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WDR

Tatsachenreihe

Bild: picture alliance / Sophia KembowskiWie Brecht und Benjamin einen Krimi schreiben wollten. Svendborg, Dänemark, 1934. Bertolt Brecht und Walter Benjamin treffen sich im Exil. Sie sind begeisterte Krimileser und entwerfen kurzerhand gemeinsam einen Plot. // Von Andreas Ammer, Andreas Gerth und Martin Gretschmann / WDR 2019 / www.hoerspiel.wdr.de
(Bild: picture alliance / Sophia Kembowski)
(14.02.19 00:00 Uhr)
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Deutschlandfunk Kultur

Schweine-Heinz

Bild: picture alliance / dpa / Lino MirgelerIch geh mal wieder, sagt Heinz zu seiner Frau und nimmt die Jacke vom Haken. Er geht durch die Waschküche in den Stall, wo schon längst keine Tiere mehr stehen und schippt drei Eimer voll Mais. Nachdem er sie in seinen roten Kombi geladen hat, fährt er in den Wald. Heinz hat´s mit Schweinen, genauer: Mit Wildschweinen, sus scrofa. Vor drei Jahren ist er auf die Idee gekommen, ihre Sprache zu lernen, sich einer Rotte anzuschließen, mit ihr durch die Nacht zu ziehen. Er will Chef der Rotte werden, Führungsbache! Ist der Typ vollkommen verrückt?
(Bild: picture alliance / dpa / Lino Mirgeler)
(13.02.19 21:30 Uhr)
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NDR

Lockbuch

Bild: dpa - Bildfunk Foto: Jan WoitasIn der Liebe hat sich seit 1946 nicht viel verändert. Vielleicht sind ein paar ihrer Anbahnungswege elektronischer geworden. Die Phasen kürzer. Notiert sind sie im "Lockbuch" von Nora Gomringer und Ulrike Haage. In dem Bewusstsein, dass alles eine Einheit bildet und wir weder der Liebe noch dem Schmerz entfliehen können, treffen hier Sprachbilder der Dichterin und Performance- Künstlerin Nora Gomringer auf Gedichte von Annemarie Bostroem aus dem Jahre 1946. Durch die Handschrift der Pianistin und Hörspielmacherin Ulrike Haage treten sie in einen Dialog. Die Produktion lockt uns in eine Welt aus Sprachperformance und Gesang - auf der musikalisch-akustischen Jagd durch Tag und Nacht, Club und Park. Das Hörspiel ist der Lyrikerin Annemarie Bostroem gewidmet, die im September 2015 starb.
(Bild: dpa - Bildfunk Foto: Jan Woitas)
(13.02.19 20:05 Uhr)
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ARD Radio Tatort

Plastik im Apfelgarten

Bild: Jürgen FreyGroßauheim war einst berühmt für seinen Apfelwein. Doch anstelle blühender Streuobstwiesen findet man jetzt einen Parkplatz und einen toten Gebrauchtwagenhändler mit einer Plastiktüte über dem Kopf.
(Bild: Jürgen Frey)
(13.02.19 10:00 Uhr)
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WDR

Hundelebensberatung

Bild: wdrSatire über Hunde als Alltagshelfer für Sozialhilfeempfänger - Diesseits und jenseits des Schreibtisches sitzen sie, die armen Hunde. Ein Hartz-4-Empfänger (der arme Hund) bekommt als Eingliederungsmaßnahme einen Köter (auch das ein armer Hund) aufgedrückt. Leider hasst er die Viecher. // Von Tom Heithoff / Autorenproduktion 2009 / www.hoerspiel.wdr.de
(Bild: wdr)
(11.02.19 00:00 Uhr)
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NDR

Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte

Claire und Wolfgang, höchst verliebt, brechen für einen dreitägigen Ausflug mit dem Zug in´s ländliche Rheinsberg auf. Sie wollen ihrem monotonen Berliner Alltag entfliehen. Da die Reise eines unverheirateten Paares zu dieser Zeit als unziemlich gilt, firmieren die beiden unter dem Decknamen "Ehepaar Gambetta". Am Reiseziel angekommen, geben sie sich mit einer Prise Ironie unschuldigen touristischen Vergnügungen hin.
(10.02.19 21:05 Uhr)
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Deutschlandfunk Kultur

"Meine Erinnerungen reißen mich in Stücke"

Bild: imago/Cinema Publishers Collection1816. Am Genfer See trifft sich eine besondere Gesellschaft: Lord Byron, Percy Shelley, Mary Shelley, ihre Stiefschwester und ein befreundeter Arzt. Alle gerade mal um die 20, unverheiratet. Gewitter und Dauerregen halten die Fünf im Haus. Sie vertreiben sich die Zeit mit Vorlesen, Politisieren und Fantasieren - die Idee zu "Frankenstein" entsteht. Jahre später sterben die drei Männer durch Drogen, Selbstmord, Ertrinken. Die einsame Mary Shelley erinnert sich an jene Nacht, in der das Monster geboren wurde.
(Bild: imago/Cinema Publishers Collection)
(10.02.19 18:30 Uhr)
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Bremen Zwei

Gehen

Bild: SuhrkampNach der Erzählung von Thomas Bernhard Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten, seine Aussichtslosigkeit und seine Möglichkeiten. Quelle: Suhrkamp Thomas Bernhard: "Gehen", Suhrkamp 1971 Auf regelmäßigen Spaziergängen berichtet Oehler, der früher mit Karrer ging, einem Dritten, warum Karrer verrückt geworden und nach Steinhof in die Anstalt hinaufgekommen ist. Für Karrer war das Gehen Anlass und Ausdruck seiner Denkbewegung. Karrer wollte sich klarwerden über die Beziehung des Denkens zu den Gegenständen, über das Verhältnis von Bewegung und Stillstand. Thomas Bernhard schrieb 1971 diese radikale Reflexion über das Leben, seine Widrigkeiten und seine Möglichkeiten. Es ist ein ständiges zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Kopfes Denken und zwischen allen Möglichkeiten eines menschlichen Hirns Empfinden...
(Bild: Suhrkamp)
(10.02.19 18:05 Uhr)
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Bayern 2

"Meister und Margarita" (05/12) von Michail Bulgakow

Bild:  iStock / BRIn Moskau stehen Frauen plötzlich in Unterwäsche auf der Straße, in der Psychiatrie werden inzwischen drei Opfer des Teufels mit Spritzen ruhig gestellt und in Jerusalem wird Jesus hingerichtet. // Mit Michael Rotschopf, Manfred Zapatka, Karl Markovics, Valery Tscheplanowa, Felix von Manteuffel, Milan Peschel, Dietmar Bär, Christiane Roßbach, Lars Rudolph, Stephan Zinner u.a. / BR 2014
(Bild: iStock / BR)
(10.02.19 00:01 Uhr)
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