Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

Hören
 

05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


0 Wertungen:      Bewerten

06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

Heute um ca. 6.50 Uhr in "Frauenmacht - Frauen machen Politik": Monika Salzer Monika Salzer 1948 in Wien geboren Studium der Psychologie und der evangelischen Theologie. Aktivistin im Kampf für die Zulassung von verheirateten Frauen zum Pfarramt. Umsetzung durch Beschluss der Generalsynode der Evangelischen Kirche Österreichs im Jahr 1981. Psychotherapeutin, evangelische Pfarrerin, Krankenhausseelsorgerin. Aktivisten gegen den Vietnamkrieg, Atomkraft, das Daunaukraftwerk Hainburg. Gründerin der "Omas gegen Rechts". ORF-Dancing Star.


13 Wertungen:      Bewerten

06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Humor ist, wenn man trotzdem lacht". Gedanken im Fasching macht sich die Schauspielerin und Autorin Topsy Küppers. - Gestaltung: Alexandra Mantler "Manchmal springt mir die Kröte aus dem Mund", lacht die Schauspielerin und Autorin Topsy Küppers. "Ich bin eine Meisterin darin, und schade mir selbst damit enorm. So alt wie ich bin, habe ich es immer noch nicht gelernt, meine Spontanität zu zügeln". In diesem Jahr feiert Topsy Küppers ihren 88. Geburtstag und verfügt über jede Menge humorvolle und schlagfertige Lebensweisheit. Und die versprüht sie in ihren "Gedanken für den Tag" mitten im Fasching: Ob es nun um die Frage geht, was Hildegard von Bingen und Cremeschnitten gemeinsam haben oder warum sie den Gruß "Servus" so viel lieber mag als ein lässiges "Hallo Frau Küppers ... "


10 Wertungen:      Bewerten

07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


0 Wertungen:      Bewerten

07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


13 Wertungen:      Bewerten

07.52 Uhr

 

 

Leporello


2 Wertungen:      Bewerten

08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


0 Wertungen:      Bewerten

08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Renate Burtscher. Missverstandener Rachmaninow, eine biblische Hausinschrift, von emotionalem Übertreiben und von der Schwierigkeit auf dem Theater allen Beteiligten gerecht zu werden. "Die Masse könnt ihr nur durch Masse zwingen. Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus. Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen; und jeder geht zufrieden aus dem Haus". Goethes pragmatischer Theaterdirektor im Vorspiel auf dem Theater zu Faust I. Ein alter Interessenskonflikt, verdeutlicht von drei Protagonisten, eben dem Direktor, für den der Erfolg, der finanzielle Aspekt der Aufführung im Vordergrund steht, dem Dichter, dem das schöpferische, inhaltliche am Herzen liegt, und dem Schauspieler, der darauf bedacht ist, das Publikum aufzuheitern, bei guter Laune zu halten.


9 Wertungen:      Bewerten

08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Latinistin Ursula Gärtner über Tiere in antiken Fabeln. Teil 1: Menschliches Verhalten Gestaltung: Renate Pliem Man kennt sie aus dem Schulunterricht: den Fuchs, dem die Trauben zu hoch hängen und der sie deshalb schlechtredet - sie wären sowieso zu sauer gewesen. Oder den Wolf, der das Lamm frisst und sich vorher dafür rechtfertigen will. Tiere in Fabeln sind sehr eloquent. Sie agieren einerseits wie Menschen, und doch kommen auch ihre tierischen Verhaltensweisen zum Vorschein. "Dieses Spannungsfeld macht den Reiz der Fabel aus", sagt Ursula Gärtner. Sie ist Professorin für Klassische Philologie an der Universität Graz und Spezialistin für antike Fabeln. Wichtig für sie ist es auch, Fabeln nicht nur aus dem heutigen Blickwinkel zu betrachten, sondern im Kontext der Entstehungszeit zu sehen. Die "Moral von der Geschicht", die Fabeln nachgesagt wird, gibt es nicht immer: Oft wird die Welt einfach so gezeigt, wie sie ist. Und wenn ein Frosch neidisch auf die Größe eines Rindes ist und sich deshalb aufbläst, platzt er eben. In einem Sparkling Science Projekt mit Schüler/innen wird eine digitale Schulausgabe mit antiken Fabeln gestaltet. Außerdem werden kreative Umsetzungen auf einem Schüler/innenkongress präsentiert.


22 Wertungen:      Bewerten

09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg

Bestandsaufnahmen einer brüchigen Demokratie (1). Gestaltung: Ulla Ebner, Ina Zwerger Im größten Land Lateinamerikas hat eine neue Ära begonnen. Anfang des Jahres hat der ultrarechte Ex-Militär Jair Messias Bolsonaro das Präsidentenamt in Brasilien übernommen. Nimmt man seine Ankündigungen ernst, so dürfte dort kaum ein Stein auf dem anderen bleiben. In den vergangenen 15 Jahren wurde die Geschichte des Landes zu einem großen Teil von der Politik der linken Arbeiterpartei (PT) geprägt. Brasilien galt als Vorzeigeland in punkto Armutsbekämpfung. 40 Millionen Menschen stiegen aus der Armut in eine untere Mittelschicht auf, der Hunger im Land wurde quasi ausgerottet, tausende Angehörige sogenannter bildungsferner Schichten, bekamen die Chance auf ein Universitätsstudium. Der brasilianische Kultursektor blühte auf. Doch die Arbeiterpartei ist zum Teil an ihren eigenen Erfolgen gescheitert. Der Aufstieg armer Gesellschaftsschichten hat die Mittelschicht verärgert, sie fühlte sich von der Politik übergangen. Die PT hat demokratische Institutionen gestärkt, unabhängige Korruptionsermittlungen ermöglicht - und geriet selbst unter deren Räder. Eine schwere Wirtschaftskrise und die Aufdeckung riesiger Korruptionsskandale in fast allen Parteien haben das Vertrauen in das politische System stark beschädigt. In Mitten dieser Krisen schlug die Stunde des polternden Bolsonaro, der sich - obwohl schon 30 Jahre als Abgeordneter tätig - erfolgreich als "Anti-System-Kandidat" inszenieren konnte. Der neue Präsident hat angekündigt, im Land "aufräumen" zu wollen. Mit harter Hand will er Korruption und Drogenkriminalität bekämpfen. Kritiker/innen befürchten einen massiven Demokratieabbau in den kommenden Jahren. Das wirtschaftspolitische Projekt der neuen Regierung setzt Kurs auf eine neoliberale Wende. Garant dafür ist der Finanzmarktguru Paulo Guedes. Dieser plant einen harten Sparkurs, Kürzung der Sozialleistungen, Privatisierungen und die Öffnung der Märkte. Zu befürchten ist, dass die Ungleichheit wieder dramatisch steigen wird und die Erfolge im Bereich der Armutsbekämpfung zunichte gemacht werden. Das gesellschaftspolitische Projekt des neuen Präsidenten birgt enormen Sprengstoff. Bolsonaro glaubt nicht an den Klimawandel, er bekämpft stattdessen homosexuelle Menschen, indigene Bevölkerungsgruppen und Feminist/innen. Sexualaufklärung und das Hinterfragen traditioneller Geschlechterrollen wird als "Gender Ideologie" verunglimpft und soll aus Schulen und Universitäten verbannt werden, ebenso die emanzipatorischen Pädagogik des Brasilianers Paulo Freire. Unterstützt wird Bolsonaro unter anderem von den einflussreichen evangelikalen Pfingstkirchen. Sie sind längst zu einer politischen Macht im Land geworden, stellen ein Drittel der Abgeordneten im Parlament und betreiben eigene TV-Sender. Manipulierend haben auch soziale Medien in den Wahlkampf eingegriffen. Insbesondere Whatsapp wurde zur Spielwiese exzessiver Fake News Kampagnen.


11 Wertungen:      Bewerten

09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg

Grippeforschung und Grippebekämpfung (1). Gestaltung: Madeleine Amberger Influenza ist wahrlich keine exotische Krankheit. Pandemien, die Millionen Menschen das Leben kosten, brechen zwar nur alle paar Jahrzehnte aus. Doch die sozusagen ganz gewöhnliche, saisonale Grippewelle gibt es jedes Jahr. Und jedes Jahr sterben an der Viruskrankheit weltweit rund eine halbe Million Menschen. Besonders gefährdet sind Kinder, Menschen über 60 sowie Herz-Kreislaufkranke. Die Spanische Grippe von 1918/1919 gilt als die verheerendste Seuche aller Zeiten, die sogar die mittelalterliche Pest übertraf. Das Influenzavirus H1N1 wütete auf allen Kontinenten: von entlegenen Dörfern in Alaska bis in die Schützengräben Frankreichs. Weltweit starben geschätzte 50 Millionen Menschen. Zu den prominenten Opfern zählten auch der österreichische Maler Egon Schiele und seine schwangere Frau Edith. Grundsätzlich gibt es drei Typen von Influenzaviren: A, B und C. Pandemien lösen üblicherweise die Influenza-A-Viren aus. Der natürliche Wirt sind Wild- und Wasservögel, die ihrerseits Hausgeflügel anstecken. Menschen erkranken zwar nur selten an Vogelgrippe, doch im Fall einer Ansteckung verläuft die Krankheit meist schwer oder sogar tödlich. Die meisten Vogelgrippefälle zählt man in Asien, wo Menschen auf dem Land in unmittelbarer Nähe mit ihrem Geflügel leben. Überspringt ein Vogelgrippevirus nun die Artenschranke und wechselt in Schweine, Pferde oder auch Meeressäuger, kann es in der Folge Menschen leichter anstecken. Umso wichtiger ist daher ein regelmäßiges Monitoring von neuen Virenvarianten, um für eine künftige Epidemie besser gerüstet zu sein. Zwar gibt es mittlerweile einige antivirale Grippemittel auf dem Markt, doch nach wie vor gilt Prävention als die beste Waffe. Sie funktioniert freilich nicht perfekt. In der nördlichen Hemisphäre überlegen Grippeexperten im Februar, welche Stämme in der kommenden Herbst-Winter-Saison aktiv sein werden. Da der Impfstoff-Cocktail in Hühnereiern produziert wird, dauert die Herstellung von Millionen Dosen Monate. Doch Influenzaviren sind höchst wandelbare Erreger. Der Impfstoff ist daher meist nur zu 60 Prozent, in manchen Jahren gar nur zu 30 Prozent wirksam. Forscher/innen arbeiten seit langem an einem Universalimpfstoff, der über Jahre vor jedem Grippevirus schützen soll.


11 Wertungen:      Bewerten

09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg

Zwischen Poesie und Regimekritik (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch Sergej Nikitin war 14 Jahre alt, als er erstmals ein Lied des Dichters und Chansonniers Bulat Okudschawa hörte und daraufhin beschloss, Gitarre zu lernen. Es war Ende der 1950er Jahre. Nach Stalins Tod hatte der neue sowjetische Machthaber Nikita Chruschtschow ein politisches Tauwetter eingeleitet. Eine neue Dichter- und Sängergeneration wagte es, das auszudrücken, was im offiziellen Kulturschaffen unterdrückt wurde. Bulat Okudschawa begründete ein Genre, das später als Autorenlied oder Gitarrenlyrik bezeichnet wurde. Im Kontrast zum heroischen Pathos und dem künstlichen Frohsinn des staatlich verordneten Kunststils vermittelten diese Lieder ein weites Spektrum von Inhalten - von authentischen menschlichen Gefühlen und Sehnsüchten bis hin zu scharfer Regimekritik. Die Texte durften nicht gedruckt werden, Schallplattenaufnahmen konnten die berühmtesten Liedermacher wie Bulat Okudschawa, Alexander Galitsch und Wladimir Wyssozkij nicht machen. Doch inoffiziell fanden die Lieder - vor allem auch dank des Tonbands, das damals verfügbar wurde, eine weite Verbreitung. Studenten formierten sich in Singbewegungen, ausgehend vom Moskauer Staatlichen Pädagogischen Institut. Es war das einzige, an dem Kinder von politisch Verfolgten der Stalinzeit relativ problemlos aufgenommen wurden. Sergej Nikitin studierte Physik, spielte Gitarre und sang in mehreren Ensembles, bevor er mit seiner Frau Tatjana, auch sie eine Physikerin, vor allem im Duo auftrat. Im Unterschied zu den Liedermachern Okudschawa, Galitsch und Wyssozki verfassten die Nikitins keine eigenen Texte. Sie wählten Gedichte bedeutender russischer Poeten, und Sergej Nikitin vertonte sie. Die Physik, sagt Sergej Nikitin, war ein von sozialistischer Ideologie weitgehend freier intellektueller Raum, die mit Gitarrenbegleitung gesungene Poesie ein Raum der geistigen Freiheit. Im März wird Sergej Nikitin 75 Jahre alt. Als Physiker sind die Nikitins in Pension, doch Konzerte geben sie bis heute.


11 Wertungen:      Bewerten

09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Stefan Höfel. Musik an den Klöstern Göttweig, Klosterneuburg und Melk. Die Musik war und ist Teil des täglichen Lebens im Kloster. Sowohl in liturgischer Hinsicht wie auch im Bereich der klösterlichen Repräsentation oder beim privaten Musizieren der Mönche und Chorherren. Die dortigen Archive und Bibliotheken sind Bewahrer zahlreicher musikalischer Schätze. Weit mehr als 10.000 Nummern umfassen die Musikbestände der Klöster Göttweig, Klosterneuburg und Melk, die in einem aktuellen Forschungsprojekt aufgearbeitet werden. Dadurch wird ein Einblick in die Geschichte dieser Sammlungen und in die Musizierpraxis der vergangenen Jahrhunderte ermöglicht.


0 Wertungen:      Bewerten

11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

100 Jahre Frauenwahlrecht: "Ungehalten. Vermächtnis einer Freidenkerin" von Irma von Troll-Borostyáni. Gestaltung: Karin Buttenhauser Irma von Troll-Borostyáni (1847 - 1912) gilt bis heute als die erste Salzburger Frauenrechtlerin. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Irma Troll in Salzburg, wo sie geprägt durch die liberale und auf Selbständigkeit abzielende Erziehung ihrer Mutter aufwuchs. Mit 23 Jahren fasste Irma Troll den Entschluss, Salzburg zu verlassen und so der beengenden Moral des Kleinstadtlebens zu entkommen. Sie ?flüchtete? nach Wien, wo sie 1879 durch ihr erstes Buch ?Die Mission unserer Jahrhunderts. Eine Studie über Frauenfragen? Protest, Aufsehen, aber auch Beifall erntete. Irma von Troll-Borostyáni kämpfte für das Wahlrecht der Frauen, für die Gleichstellung von Mann und Frau in der Ehe, für Frauen- und Jugendbildung und gegen die Prostitution. Um ihrer Mutter beizustehen, kehrte sie 1882 nach Salzburg zurück.


12 Wertungen:      Bewerten

11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. MuTh-Konzertsaal der Wiener Sängerknaben 2. Kulturzentrum ARGEkultur Salzburg 3. Schauspielhaus Graz Laute Frauen im MuTh-Konzertsaal der Wiener Sängerknaben "Laute Frauen" heißt das musikalische Programm, das das Trio Frühstück im MuTh - Konzertsaal der Wiener Sängerknaben am 22. Februar präsentiert. Unter dem Motto "Texte und Musik von Frauen mit Frauen - gespielt, getanzt, geflüstert und geschrien" will das Ensemble, bestehend aus Clara Frühstück, Klavier, Maria Sawerthal, Violine und Sophie Abraham, Cello, Werke von Komponistinnen der Klassik sowie zeitgenössische Musik in den Vordergrund stellen. "Es soll zur Norm werden, Kompositionen von Frauen in Konzert-Programme zu integrieren", sagen die drei jungen Musikerinnen, die für den Abend am 22. Februar im Wiener MuTh außerdem noch die Performance Künstlerin Veza Maria Fernandez Ramos eingeladen haben. Sie entwickelt durch Tanz, Stimme, eigene Texte und Lyrik von Frauen ihren Zugang zu Kompositionen von Clara Schumann, Olga Neuwirth, Melanie Bonis und Sophie Abraham. Der Konzertabend am 22. Februar mit dem Trio Frühstück im Wiener MuTh beginnt um 19.30 Uhr. Kulturzentrum ARGEkultur Salzburg: "Autos" von Enis Maci Das Stück "Autos" von Enis Maci hat am 21. Februar im Kulturzentrum der ARGEkultur Salzburg in der Regie von Franz-Xaver Mayr Premiere. Die Geschichte handelt von einer Autofahrt eines Geschwisterpaares, das sich auf der so genannten Gastarbeiteroute, die Autobahnstrecke, die in den 1960er Jahren zwischen München und Belgrad bzw. Istanbul entstanden ist, auf den Weg machen, um jene Stelle aufzusuchen, an der der Großvater einen tödlichen Unfall hatte. Sie werden dabei durch Orte und Begebenheiten am Straßenrand mit teils verdrängten Erinnerungen konfrontiert. Dazu laufen im Radio Berichte, Interviews und Musik, die mit der Gedankenwelt der beiden Passagiere zusammenfließen, sie kontrastieren oder deren Fantasien noch weiter beflügeln. Die Autorin Enis Maci spannt in ihrem Stück einen Bogen über mehrere Generationen einer Familie und beschäftigt sich vor allem mit dem Motiv des Verrats und fragt, was es bedeutet, wenn Familien zerbrechen oder was es heißt, wenn jemand sich von der eigenen Herkunft emanzipieren möchte. "Autos" von Enis Maci ist eine Produktion des Schauspielhauses Wien in Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg, in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT Graz und dem Deutschen Literaturfonds. Am 21. Februar hat das Stück in der ARGEkultur Premiere, weitere Vorstellungen gibt es 22. und 23. Februar jeweils um 20.00 Uhr. Schauspielhaus Graz: Der Kirschgarten von Anton Tschechow Vom zeitgenössischen Theater in Salzburg nach Graz, ins Schauspielhaus, zu einem Klassiker der Theaterliteratur: "Der Kirschgarten", eine Komödie von Anton Tschechow, und zu einem Ö1-Club-Exklusiv für die Vorstellung am 7. März. Regisseur Andras Dömötör hat sich der gesellschaftskritischen Komödie, die 1904 uraufgeführt wurde, angenommen und sie nach aktuellen Bezügen untersucht. Er sieht in Tschechows letztem Bühnenwerk, das von einer alten Adelsfamilie kurz vor dem Bankrott und der Zwangsversteigerung ihres Besitzes handelt, Parallelen zu unserem heutigen Europa und seinen Entwicklungen: "Der Kirschgarten ist ein Symbol todgeweihter Schönheit, des Absterbens der alten Zeit: Mit heiterer Ironie beschreibt Tschechow eine Gesellschaft im Übergang, in dem das Altvertraute sich verflüssigt und die Umrisse einer neuen Welt sichtbar werden."


7 Wertungen:      Bewerten

11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Hans Georg Nicklaus. Klassizistische Werke aus dem 20. Jahrhundert von Katalonien über Italien bis Armenien. Unter dem Titel "Southern Tunes" legt das 2015 gegründete Streicherensemble Esperanza seine zweite CD vor. Ein "mediterranes Schönheitsideal", das sich an der klassischen Antike (oder wie wir sie uns vorstellen) orientiert - das verbinde die Werke dieser CD, so heißt es im Booklet. Mehrsätzige Kompositionen, Suiten, Miniaturen für Kammerorchester von Komponisten des 20. Jahrhunderts sind hier versammelt, die alle einen klassischen, weitgehend tonalen, oftmals tänzerisch inspirierten Ton anschlagen: Einen Blick aufs Meer ("Vistes al mar") wirft der Katalane Eduard Toldrà in einem dreisätzigen Stück, das sich an katalanischen Gedichten orientiert, den Ginster am Hang über dem Meer beschreibt, die Nachtstimmung über dem Meer und das Spiel der Wellen. Bei den meisten Werken dieser CD prägt die Verarbeitung traditioneller, oft volkstümlicher Lieder und Tänze einer bestimmten mediterranen Region den Gesamtklang, so wie bei den Italienern Respighi und Nino Rota, oder ganz besonders bei den "Miniaturen" von Komitas, einem Priester der armenischen apostolischen Kirche, der tausende armenische, kurdische, persische, türkische Gesänge gesammelt und in seinen Werken verarbeitet hat. Das Ensemble Esperanza, bestehend aus Stipendiaten der internationalen Musikakademie in Liechtenstein, geleitet von der französischen Geigerin Chouchane Siranossian, präsentiert auf seiner zweiten CD mit großer Perfektion und hörbarem Engagement Musik mit einer höchst eigentümlichen neoklassizistisch-folkloristischen Prägung.


1 Wertung:      Bewerten

11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


11 Wertungen:      Bewerten

12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


0 Wertungen:      Bewerten

13.00 Uhr

 

 

Punkt eins

Baukultur am Land. Gäste: Roland Gruber, Architekt, Mitgründer von "LandLuft"; Elisabeth Leitner, Professorin für Architektur, FH Kärnten. Moderation: Natasa Konopitzky. Anrufe kostenlos aus ganz Österreich unter 0800 22 69 79 Aus Donuts müssen Krapfen werden, sagt Roland Gruber, Architekturschaffender und Gründer des Vereins "LandLuft". Die Ortskerne wieder zu beleben, also zu "füllen", nennt Roland Gruber den "Krapfen-Effekt". Im Gegensatz zum "Donut-Effekt", dem Phänomen der aussterbenden Ortsmitte. Abgesehen von den Zentren gibt es auf dem Land viele baukulturelle Problemfelder: Zersiedelung, Einkaufszentren am Ortsrand, Leerstand durch Abwanderung in die Städte, fehlende Innovation bei kommunalen Bauvorhaben, starke Ausrichtung auf Infrastrukturmaßnahmen, die den Individualverkehr stärken. Der Verein LandLuft - ein Zusammenschluss von ArchitektInnen, BürgermeisterInnen, LandschaftsplanerInnen und KünstlerInnen - hat es sich zur Aufgabe gemacht, die ländliche Baukultur zu fördern. Von 25. März bis 4. April findet in Wien die "LandLuft Universität" statt. An der Technischen Universität treffen sich zwei Wochen lang Land- und StadtbewohnerInnen bei Vorträgen, Diskussionen, Workshops und Exkursionen und tauschen sich über das Bauen am Land aus. Natasa Konopitzky spricht mit dem Architekten Roland Gruber und Elisabeth Leitner, Professorin für Architektur an der FH Kärnten über Raumordnung, Bodenpolitik und Bauplanung am Land. Reden Sie mit: Rufen Sie in der Sendung an unter 0800 22 69 79 - kostenlos aus ganz Österreich - oder schreiben Sie ein E-Mail an punkteins(at)orf.at.


0 Wertungen:      Bewerten

13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Alte Musik im Konzert. "La Petite Bande" unter seinem Gründer und Leiter Sigiswald Kuijken mit Mozart und Haydn bei den Wiener Festwochen 1991. Gestaltung: Gerhard Hafner Am 16. Februar feiert eine Legende der historischen Aufführungspraxis seinen 75. Geburtstag: Sigiswald Kuijken. Der belgische Geiger, Gambist und Dirigent hat mit dem von ihm 1972 gegründeten Originalklangensemble "La Petite Bande" die sogenannte Alte Musik grundlegend revolutioniert. Ein Thema, das Kuijken seit einigen Jahren engagiert erforscht, ist das "Violoncello da spalla": Die These lautet, dass noch zu Bachs Zeiten mit dem Namen Violoncello nicht ein zwischen den Knien, sondern ein (wie eine Geige) an der Schulter gehaltenes Instrument bezeichnet wurde. Kuijken hat instrumentenkundlich exakt recherchiert, bleibt aber nicht beim Theoretisieren stehen: Schon 2008 legte er Vivaldis "Vier Jahreszeiten" in solistischer Streicher-Viererbesetzung mit dem Violoncello da spalla als Bassinstrument vor. Im Rahmen der "Wiener Festwochen" gastierte Sigiswald Kuijken und seine "Petite Bande" am 3. Juni 1991 im Wiener Konzerthaus. Dabei stellte er die c-Moll-Messe von Wolfgang Amadeus Mozart der Symphonie in d-Moll Hob. I/26 von Joseph Haydn gegenüber.


2 Wertungen:      Bewerten

15.30 Uhr

 

 

Moment

Im Stall kann man auch einmal dreckig werden! Wie dank "Wwoof" Helfer auf Bio-Höfe vermittelt werden Den eigenen Horizont zu erweitern, etwas über biologische Landwirtschaft zu lernen oder mit Menschen in Kontakt zu kommen, mit denen man sonst nichts zu tun hätte. All das können Motive für Leute sein, die "wwoofen" gehen." Wwoof" ist eine Abkürzung für "We're welcome on organic farms" - also "Willkommen auf Bio-Bauernhöfen". Die Organisation "Wwoof Österreich" vermittelt freiwillige Helfer an über 300 Bio-Bauernhöfe. Gegen Kost und Logis arbeiten die Gäste einige Stunden am Tag mit und lernen gleichzeitig etwas über biologische Landwirtschaft. Geld wird keines bezahlt. Doch wie sieht das Zusammenleben in der Praxis aus? Wo können sich "Wwoofer" einbringen und was nehmen sie aus ihren Erfahrungen mit nach Hause? Ein Besuch auf einem Bio-Bauernhof mit freiwilliger Helferin. Gestaltung: Jan Prazak Randnotizen: Johanna Steiner


0 Wertungen:      Bewerten

15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Eva und Mirjam - ein bisschen gleich und doch ganz anders. Rudi hat Gäste. In den Semesterferien besuchen die Zwillingsschwestern Mirjam und Eva aus Oberösterreich den Radiohund im Funkhaus. Rudi, der Einzelhund, kann sich nicht vorstellen, wie es ist, einen Zwilling zu haben. Werden Mirjam und Eva oft verwechselt? Spielen sie vielleicht sogar damit und ziehen sich gleich an, um andere zu ärgern? Denkt die eine wie die andere und sind sie am liebsten zusammen? Eine ganz neue, ganz fremde Welt tut sich auf... Eva: "Ich mag es lieber, wenn wir zu zweit bei einer Freundin zu Besuch sind. Alleine mag ich das nicht so gern, weil wenn wir zum Beispiel Playmobil spielen, gibt's mehr verschiedene Stimmen. Und alleine spielen, das kenne ich irgendwie gar nicht, das kann ich auch gar nicht. Ich spiele ganz gern und ganz oft mit Mirjam." Mirjam: "Ich war noch nie alleine bei einer Freundin. Weil ein einziges Mal, da war ich krank und da hätten wir beide gleich nach der Schule zu einer Freundin fahren dürfen und dort übernachten - und ich war so k.o. und habe Fieber gehabt. Das hat mich natürlich sehr geärgert. Da war Eva ein einziges Mal alleine über Nacht weg und ich hab das noch nicht nachgeholt. Aber ich möchte mal erfahren, wie das so ist." Gestaltung: Johanna Steiner


0 Wertungen:      Bewerten

16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

16.05 Uhr

 

 

Passagen

Die Literarische Soiree - Literatur ist der Rede wert. Mitschnitt aus dem RadioCafe des Wiener Funkhauses vom 16. Jänner 2019. Drei literarische Neuerscheinungen, von einer journalistischen Kritikerrunde unter die Lupe genommen. Bearbeitung: Robert Weichinger Unter der Leitung von Günter Kaindlstorfer diskutieren Kirstin Breitenfellner (Falter) Wolfgang Huber-Lang (APA) und Christian Schacherreiter (Oberösterreichische Nachrichten) Die Buchauswahl: Judith Schalansky: "Verzeichnis einiger Verluste", Suhrkamp Vladimir Sorokin: "Manaraga - Tagebuch eines Meisterkochs", Kiepenheuer Witsch Jeffrey Eugenides: "Das große Experiment", Rowohlt


0 Wertungen:      Bewerten

16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


4 Wertungen:      Bewerten

17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


0 Wertungen:      Bewerten

17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


9 Wertungen:      Bewerten

17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Michael Neuhauser. Elkano Browning Cream und Khruangbin Tanzmusikgrooves aus organischen Quellen. Repetitive und einlullende Musik zum Sich-Fallen-Lassen, ideal, um in einen Flowzustand zu kommen. Oder ein Soundtrack, um den Alltag zu verfeinern. Dieses Konzept verfolgen sowohl das franko-anglo-baskische Trio Elkano Browning Cream als auch das us-amerikanische Trio mit dem unaussprechlichen Namen Khruangbin.


15 Wertungen:      Bewerten

17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Hernán Cortés bricht zur Eroberung Mexikos auf. Mit Patricia Zuckerhut, Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Universität Wien. Gestaltung: Hanna Ronzheimer Vor 500 Jahren, im Februar 1519, landete der Spanier Hernán Cortés (1485-1547) an der Küste Mexikos. Er kam aus Kuba, wo er Diego Velázquez geholfen hatte, das Land zu erobern. Nun sollte er eigentlich nur die Aztekengebiete auskundschaften und genaue Karten anlegen. Doch es kam anders: Als die Spanier auf der Halbinsel Yukatán im Golf von Mexiko anlegten, waren sie zahlenmäßig den aztekischen Kämpfern weit unterlegen. Mit ihren Eisenwaffen, Kanonen und Pferden gewannen sie allerdings bereits die erste Schlacht vor der Hauptstadt Tenochtitlan. Erstaunlich rasch gelang es Hernán Cortés sogar, den Aztekenherrscher Moctezuma II festzunehmen und in seinen eigenen Mauern gefangen zu halten. Viel zu lange hatte Moctezuma, der König der Azteken, mit kriegerischem Widerstand gewartet - weil er sich, so die Legende, nicht sicher war, ob mit Hernán Cortés vielleicht der Gott Quetzalcoatl vor ihm stand, deren Wiederkehr in den Schriften der Azteken geweissagt wird. Im August 1521 stürmten spanische Truppe Tenochtitlan. Damit war das Aztekenreich gefallen und die spanische Kolonisation begann. Hernán Cortés ging als brutaler, aber auch listiger Eroberer in die Weltgeschichte ein.


4 Wertungen:      Bewerten

18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


0 Wertungen:      Bewerten

18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Die Geschichte holt die Gegenwart ein Gestaltung: Cornelius Wüllenkemper Heuer wird in drei ostdeutschen Bundesländern gewählt. Die Ergebnisse werden mit großer Spannung erwartet. Denn im Osten ist der Zuspruch für rechtspopulistische Strömungen derzeit besonders groß, das Vertrauen in Demokratie und große Volksparteien dafür umso kleiner. Die demokratie- und offen ausländerfeindlichen Demonstrationen in Cottbus, Chemnitz oder Dresden und die Wahlerfolge der Alternative für Deutschland sind dafür ein Indikator. Man beschwört die "deutsche Volksgemeinschaft", fühlt sich von der "Lügenpresse" und "der Politik" verraten, bedroht von der "Islamisierung". Ist der seit dem Mauerfall vor fast dreißig Jahren aufkeimende Rechtsradikalismus nur eine Folge sozialer Abstiegsängste? Historiker suchen nach den Ursachen für die Konjunktur autoritärer und demokratiefeindlicher Positionen. Ein wichtiger Aspekt dieser neuen Untersuchungen ist, wie die Staaten nach 1945 mit dem Erbe der Hitler-Diktatur umgegangen sind und welche Folgen das bis heute hat. Wie wirkt der Mythos Antifaschismus der DDR weiter? Welche Rolle spielt dabei das Gefühl, ein Opfer der Geschichte zu sein? Und wieso zieht es ehemalige Bürgerrechtler aus der DDR heute ins rechte Lager?


32 Wertungen:      Bewerten

18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


2 Wertungen:      Bewerten

19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Eine Reise durch das Blockuniversum. Von Robert Czepel Albert Einsteins Relativitätstheorie hat unseren Begriff von Raum und Zeit revolutioniert. Doch manchen Forschern ging seine Revolution offenbar nicht weit genug. Sie leiten heute aus seiner Theorie ein sonderbares Weltbild ab: das Blockuniversum. In diesem Universum gibt es keinen Unterschied zwischen Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit. Ist der Fluss der Zeit also eine Illusion? Oder ist das Blockuniversum nur eine extreme mathematische Fingerübung der theoretischen Physiker? Über die Dehn- und Belastbarkeit der Einsteinschen Theorien streiten sich nicht nur die Physiker, auch die Philosophen mischen sich in die Debatte ein.


0 Wertungen:      Bewerten

19.30 Uhr

 

 

On stage

Trio da Kali, Gebrüder Abozekry: Mali und Ägypten in Krems bei Glatt Verkehrt. Gestaltung: Maria Reininger (Ausstrahlung in Dolby Digital-5.1-Surround Sound) Das Festival Glatt Verkehrt am Hof der Winzer Krems hatte Ende Juli 2018 auch hochkarätige kammermusikalische Klänge aus West- und Nordafrika zu bieten: Das Trio da Kali als Mali, 2017 mit einer Aufnahme mit dem Kronos Quartet hervorgetreten, wusste durch die karge Schönheit seiner auf die Essenz reduzierten Musik zu gefallen, aus der die expressive Stimme von Hawa Kassé Mady Diabaté eindrucksvoll hervor stach. Das junge Brüderpaar Mohamed und Abdallah Abozekry aus Kairo hingegen begeisterte an Oud bzw. Saz in gleichermaßen rasanten wie charmanten, hochmusikalischen Saiten-Dialogen. Maria Reininger präsentiert die Höhepunkte beider Konzerte.


0 Wertungen:      Bewerten

21.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen


7 Wertungen:      Bewerten

21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. 1. MuTh-Konzertsaal der Wiener Sängerknaben 2. Kulturzentrum ARGEkultur Salzburg 3. Schauspielhaus Graz Laute Frauen im MuTh-Konzertsaal der Wiener Sängerknaben "Laute Frauen" heißt das musikalische Programm, das das Trio Frühstück im MuTh - Konzertsaal der Wiener Sängerknaben am 22. Februar präsentiert. Unter dem Motto "Texte und Musik von Frauen mit Frauen - gespielt, getanzt, geflüstert und geschrien" will das Ensemble, bestehend aus Clara Frühstück, Klavier, Maria Sawerthal, Violine und Sophie Abraham, Cello, Werke von Komponistinnen der Klassik sowie zeitgenössische Musik in den Vordergrund stellen. "Es soll zur Norm werden, Kompositionen von Frauen in Konzert-Programme zu integrieren", sagen die drei jungen Musikerinnen, die für den Abend am 22. Februar im Wiener MuTh außerdem noch die Performance Künstlerin Veza Maria Fernandez Ramos eingeladen haben. Sie entwickelt durch Tanz, Stimme, eigene Texte und Lyrik von Frauen ihren Zugang zu Kompositionen von Clara Schumann, Olga Neuwirth, Melanie Bonis und Sophie Abraham. Der Konzertabend am 22. Februar mit dem Trio Frühstück im Wiener MuTh beginnt um 19.30 Uhr. Kulturzentrum ARGEkultur Salzburg: "Autos" von Enis Maci Das Stück "Autos" von Enis Maci hat am 21. Februar im Kulturzentrum der ARGEkultur Salzburg in der Regie von Franz-Xaver Mayr Premiere. Die Geschichte handelt von einer Autofahrt eines Geschwisterpaares, das sich auf der so genannten Gastarbeiteroute, die Autobahnstrecke, die in den 1960er Jahren zwischen München und Belgrad bzw. Istanbul entstanden ist, auf den Weg machen, um jene Stelle aufzusuchen, an der der Großvater einen tödlichen Unfall hatte. Sie werden dabei durch Orte und Begebenheiten am Straßenrand mit teils verdrängten Erinnerungen konfrontiert. Dazu laufen im Radio Berichte, Interviews und Musik, die mit der Gedankenwelt der beiden Passagiere zusammenfließen, sie kontrastieren oder deren Fantasien noch weiter beflügeln. Die Autorin Enis Maci spannt in ihrem Stück einen Bogen über mehrere Generationen einer Familie und beschäftigt sich vor allem mit dem Motiv des Verrats und fragt, was es bedeutet, wenn Familien zerbrechen oder was es heißt, wenn jemand sich von der eigenen Herkunft emanzipieren möchte. "Autos" von Enis Maci ist eine Produktion des Schauspielhauses Wien in Koproduktion mit der ARGEkultur Salzburg, in Kooperation mit dem DRAMA FORUM von uniT Graz und dem Deutschen Literaturfonds. Am 21. Februar hat das Stück in der ARGEkultur Premiere, weitere Vorstellungen gibt es 22. und 23. Februar jeweils um 20.00 Uhr. Schauspielhaus Graz: Der Kirschgarten von Anton Tschechow Vom zeitgenössischen Theater in Salzburg nach Graz, ins Schauspielhaus, zu einem Klassiker der Theaterliteratur: "Der Kirschgarten", eine Komödie von Anton Tschechow, und zu einem Ö1-Club-Exklusiv für die Vorstellung am 7. März. Regisseur Andras Dömötör hat sich der gesellschaftskritischen Komödie, die 1904 uraufgeführt wurde, angenommen und sie nach aktuellen Bezügen untersucht. Er sieht in Tschechows letztem Bühnenwerk, das von einer alten Adelsfamilie kurz vor dem Bankrott und der Zwangsversteigerung ihres Besitzes handelt, Parallelen zu unserem heutigen Europa und seinen Entwicklungen: "Der Kirschgarten ist ein Symbol todgeweihter Schönheit, des Absterbens der alten Zeit: Mit heiterer Ironie beschreibt Tschechow eine Gesellschaft im Übergang, in dem das Altvertraute sich verflüssigt und die Umrisse einer neuen Welt sichtbar werden."


7 Wertungen:      Bewerten

22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


0 Wertungen:      Bewerten

22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Kurswechsel in Brasilien. Bestandsaufnahmen einer brüchigen Demokratie (1). Gestaltung: Ulla Ebner, Ina Zwerger Influenza. Grippeforschung und Grippebekämpfung (1). Gestaltung: Madeleine Amberger Russische Gitarrenlyrik. Zwischen Poesie und Regimekritik (1). Gestaltung: Brigitte Voykowitsch


11 Wertungen:      Bewerten

23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Ein Kenotaph für einen Soldaten. Norbert Zehms Oper "Strange Meeting" (aufgenommen in Dolby Digital 5.1 Surround Sound). Gestaltung: Patrizia Jilg Norbert Zehms Oper "Strange Meeting - Kenotaph für einen unbekannten Soldaten" entstand zum Gedenkjahr 2018 und wurde im ORF Landesstudio Tirol uraufgeführt. Das Werk ist ein tragisches Dokument der letzten Stunden des britischen Dichters und Soldaten Wilfred Owen und eines deutschen Soldaten am Canal de la Sambre à l'Oise in Belgien, wenige Tage vor dem Waffenstillstandstag 1918. Owen gilt als der bedeutendste Zeitzeuge des Ersten Weltkriegs in der englischen Literatur - in seinem Gedicht "Strange Meeting" erzählt er von einem Soldaten, der in die Unterwelt geht, um der Hölle auf dem Schlachtfeld zu entkommen. In den rund 89 Minuten werden Verzweiflung und Hoffnung thematisiert, das Doppelgänger-Motiv des Owen-Gedichtes führt zu einer unerwarteten Wende der Geschichte. Der Tiroler Komponist und Musiker Norbert Zehm wurde 1962 in Innsbruck geboren. Er studierte am Tiroler Landeskonservatorium bei Hans Kofler, Boguslav Noev und Günter Andergassen, dann post graduate an der Guildhall School of Music and Drama in London. Schon mit 24 Jahren war Norbert Zehm Träger des Preises der Stadt Innsbruck für künstlerisches Schaffen, vier Jahre später wurde ihm das Österreichische Staatsstipendium für Komposition verliehen. Zehm war Professor für Komposition und Harmonielehre am Brucknerkonservatorium in Linz. Dann folgte ein längerer Aufenthalt in England. Seit einigen Jahren lebt Norbert Zehm als Pianist, Komponist und Kunstmaler wieder in Tirol und leitet seine eigene Musikschule.


16 Wertungen:      Bewerten

00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr)


0 Wertungen:      Bewerten

01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


43 Wertungen:      Bewerten

01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


7 Wertungen:      Bewerten