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Radio-Podcasts

16.06.24 23:03 Uhr SWR2 SWR Kultur Essay

Glitzernde Wildnis - Wie ich dem Ruf der Meerjungfrauen folgte

Die Meerjungfrau ist nicht Kitsch. Sie ist eine Störung, ein Modus des Nichtwissens, eine Fantasie des Lebens jenseits des Menschen.

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16.06.24 18:20 Uhr SWR2 SWR Kultur Hörspiel

Shichiro Fukazawa: Die Ballade von Narayama | Hörspiel

Hörspiel nach einer japanischen Legende über Leben und Sterben, Abschied und Liebe, Mutter und Sohn.

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16.06.24 17:04 Uhr SWR2 SWR Kultur lesenswert - Literatur

Annie Ernaux – Eine Leidenschaft

Ein Skandal war dieser Roman von Annie Ernaux: Sie erzählt in „Eine Leidenschaft“ von einer intensiven, schmerzhaften Affäre, die die ihr ganzes Dasein bestimmt. In Frankreich erschien das Buch 1991 und wurde heiß diskutiert. 2020 wurde der Roman unter gleichem Titel auch verfilmt. Jetzt erscheint „Eine Leidenschaft“ auf Deutsch. Eine Rezension von Susanne von Schenck

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16.06.24 17:04 Uhr SWR2 SWR Kultur lesenswert - Literatur

Tobi Dahmen – Columbusstraße

Schon lange hatte der Illustrator Tobi Dahmen die Geschichte seiner Familie während des Nationalsozialismus erzählen wollen. Doch erst mit dem Tod des Vaters und dem Fund zahlreicher Briefe und Fotos entwickelte er sein Projekt „Columbusstraße“, das ihn acht Jahre lang beschäftigen sollte. Dabei hat er die sehr persönlichen Erinnerungen seiner Familie mit den tatsächlichen Ereignissen abgeglichen. Herausgekommen ist eine vielschichtige Annäherung von bestürzender Aktualität. Eine Rezension von Silke Arning

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16.06.24 17:04 Uhr SWR2 SWR Kultur lesenswert - Literatur

lesenswert Magazin: Neue Bücher für die Halbzeit

Über queere Fußballer, neurotische Millennials und blutrünstige Stierkämpfer Mit Büchern von Annie Ernaux, Hiroko Oymada, Isabel Waidner, Paula Irmschler und Tobi Dahmen

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16.06.24 17:04 Uhr SWR2 SWR Kultur lesenswert - Literatur

Hiroko Oyamada – Das Loch

Asahi gibt ihren Bürojob auf und zieht mit ihrem Mann aufs Land. Ausgerechnet ins Nebenhaus ihrer Schwiegereltern. Die 30-jährige Hausfrau langweilt sich durch die sommerlich heißen Tage. Eines Tages aber taucht ein schwarzes Tier auf, und Asahi fällt in ein Loch. Mit „Das Loch“ hat die Japanerin Hiroko Oyamada einen flirrende Sommergeschichte geschrieben, die fasziniert, aber ein wenig mehr Dramaturgie hätte vertragen können. Eine Rezension von Katharina Borchardt

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16.06.24 17:04 Uhr SWR2 SWR Kultur lesenswert - Literatur

Paula Irmschler – Alles immer wegen damals

„Meine Figuren sind keine Stellvertreterinnen für ihre Biographie“ Paula Irmschler über ihren Roman „Alles immer wegen damals“

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16.06.24 17:04 Uhr SWR2 SWR Kultur lesenswert - Literatur

Isabel Waidner – Vielleicht ging es immer darum, dass wir Feuer spucken

Queeres Leben in Freundschaft und Widerstand: Der subversive Roman „Vielleicht ging es immer darum, dass wir Feuer spucken“ von Isabel Waidner Kristine Harthauer im Gespräch mit Eva Marburg

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16.06.24 15:04 Uhr SWR2 SWR Kultur Das Musikporträt

Die Sängerin Magdalena Kožená – Warm timbrierter Mezzosopran

Magdalena Kožená, auf der Bühne bedeutet das: Verführerisch, charmant und lebensprall als Darstellerin, mit ihrem warmgetönten Mezzosopran und großem stilistischem Feingefühl, mit einem Repertoire von Barock bis Zeitgenössisch. Privat ist Humor ganz wichtig für die gebürtige Tschechin, die seit vielen Jahren zusammen mit ihrem Ehemann Simon Rattle und ihren drei Kindern in Berlin lebt.

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16.06.24 12:04 Uhr SWR2 SWR Kultur Glauben

Beginen - Frauengemeinschaften damals und heute

Im Mittelalter als christliche Laiengemeinschaft gestartet entwickeln sich die Beginen in letzter Zeit weiter zu modernen Frauenwohnprojekten. Auch in Tübingen. Seit dem Mittelalter schließen sich unverheiratete Frauen zu christlichen Laiengemeinschaften, den Beginen, zusammen. Ausgehend von den Niederlanden gründeten sich weltweit Häuser und Höfe. Da Kirchen und Zünfte die Beginen bekämpften, geriten sie ab dem 16. Jahrhundert in Vergessenheit und wurden erst in den 1970er Jahren von Frauen wiederentdeckt und neu interpretiert. Heute knüpfen Frauen an die Tradition der Beginen an und gründen wieder unabhängige Hausgemeinschaften. Aktuell gibt es in Deutschland achtzehn Wohngemeinschaften. Zwei Beginenhäuser stehen in Tübingen und es sollen noch mehr werden.

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