rbb Kultur

FEATURE

punkFamilienbande Die Punker und die Oma Solche, wie ihr seid, da hab" ich keine Angst vor Von Rosvita Krausz Regie: Barbara Entrup Produktion: SFB 1988
Samstag 09:04 Uhr

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Ö1

Hörbilder

V-MannDer mörderische Informant. Feature von Kai Laufen (Prod. SWR) Ob der Mann als V-Mann überhaupt je zur Aufklärung einer Straftat beigetragen hat, ist unklar und wenig wahrscheinlich. Denn es handelt sich um einen der besten Hochstapler der Welt: Jean Claude Lacote. Dessen Spur lässt sich durch Frankreich und Belgien, die Schweiz und Großbritannien bis nach Südafrika verfolgen. Dass Lacote und seine Komplizin Hilde van Acker aber über Jahrzehnte hinweg vor allem in Deutschland operierten, war bislang unbekannt. Doch tatsächlich hat Lacote nicht nur den deutschen Zollbeamten für seine Zwecke benutzt, sondern auch viele Geschäftsleute und Privatpersonen in Deutschland um etliche Millionen betrogen. Auf eine trickreiche Art, die sogar Ermittlern ein gewisses Staunen abringt. Aber: Jean Claude Lacote ist auch sehr gefährlich. Zusammen mit seiner Komplizin hat er einen Mann ermordet. Dafür sind beide in Belgien zu lebenslanger Haft verurteilt. Allerdings in Abwesenheit und zur Zeit weiß niemand, wo sich die beiden aufhalten.
Samstag 09:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

meret oppenheimSommerreihe: Freie Radikale Warten auf ein Echo - Hommage an Meret Oppenheitm Von Elke Heinemann 1936 produziert die Schweizerin Meret Oppenheim "Le Déjeuner en fourrure": eine mit Pelz beklebte Tasse. Das Objekt wird zur Ikone des Surrealismus. Aber erst in den 1960er Jahren wird Oppenheim als Künstlerin und Lyrikerin auch selbst berühmt. Paris, 1934: Die junge Baslerin Meret Oppenheim (1913-1985) ist eine der wenigen Künstlerinnen im Kreis der Surrealisten. Sie notiert ihre Träume, posiert für Man Ray nackt an einer Druckerpresse, arrangiert Wort-Collagen und malt ein Phantasieporträt ihres Liebhabers Max Ernst. Obwohl sie 1936 mit "Le Déjeuner en fourrure", einer mit Pelz beklebten Tasse, die Ikone des Surrealismus produziert, bleibt sie unbekannt. Zurückgekehrt in die Schweiz, verfällt sie 1937 in eine rund 18 Jahre andauernde Schaffenskrise, die sie als Resultat der uralten Entwertung des Weiblichen deutet: Die innere Balance des Menschen ist zerstört, wenn er nicht sowohl seine männlichen als auch seine weiblichen Anteile schätzen und zum Ausdruck bringen kann. Erst seit den 1960er Jahren finden Meret Oppenheims zukunftsweisende Ideen und Werke in der Öffentlichkeit ein Echo, das in Elke Heinemanns Hommage an die Künstlerin nachklingt. Derzeit werden Werke der "Queen of Surrealism" als Referenzobjekte in zwei parallelen Ausstellungen gezeigt, die das Centre Pompidou Metz und das Museum Tinguely in Basel ihrer weitaus jüngeren Kollegin und Freundin Rebecca Horn widmen. Aufnahme des WDR 2005 Wiederholung: So 15.04 Uhr
Samstag 12:04 Uhr

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Bayern 2

radioFeature

Studenten JenaWendegeschichten (5/7) Haste mal"ne Mark? Situationen der Studenten in der ehemaligen DDR im ersten reformierten Studienjahr am Beispiel Jena Von Tanja Hemm BR 1990
Samstag 13:05 Uhr

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HR2

Kinderfunkkolleg Mathematik

MandalasWie entstehen Mandalas? | Von Monika Konigorski
Samstag 14:45 Uhr

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Bremen Zwei

Feature: Gespenster jagt man bei Tag - Sherlock Holmes und sein mystischer Erfinder

sherlock holmesGespenster jagt man bei Tag Sherlock Holmes und sein mystischer Erfinder Im Sherlock Holmes Museum in der Londoner Baker Street treffen jede Woche Briefe aus der ganzen Welt ein. Sie sind adressiert an den großen Meisterdetektiv. Hier ist seine berühmte Wohnung detailverliebt rekonstruiert worden - alles sieht so aus, als hätten Holmes und Watson die Räume gerade erst verlassen, um einen Fall zu lösen. Eine Pilgerstätte für Fans. Ebenso wie die Reichenbachfälle im Schweizer Meiringen. An der Stelle, wo der Autor Arthur Conan Doyle seine Figur Holmes in der Geschichte "Das letzte Problem" in den Abgrund stürzen ließ, hängt heute ein Gedenkkranz mit Trauerbekundungen. Bis heute glauben viele Leute, dass der geniale Ermittler wirklich mal existierte. Kein anderer fiktiver Charakter der Literaturgeschichte hat es geschafft, so weit in die reale Welt vorzudringen. Für den Literaturnobelpreisträger T.S. Eliot ist "das größte Sherlock-Holmes-Rätsel wahrscheinlich, dass wir beim Reden über ihn unweigerlich der Phantasie erliegen, er habe existiert." Eine Sehnsuchtsfigur die es schafft in einer komplizierten und undurchschaubaren Welt die Ordnung wieder herzustellen. Die rationale Denk- und Beobachtungsmaschine Holmes erkennt die Logik hinter dem Chaos. Dabei haben übersinnliche Phänomene oder Glaubensfragen keinen Platz in seinem radikal-aufklärerischen Universum. Sein geistiger Erschaffer hingegen war das komplette Gegenteil. Der Augenarzt Arthur Conan Doyle glaubte fest an Geister, die Kraft von Séancen und die Kommunikation mit Verstorbenen. Zum Beginn des 20. Jahrhunderts war er auf dem ganzen Globus als engagierter Spiritist bekannt. Ein detektivisches Feature auf den Spuren eines lebendig gewordenen literarischen Mythos und seines sonderbaren Erfinders. Autor: Tobias Nagorny Redakteur: Michael Augustin Produktion: Radio Bremen 2017
Samstag 18:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

schwarze MadonnaDie Vodou-Ikone Die schwarze Madonna von Czestochowa zwischen Polen und Haiti Von Sebastian Meissner Mit: Oleg Zhukov, Jadwiga Korte, Hansa Czypionka, Oliver Brod, Anjorka Strechel Ton und Regie: der Autor Produktion: Deutschlandfunk Kultur / WDR 2017 Länge: 54"04 (Wdh. v. 08.07.2017) Für die einen ist sie erzkatholisch. Für die anderen eine Vodou-Figur, die Auswanderer nach Haiti brachten. Die Metamorphosen der schwarzen Madonna zeigen ein Bild von Polen - und von der persönlichen Geschichte des Autors. Die schwarze Madonna von Czêstochowa gilt als Inbegriff des polnischen Katholizismus. Sie bot Zuflucht für Dissidenten und Trost für die einfache Bevölkerung; heute steht sie für Restauration und Nationalismus. Aber ihre Vergangenheit ist farbig: Sie kam mit polnischen Söldnern nach Haiti und wurde dort mancherorts zur Vodou-Schutzheiligen für Lesben und Schwule. In Briefen seiner Großmutter aus dem Polen der 80er-Jahre, Begegnungen mit polnischstämmigen Haitianern und Exkursionen zum ländlichen Katholizismus verfolgt der Autor das Driften der Bedeutungen. Sebastian Meissner, geboren 1969 im polnischen Czestochowa, studierte Pädagogik und Soziologie. Arbeitet als Regisseur und Komponist, realisierte Bühnenproduktionen, Filmsoundtracks und Klanginstallationen. Zuletzt: "Selbstmordgedanken" (mit Emily Hochman, Dlf Kultur 2019). Die Vodou-Ikone
Samstag 18:05 Uhr

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rbb Kultur

FEATURE

NOCHMAL NR. 1 Podcast-Serie in acht Teilen von Benjamin Teske Folge 6: Bendocino Ton: Bodo Pasternak und Venke Decker Regieassistenz: Oliver Martin Sprachregie: Johannes Nichelmann und Oliver Martin Regie: Benjamin Teske und Mareike Maage Produktion: rbb 2019 - Ursendung -
Samstag 19:04 Uhr

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