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Spezialtipp

Als ich im Sterben lag (2/3)

Bild: SWR/Sibylle Anneck

Donnerstag, 18:20 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel am Feiertag

Als ich im Sterben lag (2/3)

Hörrspiel nach dem gleichnamigen Roman von William Faulkner, Hörspielbearbeitung und Regie: Walter Adler. v.li.: Sylvester Groth als Anse Bundren, Kathleen Morgeneyer als Dewey Dell Bundren, Walter Adler (Regisseur)

Tagestipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Nathan der Weise Nach dem Drama von Gotthold Ephraim Lessing Bearbeitung: Ulrich Griebel Regie: Walter Niklaus Mit: Rolf Hoppe, Ellen Hellwig, Marylu Poolman, Hanns-Jörn Weber, Walter Niklaus, Regina Jeske, Günter Grabbert, Fred Delmare, Fred-Arthur Geppert Ton und Technik: Hella Gerisch und Lothar Fahrig Produktion: Rundfunk der DDR 1980 Länge: 86"30 Ein Hörspiel über Humanismus und Toleranz. Im Mittelpunkt des aufklärerischen Dramas steht die "Ringparabel": Mit ihr veranschaulicht der Kaufmann Nathan dem Sultan die Gleichwertigkeit von Judentum, Christentum und Islam. Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Nachdem ein christlicher Tempelritter in Gefangenschaft gerät, wird er von Sultan Saladin begnadigt, der sich von ihm an seinen toten Bruder Assam erinnert fühlt. In Freiheit rettet der junge Tempelherr Recha, die Adoptiv-Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, während dessen Abwesenheit vor dem Feuertod. Nathan, von dem sich Saladin ein Darlehen erhofft, wird vom Sultan die heikle Frage nach der wahren Religion gestellt, die er mit der Ringparabel beantwortet, worauf der Sultan dem weisen Juden seine Freundschaft anträgt. Inzwischen ist der Tempelherr in leidenschaftlicher Liebe zu Recha entbrannt, doch es stellt sich heraus, dass sowohl Recha als auch der Tempelherr die Kinder von Assam - dem toten Bruder des Sultans - sind. Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) ist einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 18. Jahrhunderts. Seine Zeit war philosophisch geprägt durch die Aufklärung, die Lessing in seinem Werk als "bürgerliche" Aufklärung ausprägte. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die "bürgerlichen Schauspiele" "Nathan der Weise" und "Emilia Galotti". Nathan der Weise

Konzerttipp

Heute, 20:00 Uhr rbb Kultur

RBBKULTUR RADIOKONZERT

Mit Ulf Drechsel Wiederbegegnungen mit drei renommierten Gästen des Jazzfest Berlin: Alberta Hunter, Mose Allison und Allen Toussaint Alberta Hunter lebte nach dem Credo: "Man ist nie zu alt, es ist nie zu spät. Man ist nie ,am Ende", man darf sich nur nicht einfach gehenlassen." Geboren am 1. April 1895 in Memphis, Tennessee, feierte die Sängerin ihre ersten Erfolge in den 1920er Jahren in New York. In den 1950er Jahren zog sie sich aus dem Musikgeschäft zurück, um als Krankenschwester zu arbeiten. Erst als sie 1977 mit 81 Jahren endgültig in Pension gehen musste, nahm sie ihr musikalisches Comeback in Angriff. 1978 ging sie ins Aufnahmestudio und anschließend wieder auf die Bühne. 1982 wurde sie beim Jazzfest Berlin in der Philharmonie - begleitet von Gerald Cook (Piano) und Vishnu Wood (Bass) - vom Publikum bejubelt. Eine Nummer kleiner war es 1992 beim Jazzfest-Auftritt von Mose Allison im Musik-Instrumenten-Museum. Aber nur äußerlich, denn das Konzert, bei dem Allison von Siggi Busch (Bass) und Jerry Granelli (Schlagzeug) begleitet wurde, lebte vom sprichwörtlichen Spielwitz des singenden Pianisten, der mit seinen Kompositionen viele Blues- und Rockmusiker beeinflusste. 2019 - drei Jahre nach Mose Allisons Tod im Alter von 89 Jahren - widmeten ihm jüngere Kollegen das Tribute-Album "If You"re Going To The City". Auch der dritte Musiker ist eine Legende: Allen Toussaint. Er wurde 1935 in New Orleans geboren und prägte den Sound der Musik aus Louisiana seit den 1960er Jahren wie kaum ein anderer. Hunderte Kompositionen tragen seine Handschrift. 2006 kam der immer elegant gekleidete Allen Toussaint mit Brian Cayolle (Tenorsaxofon), Bill Solley (Gitarre), Chris Severin (Bass), Herman LeBeaux Jr. (Schlagzeug) und Clarence Toussaint (Percussion) zum Jazzfest Berlin ins Haus der Berliner Festspiele und tauchte den Saal in Mississippi-Atmosphäre.

Hörspieltipp

Heute, 18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

Nathan der Weise Nach dem Drama von Gotthold Ephraim Lessing Bearbeitung: Ulrich Griebel Regie: Walter Niklaus Mit: Rolf Hoppe, Ellen Hellwig, Marylu Poolman, Hanns-Jörn Weber, Walter Niklaus, Regina Jeske, Günter Grabbert, Fred Delmare, Fred-Arthur Geppert Ton und Technik: Hella Gerisch und Lothar Fahrig Produktion: Rundfunk der DDR 1980 Länge: 86"30 Ein Hörspiel über Humanismus und Toleranz. Im Mittelpunkt des aufklärerischen Dramas steht die "Ringparabel": Mit ihr veranschaulicht der Kaufmann Nathan dem Sultan die Gleichwertigkeit von Judentum, Christentum und Islam. Jerusalem zur Zeit der Kreuzzüge. Nachdem ein christlicher Tempelritter in Gefangenschaft gerät, wird er von Sultan Saladin begnadigt, der sich von ihm an seinen toten Bruder Assam erinnert fühlt. In Freiheit rettet der junge Tempelherr Recha, die Adoptiv-Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, während dessen Abwesenheit vor dem Feuertod. Nathan, von dem sich Saladin ein Darlehen erhofft, wird vom Sultan die heikle Frage nach der wahren Religion gestellt, die er mit der Ringparabel beantwortet, worauf der Sultan dem weisen Juden seine Freundschaft anträgt. Inzwischen ist der Tempelherr in leidenschaftlicher Liebe zu Recha entbrannt, doch es stellt sich heraus, dass sowohl Recha als auch der Tempelherr die Kinder von Assam - dem toten Bruder des Sultans - sind. Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) ist einer der bedeutendsten deutschen Dichter des 18. Jahrhunderts. Seine Zeit war philosophisch geprägt durch die Aufklärung, die Lessing in seinem Werk als "bürgerliche" Aufklärung ausprägte. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die "bürgerlichen Schauspiele" "Nathan der Weise" und "Emilia Galotti". Nathan der Weise

Featuretipp

Heute, 18:04 Uhr WDR5

Dok 5 - Das Feature

Das Dorf und der Nazi Vom Umgang mit Rechtsextremismus auf dem Land Von Marc Bädorf Ein kleiner ländlicher Ort im Kreis Düren entdeckt die Nazi-Vergangenheit eines geschätzten Dorfmitglieds. Wie sollen die Nachbarn mit dem Wissen umgehen? Viele wollen die Vergangenheit ruhen lassen, doch das Schweigen wird unüberhörbar. Ungefähr auf der Hälfte des Weges zwischen Aachen und Köln liegt Kelz - ein ruhiger, idyllischer Ort mit etwas mehr als 1000 Einwohnern. Die Kelzer legen viel Wert auf das Miteinander und das Ansehen des Ortes: Es gibt eine von Dorfbewohnern geführte Kneipe, regelmäßige Feste, mehrmals wurde Kelz beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ausgezeichnet. Doch seit einigen Jahren wird die Idylle getrübt. 2018 machte ein Wissenschaftler öffentlich, dass der beliebte und angesehene Hausarzt im Ort während des Zweiten Weltkriegs im Konzentrationslager Buchenwald arbeitete. Seitdem fragen sich die Kelzer, wie sie mit der Erinnerung an den 2005 verstorbenen Arzt umgehen sollen. Wusste das wirklich niemand oder wurde nur nicht darüber gesprochen? Aber selbst das Schweigen macht etwas mit den Menschen. Und es wird nicht der einzige Nazi im Dorf bleiben. Produktion: WDR 2020

Podcast

Deutschlandfunk

Nachrichten vom 13.05.2021, 17:00 Uhr

Autor: Deutschlandfunk-Nachrichtenredaktion Sendung: Nachrichten

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NDR

Niederlage

Kriminalhörspiel von Doris Gercke. Auf dem Straßenstrich an der Hamburger Süderstraße nimmt die Privatdetektivin Bella Block ihre Recherchen auf. Eine alte Frau hatte sie darum gebeten. Petra, ihre Enkelin, eine heroinsüchtige Prostituierte, wollte aus dem elenden Geschäft aussteigen. Nun wird sie bedroht. Bella kommt zu spät: Das Mädchen ist tot und die Großmutter verschwunden. Aber Bella kommt dem Todesengel auf die Spur, einem von Zuhältern angeheuerten Killer. Und sie trifft Frank Beyer wieder, einst ihr Liebhaber und nun Einsatzleiter der Sonderkommission "Drogen und Prostituierte" auf dem Karrieretrip. Mit Hannelore Hoger (Bella Block), Ulrike Grote (Petra), Eva Zlonitzky (Anna Niemeyer), Siemen Rühaak (Frank Beyer), Gerhard Garbers (Eddie), Thorsten Statz (Kellner), Margrit Straßburger (Prostituierte), Bettina Engelhardt (Schwangere), Karl-Michael Mechel (Fahrer), Wolfgang Kaven (Freier), Edmund Telgenkämper (Polizist), Karin Nen

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