Tagestipps

Montag 19:00 Uhr HR1

hr1-Lounge in Concert: B.B. King und John Mayer live

Moderation: Daniella Baumeister B.B. King, der Grandseigneur des Blues, wäre am 16. September 95 Jahre alt geworden. In seiner Musik aber lebt er weiter und daher widmen wir dem Sänger eine Stunde mit den besten Live-Aufnahmen aus zwei Jahrzehnten.

Montag 19:05 Uhr Ö1

Dimensionen

Die Entstehung des Hörens Von Birgit Dahlheimer Zehn Oktaven, fast zwanzigtausend Hertz - das ist der Tonumfang, den der Mensch hören kann. Noch viel größer ist jener vieler Tiere, etwa von Hunden, Katzen oder Fledermäusen. Speziell für nachtaktive Tiere ist dieser Sinn lebenswichtig. - Die evolutionäre Entstehung des Ohrs birgt für Wissenschaftler immer noch viele Rätsel. Was waren die ersten Hörorgane? Und wie entwickelte sich daraus das komplizierte Säugetierohr? In dessen Inneren leiten drei Gehörknöchelchen - Hammer, Amboss und Steigbügel - die Schallwellen vom Trommelfell an die Hörschnecke weiter. Zu dieser Frage haben Wiener Evolutionsbiologen kürzlich eine neue Theorie entwickelt. Wieso hören Tierarten überhaupt unterschiedlich gut? Und wie kann der Mensch bei Tieren die Empfindlichkeit für Geräusche erforschen, die er selbst gar nicht hören kann?

Montag 19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

Diversität versus Uniformität Die deutsche Polizei und die Einwanderungsgesellschaft Von Luise Sammann Die Rassismusdebatte rund um die amerikanische Polizei ist spätestens mit Saskia Eskens Zitat zum "latenten Rassismus" in den Sicherheitskräften auch nach Deutschland übergeschwappt. Manch einer hält sie hierzulande für überflüssig und verweist dabei auch auf die steigenden Zahlen von Polizeianwärtern mit Migrationshintergrund. Tatsächlich sind es in Berlin bereits 30 Prozent! Die deutsche Polizei, das lässt sich nicht bestreiten, wird seit einigen Jahren immer vielfältiger und arbeitet darauf auch ganz gezielt hin, in dem zum Beispiel in bestimmten Milieus aktiv für die Polizeikarriere geworben wird, auch mehrsprachig. Das Paradoxe ist jedoch, dass mehr Mitarbeiter mit Migrationshintergrund bei der Polizei nicht - wie in vielen anderen Bereichen und Institutionen - automatisch für mehr (gelebte) Vielfalt im Arbeitsalltag sorgen. Denn als eine grundsätzlich auf Anpassung ausgerichtete Organisation hat die Polizei die Tendenz, Andersartigkeit zu homogenisieren, Unterschiede zu ignorieren und anzupassen. Uniformen, Einheitslaufbahnen und der viel beschworene Korpsgeist sind nur einige der polizeispezifischen Merkmale, die das spiegeln. Wo aber bleibt da noch Platz für kulturelle Unterschiede?

Montag 19:30 Uhr Ö1

On stage

Elina Duni Rob Luft bei den INNtönen im August 2020 Viele Jahre hindurch war die schweizerisch-albanische Sängerin Elina Duni im Quartett mit dem Pianisten Colin Vallon in Europa unterwegs, seit 2017 gilt ihre Aufmerksamkeit vor allem der Zusammenarbeit mit dem aufstrebenden, erst 26-jährigen britischen Gitarristen Rob Luft. Im Duo kreieren die polyglotte Sängerin und der auch westafrikanische Rhythmen in seine Musik einschmelzende Saitenmeister leichte, luftig-charmante Songs zwischen Folk und Chanson. Am 15. August 2020 betörten sie - unterstützt durch Schlagzeuger Corrie Dick - das Publikum des aufgrund der Corona-Pandemie in den Sommer verschobenen INNtöne-Festivals im oberösterreichischen Sauwald. Gestaltung: Christian Bakonyi

Montag 20:00 Uhr NDR kultur

Welt der Musik

Zauberstadt Paris Wo die Musik im 19. Jahrhundert brodelt Von Elisabeth Richter Rossini tat"s, Bellini auch, Verdi konnte nicht widerstehen, Meyerbeer und Offenbach wurden gefeiert. Sie und viele andere Künstler gingen nach Paris und hatten Erfolg. Nur einer nicht: Richard Wagner. Paris wirkte im 19. Jahrhundert magisch auf die Geistesgrößen der Zeit. Sie tummelten sich in der Seine-Metropole, sie vernetzten sich. In Oper, Kammermusik und Sinfonik, in Literatur und Kunst entstanden Meisterwerke. Eine "Zauberstadt" meinte Heinrich Heine. Was machte die Faszination aus? 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter

Montag 20:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

In Concert

Funkhauskonzert Live aus Raum Dresden von Deutschlandfunk Kultur Yusuf Sahilli "Let"s Do That" Federleichter Folkpop aus Berlin Yusuf Sahilli, Gitarren, Gesang Damian Giambazi, Bass, Gesang Martin Krümmling, Keyboard, Schlagzeug, Gesang Moderation: Carsten Beyer "Let"s Do That" heißt das aktuelle, im Juni dieses Jahres erschienene Studioalbum des in Berlin lebenden Musikers, Sängers und Songschreibers Yusuf Sahili und seiner Band. Anders als beim Vorgänger- und Debütalbum "Atoms And The Void" (2018), dessen Songs Yusuf Sahili noch allein geschrieben hat, entstanden die neuen Songs nunmehr im Team. Obwohl als Kind mit arabischer und türkischer Musik aufgewachsen, zog es Yusuf Sahili immer schon zu westlicher Popmusik und klassischer Musik. Was aber nicht bedeutet, dass traditionelle Instrumente wie die Oud oder die Darbuka nicht zuweilen in den Live-Sound integriert würden. Die Band favorisiert die englische Sprache für ihre Songs, die sowohl zwischenmenschliche als auch politische Inhalte zum Thema haben. Immerhin stehen die Beatles und vor allem John Lennon als ästhetische Vorbilder für die eigene Musik. Die nennt Yusuf Sahili bewusst "handgemacht" und meint damit tatsächlich das gemeinsame und gleichzeitige Einspielen der Instrumente, und das ohne Soundspielerein. Beste Voraussetzungen, die melodiösen Songs auch live adäquat präsentieren zu können, wie heute Abend in unserem Live-Funkhauskonzert Federleichter Folkpop aus Berlin

Montag 20:03 Uhr SRF 3

Focus

Isa Pulver, Extremsportlerin In 11 Tagen mit dem Velo quer durch Amerika. Fast ohne Schlaf, dafür mit viel Schmerzen, am Rande der totalen Erschöpfung. Mit der ehemaligen Siegerin des berühmt-berüchtigten Race Across America, Isa Pulver, verlassen wir die Komfortzone.

Montag 20:04 Uhr WDR3

WDR 3 Konzert

Mit Johannes Zink Festival "NOW!" Essen Pandora Beim Festival "NOW!" teilt sich die Pianistin Susanne Achilles die Bühne der Essener Philharmonie mit automatischen Tasteninstrumenten. Musikmaschinen sind seit Jahrhunderten immer auch ein wenig als Kuriositäten belächelt worden. Aber sie haben aufgeholt. Heutzutage machen sie dort weiter, wo menschliche Fähigkeiten enden: Spätestens mit Conlon Nancarrows aberwitzig komplizierten "Studies for Player Piano" haben sich die Automaten auf der Bühne als ernstzunehmende Protagonisten etabliert. Und mit dem Einzug der Elektronik tut sich ab dem 20. Jahrhundert eine weitere, schier unbegrenzte Welt der Möglichkeiten auf. Die Pianistin Susanne Achilles spielt einen ungewöhnlichen Klavierabend lang Seite an Seite mit unerbittlich präzisen Duopartnern. Conlon Nancarrow: Studies for Player Piano Nr. 6, 7, 19, 21 Jean-Claude Risset: Duet for One Pianist Klarenz Barlow: Pandora, aus "Orchideæ Ordinariæ" / Estudio siete / kuri suti bekar / otodeblu / septima de facto Roman Pfeifer / Florian Zwißler / Jagyeong Ryu: 3 Interludien für computergesteuerte Orgel, Uraufführung Ludger Brümmer: Between Twilight für 4 computergesteuerte Midi-Klaviere (Flügel), Uraufführung Susanne Achilles, Klavier Aufnahme aus der Philharmonie

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

ARD Radio Tatort: "Tote Mädchen ertrinken nicht"

Im Ferienparadies Harrier Sand, eine Flussinsel in der Weser zwischen Bremen und Bremerhaven, findet man im Sommer in der Regel eher viele ausgelassene Urlauber als eine tote Teenagerin. In dem neuen Radio-Tatort aus Bremen müssen sich der Brite Johnathan Brooks und die toughe Kommissarin Yelda Üncan mit einem Todesfall befassen, bei dem lange nicht klar ist, ob es tatsächlich Mord war oder nicht doch ein Suizid. Bald wird Ihnen deutlich, dass das Tourismusidyll im Norden nicht nur einen entspannten Nebenjob für Abiturienten zu bieten hat: sie stoßen auf Drogen, einer nicht zu knappen Menge an Cyber-Mobbing und den Liebesgeschichten von Teenagern. Während in der schwülen Hitze des Spätsommers eine komplizierte Ermittlung vonstattengeht, beschäftigt Johnathan gleichzeitig ein ganz anderer "Fall" und erfährt verstörende Details seiner Familiengeschichte. Autor: Ben-Alexander Safier Regie: Janine Lüttmann Produktion: Radio Bremen 2020

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Dunkler Schlaf Nach dem Roman von Karin Fossum Übersetzung aus dem Norwegischen: Gabriele Haefs Bearbeitung: Andrea Czesienski Regie: Götz Naleppa Mit: Winfried Glatzeder, Matthias Walter, Oliver Urbanski, Christine Oesterlein, Jens Bohnsack, Corinna Kirchhoff Komposition: Thomas Körner Ton und Technik: Lutz Pahl und Barbara Zwirner Produktion: DeutschlandRadio Berlin 2004 Länge: 52"12 Zwei junge Männer streunen herum, suchen eine günstige Gelegenheit für einen Taschendiebstahl. Wenig später liegt einer von ihnen schwer verletzt in einem Keller, der andere wird von Kommissar Sejer befragt. Chronischer Geldmangel treibt Andreas und Zipp durch die Straßen einer norwegischen Kleinstadt. Sie reißen einer jungen Frau die Tasche weg. Deren Kind fällt dabei aus dem Wagen. Die Beute reicht gerade für einen Joint. Bei einem Einbruch in das Haus der einsamen Irma Funder stürzt Andreas. Bewegungslos bleibt er in ihrem Keller liegen. Von nun an ist er Irma hilflos ausgeliefert. Kommissar Sejer befragt Zipp, erfährt jedoch nichts als Lügen. Für den sonst so wortkargen Ermittler beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, den er nicht gewinnen kann. Karin Fossum wurde 1954 in Sandefjord/Norwegen geboren. Ihre literarische Karriere begann sie mit Gedichten und Erzählungen. 1995 erfand sie die Figur des Kommissar Konrad Sejer, inzwischen sind dreizehn Romane in dieser Reihe erschienen, auf Deutsch zuletzt 2017 "Böser Wille". Für ihr Werk, das in zwölf Sprachen übersetzt ist, erhielt Karin Fossum mehrere internationale Preise. Die Autorin lebt in Sandefjord. Deutschlandradio produzierte außer "Dunkler Schlaf" noch weitere Hörspieladaptionen der Sejer-Romane: "Fremde Blicke" (2001) und "Wer den Wolf fürchtet" (2003). Dunkler Schlaf

Montag 23:00 Uhr Eins Live

1LIVE Soundstories

Das Geschenk Von Philine Conrad und petschinka Sex-Party zum Geburtstag Mit Sina Martens, Simon Kirsch, Peter Miklusz, Linn Reusse, Marcel Heuperman, Deleila Piasko, Hannes Benecke, Kristin Steffen und Philine Conrad Regie: petschinka Produktion: WDR 2020

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