Hörspiele

Mittwoch 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Hörweiten (1/2) Von Rami Hamze Eine Kleinstadt auf der Suche nach Kunst Regie: der Autor Anschließend: WDR 3 Foyer

Mittwoch 20:00 Uhr NDR kultur

Hörspiel

HOSTEL Von Stefan Panhans Realisation: Stefan Panhans Mit Anne Tismer, Serge Fouha, Lisa-Marie Janke, Olivia Hyunsin Kim, Koffi Emile Odoubou und Anne Ratte-Polle NDR/Deutschlandradio 2020, Ursendung Inmitten von zunehmendem Alltagsrassismus, Celebrity-Kult, Rollenklischees, postkolonialer Diversitätsproblematik und der Übermacht des Ökonomischen liefern sich fünf prekär und flexibel reisende Kulturarbeiterinnen und Kulturarbeiter unterschiedlicher Herkunft einen Spoken Word Battle ihrer Erfahrungen und Träume - zwischen fiktiver Doku-Soap, Kammerspiel und Gameshow. HOSTEL entstand im Rahmen des Stipendiums der Stiftung Niedersachsen für Medienkunst am Edith-Russ-Haus und war dort als vierteilige Video-Miniserie zu sehen. Sie finden das Hörspiel für 12 Monate in der ARD Audiothek. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Hörspiel

Mittwoch 20:05 Uhr Bayern 2

radioKrimi

Delay Von Bodo Traber Mit Cathlen Gawlich, Arnd Klawitter, Oliver Stritzel, Britta Hammelstein, Paul Herwig, Michael Schenk, Barnaby Metschurat und anderen Komposition: Felix Rösch Regie: Petra Feldhoff WDR 2015 Ein Horrorszenario: Der Flug IWA 303 aus Boston verschwindet über dem Atlantik vom Radar. Eine Entführung durch Terroristen oder ein Absturz auf dem offenen Meer? Auf dem Flughafen Stockholm-Arlanda herrscht höchste Alarmstufe. Aber die kleine Lena scheint telepathischen Kontakt zu ihrer Zwillingsschwester im Flugzeug zu haben. Durch deren Augen sieht sie, dass das Flugzeug in schweren Sturm geraten ist - doch das Wetterradar zeigt einen wolkenlosen Himmel an. Der Anthropologe Richard Mathiesen entwickelt eine unglaubliche Theorie: Könnte es nicht sein, dass das Flugzeug in eine andere Dimension katapultiert worden ist? Tatsächlich finden sich Kapitän Paul Andersson und seine Passagiere in einer alptraumhaften Welt voller riesiger Vulkane und Lavameere wieder - ein Ort, der den mythologischen Beschreibungen von der Hölle verdammt ähnlich ist. Nur: Wie kommt man da wieder heraus? Bodo Traber, geb. 1965, Journalist und Autor. Kurd-Laßwitz-Preis für Science-Fiction Hörspiele "Die Flüsterer" (WDR 2008) und "Paradise Revisited" (WDR 2017).

Mittwoch 21:00 Uhr NDR 90,3

Plattdeutsches Hörspiel

Een Held in"n Dörpskroog Von Hartmut Cyriacks und Peter Nissen Nach dem Bühnenstück "The Playboy Of The Western World" von John Millington Synge Christoph Martens: Robert Eder De ole Martens: Rolf Nagel Michael Fehling: Wilfried Dziallas Margit Fehling: Birte Kretschmer Witwe Quinn: Uta Stammer Jan Hoopmann: Oskar Ketelhut Hein Kuhlmann: Heino Stichweh Fiete Förster: Rolf Bohnsack Sanne Tietjen: Caroline Leisau Hanna Bleek: Beate Kiupel Regie: Hans Helge Ott RB/NDR 2006 Irgendwann im 19. Jahrhundert, ein sehr abgelegenes Fleckchen Erde, wohin die Polizei sich nur am Tage traut, weil sie sonst befürchten muss, den Schmugglern und Schwarzbrennern in die Quere zu kommen. In dieser Einöde: ein Gasthof. Und eines Tages steht ein fremder junger Mann in der Tür und bittet um Obdach, er habe nämlich eine schreckliche Untat begangen. Die Fantasie der halbwilden Dörfler ist geweckt, und es beginnt eine der absurdesten, komischsten, wildesten - und wahrsten Geschichten der Theatergeschichte! Der Autor John Millington Synge (1871 - 1909), irischer Dramatiker aus Dublin, verbrachte trotz seines Musik- und Sprachenstudiums und einiger Auslandsaufenthalte den größten und wichtigsten Teil seines Arbeitslebens auf Inishmoor, einer der damals noch sehr wilden und abgelegenen Aran-Inseln vor der irischen Westküste. Dort fand er die Stoffe, die ihm als Vorlagen für seine Stücke dienten. Er ist, da er seine Bühnensprache durch den Dialekt der Inseln beeinflussen ließ, als Mundartdichter zu bezeichnen. 21:00 - 21:05 Uhr NDR 90,3 Nachrichten für Hamburg

Mittwoch 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Terrorkind Von Oliver Brod und Karsten Laske Regie: die Autoren Mit: Meike Droste, Oskar Brod, Richard Barenberg, Katrin Schwingel, Liam Mockridge, Oliver Nitsche, Verena Unbehaun, Michael Schrodt, Ruth Macke Musik: Bert Wrede Ton: Oliver Brod Produktion: Autorenproduktion 2018 Länge: 52"30 Eine Mutter wird Zeugin eines Amoklaufs - eine Gewalterfahrung, durch die sich ihre Wahrnehmung zunehmend verschiebt. Ihr fünfjähriger Sohn wirkt auf sie plötzlich bedrohlich, sie verliert sich in einem Sog aus Angst und Gewalt. Die Mutter des fünfjährigen Tarek ist alleinerziehend und berufstätig. Ihr Alltag ist streng getaktet, nichts darf schiefgehen. Schnell den Sohn im Kindergarten abliefern, keine Minute verlieren, um pünktlich zur Arbeit zu kommen - das Kind und sie müssen funktionieren. In der strukturellen Überforderung verliert die Mutter zunehmend den liebevollen Blick auf ihren Sohn und das Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten als Erziehende. Als sie Zeugin eines Amoklaufs wird, eskaliert die Situation. Oliver Brod, geboren 1971 in Hagen, Schauspieler, Autor und Regisseur. Mitglied der Berliner Autoren- und Hörspiel-Produzentengruppe "Weltbetrieb". Theaterengagements u.a. an den Westfälischen Kammerspielen Paderborn und dem Grenzlandtheater Aachen, außerdem an verschiedenen Theatern in Bochum, Hamburg, Düsseldorf und Berlin. Neben Film- und Fernsehrollen arbeitet er als Sprecher (Hörbücher, Hörspiele, Radiofeatures, Dokumentarfilme, Reportagen für verschiedene Sender der ARD). Karsten Laske, 1965 in Brandenburg/Havel geboren, Schauspieler, Autor und Regisseur. Nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin mehrere Jahre am Mecklenburgischen Staatstheater in Schwerin. Unterrichtet Regie an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam. Spielfilme: "Stille Wasser" (1992), "Edgar" (1996) und "Hundsköpfe" (2002, Findlingspreis beim FilmKunstFest Schwerin). 2005 Grimme-Preis für die ARD-Doku-Reihe "Damals in der DDR", 2010 Goldene Lola für das beste Drehbuch "Mein Bruder, Hitlerjunge Quex". 2015 Leonhard-Frank-Preis für das Theaterstück "Terrorkind". Das Hörspiel "Terrorkind" wurde von der Film- und Medienstiftung NRW gefördert. Terrorkind

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