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Bayern 2

Jetzt läuft

Das ARD-Nachtkonzert (III)

05.00 Uhr
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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Die Cinecittà Filmklassiker aus der ewigen Stadt Federico Fellini Viel mehr als "La dolce Vita" Das Kalenderblatt 21.1.2001 Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste Frau die Rallye Paris-Dakar Von Simon Demmelhuber Die Cinecittà - Filmklassiker aus der ewigen Stadt Autorin: Antje Dechert / Regie: Frank Halbach "Ben Hur", "La Dolce Vita" oder "Spiel mir das Lied vom Tod "- Leinwandklassiker, die Geschichte schrieben, weil sie filmisch neue Maßstäbe setzten. Gedreht wurden sie alle in der legendären Filmstadt vor den Toren Roms: in Cinecittà. Nicht nur die großen Meister des italienischen Kinos wie Roberto Rossellini, Lucino Visconti oder Federico Fellini arbeiteten dort. Ab den 1950er Jahren entdeckte auch Hollywood die italienischen Studios. Aufwändige Produktionen wie "Cleopatra" oder "Krieg und Frieden" konnten in Rom billiger, aber hochprofessionell gedreht werden. Die Cinecittà wurde zum Hollywood am Tiber, Rom zur monumental-romantischen Kulisse für das süße Leben des internationalen Jet-Sets. Stars wie Audrey Hepburn, Lex Barker, Sophia Loren oder Cary Grant mischten sich ins Nachtleben der Ewigen Stadt - ein gefundenes Fressen für die Paparazzi. Gebaut wurden die Cinecittà-Studios 1936 von Benito Mussolini. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren sie ein Camp für Displaced People. Heute sind sie eine Touristenattraktion mit neuem Museum und nach wie vor ein gefragter Drehort. Radiowissen mit einer Zeitreise durch die bewegte Geschichte der Cinecittà. Federico Fellini - Viel mehr als "La dolce Vita" Autor: Florian Kummert / Regie: Martin Trauner Er gilt als der große Zauberkünstler des Kinos: Federico Fellini. Seine Bilderwelten, sinnliche Dioramen voll Phantasie, Symbolkraft und traumhaften Stimmungen haben ihn zu einem Giganten der Kinokunst des 20. Jahrhunderts gemacht. In "La dolce vita" lockt die verführerische Anita Ekberg Marcello Mastroianni in den Trevi-Brunnen. Die Dreharbeiten dazu waren weniger verführerisch. Das Wasser im Brunnen hatte nur frostige fünf Grad. Fellini hat in seinen 25 Filmen eine ganz eigene, unverwechselbare Ästhetik geschaffen. Fellini, der Bildmagier, der im Studio ganze Straßenzüge bis ins Detail nachbaute, der seinen Schauspielern aber nie ein Drehbuch zum Lesen gab, was diese oft zur Verzweiflung brachte. Seine Karriere begann er als Karikaturist und zeichnete auch als Filmemacher die Entwürfe für seine Figuren alle selbst. Die Frauen haben es ihm dabei besonders angetan, vor allem die spöttische Hure. Ihnen setzte er in seinen Filmen ebenso ein Denkmal wie der Welt des Zirkus und des Provinzkabaretts mit seinen schrägen Figuren. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Die Siedlung am Rand der Stadt - wie Kommunenihren Zuwachs bewältigen Von Elke Schmidhuber und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Buch-Favorit: Niklas Natt och Dag "1794" Musik-Favorit: The Innocence Mission "See You Tomorrow" Gespräch mit Tobi Ruhland Film-Favorit: Hermine Huntgeburth "Udo Lindenberg! Mach dein Ding" Mein Favorit: Rick Kavanian empfiehlt: "The Great Nowitzki" von Thomas Pletzinger Podcast-Entdecker: Mehr als eine gewöhnliche Vermisstengeschichte: Der BBC-Podcast "The Missing Cryptoqueen", Gespräch mit Markus Köbnik, Hörbuch-Favorit: Julia Schoch "Mit der Geschwindigkeit des Sommers" Moderation: Veronika Lohmöller

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Theodor Fontane Leben und Werk Die Novelle Eine "unerhörte Begebenheit" Das Kalenderblatt 21.1.2001 Jutta Kleinschmidt gewinnt als erste Frau die Rallye Paris-Dakar Von Simon Demmelhuber Theodor Fontane - Leben und Werk Autorin und Regie: Gabriele Bondy Er gilt als wichtiger Vertreter des poetischen Realismus. Geboren 1819 in Neuruppin, gestorben 1898 in Berlin. Obwohl er schon früh zu reimen begann, sind seine berühmten Werke spät begonnen und erst im Alter beendet worden. Zunächst sammelte Fontane Berufs- und Lebenserfahrung als Apotheker, Journalist, Übersetzer, Unteroffizier und sogar als Revolutionär in den sog. "Barrikaden - Kämpfen". Mit 30 entschloss er sich, ausschließlich als "freier Schriftsteller" zu arbeiten. "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", "Frau Jenny Treibel", "Irrungen, Wirrungen" und "Effi Briest" gelten als Klassiker. Die genaue Charakterisierung seiner Romanfiguren, deren Konflikte mit Konvention und individueller Erfüllung, erzeugen noch heute fesselndes Lesevergnügen. Viele seiner Romane sind mehrmals verfilmt worden. Die Novelle - eine "unerhörte Begebenheit" Autor: Thomas Morawetz / Regie: Frank Halbach Was war denn das? Manche Leserinnen und Leser werden sich wundern, wenn sie die kurze Geschichte gelesen haben, die Goethe schlicht "Novelle" genannt hat. Ein junger Fürst verlässt seine junge Gemahlin, um auf die Jagd zu gehen; in den Bergen eine verfallene Burgruine, ein Jahrmarkt im Städtchen; ein Ausritt; dann plötzlich ein Tiger, ein Löwe, und das sind noch nicht die größten Überraschungen, die die wenigen Seiten bieten. "Novelle" hat Goethe sie genannt, "denn was ist eine Novelle anderes als eine sich ereignete unerhörte Begebenheit?" Die "unerhörte Begebenheit" gehört zu den wichtigsten Merkmalen, die man von einer Novelle erwarten darf. Über viele andere Kriterien streitet sich die Germanistik bis heute. Denn die Erzählform, die weder schlicht Erzählung, noch großartig Roman sein will, hat seit der italienischen Frührenaissance immer wieder neue Ansätze und Höhepunkte des Erzählens hervorgebracht. Moderation: Kristina Thiele Redaktion:Andrea Bräu

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Julius Schöps, Historiker Wiederholung um 22.05 Uhr "Ich bin ein Drei-Tage-Jude", sagt Julius Schöps. An hohen Feiertagen geht er in die Synagoge, aber im Alltag spielt die Religion kaum eine Rolle. Seine Herkunft aber schon: Viele Verwandte sind in Auschwitz ermordet worden. Seine Familiengeschichte ist dem Historiker Beispiel für die Geschichte der Gesellschaft, in zahlreichen historischen Aufsätzen und in seiner Autobiografie: "Mein Weg als deutscher Jude".

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Tiertransporte Was Veterinärmediziner heute darüber wissen Von Lutz Reidt Mehr als 200 Millionen Säugetiere werden jedes Jahr lebend quer durch Europa transportiert - Pferde, Rinder, Schweine und auch Schafe. 3.000 Kilometer lang ist allein die Ostroute, die von Litauen über Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Slowenien nach Italien führt. Problematische Transporte von verletzten, kranken und trächtigen Tieren mit mangelhafter Versorgung sind dabei nach wie vor anzutreffen. Doch wie geht es den Tieren bei einem optimal ausgeführten Transport? Veterinärmediziner wollten dies herausfinden. Sie haben Schweine nach Ungarn begleitet und Rinder bis nach Marseille, Triest und sogar nach Südspanien. Dabei haben die Forscher Herzfrequenzen aufgezeichnet, zusätzlich noch Blutproben genommen, um zum Beispiel Stresshormone zu messen. Die Forschungsergebnisse zeigen zum einen, was den Tieren in der Theorie zugemutet werden darf, solange die Fahrer die Tiere gut versorgen und auf ausreichend lange Pausen achten. Zum anderen zeigt sich jedoch auch, dass die Praxis häufig anders aussieht als es idealerweise geboten wäre. Redaktion: Sabine Strasser

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung - Safari vor der Haaustür Elke Dillmann im Gespräch mit anrufenden Kindern und Sven Meurs (Buchautor, Großstadt-Wildnis)) Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Eselgeschichten Kuchen und Mango Von Kilian Leypold Erzählt von Rufus Beck Als die beiden jungen Esel Kuchen und Mango endlich erfahren, was ihre komischen Namen bedeuten, haben sie nur noch einen Wunsch: Sie wollen unbedingt ein Stück Kuchen und eine Mango probieren. Aber wie?

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Warum Gender-Vielfalt einer Gesellschaft nützt Von Sabine Rohlf Heidi Klum schickt trans* Models über den Catwalk, Deutschland hat homosexuelle Minister und TV-Stars, im Pass steht neuerdings nicht nur männlich oder weiblich, sondern divers, LGBTIQ*-Freundlichkeit gehört zum guten Ton, das Gendersternchen blinkt immer öfter auch in etablierten Medien. Gleichzeitig ist Gewalt gegen queere Personen an der Tagesordnung und die AfD möchte die Gendervielfalt sowieso verbieten. Lernen wir gerade, Diversität selbstverständlich zu finden? Oder irritiert, ja überfordert sie womöglich nicht nur altmodische Feuilletonisten? Was bedeutet queer überhaupt? Was hat es mit Körpern und Sprache zu tun? Mit Feminismus und Antirassismus? Mit Privilegien und Politik? Und wer versteht eigentlich die ganzen Abkürzungen? Sabine Rohlf, selbst ganz durchschnittliche Heterosexuelle, hat mit Menschen gesprochen, die es wissen: Antke Engel beleuchtet queer als akademische, politische und persönliche Frage, Gülden Ediger berichtet von ihren Forschungen zu Sexualität in Neukölln und Jayrôme C. Robinet erzählt von seinem Leben und Schreiben als trans* Mann. Alle machen deutlich, dass ein bisschen Verwirrung gar nicht schadet und dass auch ganz un-queere Leute etwas davon haben. Denn ein kluger Umgang mit Unterschieden nützt nicht nur Minderheiten.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

Charlotte Casiraghi und Robert Maggiori unternehmen eine philosophische Reise in die Welt der Gefühle und entwerfen dabei eine imaginäre Inselwelt, in der unsere Gemütszustände - Angst, Liebe, Eifersucht, Sanftheit und Sehnsucht - verortet sind und die unsere Existenz bestimmen.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Julius Schöps, Historiker Wiederholung von 16.05 Uhr "Ich bin ein Drei-Tage-Jude", sagt Julius Schöps. An hohen Feiertagen geht er in die Synagoge, aber im Alltag spielt die Religion kaum eine Rolle. Seine Herkunft aber schon: Viele Verwandte sind in Auschwitz ermordet worden. Seine Familiengeschichte ist dem Historiker Beispiel für die Geschichte der Gesellschaft, in zahlreichen historischen Aufsätzen und in seiner Autobiografie: "Mein Weg als deutscher Jude".

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 22.1.1986 - Storsjön-Ungeheuer offiziell unter Artenschutz gestellt

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Hans-Günther Allers: Variationen mit Fuge über ein Thema von Niccolò Paganini, op. 82 (Cassiopeia Quintett); Horntrio, op. 96 - "Ruppiner Trio" (Ensemble Kontraste); Divertimento, op. 15 (Philharmonische Cellisten Köln); Rhapsodie, op. 63 (Bettina Kunig, Klarinette; Bernhard Schmitz, Violoncello; Dorota Beres-Stasiewicz, Klavier); Zsolt Gárdonyi: Divertimento über Tanzweisen aus Siebenbürgen (Elisabeth Fuchs, Flöte; Angelika Ruhland, Oboe; Iwan Linnenbank, Klarinette; Sabine Müller, Fagott; Stefan Würger, Horn); Eberhard Klemmstein: Streichquintett (Holger Grohs, Sylvia Reichardt, Violine; Urs Stiehler, Eberhard Klemmstein, Viola; Helmar Stiehler, Violoncello); Hans Fleischer: Klavierkonzert Nr. 1, op. 44 (Oliver Triendl, Klavier; Nürnberger Symphoniker: Peter Kuhn)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Carl Philipp Emanuel Bach: Konzert d-Moll, Wq 22 (Emmanuel Pahud, Flöte; Kammerakademie Potsdam: Trevor Pinnock); Ludwig van Beethoven: Sonate f-Moll, op. 57 - "Appassionata" (Pierre-Laurent Aimard, Klavier); Robert Schumann: Konzert a-Moll, op. 129 (Philippe Graffin, Violine; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern: Christoph Poppen); Friedrich Smetana: Streichquartett Nr. 1 e-Moll - "Aus meinem Leben" (Bennewitz Quartet); Francis Poulenc: Konzert d-Moll (Frank Braley, Erik Le Sage, Klavier; Orchestre Philharmonique de Liège: Stéphane Denève)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Camille Saint-Saëns: Violinkonzert Nr. 3 h-Moll (Alexandre da Costa, Violine; Oviedo Filarmonía: Marzio Conti); Joseph Haydn: Sonate D-Dur, Hob. XVI/37 (Viviane Chassot, Akkordeon); François-Joseph Gossec: Symphonie D-Dur (London Mozart Players: Matthias Bamert)

04.58 Uhr
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