Deutschlandfunk Kultur

Chormusik

Ewa WolakSt. Johanneskirche Vilnius Aufzeichnung vom 14.06.2019 Stanislaw Moniuszko "Litanie Ostrobramskie" (Vier Litaneien von Ostra Brama, Auszug) Vera Talerko, Sopran Ewa Wolak, Mezzosopran Rafal Bartminski, Tenor Liudas Mikalauskas, Bass Staatschor Kaunas Nationales Sinfonieorchester Litauen Leitung: Antoni Wit Das Vilnius Festival feiert den 200. Geburtstag von Stanislaw Moniuszko. Moniuszko gilt nicht nur als ,Vater der polnischen Nationaloper" oder wird wegen seiner Lieder ,polnischer Schubert" genannt, der Romantiker ist auch ein Symbol für den Freiheitskampf Polens und Litauens. An seinem Schaffensort Vilnius entstanden 1843-1855 ,Vier Litaneien von Ostra Brama" für gemischten Chor, Orchester und vier Solisten. Das Werk bezieht sich auf das berühmte Tor der Morgenröte in Vilnius, das in der Zeit der russischen Besatzung zu einem Ort der Hoffnung und des politischen Protestes geworden ist. Musik mit Symbolcharakter
Mittwoch 00:05 Uhr

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Ö1

Das Ö1 Konzert

Claire BoothKnussen Chamber Orchestra, Dirigent: Ryan Wigglesworth; Claire Booth, Sopran; Mark Padmore, Tenor. Igor Strawinsky: Septett für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Klavier * Oliver Knussen: Scriabin Settings * Tore Takemitsu: How Slow the Wind * Franz Schubert: Symphonie Nr. 5 B-Dur D 485 * Oliver Knussen: O Hototogisu! (aufgenommen am 11. Juni im Snape Maltings, Aldeburgh im Rahmen des "Aldeburgh Festival 2019"). Präsentation: Peter Kislinger. Mit 66 Jahren? Einer der Begründer des Aldeburgh Festivals, der 1976 verstorbene Benjamin Britten, wurde vor 116 Jahren in Lowestoft, unweit des Festivalortes geboren - symbolträchtig am St. Cecilia"s Day, dem Tag der Schutzheiligen der Musik. Im Juli 2018 verstarb überraschend der Komponist und Dirigent Oliver Knussen im Alter von 66 Jahren. Für das Konzert am 11. Juni des diesjährigen Aldeburgh Festivals wurde das Knussen Chamber Orchestra zusammengestellt. Es ist eine Art Ausbildungsorchester. Stimmführer großer britischer Orchester sitzen neben zum Teil noch Studierenden, einige davon hatten noch mit Oliver Knussen gearbeitet. Knussens Miniaturen aller Art Der in Glasgow geborene Oliver Knussen hatte während der letzten Jahre oft in Snape Maltings dirigiert. So lag es nahe, Musik einiger seiner Lieblingskomponisten in diesem Konzert aufzuführen: Strawinsky, Toru Takemitsu, Britten and Schubert - auch Musik von Knussen selbst. In einem Interview hatte Knussen erzählt, er fühle sich "ungemein zu Miniaturen aller Art hingezogen, zu Feinheit und Präzision." Viele seiner Kompositionen sind kurz oder setzen sich aus kurzen Sätzen zusammen, so auch seine "Scriabin Settings", fünf Fragmente, die Knussen aus Skrjabins Klavierminiaturen entnommen hat. Das Ergebnis? Fünf feinst ziselierte, farbige Orchestrierungen für Kammerorchester. Knussen hatte immer schon Skrjabins kurze, späte Klavierstücke gemocht, "einige der wenigen Stücke, die ich spielen konnte, wenig Noten, viel Pedal, das ist mir entgegen gekommen, ich war ein grottenschlechter Pianist." Hototogisu Knussen war auch "für alles Japanische" zu begeistern. Gespiegelt wird diese Begeisterung von einem Werk, das in Snape Maltings 2017 noch unter Knussens Stabführung uraufgeführt wurde: "O Hototogisu" für Sopran, Flöte und großes Ensemble. Knussen vertonte sieben Kürzestgedichte aus dem 15. bzw. 16. Jahrhundert und lässt in seiner letzten vollendeten Komposition die menschliche Stimme in ein Zwiegespräch mit dem durch die Flöte vertretenen Hototogisu treten, dem Japanischen Gackerkuckuck, ein Vogel, der in Japanischer Lyrik oft singt und besungen wird. Sein "Ruf aus den Bergen" ist ein Vorbote des Sommers, gilt aber auch als Stimme aus dem Reich der Toten.
Mittwoch 14:05 Uhr

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BR-Klassik

MDR Musiksommer

sebastian manzMDR-Sinfonieorchester MDR-Rundfunkchor Leitung: Risto Joost Solisten: Ilse Eerens, Sopran; Sebastian Manz, Klarinette Wolfgang Amadeus Mozart: "Exsultate, jubilate", KV 165; Klarinettenkonzert A-Dur, KV 622; Messe C-Dur, KV 317 - "Krönungsmesse" Aufnahme vom 1. Juni 2019
Mittwoch 18:05 Uhr

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Ö1

Alte Musik - neu interpretiert

Wolfgang Glüxampräsentiert von Colin Mason. Hiro Kurosaki, Barockvioline; Wolfgang Glüxam, Orgel und Cembalo; Pierre Pitzl, Viola da Gamba; David Bergmüller, Laute. "Virtuositas caelestis - Musik fürs Himmelreich": Sonaten von Heinrich Ignaz Franz Biber (aufgenommen am 10. Juni im Kolomanisaal von Stift Melk im Rahmen der "Internationalen Barocktage Stift Melk 2019") Himmlisch in vielerlei Hinsicht: Bibers "Rosenkranz-Sonaten", auch "Mysterien-Sonaten" genannt, sind der himmlischen Königin gewidmet und zählen zu den schwierigsten für Geige geschriebenen Sonaten. Eine Auswahl daraus sowie weitere, selten aufgeführte Bravour-Sonaten aus der Feder desselben Komponisten, bekommt das Publikum der Barocktage bei dieser Matinee zu hören - himmlisch gespielt von einem der meisterhaftesten Geiger unter diesem Himmel. Gemeinsam mit seinem musikalischen Langzeitpartner Wolfgang Glüxam sowie seinen Musikerfreunden Pierre Pitzl und David Bergmüller kehrt der Publikumsliebling Hiro Kurosaki nach Melk zurück und beschert einen Vormittag voller virtuoser wie auch herzerwärmender Klänge. (Barocktage Stift Melk)
Mittwoch 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

Benjamin SchmidInternationales Warna Sommermusikfestival Festival- und Kongresszentrum Warna Aufzeichnung vom 23.06.2019 Pantscho Wladigerow "Vardar" - Bulgarische Rhapsodie für Orchester op. 16 Sergej Prokofjew Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 D-Dur op. 19 Paul Hindemith "Nobilissima Visione", Orchester-Suite nach der Musik zur Tanzlegende Benjamin Schmid, Violine Philharmonisches Orchester Warna Leitung: Georgi Dimitrov
Mittwoch 20:03 Uhr

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SR2 Kulturradio

Musik aus der Region

TAMIS - Tage Alter Musik im Saarland 2019 Altes Leipzig in neuem Gewand Anne Freitag, Flöte Gilad Katznelson, Klavier Werke von Sigfrid Karg-Elert, Johann Sebastian Bach, Max Reger, Edvard Grieg, Salomon Jadassohn und Carl Reinecke Aufnahme vom 31. Mai 2019 aus der Hochschule für Musik Saar
Mittwoch 20:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 Konzert

nicola jürgensenMit Claudia Belemann WDR 3 Campus-Konzerte Die Besten im Radio: bei den WDR 3 Campus-Konzerten tritt der Spitzennachwuchs der NRW Musikhochschulen auf Wer in Nordrhein-Westfalen klassische Musik studieren möchte, tut dies in den Musikhochschulen in Köln, Düsseldorf, Essen, Detmold oder Münster - oder an einem der Standorte dieser Institutionen, z.B. in Aachen, Wuppertal oder Dortmund. Bei den neu konzipierten WDR 3 Campus-Konzerten wird diese Vielfalt gespiegelt und gleichzeitig der musikalische Spitzennachwuchs in Nordrhein-Westfalen gefördert. Die besten Studierenden der Hochschulen spielen ein Kammerkonzert, das in WDR 3 Konzert präsentiert wird. Am 17. Juli 2019 stellt sich die Folkwang Universität der Künste vor. Die renommierte Klarinettistin Nicola Jürgensen, die als Professorin in Essen tätig ist, steht der Auswahlkommission vor, die entscheidet, welche Studierenden das Konzert gestalten. Es findet im Orchesterzentrum Dortmund statt, denn dort gibt es eigens einen hervorragenden Kammermusiksaal. Aufnahme aus dem Orchesterzentrum, Dortmund
Mittwoch 20:04 Uhr

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BR-Klassik

Frederiksvaerk Musikfestival

Van KuijkVan Kuijk Quartet Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 76, Nr. 5; Peter Tschaikowsky: Streichquartett D-Dur, op. 11; Dmitrij Schostakowitsch: Streichquartett c-Moll, op. 110 Aufnahme vom 4. Juli 2019
Mittwoch 20:05 Uhr

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