Jetzt läuft auf Bayern 2:

Das ARD-Nachtkonzert (I)

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05.00 Uhr

 

 

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05.03 Uhr

 

 

BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag


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05.57 Uhr

 

 

Gedanken zum Tag


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06.00 Uhr

 

 

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06.05 Uhr

 

 

Bayern 2-Rucksackradio

Alles über Berge, Outdoor und Natur 7.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


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08.00 Uhr

 

 

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08.05 Uhr

 

 

Bayerisches Feuilleton

Sommerradio-Reihe "Bavariamerica" Escape to Life Erika und Klaus Mann im amerikanischen Exil Von Lisbeth Exner Wiederholung am Sonntag, 20.05 Uhr, Bayern 2 7 Tage als Streaming verfügbar Im Oktober 1927 brachen Erika und Klaus Mann zu einer Weltreise auf. Fast komödiantisch-marktschreierisch präsentierten sie sich in den USA, der ersten Station, als "The Literary Mann Twins". Da sie die Lieblinge der kulturellen Prominenz waren, konnten sie ihren Amerika-Aufenthalt auf Pump finanzieren; sie hielten aber auch Vorträge und schrieben Artikel. Erika Mann, die nie Schriftstellerin hatte werden wollen, sollte auch nach dieser Abenteuerreise, die sie über den Pazifik durch China und die Sowjetunion zurück nach Berlin führte, ihre journalistische Arbeit fortsetzen. 1929 publizierte sie gemeinsam mit Klaus "Rundherum. Ein heiteres Reisebuch". Die Familie Mann verließ Anfang 1933 Deutschland. Klaus wurde in Amsterdam, Paris und Prag zu einer zentralen Figur der antifaschistischen Publizistik. Erika hatte mit der "Pfeffermühle" in vielen europäischen Ländern Erfolg; 1936 versuchte sie, dieses hitlerkritische Kabarett auch in den USA zu etablieren - und scheiterte. Wenig später startete sie in ihrer neuen Heimat eine andere Karriere: Sie bereiste als - selbstverständlich auf Englisch die Situation im Dritten Reich erörternde - Vortragende das ganze Land. Mit Klaus, der im Herbst 1938 in die USA übersiedelte, schrieb sie im Auftrag eines Bostoner Verlags unter dem Titel "Escape to Life" eine Art anekdotisches "Who's who" der Emigration, 1940 folgte der gemeinsame Band "The Other Germany". In den folgenden Jahren zählte Klaus Mann zu den wenigen deutschen Schriftstellern, denen der Wechsel in die fremde englische Sprache gelang. Nach nur mäßigen literarischen und essayistischen Erfolgen meldete er sich 1942 freiwillig zur Armee und begleitete als Reporter von "Stars and Stripes" den amerikanischen Truppenvormarsch in Italien. Lisbeth Exner zeigt die drei Gesichter Amerikas, die Erika und Klaus Mann kennen lernten: die von europäischen Emigranten wie Ernst Lubitsch oder Greta Garbo geprägte Bohèmeszene der späten zwanziger Jahre, das nur unter bestimmten Bedingungen offene, aber einzig sicher scheinende Gastland für zahlreiche Flüchtlinge der dreißiger und vierziger Jahre und schließlich die von Kommunistenangst geprägte Nachkriegsgesellschaft. Auf das Staunen der Weltreisenden folgten politisches Engagement und kulturelle Assimilierung der Exilierten; mit dem Kalten Krieg setzte eine ernüchterte Distanzierung ein. (BR 2004)


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09.00 Uhr

 

 

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09.05 Uhr

 

 

Bayern 2 am Samstagvormittag

10.00 / 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr


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12.00 Uhr

 

 

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12.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Die Rebellen von Ermershausen Der Kampf eines unterfränkischen Dorfes um seine Selbständigkeit Von Eberhard Schellenberger Steinreiche Oberpfalz Der lange Weg nach Wackersdorf Von Harald Grill Wiederholung um 21.05 Uhr Die Rebellen von Ermershausen Der Kampf eines unterfränkischen Dorfes um seine Selbständigkeit Von Eberhard Schellenberger Wiederholung vom 19. Mai 2018 Es ist die Nacht zum 19. Mai 1978 als hunderte Polizisten der Bayerischen Bereitschaftspolizei das kleine Dorf Emershausen stürmen. Ermershausen liegt im Landkreis Haßberge, drei Kilometer von der Grenze zur DDR entfernt, und weigert sich nach der Gebietsreform ins benachbarte Maroldsweisach eingemeindet zu werden. Der bayerische Innenminister Seidl hatte angeordnet mit Polizeigewalt die Gemeindeakten aus dem Rathaus zu holen. Das Dorf ist im Ausnahmezustand, Sirene und Glockengeläut wecken die Bürger, über Nacht wird der kleine Ort bundesweit als "Rebellendorf" bekannt. Einige Bürger wollen aus Protest auf das Gebiet der DDR marschieren, der damalige Bürgermeister Adolf Höhn hält sie kurz vor dem Grenzzaun auf: "Um Gottes Willen, macht das nicht, wir werden wieder frei, wir geben nicht auf." Ein jahrelanger Kampf um die Selbstständigkeit beginnt und tatsächlich: Zum 1. Januar 1994 erhält Ermershausen mit einem eigenen vom Landtag verabschiedeten Gesetz seine Selbstständigkeit wieder. Eberhard Schellenberger zeichnet 40 Jahre später diesen bis heute bundesweit einmaligen Kampf nach Eigenständigkeit nach - und fragt, wie sich die Nachbardörfer Maroldsweisach und Ermerhausen heute vertragen. Steinreiche Oberpfalz Der lange Weg nach Wackersdorf Von Harald Grill Wiederholung vom 9. Juni 2018 Die steinigen Böden der Oberpfalz gaben nie viel her. Man sprach nicht ohne Grund von der "Steinpfalz". Angefangen bei den sagenumwobenen Venetianern, den exotischen Schatzsuchern aus der Fremde, schien aber so mancher hier Reichtümer unter der Erde zu riechen, wie Wildschweine die Trüffel. Wegen der Eisenerzvorkommen nannte man die Oberpfalz sogar die "Waffenkammer des Mittelalters". Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden im Windschatten des Wettrüstens entlang der Grenze zu Bayern auf tschechischer Seite mehrere Bergwerke zur Förderung von Uran für die sowjetischen Atombomben. 1956 vergab Franz Josef Strauß, damals Bundesminister für Atomfragen, die Schürfrechte für Bayern, zunächst fürs Fichtelgebirge, dann für die Oberpfalz. Versuchsbergwerke brachten wenig Ausbeute. So änderte Strauß die lang gehegten Pläne für den heimischen Uranabbau und favorisierte eine Anlage zur Wiederaufbereitung abgebrannter Kernbrennstäbe in Wackersdorf. Diese Zeiten sind vorbei. Man ist nur noch auf der Suche nach einem sicheren Endlager. Harald Grill reist durch die Oberpfalz und erkundigt sich bei Minerialiensammlern nach Fluch und Segen des unterirdischen Reichtums.


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13.00 Uhr

 

 

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13.05 Uhr

 

 

radioFeature

Wendegeschichten (5/7) Haste mal'ne Mark? Situationen der Studenten in der ehemaligen DDR im ersten reformierten Studienjahr am Beispiel Jena Von Tanja Hemm BR 1990


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Breitengrad

Jugendliche Landarbeiter in Guatemala - Bittersüßes Zuckerrohr Von Andreas Boueke Wiederholung am Mittwoch, 14.05 Uhr Zucker gehört zu den beliebtesten Genussmitteln der Menschheit. Gewonnen wird er meist aus Rohrzucker in tropischen und subtropischen Regionen. Obwohl Zucker in unseren Supermärkten spottbillig angeboten wird, ist seine Herstellung gesundheitsschädliche Schwerstarbeit. Autor Andreas Boueke hat vor zwanzig Jahren zum ersten Mal auf den Zuckerrohrfeldern im mittelamerikanischen Guatemala recherchiert. Damals mussten auch Kinder, sogar Elfjährige, bei der Ernte helfen. Das sei heute nicht mehr so, versicherten ihm Verantwortliche der guatemaltekischen Zuckerindustrie. Auf ihren Feldern gäbe es keine Minderjährigen mehr. Doch das stimmt nicht. Viele Jugendliche sind auf das Einkommen aus der Arbeit auf den Zuckerrohrfeldern angewiesen, wenn sie sich nicht kriminellen Jugendbanden anschließen wollen. Doch wer schon in jungen Jahren im Ernteeinsatz schuften muss, dessen Leben endet in Armut.


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14.30 Uhr

 

 

Nahaufnahme

Was aus den Wiener Kleingärten wurde Von Alexander Musik Wiederholung vom Freitag, 15.30 Uhr Erstsendung: 5. April 2019 Vor 100 Jahren waren Schrebergärten für viele Menschen manchmal überlebenswichtig. Auf ein paar Quadratmetern Erde zogen sie Früchte und Gemüse. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Zuge des Wirtschaftswunders, wandelte sich ihre Funktion, hin zum kleinbürgerlichen Freizeitparadies. Heute sind Kleingärten wieder gefragt wie nie, in Deutschland wie in Österreich. Von den knapp 40.000 Kleingärten Österreichs sind die meisten in Wien zu finden. Doch innerhalb kurzer Zeit hat sich ihre Funktion und Erscheinung im Stadtbild geändert: Grund dafür sind zwei Gesetzesänderungen mit großer Wirkung: Seit 1992 gilt dort, dass in den meisten Anlagen Pächter oder Besitzer ganzjährig wohnen dürfen - mit entsprechenden Folgen: mehr Anwohner- und Lieferverkehr, große Parkplätze vor den Gärten.


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15.00 Uhr

 

 

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15.05 Uhr

 

 

Hörspiel

Compagnons und Concurrenten oder Die Wahren Künste Von Ingomar von Kieseritzky Mit Wolfgang Jakob, Dieter Mann, Jürgen Holtz, Eberhard Esche, Klaus Bieligk und anderen Regie: Joachim Staritz SR/DLR 1996 Weimar nach Goethes Tod: Ein Loch tut sich auf, der geistesheroische Bezugspunkt ist verschwunden. Was tun? Eine ebenso ehrenwerte wie skurrile Gesellschaft von literarischen und philosophischen Epigonen sitzt nun im leeren Nest, sinniert und parliert. Und überlegt, welches "Project" jetzt "genuin" wäre, um dem eigenen Leben und der Kunst auf einen neuen Weg zu helfen. Eine für Kieseritzky typische Konstellation: mit artistisch austarierten Kopfgeburten Sinn und Praxis des Lebens auszuloten. Und dabei regelmäßig ins Spannungsfeld von Witz und Aberwitz zu geraten. So entfaltet sich eine absurde Unterhaltung, angetrieben von federnden Sprachspielen, von grotesken Einfällen, von sarkastischen Beobachtungen, von eigentümlichen Vorstellungen. Die Rettung der (Kunst-)Welt aus dem Schundroman und die des Lebens aus dem Verbrechen: Auf diese Pointe treibt der Autor sein Spiel mit den kunstgeselligen Figuren. Ingomar von Kieseritzky (1944 bis 2019), seit 1971 freier Schriftsteller, Autor von über 100 Hörspielen, darunter "Literatur Das Leben" (SWF 1987), "Frauenlos", (SFB /ORF 1988), "Aktenlos oder der Hamster im Laufrad" (DS-Kultur 1993), "Schöne Schädeley oder Schiller bei Goethe zu Gast" (SWR 2005), "Traurige Therapeuten" (SWR 2010), "Letzte Wohnung vor der Kiste" (WDR 2015). Für "Compagnons und Concurrenten" erhielt er 1997 den Hörspielpreis der Kriegsblinden.


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16.13 Uhr

 

 

Bayern 2-Playlist


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17.00 Uhr

 

 

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17.05 Uhr

 

 

Jazz & Politik

Gretas Welt Die Straße. Cormac McCarthy In welcher Welt leben? Deborah Danowski / Eduardo Viveiros de Castro Der Schellenmann. Philipp Böhm Warum die Welt einfach nicht untergeht. Gregg Easterbrook Grm. Sybille Bergs große düstere Vision Der Untergang der Moderne. Harald Welzer bleibt optimistisch Sprecherin: Katja Schild Sprecher: Axel Wostry und Andreas Neumann Moderation: Lukas Hammerstein Musikauswahl: Roland Spiegel


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17.55 Uhr

 

 

Zum Sonntag


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18.00 Uhr

 

 

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18.05 Uhr

 

 

Weltempfänger

Musik aus aller Welt Moderation: Dagmar Golle


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18.30 Uhr

 

 

radioMikro

radioMikro unterwegs: Auf der Zugspitze Von und mit Tina Gentner


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18.53 Uhr

 

 

Bayern 2-Betthupferl

Lilu Lämmle Das Tierhotel Von Eo Borucki Erzählt in unterfränkischer Mundart von Thomas Pigor Lilu Lämmle - Das Tierhotel / In unterfränkischer Mundart Sein schöner Garten kostet den Schäfer Theo einiges. Lilu hat da eine Geschäftsidee.


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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19.05 Uhr

 

 

Zündfunk

Playback: Townes Van Zandt, "Be Here To Love Me" Mit Sabine Gietzelt Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk Er gilt als einer der größten Songwriter - und nicht nur bei MusikerkollegInnen wird er oft in einem Atemzug mit Bob Dylan genannt. Wie Emmylou Harris, Willie Nelson, Merle Haggard oder Norah Jones coverte auch Bob Dylan seine Songs. Die große Würdigung bekam er aber erst nach seinem Tod. Townes Van Zandt war eine tragische Figur, der wie so viele hochbegabte Künstler am Leben zerbrach. Dabei hätte er als Sohn eines texanischen Ölmanagers ein leichtes Leben führen können. Doch er wählte die Einsamkeit und die Musik, lebte in den Bergen, in Bars und Spielkasinos oder war immerzu on the road. Sabine Gietzelt hat mehrfach mit Townes Van Zandt gesprochen und er spielte und sang seine Songs bei diesen Treffen. Townes Van Zandt starb in der Nacht zum 1. Januar 1997 mit 52 Jahren. 2019 wäre er 75 Jahre alt geworden. (Wiederholung vom 2. März 2019)


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20.00 Uhr

 

 

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20.05 Uhr

 

 

radioSpitzen

Kabarett und Comedy Salzburger Stier 2019 Der Eröffnungsabend mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern aus'm Biermoos (2) Aufnahme vom 10. Mai 2019 im Kursaal Meran (Südtirol) Wiederholung vom Freitag, 14.05 Uhr "Die Satire stirbt nicht, solange der Mensch menschelt." (Gerhard Polt) Wenn Gerhard Polt da ist, dann ist er da. Steht im Raum oder auf der Bühne und füllt sie aus. Mühelos. Wahrscheinlich liegt darin sein Geheimnis: dass er die Fähigkeit, einfach nur da zu sein, beherrscht wie kaum ein anderer. Seit über vierzig Jahren brilliert Polt als Kabarettist und Satiriker, als Filmregisseur und Hörspielmacher, als Geschichtenerzähler und Philosoph. Polt ist ein begnadeter Beobachter. Er schaut seinen Zeitgenossen aufs Maul. Auch und gerade dann, wenn es weh tut. Wenn der Mensch seine monströse Seite zeigt. Wenn er sich als engstirnig, kleingeistig und ignorant erweist. Polt wuchtet ihn auf die Bühne, in seiner ganzen furchterregenden Banalität, schauderhaft echt. Für seine Kunst, den Wahnsinn im Alltäglichen erkennbar zu machen, wird Gerhard Polt in diesem Jahr mit einem Ehrenstier ausgezeichnet. Gemeinsam mit den "Well-Brüdern aus'm Biermoos" bestreitet er den Eröffnungsabend des Salzburger Stiers 2019. Bayern 2 überträgt den Eröffnungsabend mit Gerhard Polt und den Well-Brüdern live. Der Salzburger Stier ist der der einzige europäische Preis für deutschsprachiges Kabarett. Er wird seit 1982 jedes Jahr an Künstlerinnen und Künstler aus Österreich, Deutschland und der Schweiz verliehen und ist mit jeweils 6.000 Euro dotiert. Zehn Radiostationen arbeiten für den Salzburger Stier eng zusammen: sieben ARD-Sender, der ORF, das Schweizer Radio und Fernsehen SRF, sowie der Rai-Sender Bozen. Für die Preisverleihung 2019 übernimmt Rai Südtirol die Federführung.


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21.00 Uhr

 

 

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21.05 Uhr

 

 

Zeit für Bayern

Die Rebellen von Ermershausen Der Kampf eines unterfränkischen Dorfes um seine Selbständigkeit Von Eberhard Schellenberger Steinreiche Oberpfalz Der lange Weg nach Wackersdorf Von Harald Grill Wiederholung von 12.05 Uhr, Bayern 2 Die Rebellen von Ermershausen Der Kampf eines unterfränkischen Dorfes um seine Selbständigkeit Von Eberhard Schellenberger Wiederholung vom 19. Mai 2018 Es ist die Nacht zum 19. Mai 1978 als hunderte Polizisten der Bayerischen Bereitschaftspolizei das kleine Dorf Emershausen stürmen. Ermershausen liegt im Landkreis Haßberge, drei Kilometer von der Grenze zur DDR entfernt, und weigert sich nach der Gebietsreform ins benachbarte Maroldsweisach eingemeindet zu werden. Der bayerische Innenminister Seidl hatte angeordnet mit Polizeigewalt die Gemeindeakten aus dem Rathaus zu holen. Das Dorf ist im Ausnahmezustand, Sirene und Glockengeläut wecken die Bürger, über Nacht wird der kleine Ort bundesweit als "Rebellendorf" bekannt. Einige Bürger wollen aus Protest auf das Gebiet der DDR marschieren, der damalige Bürgermeister Adolf Höhn hält sie kurz vor dem Grenzzaun auf: "Um Gottes Willen, macht das nicht, wir werden wieder frei, wir geben nicht auf." Ein jahrelanger Kampf um die Selbstständigkeit beginnt und tatsächlich: Zum 1. Januar 1994 erhält Ermershausen mit einem eigenen vom Landtag verabschiedeten Gesetz seine Selbstständigkeit wieder. Eberhard Schellenberger zeichnet 40 Jahre später diesen bis heute bundesweit einmaligen Kampf nach Eigenständigkeit nach - und fragt, wie sich die Nachbardörfer Maroldsweisach und Ermerhausen heute vertragen. Steinreiche Oberpfalz Der lange Weg nach Wackersdorf Von Harald Grill Wiederholung vom 9. Juni 2018 Die steinigen Böden der Oberpfalz gaben nie viel her. Man sprach nicht ohne Grund von der "Steinpfalz". Angefangen bei den sagenumwobenen Venetianern, den exotischen Schatzsuchern aus der Fremde, schien aber so mancher hier Reichtümer unter der Erde zu riechen, wie Wildschweine die Trüffel. Wegen der Eisenerzvorkommen nannte man die Oberpfalz sogar die "Waffenkammer des Mittelalters". Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden im Windschatten des Wettrüstens entlang der Grenze zu Bayern auf tschechischer Seite mehrere Bergwerke zur Förderung von Uran für die sowjetischen Atombomben. 1956 vergab Franz Josef Strauß, damals Bundesminister für Atomfragen, die Schürfrechte für Bayern, zunächst fürs Fichtelgebirge, dann für die Oberpfalz. Versuchsbergwerke brachten wenig Ausbeute. So änderte Strauß die lang gehegten Pläne für den heimischen Uranabbau und favorisierte eine Anlage zur Wiederaufbereitung abgebrannter Kernbrennstäbe in Wackersdorf. Diese Zeiten sind vorbei. Man ist nur noch auf der Suche nach einem sicheren Endlager. Harald Grill reist durch die Oberpfalz und erkundigt sich bei Minerialiensammlern nach Fluch und Segen des unterirdischen Reichtums.


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22.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter, Verkehr


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22.05 Uhr

 

 

Eins zu Eins. Der Talk

Caro Matzko im Gespräch mit David Mayonga, Hip Hopper und Moderator Wiederholung vom Freitag, 16.05 Uhr David Mayonga alias Roger Rekless ist als Musiker und Moderator überwiegend in der Hip-Hop-Szene unterwegs. Für den Bayerischen Rundfunk moderiert er auf Bayern 3, Bayern 2 und PULS. Zudem engagiert sich der studierte Pädagoge in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. International ist er im Auftrag des Goethe-Instituts unterwegs. Und im April war er zu Gast bei "Eins zu Eins. Der Talk".


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23.00 Uhr

 

 

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23.05 Uhr

 

 

Nachtmix


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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00.05 Uhr

 

 

radioJazznacht


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02.00 Uhr

 

 

Nachrichten, Wetter


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02.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (II)

Ralph Vaughan Williams: Symphonie Nr. 8 d-Moll (London Philharmonic Orchestra: Vladimir Jurowski); George Gershwin: "An American in Paris" (SWR Radio-Sinfonie-Orchester Stuttgart: Neville Marriner); Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett Es-Dur, op. 12 (Henschel-Quartett); Heitor Villa-Lobos: "Bachiana brasileira Nr. 2" (Simón Bolívar Sinfonieorchester von Venezuela: Eduardo Mata); Sergej Rachmaninow: "Die Toteninsel", op. 29 (London Symphony Orchestra: André Previn)


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04.00 Uhr

 

 

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04.03 Uhr

 

 

Das ARD-Nachtkonzert (III)

Astor Piazzolla: "Las cuatro estaciones Porteñas" (Liv Migdal, Violine; Deutsches Kammerorchester Berlin); Wolfgang Amadeus Mozart: Rondo C-Dur, KV 373 (Camerata Salzburg, Oboe und Leitung: François Leleux); Manuel de Falla: "El sombrero de tres picos", Vier Tänze (Radio-Symphonie-Orchester Berlin: Lorin Maazel)


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04.58 Uhr

 

 

Impressum


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