Hörspiele

Montag 14:06 Uhr SRF 1

Hörspiel

Teil 2: «Dickie Dick Dickens» von Rolf und Alexandra Becker In der zweiten Folge unserer Gangster-Serie bekommt Dickie Dick Dickens 16 Söhne, die alle Paul heissen. Er fährt Auto mit Rübezahl, kann aus dem Gefängnis fliehen, ruft dann aber selbst wieder die Polizei an - ja, ist der charmante Verbrecherboss denn verrückt geworden?

Montag 15:00 Uhr MDR KULTUR

Die geheimnisvolle Entführung (1/3)

Krimi-Sommer mit Lord Peter Von Dorothy L. Sayers Der junge Ethnologieprofessor Langley stößt bei Forschungen in abgelegenen Teilen der Pyrenäen auf den amerikanischen Arzt Wetherall, den er von früher kennt. Seit mehreren Jahren war Wetherall verschollen, und mit ihm seine schöne Frau Alice, in die Langley einst verliebt war. Nun tritt ihm eine uralt wirkende, verwahrloste, geistig verwirrte Person entgegen. Ihr Mann erklärt diesen Zustand mit einer unheilbaren Krankheit. Schockiert bittet Langley Lord Peter um Hilfe. Der entführt die gequälte Mrs. Wetherall mittels einer aufwendigen Verkleidungs- und Zaubernummer aus dem Einflussbereich ihres sadistischen Mannes und löst das Rätsel ihrer Krankheit. Alice wird wieder völlig normal - und nach ihrer Scheidung vielleicht doch noch die Frau des Professors. Dorothy Leigh Sayers (1893-1957), geboren als Tochter eines Pfarrers und Schuldirektors aus altem englischen Landadel, war eine der ersten Frauen, die an der Universität ihres Geburtsorts Oxford Examen machte. Sie wurde Lehrerin in Hull, wechselte dann aber für zehn Jahre zu einer Werbeagentur. 1926 heiratete sie den Hauptmann Oswald Atherton Fleming. Als Schriftstellerin begann sie mit religiösen Gedichten und Geschichten. Ihre über zwanzig Detektivromane, die sich durch psychologische Grundierungen, eine Fülle bestechender Charakterstudien und eine ethische Haltung auszeichnen, sind inzwischen in die Literaturgeschichte eingegangen. Dorothy L. Sayers gehört mit Agatha Christie und P. D. James zur Trias der großen englischen Kriminalautorinnen. 1950 erhielt sie in Anerkennung ihrer literarischen Verdienste um den Kriminalroman den Ehrendoktortitel der Universität Durham. Dorothy L. Sayers starb in Witham/Essex. Regie: Klaus Zippel Bearbeitung: Ulrich Griebel Komponist: Michael Hinze Produktion: MDR/SWR/SFB-ORB 2002 Sprecher: Dagmar von Thomas - Erzählerin Peter Fricke - Lord Peter Wimsey Felix von Manteuffel - Prof. Langley Rolf Becker - Dr. Wetherall Conny Wolter - Alice Wetherall Käte Koch - Martha, alte Dienerin Marlies Reusche - Wirtin Wolfgang Winkler - Wirt Daniela Voß - Dominique, ihre Tochter Walter Niklaus - Juan Devant (17 Min.)

Montag 18:30 Uhr Bayern 2

radioMikro

Meister Eder und sein Pumuckl - Pumuckl und das Gespenst im Gartenhäuschen Ab 5 Jahren Hörspiel von Ellis Kaut Mit Hans Clarin, Alfred Pongratz, August Riehl, Hans Pössenbacher, Josefa Samson, Stefan Wille und Sascha Didozuhn Regie: Jan Alverdes BR 1966 Ab dem 2. März 2020 läuft wöchentlich jeweils montags, 18.30 Uhr, eine Folge der Hörspiele von "Meister Eder und sein Pumuckl" im Programm von radioMikro (außer in den bayerischen Schulferien) und ist nach Ausstrahlung ein Jahr lang als Podcast unter br.de/kinder abrufbar.

Montag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Publikumswunsch: Nachtmahl (1/4) Von Rainer Nikowitz Bearbeitung und Regie: Jörg Schlüter Komposition: Bernd Keul Erzähler: Peter Simonischek Suchanek: Christopher Schärf Susi: Katrin Hauptmann Kommissar Wimmer: Wolf Bachofner Grasel: Simon Schwarz Chronist: Jeff Zach Zechner: August Schmölzer Ranger: Gerhard Roiß Bagacz: Christian Ingomar Graf: Fritz Hammel Schwingshandl: Steffen Reuber Abentheuer: Bernhard Bauer Frau Abentheuer: Verena Plangger Altbauer: Karl Friedrich Magister Kerschbaum: Wolfram Berger Chantal: Isabella Archan Lillinger: Susanne Marie Kubelka Manschein: Branko Samarovski Pepsch: Ernst Konarek Alter: Manfred Böll Anschließend: WDR 3 Foyer

Montag 20:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Gretel und Hänsel Von Suzanne Lebeau Aus dem kanadischen Französisch von Frank Heibert Mit Jutta Wachowiak und Wolf-Dietrich Sprenger Regie: Steffen Moratz SR 2017 Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Gretel hat nie Geschwister gewollt, doch dann ist er plötzlich da: Hänsel, der lästige kleine Bruder. Seinetwegen bekommt Gretel weniger elterliche Aufmerksamkeit und muss das ohnehin schon spärliche Essen auch noch mit ihm teilen. Hänsel und Gretel erleben eine Kindheit, die sie nie loslassen wird. Noch im Alter sprechen die Geschwister über diese Zeit des Hungerns und über die radikale Entscheidung ihrer Eltern, sie aus Not im Wald auszusetzen. Und warum heißt es eigentlich immer Hänsel und Gretel? Obwohl es doch Gretel war, die sich um alles gekümmert hat und schlussendlich eine existenzielle Entscheidung treffen musste. In präziser, poetischer Sprache hat Suzanne Lebeau eine lebhafte Version des Märchens entworfen, die sich ganz der brisanten Geschwisterdynamik widmet. Suzanne Lebeau, geb. 1948 in Montréal, Schauspielerin, Autorin zahlreicher Kinder- und Jugendbücher. Trägerin des Autorenpreises des Festival Primeurs (2015). Werke u.a. "Salvador" (1996), "L´ogrelet" (1997), "le bruit des os qui craquent" (2008).

Montag 21:00 Uhr Bremen Zwei

ARD Radio Tatort: Väter und Töchter

Hamm im Ausnahmezustand. Eine seltsame Anschlagsserie bringt die sympathische Stadt an der Peripherie des Ruhrgebiets an den Rand des Chaos. Handelt es sich um einen wirren Einzeltäter oder ist eine leibhaftige Terrororganisation am Werk? Obwohl das LKA die Ermittlungen übernommen hat und modernste Fahndungsmethoden zum Einsatz kommen, gibt es bei der Suche keine echten Fortschritte. Die Bevölkerung beginnt, das Vertrauen in die Polizei zu verlieren. Natürlich tut auch die Task Force Hamm ihr Bestes, um der Lösung näher zu kommen, aber es sieht fast so aus, als würde der Kampf gegen Angst und Paranoia verlorengehen. Zum Glück gibt es einen Hoffnungsschimmer, als - wie aus dem Nichts - ein neuer Kollege auftaucht und einen Teil der Ermittlungen übernimmt. Auch wenn die Herangehensweise unorthodox und die ersten Ergebnisse fragwürdig sind - langsam aber sicher sehen Lenz, Latotzke und Ditters Licht am Ende eines sehr dunklen Tunnels. Autor: Dirk Schmidt Regie: Claudia Leist Produktion: WDR 2020

Montag 22:00 Uhr MDR KULTUR

Väter und Töchter

ARD Radio Tatort Von Thilo Reffert Ex-Kommissar Fischer liegt mitgenommen in der Klinik, als seine ehemalige Assistentin Annika de Beer zum Krankenbesuch erscheint. Doch sie bringt nicht bloß Blumen mit, auch eine Bitte: Ein junger Russe - Asylantrag abgelehnt, Aufenthalt seit Jahren geduldet - soll abgeschoben werden. Sie selbst hat das ausgelöst, durch eine übereifrige Festnahme (Verdacht auf Waffengeschäfte, Russen-Mafia). Könnte Fischer da nicht seinen alten Kollegen in der Zentralen Abschiebestelle anrufen? Aber Fischer lehnt ab. Dafür will er alles zum Fall (Doppelmord, er Russe, sie Magdeburgerin) und dem Stand der Ermittlungen wissen. Mal abgesehen davon, dass Annika derartige Informationen gar nicht nach draußen geben darf: Sie hat nicht die mindeste Lust auf eine seiner beliebten Lehrvorführungen. Allerdings weiß Fischer allerhand über die sowjetischen Waffenbrüder - von damals her, als sie in der DDR stationiert waren. Womöglich ist es die Vergangenheit, die den Russen und seine Magdeburgerin eingeholt hat? Wenn man die Akte jetzt hier hätte! Annika hat sie: auf dem Laptop in ihrer Tasche. Thilo Reffert, geboren 1970 in Magdeburg, lebt bei Berlin. Nach mehreren Theaterstücken mit "Hellas Sonntag" (MDR 2002) fürs Hörspiel entdeckt. Weitere Hörspiele u.a.: "Zett" (WDR 2004), "Queen Mary III" (MDR 2007), "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel" (WDR 2008), "Nina und Paul" (DLR Kultur 2011) "Die Entdeckung Spielofaniens" (SWR/ WDR 2015), "Bleib kurz dran" (MDR 2017), "Karl Marx statt Chemnitz" (MDR 2018). Außerdem schrieb er für den MDR seit "Schlusslicht" (2009) die "ARD Radio Tatorte", zuletzt "Auslöschung" (2019). Für "Die Sicherheit einer geschlossenen Fahrgastzelle" (MDR 2009) wurde er mit dem "Hörspielpreis der Kriegsblinden", dem "Deutschen Hörspielpreis der ARD 2010" und dem "ARD Online Award" ausgezeichnet. Regie: Götz Fritsch Komponist: Cornelius Renz Produktion: MDR 2013 Sprecher: Hilmar Eichhorn - Jost Fischer Bianca Nele Rosetz - Annika de Beer Corinna Waldbauer - Schwester Vivian (53 Min.)

Montag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

Schwerpunkt: Körper der Gewalt Zum 1. Todestag von Andrea Camilleri Toter Mann Nach Andrea Camilleris Roman "Das kalte Lächeln des Meeres" Übersetzung: Renate Lampen Bearbeitung: Idalberto Fei Regie: Götz Naleppa Mit: Gerd Wameling, Maria Hartmann, Michael Rotschopf, Udo Schenk, Antje von der Ahe, Stefan Kaminski, Martin Seifert, Udo Kroschwald, Ingeborg Medschinski, Heinz W. Kraehkamp, Klaus Herm, Amadeus Meaini, Götz Naleppa, Linda Chahine, Rida Wazné, Karena Lütge, Barbara Becker, Ulrich Lipka, Olaf Oelstrom Komposition: Andreas Bick Ton und Technik: Lutz Pahl, Barbara Zwirner Produktion: Deutschlandradio Kultur 2007 Länge: 54"29 Beim Schwimmen stößt Commissario Montalbano auf eine Leiche. Wenig später beobachtet er merkwürdige Szenen bei der Ankunft von Flüchtlingen. Andrea Camilleris Sizilien-Krimi erzählt von Korruption, Menschenhandel und den Folgen gescheiterter Migrationspolitik. Commissario Montalbano ist wütend auf seinen Arbeitgeber: Wie brutal die italienische Polizei beim G8-Gipfel gegen Demonstrierende vorgegangen ist, kann er nicht mit seiner Berufsauffassung vereinbaren. Mit einem kühlen Bad im Meer vor seinem Haus in Marinella will er sich beruhigen, doch stattdessen stößt er auf eine Wasserleiche. An Armen und Beinen finden sich Spuren von Gewalt: Der Tote ist nur einer von vielen Namenlosen, die an die sizilianische Küste gespült werden. War der Mann ein weiterer Flüchtling? Wenig später beobachtet der Inspektor, wie im Hafen ein Boot mit Flüchtlingen anlegt und ein kleiner Junge direkt nach der Ankunft versucht, sich von seiner Mutter und den restlichen Ankommenden loszureißen. Als Montalbano ihm zu helfen versucht, hat das unerwartete Folgen. Andrea Camilleri, geboren 1925 in Sizilien, gestorben am 17. Juli 2019, vielfach ausgezeichneter Romancier, Drehbuchautor und Regisseur. Seine Romane um den sizilianischen Commissario Montalbano machten ihn weltbekannt. Für den Hörfunk adaptiert wurden u.a. "Der Dieb der süßen Dinge" (SWR 2001), "Das Spiel des Patriarchen" (SWR 2003) und "Der Kavalier der späten Stunde" (SWR 2004). Camilleri verfasste mehr als 100 Bücher. Auf Deutsch erschien im April 2020 sein Kriminalroman "Kilometer 123". Toter Mann

Montag 23:00 Uhr Alex Berlin

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.

Montag 23:04 Uhr SRF 1

Schreckmümpfeli

«Feuer» von Peter Stamm Zwischenfall beim Schützenhaus.

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