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HautveränderungenHautveränderungen Muttermal, Altersfleck, Warzen Sonnenschutz für die Haut Wie wirken UV-Filter? Das Kalenderblatt 22.2.1857 Die ersten Weißwürste werden serviert Von Regina Fanderl Hautveränderungen - Muttermal, Altersfleck, Warzen Autorin: Laura Eßlinger / Regie: Ob wir uns wohl in unserer Haut fühlen, hängt für die meisten Menschen davon ab, wie diese aussieht. Möglichst glatt und straff wünschen sie sich die meisten und auch der Teint soll gleichmäßig sein - ohne Flecken oder Warzen. Doch so wie wir selbst uns im Laufe des Lebens verändern, tut das auch unsere Haut. Mit bis zu zwei Quadratmetern ist sie das größte und sichtbarste Organ des menschlichen Körpers. Schon ab dem Kinder- und Jugendalter zeigen sich bei den meisten Menschen Hautveränderungen: Es bilden sich Muttermale, manchmal auch Sommersprossen, und ab 30 können erste Alterswarzen und Altersflecken auftreten. In der Regel sind diese Veränderungen harmlos, trotzdem lassen immer mehr Betroffene sie entfernen - aus ästhetischen Gründen. Bei wem welche Hautveränderungen auftreten und in welchem Alter, hängt sowohl vom jeweiligen Hauttyp ab, als auch von unserem Lebensstil. Eine vitaminreiche Ernährung und der Verzicht auf Zigaretten können dazu beitragen, dass die Haut langsamer altert. Allerdings: Aktuelle Studien zeigen, dass zunehmend vor allem Umwelteinflüsse wie Feinstaub unserer Haut zu schaffen machen. Sonnenschutz für die Haut - Wie wirken UV-Filter? Autorin: Kathrin Kellermann / Regie: Die Sonne hat zweifelsohne einen positiven Einfluss auf unseren Organismus. Aber zu viel Sonnenlicht und damit zu viel ultraviolette Strahlung schädigt die Haut, lange bevor ein Sonnenbrand auftritt. Grundsätzlich ist die Haut gut in der Lage, sich an veränderte Lichtverhältnisse anzupassen. Dringen UV-Strahlen in tiefere Hautschichten vor, so wird dort als Reaktion darauf das Pigment Melanin gebildet: Die Haut wird braun und somit unempfindlicher gegenüber Sonneneinstrahlung, denn das Melanin absorbiert die Energie. Sonnenschutzmittel sollen die Eigenschutzzeit der Haut um einen gewissen Zeitfaktor verlängern. Die Mittel sind kosmetische Rezepturen, die sogenannte UV-Filter enthalten. Diese Substanzen sollen die Energie der UV-Strahlung an der Hautoberfläche abschirmen. Dabei wirken sie auf unterschiedliche Art und Weise: Einige absorbieren energiereiche Strahlung und geben sie als energieärmere, langwelligere Strahlung wieder ab. Andere Filter wie beispielsweise Zinkoxid, wirken, indem sie das einfallende UV-Licht streuen und reflektieren. Sie sind wie kleine Spiegel, die auf der Haut liegen. Forscher sehen kritisch, wenn diese Teilchen bis in den Nanobereich zerkleinert werden, denn etwaige Nebenwirkungen sind noch unklar. Moderation: Redaktion: Matthias Eggert
Freitag 09:05 Uhr

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BR-Klassik

Das Musik-Feature

MeiningenMeiningen Ein Theater mit Stadt Von Bettina Mittelstraß Wiederholung am Samstag, 14.05 Uhr Man ziehe auf der Landkarte zwei Geraden: von Leipzig nach Frankfurt am Main und von Kassel nach Bayreuth. Wo sie sich kreuzen, befinden sich Wald und Wiese und: die Musikstadt Meiningen. "Gott grüß die Kunst", steht auf einem der ältesten Häuser der Stadt, und wer Ende August durch die alten Gassen schlendert, hört den Gruß an jeder Ecke: "Eine schöne Spielzeit!". Gefühlt arbeitet in Meiningen jeder für Musik und das Theater, den wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Rund 170.000 Zuschauer besuchen pro Jahr mitten in Mitteldeutschland Musiktheater, Schauspiel, Ballett, Konzerte oder Puppentheater. Sie reisen dafür aus Bayern, Hessen, Sachsen und Thüringen in einen Ort, den sonst kaum einer kennt. Die Wurzeln dieses Ruhms liegen im 19. Jahrhundert: Die ehemalige Haupt- und Residenzstadt Sachsen-Meiningen hatte eine bald in ganz Europa berühmte Theatertruppe und die Meininger Hofkapelle, mit der sich Namen wie Hans von Bülow, Richard Wagner, Johannes Brahms verbinden. Der Ruf als Hort der Hochkultur hat selbst die Wende überlebt. Warum? Eine Spurensuche in einer Stadt, deren Lebensadern aus Musik und Theater zu sein scheinen.
Freitag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

günter brusBeing Günter Brus Versuch einer radikalen Aktion Von Thomas von Steinaecker Regie: Claudia Kattanek Produktion: Dlf 2017 Das Werk des Aktionskünstlers Günter Brus umfasst eine auf den ersten Blick verstörende Welt: In den 60er-Jahren experimentierte der Österreicher mit Körper-Aktionen. Mal spazierte er schwarzweiß bemalt durch Wien, mal urinierte und onanierte er öffentlich, mal versuchte er, sich selbst zu zerreißen. Seine Performances waren in seiner Heimat stets begleitet von einem Sturm der Entrüstung; für seine legendäre ,Uni-Ferkelei" wanderte er sogar ins Gefängnis - und floh schließlich nach Westberlin, wo er der Körperkunst abschwor und sich der Malerei und Schriftstellerei widmete. Was bewegte Brus damals zu seinen Aktionen? Haben sie uns noch etwas in unserer Gegenwart zu sagen, in der jeder Mensch im Internet zum Performer geworden ist, und uns nichts mehr schockieren kann? Der Schriftsteller Thomas von Steinaecker wagt die Probe aufs Exempel: Er will eine eigene Aktion entwickeln, assistiert von niemandem anders als Günter Brus selbst. Ein Experiment mit akustisch wie existenziell ungewissem Ausgang. Mit Günter Brus, Peter Weibel, Gerhard Rühm, Teresa Präauer und anderen. Being Günter Brus
Freitag 20:10 Uhr

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