Radioprogramm

Ö1

Jetzt läuft

Die Ö1 Klassiknacht

05.00 Uhr
Nachrichten

05.03 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.00 Uhr
Ö1 Frühjournal

06.10 Uhr
Guten Morgen Österreich

06.56 Uhr
Gedanken für den Tag

"Zwischen Tradition und Innovation". Von technischem Fortschritt, veränderten Geschlechterrollen, Globalisierung und Klimawandel erzählt Ida Maria Jaritz, katholische Theologin und Studierende an der Diplomatischen Akademie. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Als man mir gesagt hat, man würde mich gerne für eine Textreihe unter anderem zum Thema Hoffnung und Innovation gewinnen, da habe ich als Theologin nicht zuerst zur Bibel gegriffen, sondern zu meinem Handy und die beiden Begriffe gegoogelt", meint die 26-jährige Theologin und Gymnasiallehrerin Ida Maria Jaritz. Wobei derzeit sei sie ja "beruflich auf Abwegen", fügt sie hinzu, weil sie die Diplomatische Akademie in Wien absolviere. In der Textreihe "Gedanken für den Tag" soll es nun um technischen Fortschritt, um veränderte Geschlechterrollen, Globalisierung und Klimawandel gehen. "Meine Generation wird nicht die sein, die alle Probleme der Menschheit wieder richtet", meint sie in diesem Zusammenhang. "Genauso wenig wie die Generationen vor uns alles verbockt oder verbrochen haben. Das, was uns wirklich eint, ist nämlich, dass wir alle Generationen der Hoffnung sind. Jede Generation für sich, aber niemals nur für sich alleine. Wie sonst würde Leben funktionieren?" Und Ida Maria Jaritz setzt auf die einende Kraft der Hoffnung: "Die Hoffnung hat keine Geschichte und keine Generation für sich gepachtet und niemand kann sie für sich alleine beanspruchen. Sie ist das Ventil, das uns alle antreibt, und im besten Fall auch vereint." Die Sendereihe ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

07.00 Uhr
Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell

07.33 Uhr
Guten Morgen Österreich

07.52 Uhr
Leporello

08.00 Uhr
Ö1 Journal um acht

08.20 Uhr
Pasticcio

08.55 Uhr
Vom Leben der Natur

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Radiokolleg - Nicht mit mir

Die Kunst der Verweigerung (3). Gestaltung: Johannes Gelich Der literarische Ahnherr aller Aussteiger und Verweigerer ist wohl der amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau. Er zog Mitte des 19. Jahrhunderts als junger Mann in eine Blockhütte, um dort einige Jahre alleine als Aussteiger zu leben. Mit seiner Schrift "Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat" gilt er aber auch als Apologet des zivilen Ungehorsams, wenn sich der Staat unethisch oder unmoralisch verhält. In Zeiten der Klimakrise gibt es aber auch und gerade heute viele Aussteiger und Aussteigerinnen in der Tradition Thoreaus. Sie leben alleine oder zu zweit in Wäldern oder in umgebauten Wohnwägen, um sich von den Zwängen der Konsumgesellschaft zu befreien und ein nachhaltiges Leben auszuprobieren. Die Verweigerung gegenüber einem eingespielten und belastenden Konformismus spielt jedoch auch beim Nein-Sagen und Loslassen in der Beziehungswelt eine große Rolle. Erfolgreiche Ratgeber wie "Nein - was vier mutige Buchstaben im Leben bewirken können". "Klingt logisch - mach ich aber nicht" oder "Die Kunst des darauf Scheißens" künden von einem zunehmenden Wunsch der Gesellschaft in der Kunst der Verweigerung unterrichtet zu werden. Gerade junge Menschen scheinen dabei durch die permanente digitale Präsenz ihrer Ex-Freunde oder Ex-Geliebten ein erhöhtes Bedürfnis nach Orientierung und Hilfestellung beim Nein-Sagen zu haben. Auch in der Arbeitswelt spielt das Thema der Verweigerung gegenüber unmoralisch oder unmenschlich empfundenen Arbeitsbedingungen oder illegalen Machenschaften des Arbeitgebers eine immer größere Rolle. Seien es Steuer-CDs, die von Bankbeamten angefertigt werden, um organisierte Steuerhinterziehung aufzudecken, seien es Hotlines für potentielle Whistle-Blower, die immer öfter von großen Konzernen und Firmen eingerichtet werden - der Wunsch, in einem als ungerecht empfundenen System nicht mehr mitzuspielen, scheint zu wachsen. Doch mit der Verweigerung und dem Nein-Sagen alleine ist es im Kampf um ein besseres Leben und Zusammenleben nicht getan - ein gewichtiges NEIN braucht auch immer ein großes, inneres JA in Form einer Utopie vom besseren Leben. Gerade innerhalb der jüngeren Generation der Schüler und Studenten scheint sich ein neuer Trend zur Re-Organisation des gesellschaftlichen Zusammenlebens abzuzeichnen. Initiativen wie die "tbase" in der Seestadt Aspern, wo junge Menschen Architekturformen mit alternativen, kostengünstigen Materialien ausprobieren, das Seedcamp in Niederösterreich oder die "Extinction rebellion", bei der sich junge Menschen gegen den Klimawandel und für eine ökologische Revolution einsetzen, künden von einem steigenden Bedürfnis nach Rebellion und Erneuerung. Von den zarten Ansätzen zum Nein-Sagen bis zu einem nachhaltigen Ja, das auch die Gesellschaft erfasst, ist es jedoch mitunter ein weiter Weg. Diese Sendung ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

09.30 Uhr
Radiokolleg - Reparatur der Zukunft

Das Casting neuer Ideen (3). Gestaltung: Irmgard Wutscher, Anna Masoner, Sarah Kriesche, Viktoria Waldegger Ö1 startet am 20. Jänner 2020 eine multimediale Ideensammlung. Eingeladen sind 20+ Jährige, die in kurzen Videoclips vorstellen, was sie neu und anders machen. Im Fokus steht eine Generation, für die das Internet niemals neu war und die im Schatten der Erderwärmung erwachsen wurde. Präsentiert wird das Zukunftspotential Österreichs. Was ist gefragt? Innovative Ideen, die heute bestehende Technologien, Dienstleistungen sowie gesellschaftliche und politische Prozesse verändern oder ersetzen sollen und damit zur "Reparatur der Zukunft" beitragen. Ideen, die Probleme erkennen, und Lösungen anbieten: von Klimaschutz, Armutsbekämpfung, bis zu innovativen Businessideen, von privaten Gesprächsrunden, Podcasts, Umweltschutz, Sharing-Initiativen bis zu Forschungsprojekten, von digitalen Apps, Fashion, Lernhilfen, Events, Partys, sozialen Innovationen bis hin zu selbstproduzierten Dingen aller Art. Erlaubt ist alles, was selbstgemacht, selbstorganisiert und selbstgedacht wird. Im Radiokolleg werden beispielhaft Projekte präsentiert. Etwa Business Riot, ein Frauenkarriere-Netzwerk, das über Aufstiegschancen von Frauen berät. Denn die Zukunft wird nur dann besser, wenn Frauen gleichberechtigt am Arbeitsmarkt teilhaben. Und die Frauen vom Blog "Viva la Vulva" zeigen, wie wir vorurteilsfrei und entspannt über weibliche Sexualität sprechen können. Und weil wir wissen, dass Fleischkonsum die Klimaerwärmung fördert, warum also nicht auf Insekten umsteigen? Wie, das zeigt der Küchenchef von ZIRP Insects, der schmackhafte Burger aus Insektenprotein zubereitet. Und was erzählen Kühe, die auf das Smartphone eine Nachricht senden, wie es ihnen geht? Die steirischen Jung-Unternehmen mit dem Namen "Smaxtec" entwickelten einen Sensor, der im Kuhmagen relevante Daten erfasst und die Haltung der Tiere trackt. Dass man Kleidung einfach Ausborgen statt Kaufen und dann Wegschmeißen kann, führt "Endlos Fesch" vor Augen - die Wiener Fashion Library. Wohnen wird zur Armutsfalle für junge Menschen, gleichzeitig steigen die Preise weil Immobilien derzeit die einzig stabile Wertanlage sind. Wie kann man gegensteuern? Die Initiative habiTAT setzt auf gemeinschaftlichen Hausbesitz. Ob Schuhe für Blinde oder ein verpackungsfreies Geschäft, das Radiokolleg setzt Impulse, wie die Zukunft im Jetzt repariert werden kann.

09.45 Uhr
Radiokolleg - Mein Herz macht Bumm

Eine Auseinandersetzung mit volkstümlicher Musik (3). Gestaltung: Hans Groiss Studierende Was haben Andreas Gabalier, Marianne und Michael und Hansi Hinterseer gemeinsam? Wochenlang Plätze in den Hitparaden ganz oben, abendfüllende TV-Shows und ausverkaufte Stadien? Seit Jahrzehnten erfreut sich die volkstümliche Musik wachsender Beliebtheit. Diese Art von Unterhaltung hat ihre Wurzeln in der heimischen Volksmusik und sie kombiniert munter Mainstream mit traditionellen Elementen. Andreas Gabalier ist Role-Model: "Er ist nicht nur Land, Tracht, Schmalz und Idylle. Das ist kein Entweder-oder, sondern vielmehr ein großes, paradoxes Und: Elvis und Lederhose, Volksmusik und Rock'n'Roll, Schlager und Country, Dialekt und Englisch. Dirndl meets Rock" - die Philosophin Isolde Charim nennt dieses Phänomen in ihrem Buch "Ich und die Anderen" eine feindliche Übernahme der Moderne durch die Tradition. Grund sei, dass die eigene und persönliche Identität nicht mehr selbstverständlich ist. Heimat suggeriert hingegen Sicherheit. Rekordumsätze und wachsende Absatzzahlen für Schlager mit Heimat-Touch sind das Resultat: Volkstümliche Musik ist eines der erfolgreichsten Musikgenres in Österreich. Zur musikalischen Untermalung werden neben traditionellen Instrumenten wie der steirischen Ziehharmonika zeitgemäße elektronische Klänge aus der gegenwärtigen Popmusik assimiliert. Hinter den Liedern steht meist ein ganzes Team von Songwriter/innen und Produzent/innen. Die Maschinerie läuft wie geschmiert - wir haben alle die Bilder im Kopf: Liebeslieder vor Bergkulisse. Ewig lächelnd. Trachtenträger/innen auf der Bühne des Stadions, im Partystadl oder auf der Wiesn - die nicht mehr nur in München schunkelt. Einfachste Harmonien und Liedstrukturen erleichtern das Mitsingen. Die Musik soll für alle verständlich sein, egal aus welcher Bildungsschicht das Publikum stammt. Trotz ihrer Popularität ist volkstümliche Musik polarisierend. Zwischen Begeisterung und Kopfschütteln ist sie Auslöser für Kritik. Gängige Vorwürfe lauten, die Musik transportiere Nationalismus, Sexismus und ein vereinfachtes Heile-Welt-Bild. Grund genug, volkstümliche Musik kulturwissenschaftlich endlich genauer unter die Lupe zu nehmen. Was bewegt die Menschen, die diese Musik machen, aufführen oder konsumieren? Was steht hinter der Kritik an Stereotypen und Rückwärtsgewandtheit - ist jede Kritik vielleicht auch verstecktes Fantum, Neid oder Verehrung? Und: Ist es möglich oder nötig eine musikalische Tradition ohne Einfluss von außen aufzubauen? Studierende des Instituts für Komposition, Elektroakustik, und TonmeisterInnen-Ausbildung der mdw - Univeristät für Musik und darstellende Kunst Wien - untersuchen diese Heimatklänge, sowie Hintergründe und Ausprägungen dieses Phänomens. Radioproduktionstechnisch werden sie vom Ö1 Redakteur Hans Groiss unterstützt.

09.57 Uhr
Ö1 heute

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Anklang

mit Stefanie Maderthaner. Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 1 F-Dur op 5 Nr. 1 (Till Fellner/Klavier, Heinrich Schiff/Violoncello) Wenn Christian Poltéra seinen früheren Cellolehrer Heinrich Schiff beschreibt, dann glaubt man, so hätten die Zeitgenossen und Freunde von Beethoven auch über ihn sprechen können: Heinrich Schiff habe "gestrotzt vor Energie" und er habe eine "unheimlich starke Aura" gehabt. Zitat Poltéra: "Viele haben ihn als schwierig erlebt. Aber beim Unterrichten kam er zur Ruhe und hatte plötzlich eine Engelsgeduld. Da ging es dann nicht mehr um Heinrich Schiff, sondern um die Musik und die Studenten". Und weiter beschreibt er Heinrich Schiffs Spiel folgendermaßen: "Sein Spiel war lebendig, charaktervoll und sehr leidenschaftlich. Er hat sich nie geschont. Sein Spiel war auf einzigartige Weise subjektiv, aber nicht im narzisstischen Sinne". Heinrich Schiff eröffnet gemeinsam mit Till Fellner in unserem Beethoven- Kammermusikzyklus die Rubrik "Duosonate" mit der Cellosonate in F-Dur. Sie entstand (wie ihre Schwesternsonate) 1796 - inspiriert durch den damals in Berlin wirkenden berühmten Cellisten Jean-Louis Duport.

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Radiogeschichten

"Einsamkeit". Von Alfred Polgar. Es liest Cornelius Obonya. Gestaltung: Roland Knie. Präsentation: Gudrun Hamböck. Tobias Klemm, eine graue Maus in der Großstadt, wird nur von der vagen Erinnerung an eine Liebe am Leben erhalten. Bis er durch eine journalistische Schlamperei berühmt wird - als vermeintliches Mordopfer. Fasziniert von sich als öffentlicher Figur, lebt er eine Weile anonym neben ihr her, bis sie ihm entgleitet und mit ihr alles andere ... Eine Erzählung aus dem Jahr 1912, geschrieben für den Münchner Simplizissimus, in für Polgar ungewöhnlich expressionistisch-surrealistischer Färbung.

11.25 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

11.30 Uhr
Des Cis

mit Helene Breisach.

11.57 Uhr
Ö1 heute

12.00 Uhr
Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache

13.00 Uhr
Punkt eins

13.55 Uhr
Wissen aktuell

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Das Ö1 Konzert

Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Dirigent: Sir Antonio Pappano; Martha Argerich, Klavier. Franz Liszt: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 * Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61 (aufgenommen am 1. November 2019 im Auditorium Parco della Musica Rom). Präsentation: Peter Kislinger

15.30 Uhr
Moment

Die Probe ist auch die Aufführung Wenn sich Hobbymusiker spontan als "Genussgeiger" zusammentun An jedem ersten Donnerstag im Monat treffen sie sich, um miteinander in einem der Wirtshäuser des Salzkammerguts gemeinsam zu musizieren - Hobbymusiker aus der Region, die eine alte Tradition pflegen. Mit Gitarren, Streichinstrumenten und Ziehharmonika - "Genussgeiger" nennen sich die Spontan-Musiker. Mitunter kennen sie einander gar nicht. Über das Internet erfahren sie Zeit und Ort des nächsten Auftritts und welches Stück sicher gespielt wird. Der Rest passiert auf Zuruf, von Gospel bis zum Jodler, von Ennio Morricone bis Hubert von Goisern. Die Freude am gemeinsamen Spiel sticht dabei Professionalität. Die "Genussgeiger" als immaterielles Kulturerbe des Salzkammerguts. Gestaltung: Stefan May Wort der Woche: Antonia Löffler Moment-Echo: Bea Sommersguter

15.55 Uhr
Rudi! Der rasende Radiohund

Von Iglus, Schneemännern und Würfeln Kaum schneit es, gerät Rudi ins Schwärmen. Für ihn gibt es nichts Schöneres als Schnee. Schnee auf Autos oder Schnee in der Hundezone. Am allermeisten freut er sich, wenn viel Schnee im Genick vom Tonmeister landet. Hätte der Radiohund eine Schneekanone, würde er das ganze Jahr den Balkon beschneien und Schneeburgen bauen. Leider kennt sich Rudi im Schneehausbau nicht ganz so gut aus. Deshalb holt er sich Tipps von Elias, Matthias und Leon. Elias: "Also wir nehmen viereckige Formen und tun Schnee rein. Dann tun wir ein wenig Wasser drauf, dann noch einmal Schnee, dann warten wir ein wenig und dann ist es ein schöner Eisblock." Rudi: "Ach, ihr macht Eisziegel?" Elias: "Dann legen wir sie auf und tun mit zwei Spachteln Schnee dazwischen, dass das schön zusammenhält."

16.00 Uhr
Nachrichten

16.05 Uhr
Praxis - Religion und Gesellschaft

Unter anderem mit dem Beitrag: "Darf der Roboter das?" - Ethische Aspekte der Künstlichen Intelligenz Selbstfahrende Autos, Sprachassistenten wie "Alexa", die rund um die Uhr (fast) jeden Wunsch erfüllen, Pflegeroboter, automatisierte Finanztransaktionen und präzise medizinische Diagnosen: Künstliche Intelligenz, kurz KI, sollte die Welt und unsere Gesellschaft nachhaltig zum Positiven verändern. Wie aber kann sichergestellt werden, dass diese intelligenten Systeme nicht missbraucht und so konzipiert werden können, dass sie Schaden anrichten? Nach welchen Kriterien werden sie programmiert? Gibt es verbindliche ethische Richtlinien? Und stehen christliche Religion und Künstliche Intelligenz im Widerspruch? Maria Harmer hat mit Expert/innen gesprochen und sich auch im oberösterreichischen Augustiner Chorherrenstift Sankt Florian umgesehen, einer "Außenstelle" der KI-affinen "Ars Electronica". Ein Beitrag zur Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

16.40 Uhr
Das Ö1 Gesundheitsmagazin

16.55 Uhr
Digital.Leben

17.00 Uhr
Ö1 Journal um fünf

17.09 Uhr
Kulturjournal

17.30 Uhr
Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa.

17.55 Uhr
Betrifft: Geschichte

Zur Geschichte des Umweltschutzes. Mit Verena Winiwarter, Umwelthistorikerin, Institut für Soziale Ökologie, BOKU Wien und Martin Schmid, Institut für Soziale Ökologie, BOKU Wien. Gestaltung: Rosemarie Burgstaller "Wir müssen uns von dieser wahnsinnigen Technologie abkoppeln" forderte Freda Meissner-Blau, Frontfrau der österreichischen Ökologiebewegung und Mitbegründerin der Grünen, auf der Anti-Atom-Demonstration am 15. Mai 1986 in der Wiener Innenstadt. Rund 12.000 Menschen hatten an dieser Protestkundgebung gegen die deutsche Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf und die tschechischen Atomkraftwerke an der österreichischen Grenze teilgenommen. In dieser Zeit blickte die sich im Besonderen seit den 1970er-Jahren in unzähligen Gruppen, Vereinen und Bürger/inneninitiativen formierende Naturschutz- und Ökologiebewegung in Österreich auf namhafte Erfolge zurück: Die Verhinderung der Inbetriebnahme des Kernkraftwerkes Zwentendorf als Folge der Volksabstimmung im November 1978. Die Verhinderung des geplanten Wasserkraftwerkes in der Hainburger Au nach Protesten und Besetzung durch engagierte Umweltschützer/innen im Dezember 1984. Das öffentlichkeitswirksame Verhindern jener Kraftwerke durch Widerstand aus der Bevölkerung setzte über die umweltpolitische Bedeutung hinaus auch neue Maßstäbe für das Demokratieverständnis des Landes. Beide Ereignisse, die unterschiedlichste gesellschaftliche und ideologische Gruppen in ihren Zielen vereinten, stehen herausragend für die große Zahl an Umwelt- und Naturschutzinitiativen der jüngsten Zeit.

18.00 Uhr
Ö1 Abendjournal

18.25 Uhr
Journal-Panorama Mittwochsrunde

Diskussion zu einem aktuellen Thema

18.55 Uhr
Religion aktuell

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Dimensionen

Pflanzen neu gelesen Von Ulrike Schmitzer Auf dem Buchmarkt boomen derzeit Pflanzenbücher wie "Das geheime Leben der Bäume" oder "Bin im Garten". Schriftsteller wie Barbara Frischmuth, Marten t´Haart oder der Philosoph Byung-Chul Han schreiben ein Lob auf den Garten. Warum ist gerade jetzt die Sehnsucht nach dem Kleingarten so groß? Die Germanistin Isabel Kranz von der Universität Wien untersucht, wie sich das literarische Interesse für Pflanzen entwickelt hat. Wann sind die ersten Gartenbücher entstanden? Warum stehen rote Rosen für die Liebe, gelbe Rosen für Untreue und Eifersucht? Im 18. Jahrhundert kam die Idee einer "Blumensprache" auf, noch heute versuchen viele "es" mit einem Blumenstrauß zu sagen. Kranz hat in ihrem Buch "Sprechende Blumen" nachgeforscht, was Blumen in Büchern und Filmen zu sagen haben.

19.30 Uhr
Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Colin Mason. Conjunto de Música Antigua Ars Longa, Leitung und Sopran: Teresa Paz. Juan Gutiérrez de Padilla: Missa Ego flos campi, sowie Musik von Frutos de Castillo, Antonio de Salazar, Roque Jacinto de Chavarría u. a. (aufgenommen am 20. Jänner im Rahmen der "Resonanzen", dem Festival für Alte Musik im Wiener Konzerthaus)

21.00 Uhr
Salzburger Nachtstudio

Von den Möglichkeiten der Entnetzung Gestaltung: Michael Reitz Angesichts der NSA-Ausspähungen macht sich ein digitaler Kulturpessimismus breit, der in seiner krudesten Form die Vernichtung aller Handys fordert. Weniger alarmistisch klingt da die Idee der Entnetzung - ein dritter Weg zwischen völliger Abstinenz und der exzessiven Nutzung elektronisch-digitaler Medien. Der digitale Ich-Kult unserer Tage hat nichts mit radikaler Individualität zu tun, sondern damit, dass das Handeln der Masse nicht mehr hinterfragt und gekontert wird. Entnetzung bedeutet nicht Maschinenstürmerei, sondern Eigenverantwortung: Schaffung von Inseln "analoger Quarantäne"; die Vertiefung des Rechts auf Vergessen; medienfreie Zeiten; Schaffung von Frei- und Schutzräumen der Entnetzung. Sie ist die Rückeroberung des Privaten und des Pausierens in einer Umwelt, die den Zwang zum Wachsein propagiert. Selbst in Kreisen der sogenannten digital natives, also der jüngeren Nutzer, ist sie zu einem Thema geworden, das es ernsthaft zu diskutieren gilt. Diese Sendung ist Teil der Ö1 Initiative "Reparatur der Zukunft".

21.55 Uhr
Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.

22.00 Uhr
Ö1 Nachtjournal

22.08 Uhr
Radiokolleg

Nicht mit mir. Die Kunst der Verweigerung (3). Gestaltung: Johannes Gelich Reparatur der Zukunft. Das Casting neuer Ideen (3). Gestaltung: Irmgard Wutscher, Anna Masoner, Sarah Kriesche, Viktoria Waldegger Mein Herz macht Bumm. Eine Auseinandersetzung mit volkstümlicher Musik (3). Gestaltung: Hans Groiss Studierende

23.00 Uhr
Nachrichten

23.03 Uhr
Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Astrid Schwarz Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).

01.00 Uhr
Nachrichten

01.03 Uhr
Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten