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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Künstliche Intelligenz Alptraum oder Heilsversprechen? Kryptographie Die Geschichte der Verschlüsselung Das Kalenderblatt 22.10.1961 ARD zeigt "Musik aus Studio B" Von Carola Zinner Künstliche Intelligenz - Alptraum oder Heilsversprechen? Autor und Regie: Martin Schramm Im Mai 1997 passierte etwas, was man bis dahin kaum für möglich gehalten hätte: Der amtierende Schachweltmeister, damals Gary Kasparow, unterliegt im entscheidenden Spiel dem IBM-Computer "Deep Blue". Im Duell "Mensch gegen Maschine" triumphiert damit erstmals ein Computer über einen Schach-Champion. Eine historische Zäsur. Und der Siegeszug geht weiter: 2016 muss sich der Weltmeister im traditionsreichen Brettspiel "Go" dem Google-Programm "Deep Mind" geschlagen geben. 2017 besiegt das Programm "Libratus" vier der besten Pokerspieler der Welt usw. -- Werden Maschinen dank enormer Rechenkapazitäten und immer raffinierterer Algorithmen dem Menschen also immer ähnlicher? Sind sie dabei, einen "unaufhaltsamen Siegeszug" anzutreten? Oder werden Maschinen maßlos überschätzt - und bleibt vieles von dem, was heute mit dem Etikett "Künstliche Intelligenz" versehen wird, am Ende doch ziemlich "dumm". Die Sendung blickt zurück auf die Geschichte der Künstlichen Intelligenz und fragt, in welchen Bereichen sie tatsächlich das Zeug hat, Menschen zu überflügeln - und wo sie vermutlich auch in Zukunft kläglich scheitern wird. Kryptographie - die Geschichte der Verschlüsselung Autor: Oliver Buschek / Regie: Rainer Schaller Schon in der Antike bestand das Bedürfnis, Botschaften so zu verschlüsseln, dass kein Fremder sie lesen konnte. Julius Cäsar etwa entwickelte eine Methode, bei der jeder Buchstabe des Alphabets durch einen anderen ersetzt wurde. Über viele Jahrhunderte galt dies als sicher - bis findige Tüftler einen Weg fanden, diesen Code zu knacken. Mit Beginn der Neuzeit um 1500 stieg die Nachfrage nach Verschlüsselung. Das Postwesen entstand, diplomatische Beziehungen wurden ausgebaut - da brauchte man sichere Wege, den Inhalt von Nachrichten zu schützen. Etwa die Vigenère-Chiffre: Ein komplexes Verfahren, benannt nach dem französischen Diplomaten Blaise de Vigenère, das fast 300 Jahre lang ungebrochen blieb. Im 20. Jahrhundert übernahmen Maschinen die Verschlüsselung. Zunächst mechanische Apparate wie die Enigma der Deutschen Wehrmacht, die den Alliierten im Zweiten Weltkrieg lange Kopfzerbrechen bereitete. Nach dem Krieg begann dann das Zeitalter der Computer, in dem Verschlüsselung auch den Alltag der Menschen erreichte: Von der EC-Karte über den Autoschlüssel bis zur elektronischen Steuererklärung - Kryptografie ist aus der Welt von heute kaum noch wegzudenken. Moderation: Thies Marsen Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Warm in den Winter - Wie dämme ich mein Haus? Von Chris Köhler und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Rund 35 Prozent des deutschen Endenergieverbrauchs entfallen auf Gebäude. Fassadendämmung gilt somit als besonders wichtige Maßnahme für den Klimaschutz und wird vom Staat gefördert. Aber die Palette an Materialien ist immens.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Tiere im Einsatz Supernasen und Adleraugen Freundschaft mit Tieren Eine uralte Beziehung Das Kalenderblatt 22.10.1961 ARD zeigt "Musik aus Studio B" Von Carola Zinner Tiere im Einsatz - Supernasen und Adleraugen Autorin: Maike Brzoska / Regie: Anja Scheifinger Sie holen Drohnen vom Himmel, erschnüffeln gefährliche Landminen und unterstützen Kranke und Behinderte - Tiere sind in einigen Jobs besser als wir Menschen. Deshalb sind sie zu unverzichtbaren Helfern geworden. Einige Flughäfen beispielsweise setzen auf die Hilfe von Greifvögeln. Die fliegen über Start- und Landebahnen, um Krähen, Möwen oder Tauben zu verscheuchen. Denn der sogenannte Vogelschlag kann zu gefährlichen Triebwerksausfällen führen. Selbst die ein oder andere Drohne haben die Greifvögel schon erbeutet. Auch Ratten sind zunehmend im Einsatz für den Menschen, vor allem in Asien und Afrika. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass die Nager sogar besser als Hunde darin sind, Sprengstoffe wie TNT aufzuspüren. Wegen ihres feineren Geruchsinns und weil sie dank ihres geringen Gewichts die Minen selten zum Explodieren bringen. Aber Hunde werden deshalb keinesfalls arbeitslos. Als Blindenhunde oder als Unterstützung beim Zoll oder bei der Polizei ist der beste Freund des Menschen ein unerlässlicher Helfer. Denn dass Polizisten demnächst mit Ratten auf Streife gehen - eher unwahrscheinlich. Freundschaft mit Tieren - eine uralte Beziehung Autorin: Christiane Seiler / Regie: Eva Demmelhuber Ein Toy-Pudel zieht ein, wenn die Kinder aus dem Haus sind, die Schäferin unterscheidet ihre Schafe an der Ohrnummer und dennoch heben sich einige Tiere aus der wolligen Masse heraus und schließen mit ihrem Leitmenschen eine nähere Bindung. Die Beziehung zwischen Mensch und Tier begann lange vor der Haustierwerdung und hat nicht nur rationale, zweckgerichtete Ursachen. Gerade die Haustierwerdung trug zur Verdinglichung der Mensch-Tier-Beziehung bei. Oder stellen die steinzeitlichen Höhlenmalereien etwa nur die begehrte Jagdbeute dar? Und wer nahm eigentlich zuerst Kontakt zur jeweils anderen Art auf, war es der Wolf oder der Mensch? Menschen seien von Natur aus "biophil", meint der Verhaltensforscher Kurt Kotrschal von der österreichischen Konrad-Lorenz-Forschungsstelle. Er hat sich der Erforschung der Beziehung zwischen "Kumpantieren" und "Servicemenschen" verschrieben. Bindungen, Fürsorge, Emotionen spielen dabei eine weit größere Rolle, als bisher zugestanden - und zwar auf beiden Seiten. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Faszination Mittelalter Tausche Smartphone gegen Holzlöffel Von Michael Zametzer Ob Mittelaltermarkt, Ritterturnierspektakel oder historische Romane - das Mittelalter ist populärer denn je. Es ist ein Sehnsuchtsraum. Es erlaubt die Flucht vor einer komplexen, globalisierten Gegenwart, frei nach dem Motto: "Tausche Smartphone gegen Holzlöffel, Cheeseburger gegen Hirsebrei". Das einfache Leben des idealisierten mittelalterlichen Alltags, gewürzt mit ein bisschen Fantasy, ist der Urlaub vom cleanen 21. Jahrhundert. Doch die wissenschaftliche Arbeit am Mittelalter geschieht von der Öffentlichkeit weitgehend unbeobachtet. Mediävistik gilt als elitär und verstaubt. Die Editions- und Übersetzungsarbeit mittelalterlicher Handschriften und Urkunden begeistert die Massen wenig, und der Zunft der Mediävisten selbst scheint auch nicht allzu viel daran zu liegen, das zu ändern. Sie fürchten die Gefahr einer Banalisierung ihrer Arbeit. Dabei hat die Mediävistik auch in der digitalen Moderne wichtige Aufgaben. Zum Beispiel, wenn es darum geht, mit gängigen Klischees aufzuräumen - etwa mit dem Schlagwort vom "finsteren Mittelalter". Mittlerweile haben sich dazu auch Historiker und Naturwissenschaftler zusammengetan, etwa auf dem Feld der experimentellen Archäologie: Im Geschichtspark Bärnau in der Oberpfalz, einem deutsch-tschechischen Gemeinschaftsprojekt, bauen Archäologen gemeinsam mit Handwerkern Siedlungen des Früh-und Hochmittelalters nach - die dann von Mittelalterbegeisterten "experimentell" bewohnt werden. Mittelalterforschung kann aber auch eine demokratische Aufgabe haben: In jüngster Zeit "kaperen" vor allem Nationalisten und Rechtsextreme immer wieder historische Figuren und Ereignisse, um sie für ihre politischen Zwecke zu missbrauchen. Redaktion: Thomas Morawetz und Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

Wunderlampe die Spielesendung in radioMikro Von und mit Geli Schmaus Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Hummelpummel Zwei Hummelgeheimnisse Von Ursel Böhm Erzählt von Caroline Ebner Hummelpummel (4/5): Zwei Hummelgeheimnisse Heute verrät die stolze Hummelpummel Fritzi unter anderem ein königliches Geheimnis.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Ein Buch, das Geschichte geschrieben hat, eine Frage, die offengeblieben ist: Was, wenn die Erde von Außerirdischen angegriffen wird? Andreas Fröhlich mit einer virtuosen Lesung des Kultromans von H. G. Wells in sieben Folgen Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Was ist, wenn die Erde von überlegenen Außerirdischen angegriffen wird, denen die menschliche Zivilisation völlig egal ist? Die Frage ist so beängstigend wie plausibel. Der erste, der sie in Romanform fasste, war der Brite Herbert George Wells. Sein "Krieg der Welten" ist mehr als 120 Jahre alt und bewegt bis heute die Science-Fiction-Welt. Wells' Marsianer haben eigene Interessen und brutalste Mittel, um sie durchzusetzen - und genau das tun sie auch. In der klassischen Lesung auf Bayern 2 tobt der Krieg der Welten - gelesen von Star-Sprecher Andreas Fröhlich. Sieben Folgen - bis zu einem Ende mit knappem Davonkommen ... Eine merkwürdige Raumkapsel ist der erste Vorbote der Invasion vom Mars. Im idyllischen Surrey erregt sie Neugier und Spott - bald aber erweist sie sich als tödlich. Panik und Entsetzen greifen um sich. Die Feinde vom roten Planeten greifen mit dreibeinigen Kampfmaschinen Großbritannien an, um die rohstoff- und wasserreiche Erde zu erobern. Irdisches Militär ist machtlos gegen diesen Gegner, Flucht, Verwüstung, Apokalypse, schlimmste Alpträume werden wahr, rücksichtslos kämpft - fast - jeder gegen jeden um das Überleben. Der britische Science-Fiction-Pionier H. G. Wells (1866 - 1946) gestaltete mit seinem Roman zum ersten Mal das heute klassisch gewordene Motiv einer außerirdischen Invasion. Nach dem Erfolg des Romans von 1898 wurde "Krieg der Welten" 40 Jahre später als Hörspiel berühmt: Orson Welles verlegte die Handlung nach Nordamerika und inszenierte eine wie echt wirkende Nachrichtensendung, die zu Panik im realen Publikum führte. Auch Hollywood griff den Stoff mehrfach und millionenschwer auf: "Independence Day" von Roland Emmerich etwa beruht teilweise auf "Krieg der Welten" und Steven Spielbergs "War of the worlds" mit Tom Cruise zeigte 2005 erneut die Faszination der alten Geschichte. Heute kann man den Text als Parabel auf die polarisierte Welt des 21. Jahrhunderts verstehen - und in Pandemie-Zeiten wirkt der "Sieg" über die Invasoren definitiv anders als vorher. Andreas Fröhlich, bekannt als Bob Andrews der "Drei Fragezeichen"-Hörspiele, als deutsche Stimme von Edward Norton, John Cusack und von Gollum in Peter-Jacksons "Herr der Ringe"-Filme, wurde für seine Vortragskunst mehrfach mit dem deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Seine virtuose Lesung der "Krieg der Welten"-Übersetzung von Lutz-W. Wolff Regie: Irene Schuck) ist auch als Hörbuch im Audio Verlag erschienen. Bei Bayern 2 in leicht gekürzter Fassung in sieben Folgen, immer donnerstags um 21.05 Uhr in der klassischen Lesung, vom 10. September bis zum 22. Oktober 2020. Und im Podcast Lesungen natürlich. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 23.10.1987 - Jakobsweg wird erster Europäischer Kulturweg

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Isabel Mundry: Klavierkonzert - "Non-Places" (Nicolas Hodges, Klavier; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Emilio Pomàrico); Michaela Dietl: "Der Tag nach dem Regen" (Michaela Dietl, Gesang, Akkordeon; Melanie Buchta, Violoncello; Helga Freude, Gitarre; Limpe Fuchs, Percussion); Dorothee Eberhardt: "Sträuße" (Birgit Götz, Klarinette; Sreten Krstic, Violine; Peter Wöpke, Violoncello; Micaela Gelius, Klavier); Simone Gruber: "Just in time", Thema (Susi Brunner, Klarinette; Florian Eutermoser, Violine; N.N., Violoncello; Michael Gumpinger, Klavier); Elina Goto: "Das Gebet" (Elina Goto, Marimbaphon; Thomas Hastreiter, Vibraphon, Perkussion); Dorothea Hofmann: Hackbrettquartett - "Schritte im Grasland" (Carmen Amrein, Johanna Höbel, Tobias Vogel, Komale Akakpo, Hackbrett); Helga Pogatschar: "Underground surround" (Reinhilde Gamper, Leopold Hurt, Martin Mallaun, Zither)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Georg Philipp Telemann: Suite e-Moll, TWV 55:e1 (Marc Hantaï, Charles Zebley, Flöte; Le Concert des Nations: Jordi Savall); Franz Schubert: Divertissement e-Moll sur des motifs originaux français, D 823 (Linda Leine, Daria Marshinina, Klavier); Carl Ditters von Dittersdorf: Sinfonie F-Dur - "Die Rettung der Andromeda durch Perseus" (Cantilena: Adrian Shepherd); Dmitrij Schostakowitsch: "Aus jüdischer Volkspoesie", op. 79 a (Nina Fomina, Sopran; Tamara Sinjawskajy, Alt; Arkadi Mischenkin, Tenor; Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester: Michail Jurowski); Jacques Ibert: "Paris" (Orchestre symphonique de Montréal: Charles Dutoit)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

George Enescu: Sinfonia concertante, op. 8 (Ramon Jaffé, Violoncello; Münchner Rundfunkorchester: Lawrence Foster); Wolfgang Amadeus Mozart: Streichquartett D-Dur, KV 499 - "Hoffmeister-Quartett" (Belcea Quartet)

04.58 Uhr
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