Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Kurzstrecke 84 Feature, Hörspiel, Klangkunst Zusammenstellung: Barbara Gerland, Ingo Kottkamp, Marcus Gammel Produktion: Autorinnen und Autoren / Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 54"30 (Ursendung) Neue Hörstücke im Taschenformat: Die Kurzstrecke bringt knackige Radiokunst unter 20 Minuten. Diesmal mit einer akustischen Spekulation über die kühnsten Träume des Komponisten Karlheinz Stockhausen. Dramatic Stockhausen Dream Von Hans Kämmerer Nemzi Von Jurij Babelkow Zoodirektor Von Anne Krüger und Thomas Müller Außerdem: Neues aus der "Wurfsendung" mit Julia Tieke Neues, Kurzes und Selbstgemachtes aus Feature, Hörspiel, Klangkunst. Kurzstrecke 84
Montag 00:05 Uhr

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SRF 1

Hörspiel

hunkeler3/4: «Hunkeler macht Sachen» von Hansjörg Schneider Kommissär Hunkeler ermittelt neu auch im Krimi-Podcast von SRF. Dort sind schon alle Folgen zum Start des Mehrteilers erhältlich. Mit Ueli Jäggi als Hunkeler, Charlotte Schwab als Hedwig und Peter Kner als Erzähler.
Montag 14:06 Uhr

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Radio Blau

jung & blau

Hörspiele Neue Nikolaischule: Die Entführung & Das falsche Getränk"
Montag 18:00 Uhr

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KiRaKa

WDR 5 KiRaKa

oliver scherzMit Johannes Döbbelt Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika Von Judith Ruyters Was tut man, wenn spätabends ein Elefant ans Fenster klopft? Wenn dieser Elefant aus dem Zoo ausgebrochen ist, um seine Großfamilie in Afrika zu besuchen? Und wenn er gar nicht weiß, wo Afrika überhaupt liegt? Man packt Äpfel, Kekse und einen Globus in den Rucksack und begleitet ihn. Genau das tun Joscha und Marie. Weit wird Afrika nicht sein, denken sie und erleben eine Reise, die alles übertrifft, was sie sich vorgestellt haben. Nach dem Kinderbuch von Oliver Scherz Komposition: Wim Wollner Regie: Thomas Werner Wiederholung: So 14.04 Uhr Wiederholung: WDR 5 So 14.04 Uhr
Montag 19:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

richard powersDas Echo der Erinnerung (1/4) Von Richard Powers Übersetzung aus dem Amerikanischen: Gabriele Kempf-Allie und Manfred Allie Komposition: Marion Wörle und Macief Sledziecki Bearbeitung und Regie: Fabian von Freier Karin/Erzählerin: Annett Renneberg Mark/Kopf: Florian Lukas Weber/Erzähler: Gerd Böckmann Dr. Hayes: Simon Roden Stimme: Jens Harzer Barbara: Edda Fischer Sylvie: Eva Spott Rupp: Daniel Wiemer Cain: Sascha Nathan Schwester: Daniela Lebang Beamter: Herbert Schäfer Verkäufer/Leser: Jochen Baum Leserin: Gabriele Schulze Therapeut: Volker Risch Sekretärin: Alexandra von Schwerin Anschließend: WDR 3 Foyer
Montag 19:04 Uhr

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Bayern 2

Hörspiel

michail bulgakowMeister und Margarita (11/12) Von Michail Bulgakow Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg Erzähler 1 - Michael Rotschopf Meister - Karl Markovics Margarita - Valery Tscheplanowa Korowjew - Wolfram Berger Ferner: Milan Peschel, Dietmar Bär, Werner Wölbern, Jeanette Spassova, Samuel Finzi, Thomas Thieme, Gottfried Breitfuß, Margit Bendokat, Caroline Ebner, Stephan Zinner, Steffen Scheumann, Christiane Roßbach, Hendrik Arnst, Felix von Manteuffel, Götz Schulte, Stefan Wilkening, Hans Kremer und Natali Seelig Bearbeitung, Komposition und Regie: Klaus Buhlert BR 2014 im Hörspiel Pool Wiederholung vom Sonntag, 15.05 Uhr Eine fantastische Abenteuergeschichte, eine Liebesgeschichte, eine philosophische Parabel über Gut und Böse sowie über die Macht und Ohnmacht der Kunst, eine Groteske über die russische Bürokratie - ein "russischer Faust". Viele lasen den Roman nach seinem Erscheinen 1966/67 in der Sowjetunion und lernten ihn auswendig. Die verhexte Wohnung Nr. 50 in der Sadowaja 302 b, in der Bulgakow selbst von 1921 bis 1924 lebte, wurde zur Pilgerstätte. Diese Wohnung ist auch ein zentraler Handlungsort des Romans, von dem aus der schwarze Magier Woland die Stadt Moskau auf den Kopf stellt. Er lässt Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße stehen, zaubert Geld herbei, das sich kurz darauf in Konfetti verwandelt und befördert lästige Personen binnen Sekunden in die Ferne - oder in die Psychiatrie. Auch seine Begleiter, allen voran ein großer, auf den Hinterbeinen gehender und sprechender Kater, stehen ihm, was ihre Scherze angeht, in nichts nach. In dieser phantastischen und grotesken Moskauer Teufelsgeschichte liegen Wahn und Wirklichkeit nah beieinander. Bulgakow zeichnet eine Gesellschaft, die haltlos und ohne Orientierung ist: Die Menschen stehen stundenlang in allgegenwärtigen Warteschlangen, leben in verdreckten Gemeinschaftswohnungen und sprechen eine Sprache des Misstrauens. Sie verlieren Körperteile, lösen sich auf, verschwinden, fallen ins Bodenlose. Tote werden zum Leben erweckt. Der Moskauer Handlungsstrang wird durch einen zweiten Strang unterbrochen, in dem es um die Verurteilung des Jeschua Ha-Nozri durch den römischen Prokurator Pontius Pilatus geht. Pilatus leidet an Migräne, misstraut den Menschen, liebt nur seinen Hund, hasst das schwül-heiße Jerschalajim und denkt daran, sich das Leben zu nehmen. Dass er diesen gutmütigen, aber auch unterhaltsamen jungen Mann zum Tod am Kreuz verurteilen soll, missfällt ihm. Er ist jedoch dazu verpflichtet - und so wird Jeschua auf den "Kahlen Berg" gebracht - in der russischen Literatur der Ort für Hexensabbat und Teufelstanz. Diese Erzählstränge unterscheiden sich sprachlich sehr deutlich und werden von Romanbeginn an miteinander verschränkt. Nach etwa zweihundert Seiten tritt der Urheber des Romans im Roman auf: der Meister, ein Ende dreißigjähriger, ehemaliger Schriftsteller. Einst hatte er als hochgebildeter Historiker in einem Moskauer Museum gearbeitet, jetzt aber sitzt er in der Irrenanstalt. Die Veröffentlichung einiger Kapitel seines Meisterwerks erregte jedoch so viel öffentliches Ärgernis, dass er in Wahnsinn verfiel. Seine Geliebte, die verheiratete wohlhabende Margarita, hat er seitdem nicht wiedergesehen. Sie vermissen einander - und so lässt sich die an Abenteuern interessierte Margarita auf einen faustischen Vertrag mit einem Assistenten Wolands ein. Der Teufel will in der Sadojawa 302 b, Wohnung 50, einen Ball geben und lässt dafür Margarita als Ballkönigin anwerben. Verjüngungscremes und eine Flugsalbe verwandeln Margarita in eine fliegende Hexe, die ihre heikle Aufgabe beim Ball so souverän meistert, dass ihr Woland das Wiedersehen mit ihrem geliebten Meister ermöglicht. "Meister und Margarita" zeigt das Diabolische im Alltag der Diktatur, wobei sich Bulgakows Kritik weniger gegen den Diktator Stalin richtete als gegen das bürokratische System der Sowjetunion, in dem er als Schriftsteller durch Zensur erniedrigt wurde. Bulgakow beschreibt diesen Kampf des Individuums als einen Hexentanz, der sich ausdrückt durch verfemte Literatur und menschliche Liebe, die den Tod zu überwinden vermag.
Montag 20:05 Uhr

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Bremen Zwei

Hörspiel

des Jahres 2018 Auf der Suche nach den verlorenen Seelenatomen oder: Unser ist des heiligen Waldes Dunkel Hörspiel von Susann Maria Hempel Das Hörspiel des Jahres 2018 basiert auf Gesprächen mit einem ehemaligen DDR-Häftling, der im Gefängnis einen schweren Schock mit darauf folgender Amnesie erlitt. Als vermeintlichem Republikflüchtling wurde ihm ein ?Grenzproblem? übergestülpt, das nicht seins war. Und dann hat er eine Grenzerfahrung ganz anderer Art gemacht: Im Gefängnis sei die Seele aus ihm ?rausgemacht? worden, sagt er. Und sie ist bis heute nicht heimgekehrt in ihr Gefäß. Er denkt sie sich dennoch gut aufgehoben - dort nämlich, wo ihr immer am wohlsten war: im Wald. Als sein ältester Freund starb, beginnt der Häftling, der Autorin von seinem Leben zu erzählen. Sie wird auf die tiefe Verbundenheit aufmerksam, die beide zum Wald hatten. Ihr ganz eigener, in der Kindheit wurzelnder Mythos des Waldes wurde mit dem Tod des Freundes wieder lebendig. Musik &Regie: Susann Maria Hempel Redaktion: Mareike Maage Produktion: rbb Länge: 54?31
Montag 21:00 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Kriminalhörspiel

raymond chandlerZum 60. Todestag von Raymond Chandler Spanisches Blut Von Raymond Chandler Übersetzung: Wim W. Elwenspoek Bearbeitung und Regie: Hermann Naber Komponist: Peter Zwetkoff Mit: Wolfgang Condrus, Matthias Habich, Krista Posch, Heinz Schimmelpfennig, Charles Wirths, Klaus Spürkel, Helmut Wöstmann, Heinz Meier, Horst Raspe, Alf Marholm und Martin Semmelrogge Ton: Heike Weyh und Roland Seiler Produktion: SWF 1992 Länge: 56"43 Fiel Donegan Marr seinen politischen Gegnern zum Opfer? Detektiv Delaguerra sucht den Mörder seines Freundes. Donegan Marr, aussichtsreichster Kandidat bei den Kommunalwahlen, sitzt tot hinter seinem Schreibtisch, eine Pistole in der Hand. Doch der Detektiv der Mordkommission Sam Delaguerra glaubt nicht an einen Selbstmord seines Freundes. Als ihm der Fall entzogen wird, recherchiert er auf eigene Faust. Sein erster Weg führt ihn zu Belle Marr, Donegans Frau, die den Tod ihres Mannes schon lange befürchtet hatte. Sie scheint mehr zu wissen, als sie zunächst zugeben will. Raymond Thornton Chandler, geboren am 23. Juli 1888 in Chicago, starb vor 60 Jahren, am 26. März 1959 in La Jolla, Kalifornien. Erst mit 45 Jahren begann er Kriminalnovellen zu schreiben, es folgten Romane und Filmdrehbücher. Sein erster Roman "The Big Sleep" (dt. "Tote schlafen fest"), der zur Vorlage für den gleichnamigen Film wurde, erschien 1939 mit großem Erfolg. 1943 ging Chandler als Drehbuchautor nach Hollywood, wo er mit Billy Wilder zusammen arbeitete. Chandlers berühmteste Figur, der ebenso zynische wie moralische Privatdetektiv Philip Marlowe, wird zum Prototypen des amerikanischen hardboiled detective, u.a. gespielt von Robert Mitchum, James Garner und Humphrey Bogart. Für seinen Roman "The Long Good-Bye" ehrten ihn die Mystery Writers of America 1955 mit dem Edgar Allan Poe Award. Neben Dashiell Hammett gilt Chandler als Begründer des modernen realistischen Krimis. Zwischen 1969-1999 inszenierte Hermann Naber (1933-2012) über 20 Hörspiele nach Romanen und Erzählungen von Raymond Chandler. Spanisches Blut
Montag 21:30 Uhr

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Alex Offener Kanal Berlin

Tinnitus

Magazin rund um Hörspiele und artverwandte Themen. Mit Hörspielen, Interviews, Infos zu Festivals und spezieller Musik. Von und mit Hörspielexpertin Natalie Gorris.
Montag 23:00 Uhr

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SRF 1

Schreckmümpfeli

Schreckmümpfeli«Letzte Worte» von Paul Barz Wer schweigt, lebt länger.
Montag 23:04 Uhr

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