer eintragen. Die Biolog/innen verwenden bei ihrer Arbeit immer Desinfektionsmittel und mehrere Paar Gummistiefel, um die Krebspest nicht zu übertragen.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Zukunft im Jetzt

Über die Wirkung von Prognosen (2). Gestaltung: Mariann Unterluggauer. Es gibt Vorhersagen, die vor Entwicklungen warnen und zum Handeln animieren: Zum Beispiel die Berechnung der Ressourcenknappheit von Öl und Wasser. Andere hingegen dienen der Erhöhung der technischen Entwicklung. Wie zum Beispiel die Meldung: 2013 wird das menschliche Gehirn am Markt um 1.000 US-Dollar zu haben sein. Das meinte der Computerwissenschafter Ray Kurzweil 2006. Rückblickend weiß man es besser. Ray Kurzweil hat die Vorhersage jedenfalls nicht geschadet. Er gilt weiterhin als Kenner der Zukunft und arbeitet heute bei Alphabet, Google. Die Propheten selbst - so scheint es - werden selten zur Verantwortung gezogen. Warum eigentlich? Und warum hält man daran fest, die Zukunft vorhersagen zu müssen, wenn die Methoden der Vorhersagen bestenfalls als dürftig bezeichnet werden können? Kein politischer Thinktank, kein politischer Analyst hat das Ende der Sowjetunion vorhergesehen. Der Schock war groß, und die Reaktion? Noch mehr Vorhersagen. Zumindest bezüglich Trends und Moden. In der Politik wurde es in letzter Zeit etwas ruhiger, was die Freude an Prognosen angeht, meinen Historiker. Wirtschaftsprognosen hingegen bestimmen wie eh und je die Aktienkurse und Investitionen. Auch wenn heute weitaus weniger über Rating-Agenturen gesprochen wird, als zu Zeiten der Krise rund um 2008. Mit Hilfe von Satelliten, Sensoren, und Supercomputer werden Wetterprognosen erstellt. Daten haben die Meteorologen genug. Ihre Sorge gilt den Klimaveränderungen, die keinen historischen Vergleich mehr zulassen. Vorhersagen, so ihre Ersteller, sollen dabei helfen, Ungewissheit zu reduzieren. Sie dienen der Planung und können damit Besorgnisse zerstreuen. Erstelle man keine Prognosen, bleibt dem Menschen nur die Vermutungen und damit eine wenig verlockende Aussicht. - Auf der Suche nach Antworten trifft Mariann Unterluggauer unter anderen auf Statistiker, Meteorologen, Philosophen, Politikwissenschafter, Ökonomen und Computerwissenschafter.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lernen, um die Welt zu verändern

100 Jahre Waldorf-Schulen (2). Gestaltung: Nikolaus Scholz. In diesem Jahr feiern die Waldorfschulen ihr hundertjähriges Jubiläum. 1919 gründete der Besitzer der Zigarettenfabrik Waldorf Astoria in Stuttgart die erste Waldorfschule, dessen Leitung der umstrittene Österreicher Rudolf Steiner übernahm. Seine Lehre prägt bis heute das Konzept an Waldorfschulen nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern in über 80 Ländern weltweit. Die Waldorfpädagogik zielt auf eine umfassende Persönlichkeitsbildung der Schüler und Schülerinnen ab. Steiners Unterrichtskonzept: Bis zur Oberstufe gibt es keine Noten. Statt im Wochenrhythmus alle Fächer zu unterrichten, werden an Waldorfschulen Fächer wie Mathematik, Deutsch und Geografie in mehrwöchigen Blöcken - sogenannten "Epochen" - gelehrt. Der Unterricht umfasst auch handwerkliche Fähigkeiten wie Tischlern, Töpfern, Schneidern und Gärtnern. Land- und Forstwirtschaftspraktika sollen die Unterrichtsinhalte vertiefen. Dennoch spaltet das Schulmodell die Gemüter - in Walddorfanhänger/innen und scharfe Kritiker/innen. Letztere stellen zum Beispiel die Leistungsstandards der Waldorfschulen im Vergleich zu konventionellen Schulen in Frage. Überzeugte Waldorfianer dagegen schwärmen bis heute von ihrer Schulzeit, und viele Eltern überzeugt das Konzept. Waldorfschulen erleben einen regen Zulauf, auch in Österreich, wo diese allerdings ohne staatliche Unterstützung auskommen müssen.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Ana Threat, André Heller, Lukas König, Supermax (2). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Paul Lohberger, Al Bird. Im Jänner 2017 hat das "Radiokolleg" eine Langzeit-Serie zur Geschichte der österreichischen Popmusik gestartet. Von Ambros bis Qualtinger, von Danzer bis Wanda wird das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands dokumentiert, ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft reflektiert und ihr Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur gewürdigt. *André Heller - die wahren Abenteuer sind im Kopf* André Heller ist eine der überlebensgroßen Figuren der österreichischen Pop- Historie, vielleicht sogar mehr als das: als Lied-Autor und Interpret, Radiomoderator, Labelbetreiber, Financier, Anstoßgeber, Netzwerker und Querdenker hat er Entscheidendes zur Entstehung und Emanzipierung der hiesigen Szene beigetragen. Aufgewachsen als Enkel eines Süßwarenfabrikanten und Sohn eines Offiziers im französischen diplomatischen Dienst, zählte er 1968 zu den Mitbegründern des Senders Ö3 und moderierte u.a. als DJ Andreas und unter dem Pseudonym André Miriflor "Die Musicbox". Zugleich startete er im Dunstkreis der ersten Austropop-Gehversuche eine eigene Karriere als Chansonnier: 1968 erschien Album "Nr. 1" (das auch genau diesen Titel trug), bis 1985 veröffentlichte er insgesamt 14 Alben. Er arbeitete mit österreichischen Größen wie Robert Opratko, Toni Stricker, Peter Wolf, Wolfgang Ambros und Helmut Qualtinger zusammen, nahm aber auch mit internationalem Blickwinkel mit Musikern wie Astor Piazzola, Freddie Hubbard oder Brian Eno auf. Trotz großer Erfolge - darunter Tourneen bis nach Israel, zwölf Gold- und sieben Platin-Auszeichnungen - wandte sich Heller ab Anfang der 1980er-Jahre verstärkt aufwändigen Inszenierungen, Spektakeln und Installationen zu. Zu nennen wären hier u.a. das Varieté "Flic Flac", Feuertheater in Lissabon und Berlin, Zirkusshows, Ballonskulturen und Kunstjahrmärkte, die Einrichtung der Swarovski Kristallwelten in Wattens und zuletzt die Eröffnung des "Anima"-Gartens in Marrakesch. Auch als Buchautor trat Heller immer wieder in Erscheinung. Ein Universal-Poet? Hellers Talent zur verschwenderischen Erforschung und Ausstellung des eigenen Ichs kommt vielleicht am deutlichsten und sinnlichsten in seinem musikalischen Ouevre zur Wirkung: vom Wienerlied bis zum artifiziellen Pop- Kunstwerk, vom weltmusikalischen Flirt bis zur Bob Dylan-Coverversion durchzieht eine ungeheure Bandbreite seine Biografie. Ende 2019 soll ein neues Heller-Album auf den Markt kommen, es wird dem Hörensagen nach nicht von Live-Auftritten begleitet werden. Eine umfassende Würdigung seines eigenwilligen - und partiell im deutschsprachigen Raum unerreichten - musikalischen Werks ist überfällig.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

"Der schwärzeste aller Bässe" - Erinnerungen an Gottlob Frick. Ausschnitte aus Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Richard Wagner, Giuseppe Verdi, Piotr Iljitsch Tschaikowsky, Fromental Halévy u.a. Gestaltung: Michael Blees. Vom Dirigenten Wilhelm Furtwängler soll der Ausspruch vom "schwärzesten aller Bässe" in Bezug auf Gottlob Frick stammen. 1906 in Ölbronn in Baden-Württemberg geboren, begann er seine Karriere 1934 in Coburg, später zählte er zu den führenden Künstlern der Dresdner Semperoper, und wurde nach dem Krieg, in den 1950er- und 1960er-Jahren in aller Welt gefeiert, an der Wiener Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen, genauso wie in Bayreuth, Mailand, Paris, London und an der New Yorker Met. Vor allem die Basspartien bei Wagner, Beethoven und Mozart waren seine Domäne; im Grunde reichte sein Repertoire aber von Händel bis zur Moderne, Abstecher ins Unterhaltungs-fach inklusive. Die füllige Stimme und das tiefschwarze Timbre des vor 25 Jahren, im August 1994, verstorbenen Künstlers ist in zahlreichen Referenz-Aufnahmen, beispielsweise unter Solti, Klemperer, Krips und Giulini festgehalten, die beim Wiederhören an die Worte des sonst so kritischen Stimmexperten Jürgen Kesting denken lassen: "Es liegt eine Kraft, Energie, Sicherheit und Zuversicht in diesem Singen, über die nur ein Meistersinger gebietet."


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Carlo, der Narr". Von Aline Valangin. Es liest Katharina Stemberger. Gestaltung: Gudrun Hamböck. Der geistig zurückgebliebene Carlo wohnt im Privatheim der Dachdeckerwitwe und erledigt kleine Botengänge. Manchmal darf er im eleganten Wagen der Sciora mitfahren. Wenn er singt, beginnt es meistens zu regnen. Als ihm die Sciora eine Mundharmonika schenkt, spielt er begeistert immer die gleichen beiden Töne. Sie sind an unterschiedlichsten Stellen im ganzen Dorf zu hören. Und irgendwoher kommen sie der Sciora bekannt vor. Aline Valangin, geboren 1889 und aufgewachsen in Bern, zur Pianistin ausgebildet und mit dem Anwalt Wladimir Rosenbaum verheiratet, empfing und betreute im Zürich der 1930er-Jahre in ihrem Haus Emigranten und Künstler. Sie war Psychoanalytikerin, Publizistin und Schriftstellerin. Befreundet mit dem antifaschistischen Schriftsteller Ignazio Silone und in zweiter Ehe verheiratet mit dem Komponisten Wladimir Vogel, lebte sie ab 1936 bis zu ihrem Tod 1986 im Tessin. Die meisten ihrer "Tessiner Erzählungen" entstanden und spielen im Bergdorf Comologno der 1930er- und 1940er-Jahre. Valangin zeichnet das harte Dorfleben und die Charaktere der kleinen Gemeinschaft in klaren, intensiven Bildern, ohne ein Idyll zu entwerfen oder sich im Elend zu wälzen.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Helene Breisach. Lange bevor Jacques Offenbach der Erfinder der Operette oder der Schöpfer der Oper "Les contes d'Hoffmann" wurde, war er Cellist. Seine erste Anstellung in Paris hatte er als 16-Jähriger im Orchester der Opéra-Comique. Eine Karriere als Musiker in Paris war damals aber nicht möglich ohne die musikalischen Salons - dort wurden Trends gesetzt und Stars geboren. Für dieses sehr spezielle Forum komponierte Offenbach eine Reihe von Werken für Cello und Klavier. Anlässlich des heurigen Offenbach-Jahres (im Juni jährte sich dessen Geburtstag zum 200. Mal) hat die deutsche Cellistin Raphaela Gromes mit dem Pianisten Julian Riem eine CD mit dem Titel "Offenbach!" herausgebracht: Werke für Cello und Klavier, darunter die Ersteinspielung einer höchst virtuosen Tarantelle. Außerdem auf der CD: eines der Cello-Duos, die Offenbach für seine eigene Unterrichtspraxis komponiert hat. Zu entdecken gibt es eine in unseren Breiten kaum bekannte Seite des begnadeten Musikhumoristen Offenbach.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Festival Allegro Vivo 2019

Academia Allegro Vivo, Dirigent und Violine: Vahid Khadem-Missagh; Lászlò Fenyö, Violoncello. Leos Janácek: Idylle für Streichorchester * Christoph Ehrenfellner: "Quasi una fantasia" für Solovioline, Violoncello und Streichorchester op. 43 (Uraufführung, Auftragskomposition des Allegro Vivo Festivals) * Béla Bartók: Divertimento für Streichorchester Sz 113 (aufgenommen am 3. und 4. August in der Bibliothek im Stift Altenburg). Präsentation: Eva Teimel


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15.30 Uhr

 

 

Moment

"Mit 18 konnte ich nur meinen Namen schreiben". Leben ohne lesen und schreiben Knapp eine Million Erwachsene in Österreich können nicht oder nur kaum lesen, so das Ergebnis einer OECD-Studie aus dem Jahr 2013. Und das obwohl mehr als 60 % von ihnen in Österreich geboren sind und neun Pflichtschuljahre absolviert haben. Häufig ist eine krankheitsbedingte längere Abwesenheit in der Volksschule die Ursache. In den meisten Fällen kommen die Betroffenen aus Elternhäusern, in denen es weder Bücher noch Zeitungen gab. Im Alltag entwickeln sie alle möglichen Strategien, um ihre Schwäche zu verbergen. So bitten sie etwa andere Menschen, für sie Formulare auszufüllen, da sie ihre Brille vergessen hätten. Viele finden erst nach Jahren den Weg in einen der Basisbildungskurse, die in ganz Österreich angeboten werden, und holen dort ihre Lese- und Schreibkompetenzen nach. Nach der Sendung Sie gefragt, Ihre Erfahrungen mit uns zu teilen: Welche Erlebnisse haben Sie mit Erwachsenen gemacht, die schlecht lesen oder schreiben konnten? Was sollte Ihrer Meinung nach an Schulen getan werden, um Analphabetismus nicht aufkommen zu lassen? Und wenn Sie selbst von einer Lese- und Schreibschwäche betroffen sind, was hilft Ihnen, Ihren Alltag zu meistern? Unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 können Sie nach der Sendung eine Stunde lang mit dem Gestalter der Sendung sprechen. Oder Sie schreiben uns ein Mail an: moment@orf.at Gestaltung: Jonathan Scheucher


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Langeweile in den Ferien Es ist wie verhext: Ferien soll man genießen, aber die neun Wochen Sommerferien fühlen sich für Rudi nun schon so lange an, dass selbst dem neugierigsten aller Radiohunde an manchen Tagen langweilig wird. Was macht man dann? Rudi trifft sich mit Lina, Laura und Jula im Park und erkundigt sich, was sie unternehmen, damit ihre Ferien niemals fad werden. Lina: "Ich glaube jedem ist mal langweilig. Zum Beispiel, wenn alle Freunde gerade im Urlaub sind oder die Eltern arbeiten und man sitzt allein zuhause herum und weiß nichts mit seiner Zeit anzufangen. Manchmal, wenn schlechtes Wetter ist oder so, kann man halt auch nicht so viel machen." Gestaltung: Jana Schmidt und Nora Schäffler


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Tonspuren

Der Taucher. Eine Schiller-Ballade - neu ausgelotet. Von Renate Pliem. Das Meer. Eine Klippe. Unter ihr die tosende Brandung. Eine gelangweilte Hofgesellschaft hat sich versammelt, sie will Unterhaltung. Der König wirft einen goldenen Becher in die heulende See und lobt einen Preis aus: Derjenige, der in den Schlund hinab tauche und das kostbare Gut finde, werde damit belohnt. Der Edelknecht, ganz unten in der Hierarchie, nimmt die Herausforderung auf Leben und Tod an. Er wird zum "Taucher", der sich in den "strudelnden Trichter" stürzt. Am 5. Juni 1797 begann Friedrich Schiller mit der Arbeit an dieser Ballade, am 14. Juni schrieb er in seinen Kalender: "Taucher geendigt". Eine sprachgewaltige gereimte Erzählung, die das Meer in all seinen Ausdrucksformen beschreibt: Es wallt, es siedet, es donnert, es heult. Mehr als 200 Jahre später verorten ein Literaturwissenschafter und ein Freitaucher, der ohne Sauerstoffgerät in die Tiefe geht, die Ballade neu: Welche Rolle spielt das Publikum? Was sieht man in der "purpurnen Finsternis"? Was hört man? Und wie selbstmörderisch ist es, gleich nach dem ersten Tauchgang den zweiten zu wagen? Eine akustische Interpretation einer der bekanntesten Schiller-Balladen.


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16.45 Uhr

 

 

Wir haben einen Traum

Die Verlangsamung der Zeit in Niederösterreich "Jeder Patient, der vor mir sitzt, ist zehnmal mehr wert als die teuerste Stradivari," sagt der Arzt und Psychotherapeut Georg Wögerbauer in Pernegg im Waldviertel. Eine wiederkehrende Klage seiner Patienten und Patientinnen ist zugleich ein wiederkehrender Wunsch(-traum) vieler Gesprächspartner dieser Radioreihe: nämlich der Wunsch nach mehr Zeit. Oder was würden Sie wählen, wenn die sprichwörtliche Fee vorbeischwebt und Ihnen drei Wünsche freistellt? An der Fachhochschule in St. Pölten diskutieren darüber Menschen zwischen 20 und über 50 Jahren, Studierende und Campusradiomacher: Heinrich Deisl und Theresia Rogl, Anna Pfeiffer und Magdalena Bauer, Maggie Haslinger-Maierhofer, Simon Olipitz und Lukas Glaser. Gestaltung Michael Koch, Mitarbeit Sabine Hubner.


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16.55 Uhr

 

 

Der Himmel voller Götter

"Du erscheinst schön im Horizonte des Himmels, du lebende Sonne, die zuerst lebte. Du gehst auf im östlichen Horizonte und füllest jedes Land mit deiner Schönheit. Du bist schön und groß und funkelst und bist hoch über jedem Lande. Deine Strahlen, die umarmen die Länder, soweit du nur etwas geschaffen hast." Der Sonnengesang des Echnaton huldigt dem einen Gott, der Sonne, dem Licht. Der Pharao Echnaton ging in die Geschichte als revolutionärer Geist ein. Zu seiner Zeit, im 14. Jahrhundert vor der Zeitrechnung, blieb in Ägypten politisch wie religiös kein Stein auf dem anderen. Es kam zum Bruch mit den Priestern und den bereits seit tausend Jahren verehrten Göttern. Echnaton ließ Tempel für den Sonnengott Aton und eine völlig neue Stadt auf dem Reißbrett entwerfen - mit der Argumentation: "Es wurde ihm von Aton selbst offenbart. Der Auftrag kommt aus einer tiefen, persönlichen Beziehung des Pharaos mit dem Gott. Diese Abgrenzung gegen die Priester und Beamte des Amun-Tempels könnte auch politisch motiviert gewesen sein", sagt der Religionswissenschaftler Wolfram Reiss von der Universität Wien. Andrea Eckert und Florian Teichtmeister werden die Sendereihe mit ihren Stimmen bereichern, Wissenschafter/innen von der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft stellen ihre Expertise zur Verfügung. Ende August werden alle 28 Folgen als Doppel-CD erscheinen.


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser. Ein Konzeptalbum rund um den Freiheitskämpfer Ruben Um Nyobé Kamerun tut sich nicht leicht mit seiner Kolonialvergangenheit. Mit drei verschiedenen kolonialen Unterdrücker-Mächten (Deutschland, Frankreich,Vereinigtes Königreich) ist die Geschichte auch dreifach kompliziert. Und während anderswo Unabhängigkeitskämpfer als Helden gefeiert und in ein identitätsstiftendes nationales Narrativ eingebunden wurden, werden sie in Kamerun bis heute weitgehend totgeschwiegen. Allen voran Ruben Um Nyobé, der 1958 von französischen Kolonialtruppen ermordete Generalsekretär der "Union des Populations du Cameroun", der ab den späten 40er Jahren konsequent und auf integre Weise für die Unabhängigkeit Kameruns und die Vereinigung des in ein britisches und ein französisches Mandat geteilten Landes eingetreten war. Der 1974 geborene Blick Bassy bricht dieses Schweigen auf seinem jüngsten Album "1958" und in ruhigen und nachdenklichen Songs, die nur mit Gitarre, Trompete, Posaune, Cello und dezenten elektronischen Klängen auskommen.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Kapitalismus und Kapitalismuskritik. Mit Jürgen Kocka, em. Professor für die Geschichte der industriellen Welt an der Freien Universität Berlin. Gestaltung: David Winkler-Ebner Sei es die Klage über wachsende Unsicherheit, den zunehmenden Beschleunigungsdruck oder die Verschärfung sozialer Ungleichheit - die Kritik am Kapitalismus ist vielfältig und erlebte in jüngster Vergangenheit nicht zuletzt infolge des Ausbruchs der Finanzkrise im Jahr 2008 einen Aufschwung. Grund genug, einen Blick auf das Phänomen des Kapitalismus zu werfen, dessen früheste Ansätze sich bis zum Fernhandel antiker Großreiche verfolgen lassen. Ausgehend von China und dem arabischen Reich begann sich der Kapitalismus im Mittelalter in Form des Kaufmannskapitalismus auszubreiten, wohingegen in Europa die christliche Morallehre, die wirtschaftlichem Gewinn grundsätzlich skeptisch gegenüberstand, die Durchsetzung des Kapitalismus zunächst erschwerte. Schließlich sollte Europa aber zum Zentrum des Kapitalismus werden, das neue Formen dieser Wirtschaftsweise hervorbrachte. Mit der europäischen Expansion an der Wende zur Neuzeit nahm auch die Entwicklung des Kapitalismus an Fahrt auf. Aus der Verbindung von Finanzkapitalismus und Kolonialismus entstand jene Organisationseinheit, die für die kapitalistische Produktionsweise in der Neuzeit typisch werden sollte: die Kapitalgesellschaft. Eine der damals größten dieser Art war die 1602 gegründete "Vereinigte Ostindische Kompanie". Zudem kamen über den Aufstieg von Börsen und Bankwesen in der Frühen Neuzeit immer breitere Gesellschaftsschichten mit Kapitalismus in Berührung. Auch die Landwirtschaft wurde vom Kapitalismus erfasst - seit dem 16. Jahrhundert entwickelte sich in Osteuropa der Agrarkapitalismus. Im Bereich des Gewerbes bildeten wiederum die protoindustrielle Hausindustrie und Heimarbeit - so Jürgen Kocka - das "wichtigste Einfallstor des Kapitalismus". Die sich seit dem Ende des 18. Jahrhunderts von England ausbreitende Industrialisierung steht in enger Verbindung zum Kapitalismus. Einerseits hatte dieser der Industrialisierung den Weg geebnet, andererseits veränderte diese den Kapitalismus fundamental: Lohnarbeit wurde zum Massenphänomen, die Akkumulation von Kapital erreichte neue Dimensionen und der Kapitalismus wurde nicht bloß zum dominierenden Regelwerk der Wirtschaft, er durchdrang vielmehr auch andere Bereiche des menschlichen Lebens wie Gesellschaft, Kultur und Politik. Der Aufstieg des Finanzkapitalismus in den vergangenen Jahrzehnten stellte das System vor bisher ungelöste Herausforderungen, die verbreitet zu Ansatzpunkten einer neuen Skepsis gegenüber dem Kapitalismus wurden.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

20 Jahre nach dem verheerenden Erdbeben wird ein neues befürchtet. Gestaltung: Christian Buttkereit, Marion Sendker Am 17. August 1999 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,6 die Nordtürkei und die Region Istanbul. Zahlreiche Häuser stürzten ein, mehr als 18.000 Menschen verloren ihr Leben, rund 50.000 wurden verletzt. Viele leiden noch heute unter den Folgen. Wie sich schnell herausstellte, war häufig Pfusch am Bau die Ursache, dass die Häuser einstürzten. Danach wurden die Bauvorschriften verschärft. Doch werden sie wirklich umgesetzt und wer kontrolliert das? Ist Istanbul auf ein erneutes schweres Beben heute besser vorbereitet? Die Türkei ist ein Erdbebengebiet, und Forscher sagen für den Raum Istanbul ein neues, sehr starkes Beben voraus.


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Der LKW-Transport und seine Alternativen Von Juliane Nagiller Auf Österreichs Autobahnen reiht sich oft LKW an LKW. Besonders betroffen ist die A1 bei Haid. Hier wurden letztes Jahr mehr als fünf Millionen Lastkraftwagen gezählt. An Werktagen ist dort jedes sechste Fahrzeug ein Schwerfahrzeug. Das ist belastend - für die Umwelt und die Anrainer/innen. Fast 80 Prozent der Güter werden von LKW transportiert. Darunter leiden Transitländer wie Österreich besonders stark. Schwerfahrzeuge beanspruchen nicht nur immer mehr Platz auf den Autobahnen, sondern beschädigen den Straßenbelag, verursachen Lärm und emittieren Treibhausgase. Billiger Diesel, die Ausbeutung osteuropäischer Fahrer und der Ausbau von Autobahnen und Schnellstraßen machen den LKW-Transport künstlich billig. Um die Klimaziele von Paris einzuhalten, braucht es dringend Alternativen. Wie kann die Schiene für den Güterverkehr attraktiver werden? Wie zuverlässig sind Elektro-LKW und welches Potential haben vernetzte LKW-Kolonnen?


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19.30 Uhr

 

 

Salzburger Festspiele 2019

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Franz Welser-Möst; Asmik Grigorian, Sopran; Matthias Goerne, Bariton. Richard Wagner: Vorspiel zum Bühnenweihfestspiel Parsifal * Richard Strauss: Tod und Verklärung op. 24 * Dmitri Schostakowitsch: Symphonie Nr. 14 G-Dur op. 135 (aufgenommen am 3. August im Großen Festspielhaus Salzburg). Präsentation: Philipp Weismann


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Feine Festival-Mitschnitte. Gestaltung: Rainer Elstner Fast 500 Ö1 Konzertmitschnitte werden jedes Jahr weltweit gesendet - Verbreitung finden die von Ö1 produzierten Aufnahmen über die Plattform der European Broadcasting Union (EBU). In der Gegenrichtung funktioniert der Austausch natürlich auch - wir senden in diesem "Zeit-Ton" eine Auswahl an europäischen Festival-Mitschnitten aus dem Bereich der zeitgenössischen Musik.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation und Musikauswahl: Ursula Strubinsky dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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