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WDR3

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WDR 3 Vesper II

06.00 Uhr
WDR aktuell

06.04 Uhr
WDR 3 Mosaik

Mit Raoul Mörchen Klassische Musik und Aktuelles aus der Kultur Darin: zur vollen Stunde WDR aktuell 07:50 Kirche in WDR 3 Choral Präses Annette Kurschus, Bielefeld

09.00 Uhr
WDR aktuell

09.04 Uhr
WDR 3 Klassik Forum

Mit Wolfgang Sandberger Hans Christian Lumbye: Postillon Galopp, aus "5 Tänze", op. 16, 5 Galoppe; Wiener Philharmoniker, Leitung: Andris Nelsons Carl Nielsen: Ouvertüre / Hahnentanz, aus der Oper "Maskarade"; Dänisches Nationales Radio-Sinfonieorchester, Leitung: Thomas Dausgaard Giuseppe Verdi: Arie des Renato, aus der Oper "Ein Maskenball"; Dmitri Hvorostovsky, Bariton; Russische Philharmonie, Leitung: Mario Bernardi Richard Wagner: Ouvertüre zur Oper "Das Liebesverbot"; Philharmonia Zürich, Leitung: Fabio Luisi Gabriel Fauré: Sicilienne, op. 78; Eric Le Sage, Klavier; Emmanuel Pahud, Flöte Hector Berlioz: La mort d'Ophélie, aus "Tristia", op. 18; Stéphanie d'Oustrac, Mezzosopran; Pascal Jourdan, Klavier Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur, op. 90; Gewandhausorchester, Leitung: Riccardo Chailly Johann Sebastian Bach: Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971; Alexandre Tharaud, Klavier Georg Friedrich Händel: Rezitativ und Arioso des Xerxes "Frondi tenere, e belle - Ombra mai fù", aus "Serse", Dramma per musica; Franco Fagioli, Countertenor; Il pomo d'oro, Leitung: Zefira Valova Francesco Durante: Concerto Nr. 2 g-Moll, aus "8 concerti per quartetto"; Balthasar-Neumann-Ensemble, Leitung: Thomas Hengelbrock Francis Poulenc: Napoli, Suite; Eric Le Sage, Klavier Edoardo Di Capua / Giovanni Capurro: O sole mio; Luciano Pavarotti, Tenor; National Philharmonic Orchestra, Leitung: Giancarlo Chiaramello Mihail Jora: Kleine Suite, op. 3; Vlad Stanculeasa, Violine; Thomas Hoppe, Klavier Peter Tschaikowsky: Capriccio italien, op. 45; Dresdner Philharmonie, Leitung: Michael Sanderling Richard Strauss: Morgen, op. 27,4; Stella Doufexis, Mezzosopran; Graham Johnson, Klavier Jacques Ibert: Escales, 3 sinfonische Stücke; Orchestre de la Suisse Romande, Leitung: Neeme Järvi

12.00 Uhr
WDR aktuell

12.04 Uhr
WDR 3 Kulturfeature

Beethoven - Aus der Entfernung nur bum bum Von Stefan Zednik Aufnahme des WDR 2020 Wie selbstverständlich bewundern Generationen von Musikliebhabern Beethoven und seine Kunst. Kaum jemand wagt die Qualität seiner Musik in Frage zu stellen. Doch es gibt sie, die Kritiker: oft polemisch und ungerecht - manchmal mit scharfen Argumenten. Als Beethoven im März 1827 starb, war er vor allem in Wien bereits eine Berühmtheit. Bei seiner Beerdigung kursierten Huldigungsgedichte und seine schrullige Persönlichkeit, sein Leben als Gehörloser, seine Musik als Ausdruck des Genialen wurden verklärt. Doch bei aller Bewunderung - schon zu Lebzeiten gab es auch Kritiker, Neider, "Unverständige", die in mitunter drastischen Worten vor allem sein kompositorisches Schaffen ablehnten. "Ich gestehe frei, daß ich den letzten Arbeiten Beethovens nie habe Geschmack abgewinnen können." So formuliert Beethovens komponierender Zeitgenosse und Organisator von Musikfesten, Louis Spohr seine mangelnde Wertschätzung. Fast 100 Jahre später sieht das sein Kollege Maurice Ravel ähnlich: "...das Finale der 9. Symphonie, könnte ebenso gut in einer liebenswürdigen Sammlung der Königin Hortense figurieren, wäre nicht die gute Absicht des Textes da." Der Dichter Bertold Brecht konnte, wie Hanns Eisler berichtet, "überhaupt nichts anfangen mit Beethoven". Unverständnis und gefühlsmäßige Abneigung entstehen mitunter auch aus Überdruss an allzu viel abgöttischer Beethoven-Verehrung. Vor diesem Hintergrund hat der Komponist und Dirigent Mauricio Kagel vorgeschlagen, Beethoven eine Zeitlang gar nicht zu spielen, damit die Gehörnerven Gelegenheit hätten sich wieder zu erholen. Eine besondere Rolle in dieser Phalanx der Kritiker spielt einer der wichtigsten Musikinterpreten des 20. Jahrhundert, der Pianist Glenn Gould. Sein Beethoven-Bild war ambivalent, und bei aller Bewunderung hatte er keine Scheu, seine gelegentliche Geringschätzung bestimmter Werke klar zu artikulieren. In der "Appassionata", einer der populärsten Klavierkompositionen Beethovens, sieht er "eine egoistische Aufgeblasenheit". Dennoch hat Gould die Werke Beethovens eingespielt, nicht selten, um gerade diese Geringschätzung auch musikalisch zum Ausdruck zu bringen. Wiederholung: So 15.04 Uhr

13.00 Uhr
WDR aktuell

13.04 Uhr
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

Mit Götz Alsmann

15.00 Uhr
WDR aktuell

15.04 Uhr
WDR 3 Gutenbergs Welt

16.00 Uhr
WDR aktuell

16.04 Uhr
WDR 3 Lesung

Barbara Sichtermann: Agatha Christie. Eine Biografie

17.00 Uhr
WDR aktuell

17.04 Uhr
WDR 3 Vesper I

Schwäbische Klassiker Samuel Friedrich Capricornus: O amor qui semper ardes; La Chapelle Rhénane, Leitung: Benoît Haller Isfrid Kayser: Messe d-Moll, op. 2,6; Johanna Pommranz, Sopran; Seda Amir-Karayan, Alt; Jo Holzwarth, Tenor; Christos Pelekanos, Bass; Orpheus Vokalensemble; Ars Antiqua Austria, Leitung: Jürgen Essl Justin Heinrich Knecht: Wohl dem Manne, der dem Rath der Frevler sich entzieht; Susanne von Sicherer, Sopran; Ursula Eittinger, Alt; Hubert Nettinger, Tenor; Thomas Hamberger, Bassbariton; Hassler-Consort, Leitung: Franz Raml

17.45 Uhr
WDR 3 ZeitZeichen

6. Juni 1985 - Der Todestag des Philosophen Vladimir Jankélévitch Von Christoph Vormweg Für Vladimir Jankélévitch, Sohn eines jüdischen Ukrainers, war es unmöglich, den Deutschen den Holocaust zu verzeihen. Der Philosoph, der über Schelling promoviert hatte, verweigerte nach 1945 jeden Kontakt mit der lange vergötterten deutschen Kultur. 1980 sagte Vladimir Jankélévitch, Professor für Moralphilosophie an der Pariser Sorbonne, im Rundfunk: "Die Deutschen haben sechs Millionen Juden getötet, aber sie schlafen gut, sie machen gute Geschäfte". Dieses Urteil hörte auch der 41-jährige Französischlehrer Wiard Raveling in Westerstede. Er schrieb in einem Brief an Jankélévitch, dass er "keine Juden getötet", aber trotzdem "kein gutes Gewissen" habe. Es war der Anfang eines Briefwechsels, der heute an französischen Schulen gelesen wird. Die Folge: Nach Jankélévitchs Tod 1985 wurden die Übersetzungsrechte für Deutschland freigegeben. Die Auseinandersetzung mit seinem provozierenden Werk, das um die existentiellen Grundfragen kreist, konnte beginnen.

18.00 Uhr
WDR aktuell

18.04 Uhr
WDR 3 Vesper II

Ostinato - der treue Begleiter Johann Pachelbel: Kanon und Gigue D-Dur; Musica Antiqua Köln, Leitung: Reinhard Goebel Perotinus Magnus: Viderunt omnes, aus der Notre-Dame-Schule; Hilliard-Ensemble, Leitung: Paul Hillier Tarquinio Merula: Ciaconna a 4; Combattimento Consort Amsterdam, Leitung: Jan Willem de Vriend Claudio Monteverdi: Zefiro torna; Nuria Rial, Sopran; Philippe Jaroussky, Countertenor; L'Arpeggiata, Leitung: Christina Pluhar Barbara Strozzi: L'amante segreto, aus "Kantate", op. 2; Susanne Rydén, Sopran; Musica Fiorita Henry Purcell: Chaconne g-Moll zu 4 Stimmen; London Baroque Heinrich Ignaz Franz Biber: Sonate Nr. 7 C-Dur; Parley of Instruments, Leitung: Roy Goodman Lucas Ruiz de Ribayaz: Xacaras por primer tono, Städtischer spanischer Baile; Harp Consort, Leitung: Andrew Lawrence-King Anonymus / Fahmi Alqhai: Xácaras; Accademia del Piacere, Leitung: Fahmi Alqhai

19.00 Uhr
WDR aktuell

19.04 Uhr
WDR 3 Hörspiel

Lou Reed in Offenbach Von Françoise Cactus, Brezel Göring und Oliver Augst Rock'n Roll trifft tiefste deutsche Provinz Aufnahme hr/WDR mit Mousonturm Frankfurt Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr

20.00 Uhr
WDR aktuell

20.04 Uhr
WDR 3 Konzert

Mit Nina Heinrichs Brazil! Lilian Vieira, Gesang; WDR Big Band, Arrangements und Leitung: Jörg Achim Keller Aufnahme aus der Zeche Zollverein, Essen Luciana Souza, Gesang; WDR Big Band, Arrangements und Leitung: Vince Mendoza Aufnahme aus der Kölner Philharmonie

22.00 Uhr
WDR aktuell

22.04 Uhr
WDR 3 Open Sounds

00.00 Uhr
WDR aktuell

00.05 Uhr
Das ARD Nachtkonzert

Übernahme vom: Bayerischer Rundfunk Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur, op. 21; hr-Sinfonieorchester, Leitung: Hugh Wolff Sergej Prokofjew: Sonate c-Moll, op. 29; Jewgenij Koroliow, Klavier Johann Friedrich Fasch: Sinfonia a-Moll; Main-Barockorchester Frankfurt, Leitung: Martin Jopp Alexander Glasunow: Violinkonzert a-Moll, op. 82; Anna Katherine Claus; LandesJugendSinfonieOrchester Hessen, Leitung: Nicolás Pasquet Antonín Dvo?ák: Auswahl aus "Slawische Tänze", op. 72; hr-Sinfonieorchester, Leitung: Daniel Harding Leos Janá?ek: Taras Bulba; hr-Sinfonieorchester, Leitung: Andrés Orozco-Estrada ab 02:03: Johann Sebastian Bach: Lobet Gott in seinen Reichen, BWV 11, Oratorium; Joanne Lunn, Sopran; David Allsopp, Countertenor; Samuel Boden, Tenor; Tobias Berndt, Bass; Kammerchor Stuttgart; Barockorchester Stuttgart, Leitung: Frieder Bernius Joseph Haydn: Streichquartett B-Dur, op. 64,3; Auryn Quartett Aram Chatschaturjan: Spartakus, Suite; Russisches Staatsorchester, Leitung: Alexander Vedernikow Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate D-Dur, KV 448; Thomas Enhco, Klavier; Vassilena Serafimova, Marimba Camille Saint-Saëns: Violoncellokonzert Nr. 1 a-Moll, op. 33; Truls Mørk; Philharmonisches Orchester Bergen, Leitung: Neeme Järvi ab 04:03: Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur, op. 60; Bayerisches Staatsorchester, Leitung: Carlos Kleiber Waldemar von Bausznern: Serenade; Friederike Roth, Klarinette; David Gorol, Violine; Viller Valbonesi, Klavier Francesco Manfredini: Konzert e-Moll, op. 3,3; Les Amis de Philippe, Leitung: Ludger Rémy ab 05:03: Dmitrij Schostakowitsch: Marsch aus der Jazz-Suite Nr. 2; hr-Sinfonieorchester, Leitung: Dmitrij Kitajenko Gioacchino Rossini: Allegro vivace aus der Streichersonate Nr. 5 Es-Dur; Neues Berliner Kammerorchester, Leitung: Michael Erxleben Clara Schumann: 3 Romanzen, op. 22; Joseph Silverstein, Violine; Veronica Jochum, Klavier Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie e-Moll; Orchestre de Chambre de Lausanne, Leitung: Christian Zacharias Johann Friedrich Fasch: Konzert d-Moll; Alon Sariel, Mandoline; Concerto Foscari Edvard Grieg: Hochzeitstag auf Troldhaugen, op. 65,6; Bamberger Symphoniker, Leitung: Wilhelm Schüchter Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell