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Wort zum Tage

Eckankar

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Feiertag

Verschwörungserzählungen reloaded Eine Spurensuche im Mittelalter Von Anne Bezzel, Erfurt Evangelische Kirche

07.30 Uhr
Kakadu

Warum gibt es Botschafter und Botschaften? Von Peter Kaiser Moderation: Ulrike Jährling Eine Botschaft ist die "diplomatische" Vertretung eines Staates in einem anderen Staat. Sie liegt meist in der Hauptstadt des Landes, in der die Regierung ihren Sitz hat. In einer Botschaft arbeitet, neben vielen anderen Menschen, auch der Botschafter, dessen Hauptaufgabe es ist, die Interessen seines eigenen Landes im Gastland zu vertreten. Zudem soll er die Beziehungen stärken und fördern. Doch wie macht man das?

08.00 Uhr
Nachrichten

08.05 Uhr
Kakadu

Kinderhörspiel Homeschooling mit Gott Von Frauke Angel Ab 8 Jahre Regie: Friederike Wigger: Kompositionen: Andreas Weiser Mit: Tilda Jenkins, Florian Lukas, Eva Meckbach Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Moderation: Ulrike Jährling Anstatt für die Schule zu büffeln, träumt die elfjährige Nike während des Homeschoolings davon, Sängerin zu werden und vor ihrer versammelten Familie das Finale von "The Voice of Germany" zu gewinnen. Leider ist Nikes kleine Schwester Henne vor eineinhalb Jahren hörgeschädigt zur Welt gekommen. Die Diagnose "sie hört ab Düsenflugzeug" hat die Familie zunächst aus der Bahn geworfen, aber dann haben sich die Eltern langsam mit dem Gedanken abgefunden. Bis der Vater von einer neuen Therapiemöglichkeit gehört hat, die es möglich macht, Kinder mit Cochlea-Implantat so zu trainieren, dass sie trotz Hörverlust eine altersgemäße Hör- und Sprachentwicklung erleben können. Ob Henne auch so ein Implantat bekommen soll, darüber sind sich die Eltern uneins. Die Homeschooling-Aufgabe ihres Deutschlehrers Herr Klappbrot "Schreibe einen Brief an eine prominente Persönlichkeit" bietet Nike eine prima Gelegenheit, über diese Problematik mit Gott ins Gespräch zu kommen.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kakadu

Magazin Moderation: Ulrike Jährling 08 00 22 54 22 54

09.30 Uhr
Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Plus Eins

11.00 Uhr
Nachrichten

11.59 Uhr
Freiheitsglocke

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9

Themen des Tages

12.30 Uhr
Die Reportage

Verliebt in einen Star Von Simone Winstroer Mit 14 Jahren im Fanclub, mit 18 dann der Umzug nach London, um dem angehimmelten Star nah zu sein. Dagmar hat das alles hinter sich und es nie bereut, den Pet Shop Boys hinterher gerannt zu sein. Die oft belächelten Fan-Girls oder Fan-Boys erleben in ihrer Welt Gemeinschaft, Solidarität und Selbständigkeit. Um ihrem Star nahe zu sein, perfektionierte Dagmar ihr Englisch, andere erlernen Fähigkeiten wie Gitarre spielen oder Piano. Heute verlieben sich junge Menschen auch in virtuelle Stars, denen man nicht hinterherreisen muss, sondern die immer verfügbar sind, wenn man sie braucht. Auch die haben ihren speziellen Reiz. Aber irgendwann geht das eine wie das andere zu Ende, meistens mit der Liebe zu einem Menschen, den man anfassen kann.

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Religionen

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Interpretationen

Dramolett in 46 Szenen Das "Italienische Liederbuch" von Hugo Wolf Gast: Frank-Immo Zichner, Pianist Moderation: Mascha Drost

16.00 Uhr
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17.00 Uhr
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17.05 Uhr
Studio 9

Themen des Tages

17.30 Uhr
Nachspiel

Das Sportmagazin

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Nachspiel. Feature

Long COVID im Fokus Neue Herausforderungen für den Reha-Sport Von Sabine Lerche Der Rehasport gewinnt durch Post COVID und Long COVID stärker an Bedeutung. Die Symptome bei den betroffenen Patient*innen sind vielfältig, zielgerichtete flächendeckende Angebote bisher nicht vorhanden. Der Deutschen Behindertensportverband baut nun entsprechende Strukturen auf, um Betroffenen in Vereinen niederschwellig zu helfen. Gleichzeitig gibt es Kritik: Eine Fatigue, also die chronische Müdigkeit und Erschöpfung, die Folge einer Corona-Infektion sein kann, werde nicht immer erkannt und Sport und Bewegungsangebote würden in solchen Fällen eher überfordern statt helfen. Wie also kann Rehasport nach einer Corona-Erkrankung seine Wirkung bestmöglich entfalten? Und wie können Inklusion und Teilhabe von Risiko-Gruppen an Reha-und Para-Sportangeboten trotz steigender Infektionszahlen ermöglicht werden?

18.30 Uhr
Hörspiel

Party im Blitz (2/2) Von Elias Canetti Bearbeitung und Regie: Ulrike Brinkmann Mit: Peter Matic Ton: Andreas Narr Produktion: Deutschlandradio Kultur 2005 Länge: 85'39 Im Alter von 85 Jahren blickt Canetti zurück auf seine Zeit in England und macht unverblümte Notizen über die Gesellschaft während des Zweiten Weltkriegs. Ein Hörspiel nach Dokumenten aus dem Nachlass von Elias Canetti. Während des Zweiten Weltkriegs wurden die Luftangriffe der Deutschen "Blitz" genannt. Die englische Gesellschaft wollte sich aber auch durch den Blitz nicht von ihrer Party abhalten lassen. Dieser Eindruck entsteht jedenfalls beim Lesen von Elias Canettis Manuskript, an dem er noch kurz vor seinem Tod gearbeitet hatte. Der Hörspieltext entstand postum aus mehreren handschriftlichen Fassungen sowie einem Konvolut aus Tagebüchern und Notizen. Elias Canetti (1905-1994), war Schriftsteller und Philosoph. Er wuchs vielsprachig in Bulgarien, Manchester, Lausanne, Wien, Zürich und Frankfurt auf, studierte in Wien Chemie, promovierte zum Dr. phil. und emigrierte 1938 nach London. 1981 wurde Canetti mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Werke u.a. "Die Blendung" (1936), "Masse und Macht" (1960), "Die Stimmen von Marrakesch" (1968). Hörspiel nach Elias Canetti Party im Blitz (2/2)

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Musikfest Berlin Philharmonie Berlin Aufzeichnung vom 06.09.2022 Myroslav Skoryk "Dytynstvo", Musik aus dem Film "Shadows of Forgotten Ancestors" Mykola Lysenko Elegie op. 41 Nr. 3, instrumentiert von Vsevolod Sirenko und Hobart Earle Alemdar Karamanov Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 "Ave Maria" Jean Sibelius Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 43 Tamara Stefanovich, Klavier Philharmonisches Orchester Odessa Leitung: Hobart Earle

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Literatur

im Gespräch "Leni weint" Péter Nádas spricht über seine Essays Moderation: Jörg Plath Aufzeichnung vom 27.09.2018 aus dem Haus des Buches in Leipzig (Wdh. v. 21.10.2018) Vor vier Jahren präsentierte der Ungar Péter Nádas Essays über drei Jahrzehnte osteuropäischer Demokratiegeschichte. Im Oktober erscheinen zwei neue Bücher von ihm. Péter Nádas schenkt den Lesern seiner umfangreichen Bücher (zuletzt "Parallelgeschichten" und "Aufleuchtende Details") ein großes Glück. Die Erzähler des ungarischen Schriftstellers verzichten auf Prioritäten und Perspektivierung. Die Figuren werden porös und durchlässig für alles um sie herum und die Welt dringt in sie ein. Alles trägt sich jetzt in ihnen zu, alles ist mit ihnen verbunden, alles ist ihre Sache - und wird auf beglückende Weise auch die des Lesers. Nun stellen sich alle Fragen neu, weshalb Péter Nádas immer wieder auch in Essays nachdenkt über Zeitgeschichte und Anthropologie, Wahrheit und Lüge, Kunst und Verbrechen, Vertrauen und Täuschung. "Leni weint" heißt die Sammlung seiner Betrachtungen aus den Jahren 1989 bis 2014. Eine Wiederholung aus Anlass zweier neuer Bücher von Péter Nádas: "Schauergeschichten" und "Schreiben als Beruf" erscheinen am 11.10.2022.

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

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Das Podcastmagazin

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01.05 Uhr
Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Alexander Mossolow gehört als Komponist nicht unbedingt zum Kanon der ganz Großen. Warum ist das so, und hat er es verdient, im Schatten seiner Kollegen Prokofjew, Schostakowitsch oder Glière zu stehen? Diese Frage kann man natürlich in Bezug auf viele andere unbekanntere Komponisten der ehemaligen Sowjetunion auch stellen, denn das Stalin-Regime steuerte sehr genau, wer in den Rang des sozialistischen Künstlers erhoben wurde und wer nicht. Harfenist Xavier de Maistre hat Mossolows Harfenkonzert mit dem WDR Sinfonieorchester unter Leitung von Nathalie Stutzmann aufgenommen. In der Tonart spricht er über diese Entdeckung, die ihn nicht nur musikalisch begeistert hat, sondern die er auf dem Niveau eines Dmitri Schostakowitsch sieht. Dem gegenüber wirkt das Harfenkonzert von Reinhold Glière wie ein spätes Echo aus der Zeit der Spätromantik - und doch sind beide Konzerte im zeitlichen Abstand von einem Jahr entstanden: 1938 und 1939. Außerdem sollen Aufnahmen aus dem Musikarchiv von Deutschlandfunk Kultur an den gerade verstorbenen Pianisten Lars Vogt erinnern. Insbesondere seine Kammermusik-Aufnahmen zeigen ihn mitten im Leben und als den, der er war: ein Teamplayer.

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