Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Idiotie & Widerstand Von Macchina Som Allstars Regie: Milena Kipfmüller, Klaus Janek, Jörg Lukas Matthaei (Macchina Som Allstars) Mit: Milena Kipfmüller, Klaus Janek, Jörg Lukas Matthaei, Hauke Heumann sowie Christian Block, Hans Cousto, Hans Christian Dany, Maggy Dijkman, Jan Dijkman, Klara Hobza, Gunnar, Andreas Manthey, Elke Schmid, Hans Stoffels, Michael Vorfeld, Lorenz Wilkens als Expert*innen Komposition: Macchina Som Allstars Ton: Alexander Brennecke, Thomas Monnerjahn Produktion: Auftragsproduktion für Deutschlandfunk Kultur 2017 Länge: 52"35 (Wdh. v. 12.03.2018) Die Idioten-Wissenschaft wertet ihre Feldforschungen aus. Und wenn es doch die Idioten sind, die das glückliche Leben retten? Die Gütigen und Einfältigen. Die Eigensinnigen, die sich nicht hetzen lassen. Die fröhlichen Winkelbewohner und die sich hemmungslos Verschwendenden? Das Autorentrio hat jahrelang angewandte Idiotenforschung betrieben, Salons und Performances veranst altet und manch grandioser Idiotie beigewohnt. ,Macchina Som Allstars" öffnet das Archiv, vermisst die Anweisungen des Widersinns und lauscht den Botschaften jenseits der Optimierung. ,Macchina Som Allstars" sind: Klaus Janek, Musiker, Milena Kipfmüller, Dramaturgin und Hörspielmacherin, und Jörg Lukas Matthaei, Regisseur. Sie arbeiten mit den performativen Möglichkeiten von Radiokunst, musikalisieren Sprache und Field Recordings. Seit 2014 realisieren sie Performances und Audioprojekte - als Salons, Live-Hörspiele oder Intervention in urbanen Räumen. Häufig entstehen diese auf der Grundlage weitgefächerter Recherchen. Das Feature "Kriegsalbum" (RBB 2014) basiert auf Interviews mit Heimkehrern deutscher Auslandseinsätze, mit Soldaten, Journalisten, Politikern. Daraus entstand ein Live-Hörspiel beim Leipziger Hörspielsommer und auf dem sonOhr Festival in Bern 2015. 2017/2018 Realisation von "Radiofon", eine Veranstaltungsreihe für Live-Hörspiel im Austausch mit experimenteller Musik und Diskursproduktion. Idiotie & Widerstand
Montag 00:05 Uhr

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WDR5

Dok 5 - Das Feature

ÜbertherapieÜber den Umgang mit Sterbenskranken das ARD radiofeature: Übertherapie am Lebensende Von Martina Keller Aufnahme des WDR 2019 Viele Sterbenskranke werden falsch versorgt. Ärzte behandeln sie noch kurz vor ihrem Tod mit aggressiven Therapien, die ihnen mehr schaden als nützen. Und Patientenverfügungen bekommen nicht immer die Beachtung, die sich ihre Verfasser wünschen. Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwerkranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und Ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen. Viele Sterbenskranke leiden unnötig. So erhalten über zehn Prozent der Krebskranken in Deutschland in den letzten 30 Tagen vor ihrem Tod noch eine aggressive Chemotherapie, die oft mehr schadet als nützt. Dabei könnte so mancher Krebskranke dank Palliativmedizin besser, manchmal sogar länger leben. Schwer Demenzkranke bekommen noch in der letzten Lebensphase eine Magensonde gelegt, obwohl intensives Füttern ihnen gefährliche und schmerzhafte Komplikationen ersparen würde. Die Ursachen der Überversorgung von Menschen am Lebensende sind komplex: Manche Ärzte fühlen sich Gesprächen über das Lebensende nicht gewachsen. Andere lassen sich durch falsche finanzielle Anreize zu zweifelhaften Therapien verleiten. So mancher Betreiber einer "Beatmungs-WG" setzt auf Gewinnoptimierung und hat gar kein Interesse, die Menschen von der Maschine zu entwöhnen, damit sie wieder selbständig atmen. Bei all dem bekommen Patientenverfügungen nicht immer die Beachtung, die ihre Verfasser sich wünschen. Wiederholung: 25.02. 20.04 Uhr
Sonntag 11:04 Uhr

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NDR Info

Das Feature

Übertherapiedas ARD radiofeature: Übertherapie am Lebensende Feature über den Umgang mit Sterbenskranken Von Martina Keller WDR 2019 Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwer kranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen. Viele Sterbenskranke leiden unnötig. So erhalten über zehn Prozent der Krebskranken in Deutschland in den letzten 30 Tagen vor ihrem Tod noch eine aggressive Chemotherapie, die oft mehr schadet als nützt. Dabei könnte so mancher Krebskranke dank Palliativmedizin besser, manchmal sogar länger leben. Schwer Demenzkranke bekommen noch in der letzten Lebensphase eine Magensonde gelegt, obwohl intensives Füttern ihnen gefährliche und schmerzhafte Komplikationen ersparen würde. Die Ursachen der Überversorgung von Menschen am Lebensende sind komplex: Manche Ärzte fühlen sich Gesprächen über das Lebensende nicht gewachsen. Andere lassen sich durch falsche finanzielle Anreize zu zweifelhaften Therapien verleiten. So mancher Betreiber einer "Beatmungs-WG" setzt auf Gewinnoptimierung und lässt die Kranken an der Maschine, weil er gar kein Interesse hat, die Menschen von der Maschine zu entwöhnen, damit sie wieder selbstständig atmen. Bei all dem bekommen Patientenverfügungen nicht immer die Beachtung, die ihre Verfasser sich wünschen. Download unter ndr.de/radiokunst und als Podcast in der NDR Feature Box Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature
Sonntag 11:05 Uhr

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SWR2

SWR2 Feature am Sonntag

liebesschlösserMal checken, ob"s geht Liebesschlösser an Brücken - Eiserne Treueschwüre Von Mona Winter Zu Zigtausenden hängen sie da. Ob Milvische Brücke in Rom über den Tiber, Eiserner Steg in Frankfurt über den Main oder Makartsteg in Salzburg über den Inn, Vorhängeschlösser mit Botschaften der Liebe und Treue zieren massenweise Gitter und Streben. Soll die Liebe verschlossen und verriegelt werden? Oder steckt hinter dem neuen Brauch ein besonderes Sicherheitsbedürfnis - in einer unsicheren Welt, in der nur private Beziehungen Halt versprechen? Aber offenbar nur, wenn man ein Schloss dran hängt und den Schlüssel wegwirft. Doch sollte man gerade in der Liebe nicht eher aufgeschlossen sein ...? (Produktion 2017)
Sonntag 14:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Kulturfeature

Fünf Jahre tot in der Wohnung Der einsame Tod des Herrn D. Von Johannes Nichelmann Aufnahme des DLF 2017 Berlin - ein Plattenbau mit elf Etagen und über 30 Wohnungen. Im Treppenhaus macht sich ein bestialischer Geruch breit. Die Polizei hat vor wenigen Stunden eine Nachbarwohnung geöffnet und darin die mumifizierte Leiche des Herrn D. entdeckt. Wenn die Nachbarn Herrn D. vor einigen Jahren zufällig im Fahrstuhl trafen, grüßten sie einander und erkundigten sich nach dem gegenseitigen Wohlbefinden. Herr D. war früher immer adrett angezogen und stets höflich gewesen. Irgendwann gab es keine Begegnungen mehr, Herr D. war verschwunden. Fünf Jahre später findet man seine sterblichen Überreste in seiner Wohnung. Wie konnte das geschehen?
Sonntag 15:04 Uhr

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NDR Info

Das Feature

Übertherapiedas ARD radiofeature: Übertherapie am Lebensende Feature über den Umgang mit Sterbenskranken Von Martina Keller WDR 2019 Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwer kranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen. Viele Sterbenskranke leiden unnötig. So erhalten über zehn Prozent der Krebskranken in Deutschland in den letzten 30 Tagen vor ihrem Tod noch eine aggressive Chemotherapie, die oft mehr schadet als nützt. Dabei könnte so mancher Krebskranke dank Palliativmedizin besser, manchmal sogar länger leben. Schwer Demenzkranke bekommen noch in der letzten Lebensphase eine Magensonde gelegt, obwohl intensives Füttern ihnen gefährliche und schmerzhafte Komplikationen ersparen würde. Die Ursachen der Überversorgung von Menschen am Lebensende sind komplex: Manche Ärzte fühlen sich Gesprächen über das Lebensende nicht gewachsen. Andere lassen sich durch falsche finanzielle Anreize zu zweifelhaften Therapien verleiten. So mancher Betreiber einer "Beatmungs-WG" setzt auf Gewinnoptimierung und lässt die Kranken an der Maschine, weil er gar kein Interesse hat, die Menschen von der Maschine zu entwöhnen, damit sie wieder selbstständig atmen. Bei all dem bekommen Patientenverfügungen nicht immer die Beachtung, die ihre Verfasser sich wünschen. Download unter ndr.de/radiokunst und als Podcast in der NDR Feature Box Erstsendung um 11:05 Uhr auf NDR Info, Wiederholung um 15:05 Uhr auf NDR Info und NDR Info Spezial Das Feature
Sonntag 15:05 Uhr

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HR2

Feature

sterbenÜbertherapie am Lebensende | Ein Feature über den Umgang mit Sterbenskranken | Martina Keller Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwerkranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und Ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen. Viele Sterbenskranke leiden unnötig.
Sonntag 18:04 Uhr

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Ö1

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Bevor wir verschwinden"Bevor wir verschwinden" - Ein Besuch beim Oberarzt und Autor David Fuchs auf der Krebsstation. Feature von Claudia Gschweitl Der 1981 in Linz geborene David Fuchs ist Arzt, er arbeitet als Onkologe und Palliativmediziner. "Bevor wir verschwinden" ist sein erster Roman, eine sensible Liebesgeschichte unter ungewöhnlichen Umständen: Benjamin ist angehender Arzt und absolviert ein Praktikum auf der Krebsstation. Dort trifft er ausgerechnet auf seine Jugendliebe Ambros, der als Patient behandelt wird. Seine Prognose ist schlecht, sein Körper voller Metastasen. Behutsam beginnen die beiden sich inmitten des Krankenhausalltags wieder aneinander anzunähern. David Fuchs erzählt die Geschichte ihrer Wiederbegegnung im Angesicht des Todes mit trockenem Humor und ohne Rührseligkeit, dafür mit feinem Sinn für das Verschrobene im Zwischenmenschlichen und berührt damit umso mehr. Oder wie es Benjamin ausdrücken würde: "Schon arg, wenn man so jung sterben muss. Das muss man mal aushalten als Betroffener". Noch vor Erscheinen des Romans bekam David Fuchs für einen Auszug daraus im Jahr 2016 den FM4-Wortlaut-Preis zugesprochen. Zwei Jahre später war der Autor mit seinem Debüt für den Österreichischen Buchpreis nominiert. Für seinen Gedichtzyklus "handbuch der pflanzenkrankheiten" wurde er mit dem Feldkircher Lyrikpreis 2018 ausgezeichnet.
Sonntag 20:15 Uhr

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Bayern 2

das ARD radiofeature

Ein Feature über den Umgang mit Sterbenskranken Von Martina Keller WDR 2019 Wiederholung vom Samstag, 13.05 Uhr Unser Gesundheitssystem ist gut darin Menschen zu retten. Aber schwerkranke Menschen über ihren Zustand aufzuklären und Ihnen Behandlungsalternativen aufzuzeigen, ist oftmals nicht vorgesehen. Viele Sterbenskranke leiden unnötig. So erhalten über zehn Prozent der Krebskranken in Deutschland in den letzten 30 Tagen vor ihrem Tod noch eine aggressive Chemotherapie, die oft mehr schadet als nützt. Dabei könnte so mancher Krebskranke dank Palliativmedizin besser, manchmal sogar länger leben. Schwer Demenzkranke bekommen noch in der letzten Lebensphase eine Magensonde gelegt, obwohl intensives Füttern ihnen gefährliche und schmerzhafte Komplikationen ersparen würde. Die Ursachen der Überversorgung von Menschen am Lebensende sind komplex: Manche Ärzte fühlen sich Gesprächen über das Lebensende nicht gewachsen. Andere lassen sich durch falsche finanzielle Anreize zu zweifelhaften Therapien verleiten. So mancher Betreiber einer "Beatmungs-WG" setzt auf Gewinnoptimierung und lässt die Kranken an der Maschine, weil er gar kein Interesse hat, die Menschen von der Maschine zu entwöhnen, damit sie wieder selbständig atmen. Bei all dem bekommen Patientenverfügungen nicht immer die Beachtung, die ihre Verfasser sich wünschen.
Sonntag 21:05 Uhr

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