Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

SportpsychologieSportpsychologie Was bringt mentales Training? Von Daniela Remus Fußballspiele und Tennisturniere werden mental entschieden! Zumindest ist das die gängige Erklärung, wenn ein hochgehandelter Favorit, ob Mannschaft oder Einzelsportler, dann doch an irgendeinem Nobody im entscheidenden Wettkampf scheitert. Deshalb sind mentale Trainer bei Menschen im Spitzensport mittlerweile selbstverständlich, gehören zur Standardbetreuung. Aber auch die Amateure und Breitensportler vertrauen immer häufiger auf Motivations-Coaches. Auch sie wollen dadurch ihre Leistungsfähigkeit steigern, Selbstvertrauen und selbstgesteckte Ziele verwirklichen. Aber geht das überhaupt? Kann der Kopf den Körper überlisten und zu außerordentlichen Leistungen antreiben? Ist der Wille zum Sieg in der Wettkampfsituation wichtiger als Kondition und Technik? Redaktion: Iska Schreglmann
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

bruno kreiskyVor 130 Jahren wurde in Österreich eine geeinte sozialdemokratische Bewegung ins Leben gerufen. Wo steht die SPÖ heute? Gestaltung: Uschi Mürling-Darrer "Niedergang der Genossinnen und Genossen" oder "Kampf gegen die Bedeutungslosigkeit": Geht es in den vergangenen Jahren um sozialdemokratische Parteien in Europa, sind meist solche und ähnliche Schlagzeilen zu lesen. Bis auf wenige Ausnahmen haben die Sozialisten in fast allen europäischen Ländern massiv an Wählerstimmen verloren. Die SPÖ schneidet im internationalen Vergleich noch relativ gut ab, bei der Nationalratswahl 2017 hat sie 27 Prozent erreicht. Im Vergleich ist das freilich ein erbärmliches Ergebnis, wenn man beispielsweise an eine absolute Mehrheit unter Bruno Kreisky denkt. Begonnen hat die Erfolgsgeschichte vor 130 Jahren - mit der Gründung der Partei durch Viktor Adler; das "Rote Wien" feiert heuer seinen 100. Geburtstag. Die Gründe für den Niedergang sind umstritten. Österreichs Genossinnen und Genossen üben sich seit der vergangenen Wahlniederlage nicht nur in Oppositionsarbeit, sondern auch in Zweckoptimismus und meinen, es gebe keine Krise. Und wenn doch, solle sie als Chance für eine Neuorientierung oder Besinnung auf alte Werte genutzt werden, um das in weiten Teilen der Bevölkerung verspielte Vertrauen in die Sozialdemokratie zurückzugewinnen.
Donnerstag 18:25 Uhr

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Ö1

Dimensionen

GerichtsgutachterDie Wissenschaft als Gerichtsgutachterin. Von Lukas Tremetsberger Gewaltverbrechen, Umweltanliegen, ärztliche Kunstfehler - ist in einem Gerichtsprozess die Beweislage nicht ausreichend oder steht Aussage gegen Aussage, werden Gutachten erstellt. Wissenschaft und Justiz suchen nach Wahrheit. Beide Disziplinen sammeln Fakten und ziehen ihre Schlüsse daraus. Entscheidend ist der Austausch zwischen Juristen und wissenschaftlichen Experten. Beide Disziplinen sprechen unterschiedliche Sprachen, haben ihre jeweiligen Fachbegriffe und Arbeitsweisen, was zu Missverständnissen führen kann. Im Idealfall sind Gerichtsgutachter eine Art Übersetzer zwischen Wissenschaft und Justiz. Wie müssen wissenschaftliche Ergebnisse im Gerichtssaal präsentiert werden, damit Juristen ihre Fragestellungen beurteilen können? Wie groß darf der Spielraum für Interpretation sein? Was passiert, wenn Forensiker oder Kriminologen sich irren, wer ist verantwortlich für Fehlurteile? Wie lenken die Befunde das richterliche Urteil? Schlussendlich entscheidet die Justiz über Schuld und Unschuld, nicht die Wissenschaft.
Donnerstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

altersbedingte KrankheitenDas Geschäft mit dem Alter (1/2) Wie Startups altersbedingte Krankheiten abschaffen wollen Von Carina Fron (Teil 2 am 28.02.2019) Wie treiben Startups die Altersforschung voran? Und wo verschieben, überschreiten sie bisherige Grenzen? Das Altern ist nicht abzuwenden - das gilt noch für alle Menschen. In Industriestaaten wie Deutschland wird die Bevölkerung im Schnitt immer älter, die Lebenserwartung wächst, damit wird der Kampf gegen das Altern zu einem lukrativen Markt. Das hat nicht nur die Werbe-Industrie längst erkannt. Auch die Forschung arbeitet stetig daran, dass hohe Lebensalter so lang und zeitgleich angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehört auch, die zahlreichen altersbedingten Erkrankungen zu bekämpfen, die jedes weitere Lebensjahr mit sich bringen kann: Herzerkrankungen, Diabetes, Demenz und Alzheimer. Seit einigen Jahren wollen auch Start-ups verstärkt auf dem Gesundheitsmarkt mitmischen. Nicht gemeinnützig, sondern auch sie visieren den Markt rund ums Altern an. Ihr Vorteil: Sie können das Geld von privaten Investoren schnell eintreiben, auf langsame staatliche Finanzierung und die damit verbundene Auflagen sind sie dann nicht angewiesen. Und hier beginnen Grenzen zu verschwimmen: Das Gesundheits-Startup an der Schnittschnelle zwischen schnellem Investorengeld, Kundenakquise, Werbeversprechen und sorgfältiger Forschung.
Donnerstag 19:30 Uhr

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NDR 90,3

Treffpunkt Hamburg

CybercrimeIT Sicherheit und Cybercrime Gäste: Andreas Dondera, LKA54 - Zentrale Ansprechstelle Cybercrime Philipp Kalweit, Ex-Hacker - heute: Berater IT-Sicherheit mit Sitz in Hamburg Moderation: Nicolas Lieven Die Zahl der Straftaten in Hamburg sinkt. Eigentlich gute Nachrichten. Doch im Internet sieht das anders aus. Hacker greifen Computer an, verbreiten Spam-Mails und sogenannte Trojaner. Immer mehr Betrüger locken arglose Kunden mit dubiosen Angeboten in die Falle. Wie können sich Verbraucher wehren? Wann sollten beim Surfen die Alarmglocken angehen? Und was müssen Unternehmen tun, um sich und uns zu schützen? Darüber sprechen wir mit unseren Gästen. Einem ehemaligen Hamburger Hacker, der die Seiten gewechselt hat und heute Firmen berät. Und einem Experten vom Landeskriminalamt Hamburg. 20:00 - 20:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg Treffpunkt Hamburg
Donnerstag 20:00 Uhr

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NDR Blue

NDR Blue In Concert

Mafia FluxyDas tägliche Radiokonzert - Heute mit Luciano und der Mafia Fluxy Band Luciano heißt mit bürgerlichem Namen Jepther McClymont, der Roots-Reggaesänger aus Jamaika hatte 1993 mit "Shake It Up Tonight" einen Nummer 1-Hit in Großbritannien. Bis heute hat er etliche Alben veröffentlicht, und der 54-Jährige steht immer noch auf der Bühne: Zusammen mit der Mafia Fluxy Band spielte er 2017 beim Rototom Sunsplash Festival. Wir haben für Sie den Mitschnitt des Konzerts.
Donnerstag 21:05 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

max von malotkiJunge Von Max von Malotki Cooles Ermittlerduo mit brisantem Auftrag Musik: Lee Buddah Vankov / Vankov off / Vankov 20: Malte Arkona Vankov 15: Dante Selke Vankov 10: Anton Lehner Vankov 6: Jonathan Lehner Zaza Trockel: Alma Leiberg Rosemarie jung: Almila Bagriacik Rosemarie alt: Therese Hämer Adalbert Ustad 17: Sören Grajek Adalbert Ustad 58 und 35: Reinhart Firchow Ulrich Ustad: Aydo Abay Chef: Christian Tasche Major: Martin Bross Trix: Luzie Kurth Soldat 2: Daniel Wiemer Beamter 1: Martin Armknecht Beamter 2: Bernd Rehse Streifenpolizistin: Antje Lewald Soldat 1: Philip Stegers Soko 1: Benjamin Quabeck Soko 2: Cornelius Quabeck Regie: Benjamin Quabeck
Donnerstag 23:00 Uhr

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BR-Klassik

Jazztime

Riccardo del FraAll that Jazz Der Römer Riccardo del Fra ist ein Mann mit stolzer Vita. International bekannt geworden ist er als langjähriger Begleiter von Chet Baker oder Bob Brookmeyer. Seit einigen Jahren leitet der Bassist die Jazzabteilung des Pariser Konservatoriums, schreibt Soundtracks, ist als Solist in Filmen wie "The Shape of Water" zu hören und veröffentlicht anspruchsvolle Solo-Alben. Sein bislang letztes Werk heißt "Moving People". Der Titel ist doppeldeutig: del Fra versucht mit seiner Musik zu bewegen und geht auf Menschen ein, die sich fortbewegen müssen. Konkret thematisiert er den derzeitigen Zustand unserer Welt und die Flüchtlingsströme. Moderation und Auswahl: Ssirus W. Pakzad
Donnerstag 23:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Klangkunst

lucrecia daltCatábasis Von Lucrecia Dalt and Regina de Miguel Produktion: SAVVY Contemporary/Deutschlandfunk Kultur/DISK-CTM 2019 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Wem gehört das Gold unter der Erde Kolumbiens? Eine akustische Untersuchung. Wem gehören Bodenschätze und ihre Erträge? Inwiefern prägen Lohnarbeit und Ausbeutung unsere Beziehungen zur Erde und unsere Beziehungen zueinander? Diese Fragen stellen die Künstlerinnen Lucrecia Dalt und Regina de Miguel anhand der Region Chocó in Kolumbien. Hier ringen der Staat, die lokale Bevölkerung und internationale Konzerne um das Gold unter der Erde. Gebraucht wird es nicht zuletzt für die Computerindustrie. So trifft die Beschleunigung von Rechenvorgängen auf die Langsamkeit geologischer Abläufe. In "Catábasis" wird diese Mechanik hörbar. Regina de Miguel, geboren 1977 in Málaga, Spanien, lebt und arbeitet in Berlin. Als Künstlerin schafft sie hybride Kunst- und Wissensobjekte mit kritischem und interdisziplinärem Ansatz. Lucrecia Dalt, geboren 1980 in Pereira, Kolumbien, studierte Bauingenieurwesen. Heute lebt und arbeitet sie als Musikerin, Klangkünstlerin und Radiomacherin in Berlin. Sieben veröffentlichte Alben zwischen Avantgarde und zeitgenössischer elektronischer Musik. Catábasis
Freitag 00:05 Uhr

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