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Deutschlandfunk Kultur

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Studio 9

Kultur und Politik am Morgen Moderation: Stephan Karkowsky

05.30 Uhr
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05.50 Uhr
Aus den Feuilletons

06.00 Uhr
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06.20 Uhr
Wort zum Tage

Jacqueline A. Rath, Hamburg Katholische Kirche

06.30 Uhr
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07.00 Uhr
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07.20 Uhr
Politisches Feuilleton

07.30 Uhr
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07.40 Uhr
Alltag anders

Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt

07.50 Uhr
Interview

08.00 Uhr
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Neue Krimis

08.30 Uhr
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08.50 Uhr
Buchkritik

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
Im Gespräch

Designerin und Spielzeugproduzentin Renate Müller im Gespräch mit Britta Bürger

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Lesart

Das Literaturmagazin

11.00 Uhr
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11.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Vormittag Moderation: Mathias Mauersberger

11.30 Uhr
Musiktipps

11.45 Uhr
Unsere roc-Ensembles

12.00 Uhr
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12.05 Uhr
Studio 9 - Der Tag mit ...

13.00 Uhr
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13.05 Uhr
Länderreport

14.00 Uhr
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14.05 Uhr
Kompressor

Das Popkulturmagazin Moderation: Timo Grampes u.a.:

14.30 Uhr
Kulturnachrichten

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Tonart

Das Musikmagazin am Nachmittag Moderation: Martin Böttcher

15.30 Uhr
Musiktipps

15.40 Uhr
Live Session

16.00 Uhr
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16.30 Uhr
Kulturnachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9

Kultur und Politik am Abend Moderation: Nicole Dittmer

17.30 Uhr
Kulturnachrichten

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Wortwechsel

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Aus der jüdischen Welt mit "Shabbat"

19.30 Uhr
Zeitfragen. Literatur

Reihe: Lyriksommer Die Poetisierung der Welt Zeitgenössische Dichterinnen und Dichter und die Romantik Von Uta Rüenauver (Wdh. v. 30.08.2019) "Die Welt muss poetisiert werden!", forderten die Romantiker und erklärten den Dichter damit zum gottgleichen Schöpfer. Sie beklagten den Verlust der ursprünglichen Einheit zwischen Ich und Welt. Anstelle der Vernunft, die in der Aufklärung die Welt entzaubert und dem Menschen fremd gemacht hatte, setzten sie auf das absolute, poetische Ich. Es sollte mit der Dichtung eine Wirklichkeit schaffen, in der die Trennung zwischen Subjekt und Objekt in einer neuen Einheit aufgehoben ist. "Schläft ein Lied in allen Dingen", heißt es in den berühmten Versen von Joseph von Eichendorff. Die Dichtung als eine die Grenzen von Vernunft und Bewusstsein sprengende Wahrnehmung und Schöpfung sollte diese Lieder aufwecken, um sie wieder hörbar zu machen: "... und die Welt hebt an zu singen, kennst Du nur das Zauberwort." Was sagen Dichterinnen und Dichter von heute zu diesem Absolutheitsanspruch der Poesie? Was bedeutet die Romantik, die die Dichtung zur wichtigsten Sache der Welt machte, für ihre eigene künstlerische Entwicklung?

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Gezeiten Konzerte 2021 Live aus der Nicolaikirche Wittmund Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett C-Dur KV 465 "Dissonanzenquartett" Konzert für Horn und Orchester Nr. 2 Es-Dur KV 417 Konzert für Horn und Orchester Nr. 4 Es-Dur KV 495 (jeweils bearbeitet für Horn und Streichquartett) Felix Klieser, Horn Zemlinsky Quartett: Frantisek Soucek und Petr Strí┼żek, Violine Petr Holman, Viola Vladimír Fortin, Violoncello

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Musikfeuilleton

"Unter den Begnadeten ein Auserwählter" Der Pianist Arthur Rubinstein in Deutschland Von Richard Schroetter (Wdh. v. 23.12.2007) Arthur Rubinstein war einer der meistbewunderten Klaviervirtuosen des 20. Jahrhunderts. Geboren wird er 1887 in der Industriestadt Lodz, die damals im russisch besetzten Sektor von Polen liegt. Im Alter von vier Jahren bringen seine Eltern ihn zu dem berühmten Geiger Joseph Joachim nach Berlin, um seine Begabung prüfen zu lassen. Als zehnjähriges Wunderkind kommt Rubinstein in die damalige Hauptstadt des Klaviers zurück, zieht zu einer Pflegefamilie und wird Schüler des renommierten Klavierpädagogen Heinrich Barth. Im Jahr 1900 debütiert er im Berliner Beethoven-Saal. Nach der Ausbildung zieht es ihn nach Paris, 1939 emigriert er in die USA. Arthur Rubinstein hat die Erinnerungen an seine Berliner Studienzeit in den Jahren um die Jahrhundertwende später als Buch veröffentlicht.

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage Moderation: Eckhard Roelcke

23.30 Uhr
Kulturnachrichten

Von Thomas Jaedicke

23.50 Uhr
Kulturpresseschau

Von Klaus Pokatzky

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Dann bricht alles Gefühl mit Lebendigkeit hervor Eine Lange Nacht über die Liebe der Engländer zur deutschen Musik Von Stefan Zednik Regie: Beate Ziegs "The English may not like music - but they absolutely love the noise it makes." (Thomas Beecham). Beethovens Neunte Symphonie, das vielleicht populärste Stück der klassischen Musik, wäre kaum entstanden ohne den begeisterten Einsatz englischer Musikliebhaber. Sie erteilten Ludwig van Beethoven dafür 1817 den gut dotierten Auftrag. In einer Zeit, in der die Musik des deutschsprachigen Raumes eine Blüte erlebte und bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts die europäische Musikszene dominierte, luden englische Musikliebhaber immer wieder deutsche Musikerinnen und Musiker ein, um auf der Insel zu musizieren. Händel ließ sich ebenso wie der Bach-Sohn Johann Christian in London nieder, Mozart und Gluck gastierten dort, Haydn schrieb die Londoner Symphonien. Clara Schumann unternahm nach dem Tod ihres Mannes Robert umjubelte Konzerttourneen nach Großbritannien, von ihr stammt das titelgebende Zitat. Man liebte die Musik und zahlte gut. Viele reisten gern auf die Insel und wurden oft frenetisch gefeiert. Woher stammt diese Begeisterung, und warum gibt es im 18. und 19. Jahrhundert so wenig originär englische Musikkreative? Wodurch ändert sich das zu Beginn des 20. Jahrhunderts? Das Verhältnis zwischen englischer und festländischer Musikkultur war lange Zeit keineswegs einseitig. Ein walisischer Chronist bemerkt bereits im 13. Jahrhundert ausdrücklich: "Bei ihren musikalischen Veranstaltungen singen sie nicht einstimmig wie Bewohner anderer Länder, sondern in vielen verschiedenen Stimmen!" Im 20. Jahrhundert endlich finden auch englische Musiker in Deutschland zunehmend Beachtung, im Bereich der Oper etwa ist Benjamin Britten einer der meistaufgeführten Komponisten. Eine "Lange Nacht" über das Wechselspiel von Vorbehalt, Respekt und Begeisterung, das die Gefühle der Engländer zur Musik, vor allem zu deutscher Musik prägt.

01.00 Uhr
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02.00 Uhr
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03.00 Uhr
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03.05 Uhr
Tonart

Filmmusik Moderation: Vincent Neumann

04.00 Uhr
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