Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

riemannsche vermutungDas schönste Zahlenrätsel der Welt Die Riemannsche Vermutung Von Christiane Neukirch Es gibt weltweit nur wenige, die Probleme als "schön" empfinden: dazu gehören vor allem Mathematiker. Schön ist ein Problem dann, wenn es klar und einfach darstellbar ist, die Lösung aber nicht leicht preisgibt. Die Riemannsche Vermutung hat das Zeug dazu, als schönstes Problem der Welt gelten zu dürfen: Sie umfasst nicht einmal zehn Seiten; sie ist über 150 Jahre lang unbewiesen geblieben - und sie hat noch dazu, wie einer ihrer Kenner es formuliert, "fabelhafte Konsequenzen". Denn was Bernhard Riemann im Jahr 1859 vermutete, betraf nichts Geringeres als die Bausteine der Zahlenwelt: die Primzahlen. Deren Eigenschaften sind bis heute nicht bis ins Letzte bekannt - obwohl seit Jahrtausenden die größten Mathematiker daran forschen. Viele mathematische Theorien wurden inzwischen auf dem Fundament seiner Vermutung errichtet. Der Beweis ist daher für die Mathematik sehr wichtig. Doch es gibt auch eine dunkle Seite: die geheimen Eigenschaften der Primzahlen spielen in unsere digitalen Welt eine Schlüsselrolle. Wenn das Geheimnis plötzlich gelüftet würde, hätte die Menschheit ein ganz unschönes Problem. Redaktion: Iska Schreglmann
Donnerstag 18:05 Uhr

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Ö1

Journal-Panorama

Der Vorwurf, der Westen überschwemme mit seinen hoch subventionierten Produkten afrikanische Märkte, ist ebenso alt wie richtig. Vor allem die europäischen Fleischexporte machen den Afrikanern zu schaffen. Gestaltung: Alexander Göbel Wenn es um Fluchtursachen in Afrika geht, dreht sich die Diskussion schnell um Wirtschaftspolitik und unfaire Handelsbeziehungen zwischen der EU und afrikanischen Staaten. Verstärkt wird die Debatte durch die so genannten EPAs, die Wirtschaftspartnerschaften zwischen der EU und afrikanischen Staaten, in denen sich beide Seiten zu Zollabbau und Marktöffnung bereit erklären. Problematisch sind besonders die Fleischexporte von europäischen Konzernen. Beispiel Ghana: Hier, so beklagen Ghanas Geflügelfarmer, habe konkurrenzlos billiges EU-Huhn dazu geführt, dass die heimische Branche am Rande des Zusammenbruchs steht.
Donnerstag 18:25 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

Lars GustafssonDie Färmansbo-Schleuse Von Lars Gustafsson Lars Gustafssons Geschichte von zufälligen Begegnungen Übersetzung aus dem Schwedischen: Verena Reichel Der Besucher: Horst Sachtleben Das Mädchen: Laura Maire Regie: Angeli Backhausen Anschließend: WDR 3 Foyer
Donnerstag 19:04 Uhr

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Ö1

Dimensionen

Rishi DastidarLyrik zwischen Null und Eins Von Volkart Wildermuth "Die Krähe krummt schöner und freier daher", so lautet der Anfang eines Gedichts. Geschrieben hat es kein Dichter, sondern ein Computer, nachdem er sich durch riesige Lyriksammlungen gearbeitet hatte. Und das Verblüffendste: Solche programmierten Reime täuschen den menschlichen Leser und erregen echte Gefühle. Das belegt inzwischen eine ganze Reihe von Experimenten. Wer auch immer der Urheber war, die besten Verse lösen Gefühle aus. Immerhin klingen menschliche Reime verständlicher, dafür dichtet der Computer stilistisch exakter. Genau das aber erregt die Skepsis der Kritiker und Lyriker aus Fleisch und Blut: Computergedichte seien reine syntaktische Oberfläche, es fehlt ihnen die semantische Tiefe. Und Poesie begeistere eben nicht nur, weil sie schön klingt, sondern auch wenn sie verstört oder irritiert. Deshalb stellt sich nun die Frage, für die der Dichter Rishi Dastidar folgenden Zweizeiler fand: "Neuronale Netzte ergreifen den Stift / Warum nur? fragen wir verblüfft".
Donnerstag 19:05 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

mobilfunkGesundheitsrisiko von 5G Wie werden Grenzwerte für den Mobilfunk festgelegt? Von Philip Banse WLAN, Smartphone, Mobilfunkmasten - wer sich Sorgen machte über die potentiellen Gefahren nicht-ionisierender elektromagnetischer Strahlung, wird noch heute verlacht. Doch es häufen sich wissenschaftliche Studien, die durchaus ernstzunehmende Folgen für Mensch und Tier nachweisen. Zwar senden WLAN-Stationen und Smarthome-Anwendungen wenig energiereiche Strahlung aus, aber diese Strahlenquellen umgeben uns mittlerweile überall. Zudem kommen mit der nächsten Mobilfunkgeneration 5G viele Sender hinzu, die mit mehr Energie strahlen. Zwar sind die genaue Folgen noch offen. Klar scheint jedoch, dass die Art und Weise, wie der Grenzwert zum Schutz von Menschen festgelegt wird, nicht mehr haltbar ist. Das Feature schaut auch, wer diesen Grenzwert zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung festlegt - und stößt auf Merkwürdigkeiten.
Donnerstag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk

JazzFacts

Volker EngelberthKaleidoskop der Klänge Die Musik des Pianisten und Komponisten Volker Engelberth Von Thomas Loewner Der in Mannheim und Köln lebende Pianist Volker Engelberth hat sich in den letzten zehn Jahren als einer der kreativsten Vertreter der deutschen Jazz-Szene etabliert. Puzzle, Perpetuum, Prisma oder Kaleidoskop - Volker Engelberth verwendet für seine Plattentitel gern Begriffe, die eigentlich nicht der Musikterminologie entstammen und doch sehr treffend seine Arbeit umschreiben. Sowohl als Pianist als auch als Komponist ist Volker Engelberth ständig auf der Suche nach neuen Kombinationen von Klängen, Harmonien und Rhythmen. Das große Ganze zerlegt er in seine Einzelteile und erschafft daraus mit viel Geduld und Akribie immer wieder neue Kompositionen mit unterschiedlichen Facetten. Auch die Besetzungen variieren: Zurzeit betreibt er ein eigenes Trio und ein Quintett; darüber hinaus ist er als Sideman in unterschiedlichen Bands aktiv. Doch so sehr Engelberth auch die Abwechslung liebt - Beständigkeit ist ihm ebenfalls sehr wichtig. An der Zusammensetzung seiner beiden eigenen Ensembles hat er beispielsweise seit ihrer Gründung im Jahr 2010 bzw. 2015 nichts verändert. Kaleidoskop der Klänge
Donnerstag 21:05 Uhr

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Bayern 2

radioTexte am Donnerstag

robinsonÜberleben hat einen Namen: Robinson Crusoe. Seit 300 Jahren. Zum Jubiläum zwei Ausschnitte aus der neuesten Übersetzung der Mutter aller Abenteuerromane. Überschriften wurden vor dreihundert Jahren noch nach anderen Maßstäben gemacht als heute. Und so lautete der volle Titel dieses berühmtesten Abenteuerromans von allen seinerzeit: "Das Leben und die außergewöhnlich erstaunlichen Abenteuer des Seefahrers Robinson Crusoe aus York, der achtundzwanzig Jahre lang allein auf einer einsamen Insel vor der Küste Amerikas unweit der Mündung des Orinoco lebte, an deren Ufer es ihn nach einem Schiffbruch verschlagen hatte, bei dem außer ihm die gesamte Besatzung zu Tode kam. Mit einem Bericht darüber, wie er schließlich auf ebenso eigentümliche Weise von Piraten gerettet wurde." Damit war eigentlich alles gesagt. Allerdings wurden weder der volle Titel noch der volle Text im Laufe der langen und erfolgreichen Geschichte des Buches häufig verwendet. Die meisten von uns kennen Robinsons Abenteuer aus stark bearbeiteten und verkürzten Fassungen, mit denen aus dem Original ein "Jugendbuch" wurde. Das war nicht unbedingt die Absicht des Verfassers und Journalisten Daniel Defoe. Er wollte große Horizonte für große Leser - und tatsächlich, inspiriert von der Geschichte des historischen Schiffbrüchigen Alexander Selkirk erfand er den modernen Abenteuerroman. Zum 300. Jahrestag des Erscheinens am 25. April hat Rudolf Mast für den mare-Verlag eine vollständige Neuübersetzung angefertigt. In das Abenteuer des Vortrags hat Stefan Wilkening sich für die klassische Lesung gestürzt: Robinson erzählt vom Rausch und der Verzweiflung des Überlebens, von seinen ersten Schritten auf der Insel - und davon, wie viele Jahre später der berühmte Gefährte Freitag in seinem Leben auftauchte. Regie: Bernhard Jugel. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp. Bayern 2, radioTexte am Donnerstag, die klassische Lesung - auch als BR Podcast "Lesungen".
Donnerstag 21:05 Uhr

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WDR5

U 22 - Unterhaltung nach zehn

Roger WillemsenMit Barbara Auer, Joachim Król und Frank Chastenier "Musik höre ich wehrlos" - Roger Willemsens musikalische Schriften Aufnahme im Rahmen der lit.COLOGNE vom 30. März aus dem Klaus-von-Bismarck-Saal des Kölner Funkhauses
Donnerstag 22:04 Uhr

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Eins Live

1LIVE Krimi

benjamin quabeck12 Stunden Hassel Von Benjamin Quabeck Jung, kleinkriminell, dilettantisch: Die Ruhrpott-Brüder Thorsten und Dennis Teil 1 Weiland: Horst Mendroch Thorsten: Sören Grajek Dennis: Marlon Kittel Polizistin: Julia Beerhold Regie: der Autor
Donnerstag 23:00 Uhr

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SWR2

SWR2 NOWJazz Session

Stuttgarter jazzopenFunkenflug der Ideen Die Tom Ibarra Band bei den Stuttgarter jazzopen 2018 in der Scala, Ludwigsburg Von Michael Rüsenberg Der Mann, fast möchte man sagen: der Junge, ist ein Phänomen. Er stammt aus Südfrankreich, von der nicht gerade für Jazztalente berühmten Cote d"Azur. 2016 präsentiert ihn Marcus Miller auf dem Saint Emilion Jazzfestival als Gast seiner Band - da war Tom Ibarra 15. Im selben Jahr nimmt der Gitarrist, nach eigenen Angaben, seinen ersten formalen Musikunterricht am Music Center bei dem Jazz-Violinisten Didier Lockwood. Das Konzert, das Tom Ibarra mit seiner Band am 17. Juli 2018 in der Scala Ludwigsburg im Rahmen von Stuttgart jazzopen 2018 gab, war seine Premiere in Deutschland. Tom Ibarra: Eucalyptus Tom Ibarra & Band Tom Ibarra: Technology Tom Ibarra & Band Tom Ibarra: Green Monkey Tom Ibarra & Band Marcus Miller: Tutu Marcus Miller & Band Tom Ibarra: Sparkling Tom Ibarra & Band
Donnerstag 23:03 Uhr

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