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Features

Freitag 09:05 Uhr Bayern 2

radioWissen

Mangroven Küstenschützer in Gefahr Flechten Phänomenale Überlebenskünstler Das Kalenderblatt 23.9.1903 Spielvereinigung Fürth (heute SpVgg Greuther Fürth) gegründet Von Markus Mähner . Mangroven - Küstenschützer in Gefahr Autor: Bernd-Uwe Gutknecht / Regie: Anja Scheifinger Sie sind relativ anspruchslos, anpassungsfähig und sie schützen ganze Küstenstreifen: Mangrovenwälder bzw. Mangrovensümpfe. Solange die Wasser-Temperaturen dauerhaft über 20 Grad liegen, können sich Mangroven-Pflanzen ausbreiten, egal ob in Salzwasser oder in brackigen Gewässern. Es gibt kein Gewächs mit dem Namen Mangrove, Botaniker verstehen darunter vielmehr ein Ökosystem, das aus verschiedenen Bäumen und Sträuchern besteht. Bis zu 70 Arten gedeihen in sogenannten Mangrovenwäldern. Ihre natürliche Schutzfunktion: Durch ihr komplexes Wurzelsystem, das sich unter Wasser, aber auch überirdisch bildet, befestigen Mangroven die Küste, verhindern Bodenerosion und stellen einen natürlichen Schutzwall gegen Überschwemmungen dar. Gerade wegen des steigenden Meeresspiegels haben die meisten Anrainerländer den Wert von Mangroven erkannt. So pflanzen etwa die Vereinigten Arabischen Emirate in großem Umfang Mangrovenwälder auf. Andererseits bedrohen Chemikalien aus der Landwirtschaft, der Fischzucht sowie Schmutz aus Erdöl- und Erdgasförderung im Meer die Bestände. Flechten - Phänomenale Überlebenskünstler Autorin: Bettina Weiz / Regie: Silke Wolfrum Flechten sind Überlebenskünstlerinnen: Sie gedeihen in Wüsten, in Dschungeln, als erste Wesen nach Vulkanausbrüchen, in der Arktis, und sogar im Weltall haben sie bei einem Versuch mal zwei Wochen überlebt. Das Erfolgsrezept: Zusammenarbeit. Eine Flechte ist nicht etwa eine Pflanze, sondern eine Gemeinschaft aus Pilzen und Algen. Wie das Teamwork dieser sehr ungleichen Partner genau funktioniert, wird immer noch erforscht. Jedenfalls wachsen Flechten nicht nur an extremen Standorten. Auch in Bayern sind sie verbreitet: in Wäldern und auch in Städten, sogar in Eisenbahnunterführungen, auf Grabsteinen und dem einen oder anderen Metallgitter sind sie zu finden. Manche sind tausend und mehr Jahre alt. radioWissen ist ihnen gemeinsam mit einem Flechtenspezialisten auf der Spur, im Wald, im Labor und in der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie, einer der botanischen Schatztruhen der Welt. Erstsendung: 18. September 2020 Moderation: Yvonne Meier Redaktion: Matthias Eggert

Freitag 13:34 Uhr WDR5

Neugier genügt - Das Feature

Kampf um Lützerath

Freitag 15:05 Uhr SWR2

SWR2 Feature

Zwiespalt und Zwiesprache - Die komplizierte Freundschaft zwischen einer Linksdenkerin und einer Querdenkerin Von Manuel Gogos (Produktion: Deutschlandfunk 2022) Christine und Melanie lernten sich beim Studium kennen, die beiden waren unzertrennlich. Dann kam Corona und plötzlich wacht eine in einer Diktatur auf, die andere in einer Demokratie. Christine tendiert zur Bewegung der Querdenker, Melanie hat Vertrauen in die Impfung und in die Regierung. Seither ringen die beiden miteinander. Sie munitionieren sich mit Zeitungsartikeln, bombardieren sich mit Youtube-Links und streiten: Leben wir in einer Diktatur, oder in einer der besten Demokratien weltweit? Über die Verwerfungen und Konflikte von zwei Frauen und den Kampf um ihre Freundschaft.

Freitag 19:15 Uhr Deutschlandfunk

Mikrokosmos - Die Kulturreportage

Auf der Spur von einer Milliarde Plastikstühlen MONOBLOC - Man sitzt! (4/6) Von Hauke Wendler Regie: Nikolai von Koslowski Mit Katja Danowski, Anna-Maria Kuricova, Nina Petri, Cornelia Schirmer, Achim Buch, Tim Grobe, Wolfgang Häntsch, Michael Prelle, Tilo Werner und dem Autor Produktion: NDR/Deutschlandfunk Kultur 2022 Länge: ca. 30" Alle Folgen finden Sie online unter www.hoerspielundfeature.de Indien ist ein großer Produzent von Plastikstühlen. Die Hauptstadt: laut, eng und voller Eindrücke. Hauke Wendler und der Monobloc im tosenden Verkehr von Neu-Delhi. In diesem Podcast geht es um den Monobloc-Stuhl, um seine Erfindung, seine Herstellung und Nutzung. Wir betreten riesige Fabrikhallen in Italien und enge Hütten in Uganda. Wir reisen in die USA, wo aus dem Stuhl etwas entstanden ist, was Millionen Menschen Hoffnung macht. Und weiter nach Indien und Brasilien, wo man über den Stuhl Dinge weiß, von denen Sie noch nicht mal träumen. Hauke Wendler ist ein deutscher Journalist, Dokumentarfilmer und Produzent. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören die Themen Flucht und Migration. Nach dem Politikstudium und zwölf Jahren als Autor beim Fernsehen, gründete er 2006 mit seinem Kompagnon Carsten Rau die PIER 53 Filmproduktion. Ihre Dokumentationen und Dokumentarfilme wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mehrmals mit dem Grimme-Preis. MONOBLOC - Man sitzt! (4/6) Hören 26:58Hören 26:58 weitere Beiträge

Freitag 20:05 Uhr Deutschlandfunk

Das Feature

F E - M A L E B R A I N Das Gehirn und sein Geschlecht Von Elisabeth Weilenmann Regie: die Autorin Mit: Julia Windischbauer, Mirko Böttcher, Astrid Meyerfeldt, Mandy Rutzki Ton und Technik: Alexander Brennecke und Manuel Radinger Produktion: Deutschlandfunk Kultur und ORF 2022 Alle Menschen kommen mit einem genetischen Bauplan zur Welt. Ein XX- bzw. XY-Chromosom bestimmt, welche äußeren Geschlechtsmerkmale der Mensch entwickelt - aber bestimmen die Chromosomen auch, wie unser Gehirn tickt? Ob das Gehirn von Frauen weiblich und das von Männern männlich "tickt", daran scheiden sich die Geister. Es gibt in der Fachwelt, grob gesprochen, zwei Lager: Die einen meinen "Biologie ist Schicksal", und dieses Schicksal merke man natürlich auch in unterschiedlichen, nämlich männlichen und weiblichen Gehirnen. Das zweite Lager betont, dass soziokulturelle Normen auf unseren gesamten Körper wirken und dabei Veränderung möglich sei. Und so stellt sich die Frage: Was war zuerst da: die Henne oder das Ei? Kommt das Kind mit einer beschriebenen Festplatte auf die Welt oder wird sie erst später formatiert und mit Daten gefüllt - und welchen Sinn könnten beide Möglichkeiten haben? Die Autorin Elisabeth Weilenmann schleudert es von dem einen Lager in das andere, und auf ihrer Suche nach verständlichen Antworten merkt sie: Wie das Gehirn selbst sind auch die Theorien darüber vor allem eines - komplex! F E - M A L E B R A I N

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