Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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06.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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06.05 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich

06:30 Uhr Nachrichten


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06.55 Uhr

 

 

Zwischenruf


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07.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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07.05 Uhr

 

 

Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen

Unter anderem mit dem Beitrag: "Das Jahrtausendgenie und seine Philosophie" - Leonardo Da Vinci Der Entdecker, Erfinder, Künstler und Naturwissenschafter Leonardo Da Vinci (1452-1519) stand der institutionalisierten Religion zeitlebens kritisch gegenüber, seine bedingungslose Neugier brachte ihn in Konflikt mit der kirchlichen Obrigkeit. Dennoch schuf er Werke, die auf eine tiefe Spiritualität schließen lassen. Im hohen Alter soll er sich einer Ordensgemeinschaft angeschlossen und im Angesicht des Todes tiefe Reue und Bekehrung erfahren haben. Oft wurde er von der Kirche verdächtigt, Magie zu betreiben. Dabei ging es ihm eher um die Erforschung der Naturgesetze. Was war die Philosophie des Meisters aus Vinci, woran glaubte er? Was steckt hinter dem berühmt-berüchtigten Da Vinci-Code? Ein Lebenskunst-Beitrag auf den Spuren des Jahrtausendgenies Leonardo Da Vinci anlässlich seines 500. Todestages. - Gestaltung: Kerstin Tretina


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.10 Uhr

 

 

Ö1 heute


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08.15 Uhr

 

 

Du holde Kunst

Dichten und Nachdichten II: Paul Celan übersetzt Ossip Mandelstam. Es liest Philipp Hauß. Gestaltung: Gudrun Hamböck. Paul Celan machte Ossip Mandelstam durch seine Übertragungen erstmals im deutschen Sprachraum bekannt, wenn auch das Verdienst der Übersetzung des Gesamtwerks dem Schweizer Ralph Dutli zukommt. Seelenverwandtschaft ist nicht zu leugnen, wenn Celan etwa vom "schmerzlich-stummen Vibrato" zwischen den Wörtern Mandelstams spricht. Celan bezog sich auch beim Entwurf seiner eigenen Poetik auf Mandelstam. In seiner ersten Gedichtsammlung "Der Stein" (1913) löst sich Mandelstam vom russischen Symbolismus, ist aber noch nicht ganz im Akmeismus und dessen "Geist des Bauens" angekommen. Seine Gedichte kreisen um Leere und Vergänglichkeit, sind in ihrer Gegenständlichkeit und in ihrem phänomenalen Charakter aber schon weit entfernt von der sinnbildlich nachgestalteten Wirklichkeit des Symbolismus. Mehrfach taucht in den Gedichten des "Steins" Ovid auf - als würden sie Mandelstams eigene Verbannung vorwegnehmen. Bereits 1922 trägt Mandelstams zweiter Gedichtband den ovidischen Titel "Tristia". Im Dezember 1938 endet das durch die stalinistischen "Säuberungen" ruhelose Leben des Dichters in einem Übergangslager in der Nähe Wladiwostoks. Seine Frau Nadeschda Mandelstam und Freunde bewahrten viele seiner Gedichte auf, indem sie sie auswendig lernten. Ihre Veröffentlichung wurde erst in den 1960er Jahren möglich. Zu hören sind Gedichte u.a. aus den Zyklen "Der Stein" (1913) und "Tristia" (1922) sowie aus dem Nachlass, aus einer Zeitspanne von 1909 bis 1931.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Gedanken

Nuno Maulide, der ausgebildete Konzertpianist und im Jänner zu Österreichs Wissenschafter des Jahres ernannte Professor für organische Synthese an der Universität Wien, macht sich Gedanken über die Natur und die Kunst der Chemie. Gestaltung: Peter Blau Fast wäre aus dem in Lissabon geborenen Nuno Maulide kein Wissenschafter sondern ein Konzertpianist geworden. Parallel absolvierte der mehrfach Begabte nämlich sein Klavier- und sein Chemiestudium - und entschied sich anschließend dazu, die Musik zum Hobby zu machen. Seiner Promotion an der Katholieke Universiteit Leuven (2007) folgten Aufenthalte an der Stanford University, am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr, die Habilitation auf dem Gebiet der Organischen Chemie an der Ruhr-Universität Bochum (2013) und die anschließende Berufung als ordentlicher Professor an die Universität Wien. Hier beschäftigt er sich zusammen mit seiner Forschungsgruppe mit der stereoselektiven Synthese organischer Verbindungen und der Totalsynthese biologisch aktiver Moleküle. Dem eloquenten Wissenschafter und Wissenschaftskommunikator, dem viel am Ruf der Chemie und an der Förderung der Wissenschaft im Allgemeinen liegt, wurde zu Beginn des Jahres vom Klub der Bildungs- und Wissenschaftsjournalisten die Auszeichnung "Wissenschafter des Jahres" verliehen. Aviso: Nuno Maulide wird am 15. Juni live zu Gast bei Renate Burtscher im Klassik-Treffpunkt sein.


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10.00 Uhr

 

 

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10.05 Uhr

 

 

Ambiente - von der Kunst des Reisens

Ambiente Spezial: La Côte Fleurie und La Côte d'Albâtre - Eine Ö1 Gartenreise zu Gärten und Schlössern der Normandie, akustisch dokumentiert von Ursula Burkert. Dem milden Golfstrom entlang der 600 km langen Küste ist es zu verdanken, dass die Normandie über eine unglaubliche Vielfalt an Gärten mit wunderbarer Vegetation verfügt. Man nennt sie auch die Blumenküste Frankreichs. Noch sind die Gärten im Norden Frankreichs ein Geheimtipp, eher Engländern bekannt als Reisenden aus dem deutschsprachigen Raum. La Côte Fleurie und La Côte d'Albâtre verfügen über weite Strände und Felsklippen, das Hinterland ist von einer schachbrettartigen, hügeligen Landschaft mit Hecken, Wäldern, Apfelbäumen, Wiesen und Feldern geprägt. Fruchtbarer Boden, ein mildes Klima mit ausreichend Feuchtigkeit und Sonnenlicht lassen Pflanzen aus fast allen Regionen der Welt üppig gedeihen. Dazu kommt noch ein reiches kulturelles Erbe. "Die herabgestürzten Felsen sehen wie die Ruinen einer großen Stadt aus, die früher einmal über dem Meer stand". So beschreibt der französische Dichter Guy de Maupassant die Kreideklippen von Étretat. Er kam - je nachdem, welcher Berichterstattung man Glauben schenken möchte - entweder im Haus seiner Großmutter in Fécamp oder im hochherrschaftlichen Château de Miromesnil auf die Welt. Das Schloss umgibt ein weitläufiger Park mit Buchenhain und einem Potager (Küchengarten), in dem es keine Trennung zwischen Nutz- und Zierpflanzen gibt. Nicht vergessen sollte man die Impressionisten, die sich von der vielfältigen Landschaft inspirieren ließen und die Normandie als eine Art Freiluftatelier ansahen. Von Claude Monet weiß man, dass ihm sein Garten in Giverny nicht nur zur Erholung diente, sondern ihn zu zahlreichen Bildern - wie etwa zum Seerosenteich - inspirierte. Außerdem vereinigte er alle Talente der Gartenbaukunst in sich. Er verstand es zu bauen, zu pflanzen und mit Licht zu spielen, er liebte Blumen und Farben und kombinierte diese mit großem Vergnügen. Die normannische Kombination aus ungezähmter Natur, literarischen Landschaften, Gartenkunst und kulinarischen Sensationen ist so bestechend, dass man gern das wankelmütige Wetter in Kauf nimmt.


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11.00 Uhr

 

 

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11.03 Uhr

 

 

Matinee live

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Christian Thielemann. Christian Mason: Eternity in an hour * Anton Bruckner: Symphonie Nr. 2 c-Moll, WAB 102 (2. Fassung 1877, hg. William Carrigan) (Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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11.50 Uhr

 

 

(in der Pause) Intermezzo - Künstlerinnen und Künstler im Gespräch


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12.10 Uhr

 

 

Matinee live

Wiener Philharmoniker, Dirigent: Christian Thielemann (Übertragung aus dem Großen Musikvereinssaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound)


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12.56 Uhr

 

 

Ö1 heute


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13.00 Uhr

 

 

Ö1 Sonntagsjournal


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13.10 Uhr

 

 

gehört.gewusst. Das Ö1 Quiz

Drei Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Österreich lösen mit Bernhard Fellinger raffinierte Rätsel aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dabei kann allwöchentlich ein Gutschein für den ORF-Shop im Wert von 150 Euro erspielt werden. Zur Auswahl stehen erlesene Hörbücher, Klassiker aus der Kabarett-Edition, Aufnahmen des Radiosymphonieorchesters, Raritäten aus der Edition "Alte Musik" u.v.m. Außerdem erhält jede Kandidatin, jeder Kandidat, die Ö1 Club-Mitgliedschaft, ein Jahresabo des Klassik-Streaming-Portals fidelio und eine Grafik aus der Ö1 Talentebörse. Die Besten der Besten spielen am 23. Juni in einer öffentlichen Superchampions-Runde im Casino Bregenz um eine Ö1 Garten- und Naturreise für zwei Personen in die Normandie. Wenn Sie selber mitspielen wollen, melden Sie sich an unter: oe1.orf.at/quiz/anmeldung


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14.00 Uhr

 

 

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14.05 Uhr

 

 

Menschenbilder

"Trotzig bleiben" - die Psychologin, Politikerin und Autorin Irmtraut Karlsson. Irmtraut Karlsson wird am 4. Mai 75 - davor hat sie in vielen Bereichen bleibende Spuren hinterlassen: Die Psychologin und Soziologin war eine der wesentlichen Personen für die Frauenbewegung in Österreich. Auf ihre Aktivitäten ging die Gründung des ersten Frauenhauses zurück. Sie ging nach ihren Tätigkeiten u.a. am Institut für höhere Studien und bei der Stadt Wien als Generalsekretärin der Sozialistischen Fraueninternationale nach London. Mit ihrer Untersuchung "Verwaltete Kinder - Eine soziologische Analyse von Kinder- und Jugendlichenheimen im Bereich der Stadt Wien" lieferte sie schon 1976 das Material, das eigentlich Anlass hätte sein müssen, ihre Recherchen weiterzuführen und die erst Jahrzehnte später aufgedeckten Skandale in den unterschiedlichen kirchlichen und staatlichen Einrichtungen der Kinder- und Jugendfürsorge früher öffentlich zu machen. Nach ihrer Zeit in London ging sie als SPÖ-Bundes- und Nationalrätin in die österreichische Politik und setzte sich unter anderem für ein Verbot von Antipersonenminen und gegen Lauschangriff und Rasterfahndung ein. Außerdem versucht sie gemeinsam mit der Aktion "Steine Erinnerung in der Josefstadt" an die Opfer des Nationalsozialismus in ihrer frühen Heimat zu erinnern. Seit mehr als 15 Jahren schreibt Irmtraut Karlsson nun auch Kriminalromane - und ihr Lebensziel formuliert sie derzeit so: "to be a salty old woman" - sie will trotzig und unbequem bleiben. Eine Sendung von Petra Herczeg-Rosenberg


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14.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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15.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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15.05 Uhr

 

 

Apropos Oper

Das Wiener Staatsopernmagazin. Ausschnitte aus aktuellen Aufführungen der Wiener Staatsoper. Gestaltung: Michael Blees


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16.00 Uhr

 

 

Ex libris

Bücher, Menschen, Themen Moderation: Nicole Dietrich. Von der Hölle Gerhard Roth: Die Hölle ist leer. Die Teufel sind alle hier, Roman, S. Fischer Verlag Damir Ovcina: Zwei Jahre Nacht, Roman, Rowohlt Berlin (Übersetzung: Mascha Dabic) John Lanchester: Die Mauer, Roman, Klett Cotta Verlag (Übersetzung: Dorothee Merkel) Nell Zink: Virginia, Roman, Rowohlt Verlag (Übersetzung: Michael Kellner) Walter Grond: Sommer ohne Abschied, Roman, Haymon Verlag Richard Swartz: Austern in Prag. Leben nach dem Frühling, Zsolnay Verlag Gespräch mit dem Autor


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16.55 Uhr

 

 

Ö1 heute


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.10 Uhr

 

 

Spielräume Spezial

Alles nicht Walzer. Gestaltung: Michael Neuhauser Als gelernter Österreicher ist man ja geneigt, bei einem Dreiertakt schnell einmal an Walzer zu denken. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, aus drei Taktschlägen ganz unterschiedliche Rhythmen zu entwickeln, und auch in Mitteleuropa hat man zum Beispiel mit Landler und Mazurka davon Gebrauch gemacht. In Afrika und Lateinamerika ist die Vielfalt ungewalzter Dreierrhythmen allerdings noch um vieles reicher. Manchmal ist dabei jedoch gar nicht so klar, inwieweit auch von den Musizierenden selbst ein Dreier-Schritt mitgedacht wird, oder ob da nicht auch ganz anders gezählt werden kann und gezählt wird. Ein kleiner Streifzug durch die Welt der flotten Dreier.


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17.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.15 Uhr

 

 

Moment am Sonntag

Ein schweres Leben Über(s)gewicht. Wie man lebt, wenn man vom Schlanksein weit entfernt ist. In einer Gesellschaft, die Fitness und Erfolg zu ihren Idealen erkoren hat, haben dicke Menschen einen schweren Stand. Sie werden für faul, ungesund und inkonsequent gehalten. Dass "einfach abnehmen" mitunter gar nicht so einfach ist, wird oft vergessen. Studien zeigen, dass übergewichtige Menschen wegen ihres Gewichts stigmatisiert und diskriminiert werden. Bewerben sie sich für eine Arbeitsstelle, werden sie häufiger abgelehnt, sie finden schwerer Freunde und einen Partner. Demgegenüber rebellieren sogenannte "Body Positivity Activists" gegen das vorherrschende Schönheitsideal. Jeder Mensch soll seinen Körper lieben, verbreiten sie vor allem in sozialen Netzwerken, egal welche Form und welches Gewicht er hat. Was Dicksein mit sich bringt abseits einer großen Kleidergröße. Gestaltung: Johanna Steiner und Jan Prazak


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18.55 Uhr

 

 

Magazin des Glücks

Von und mit Franz Schuh


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Gerhard Polt - Im Abgang nachtragend. Ein Porträt anlässlich der Verleihung des Salzburger Ehrenstiers. Gestaltung: Silvia Lahner "Ich hab am 7. Mai 1942 in München das Licht der Welt erblickt und was ich da gesehen habe, hat mir gleich gar nicht gefallen" erzählt Gerhard Polt, der die Kriegsjahre mit seiner Mutter in Altötting verbrachte. Heute wohnt und arbeitet er in München und Schliersee. "Ausrasten darf ich mich zwischen Rom und Neapel am Meer". Beim 38. Kabarettforum Salzburger Stier, das am 10. und 11.Mai 2019 in Meran stattfindet, wird Gerhard Polt mit dem Ehrenstier ausgezeichnet, der Ehrentrophäe des internationalen Radiokabarettpreises. Seit über vierzig Jahren brilliert Polt als Kabarettist und Satiriker, als Filmregisseur und Hörspielmacher, als Geschichtenerzähler und Philosoph. Um "herumzuschildkröteln", ein Begriff, der nur einem Polt einfallen kann. "Wenn du vor einer Schildkröte stehst, und es sagt dir einer, die ist jetzt 260 Jahre alt, dann hast du schon einen Respekt. Du kannst allerdings auch sagen: 260 Jahre lang bloß Salat fressen, das ist die andere Seite der Medaille".


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19.30 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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19.33 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiosession

Duogespräche zwischen Saxofon und Perkussion. Gestaltung: Helmut Jasbar Lisa Hofmaninger und Judith Schwarz spielen seit mehreren Jahren in verschiedenen Besetzungen zusammen und kommen nun im Duo zum Kern der gemeinsamen Sache: zum direkten Dialog von Sopransaxofon und Bassklarinette einerseits mit Schlagzeug und Perkussion andererseits. Klangliche Kontemplation wechselt mit freier Improvisation und kompositorischen Strukturelementen. Wobei das kreative Vordringen der beiden jungen Musikerinnen in den Hoheitsbereich der jeweils anderen besonders beflügelnd und inspirierend anmutet: So wird Rhythmus melodisch und werden Bläser-Linien perkussiv.


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20.15 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Tonspuren

Der aus Kleinem Großes macht. Der Lyriker Jan Wagner. Feature von Grace Yoon Jan Wagner ist ein Lyriker , der in den letzten Jahren mit Preisen geradezu überschüttet wurde. Für seine "Regentonnenvariationen" wurde er als erster Lyriker mit dem Preis der Leipziger Buchmesse bedacht, 2017 erhielt der Formkünstler, der häufig auf tradierte Versformen zurückgreift, den Georg-Büchner-Preis. Mit scheinbar leichter Hand gelingt es dem 1971 in Hamburg geborenen Dichter, dem Vertrauten und Alltäglichen übersehene Perspektiven abzugewinnen. "Gedichte lehren uns, die Dinge anders wahrzunehmen", meint Wagner, der die Dichtkunst aus der Zone des Abgehobenen auf die Erde zurück holen möchte: "Ich glaube dass jeder der Gedichte schreibt die Erfahrung macht, dass in all dem was direkt um uns herum geschieht an Kleinem, in jedem Kaugummi-Fleck, in jedem Staubkorn, Bleistift oder jeder Kaffeetasse, das Große enthalten ist".


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21.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Milestones

Jazz trifft Pop trifft Klassik: "Blood, Sweat and Tears". Gestaltung: Klaus Wienerroither Das zweite Album der US-amerikanischen Combo "Blood, Sweat and Tears" aus dem Jahr 1968 bescherte der Gruppe einen Grammy für das Album des Jahres, wobei hier immerhin "Abbey Road" von den Beatles aus dem Feld geschlagen wurde. Unvergessene Gassenhauer wie "Spinning Wheel", geschrieben und gesungen vom gebürtigen Kanadier David Clayton-Thomas, erklingen noch heute weltweit in so manchem (Lokal-)Radioprogramm. Bei allem Pop- und Massenappeal der Produktion soll aber nicht vergessen werden, dass "Blood, Sweat and Tears" sich zum größten Teil aus hervorragenden Jazzmusikern rekrutierte, die ihr instrumentales Können auf diesem Millionenseller auch eindrucksvoll demonstrierten. Selten hat eine kommerziell erfolgreiche Kombination von Jazz-, Rock- und auch Klassikeinflüssen den Test der Zeit so bravourös bestanden.


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21.40 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Neue Texte

"Nora. Ein Tanz". Von Friederike Schwab. Redaktion: Ilse Amenitsch. "Nora. Ein Tanz". Von Friederike Schwab. Redaktion: Ilse Amenitsch. Drei Frauen. Drei Generationen: Eine Kostümbildnerin, eine Tänzerin und eine Studentin, deren Lebens(ver)läufe ineinander verwoben sind. Wie die Fäden des opulenten Mantels, den Sophie für das Tanzstück "Nora" schneidert und dabei in Rückblenden eine Emanzipationsgeschichte aus dem Mantel des Schweigens schält. "Schlag der Wirklichkeit die Zähne aus" schreibt sie und lässt Missbrauch, Verzweiflung, Liebe und Leid auf Trotz, Kampf um Anerkennung und Eigensinn treffen, basierend auf Henrik Ibsens Drama "Nora", das die Autorin in einen literarischen Lebenstanz verwandelt. Friederike Schwab, geboren 1941 in Graz, studierte Malerei an der Kunstgewerbeschule am Ortweinplatz, ist Autorin, Malerin, Grafikerin und lebt als freischaffende Künstlerin in Graz. Zahlreiche Bücher, Veröffentlichungen in Anthologien, Hörspiele, Erzählungen, Lyrik. Literatur und Malerei leben bei Friederike Schwab in friedlicher Koexistenz. Ausstellungen u.a. in Österreich, Irland und Istrien.


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22.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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22.05 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Überblick


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22.08 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Zeit-Ton extended

Richard Dünser präsentiert Musik, die ihn geprägt hat. Gestaltung: Rainer Elstner Francis Burt und Hans Werner Henze sind die Lehrer-Persönlichkeiten, von denen der 1959 in Bregenz geborene Komponist Richard Dünser geleitet worden ist. Heute gibt er selbst in Graz sein Wissen an Studierende weiter. Internationale Beachtung erlangte Richard Dünser durch seine Version des Opernfragments "Der Graf von Gleichen" nach Franz Schubert, die 1997 im Rahmen des Festivals styriarte konzertant uraufgeführt und zu Ostern 2003 im Festspielhaus Bregenz in einer Neufassung erstaufgeführt wurde. Am selben Ort erfuhr auch sein Orchesterwerk "The Waste Land" seine Uraufführung im Rahmen der Bregenzer Festspiele 2003. Außermusikalische, oft literarische Bezüge spielen in seinem Werk eine große Rolle und schaffen ein "Geflecht von Beziehungen", so Dünser. Bei den Bregenzer Festspielen 2006 wurde seine erste Oper "Radek" uraufgeführt, ein postmodernes Geschichts-Panoptikum. Der Komponist ist als ordentlicher Professor für Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz tätig und leitet seit 2004 dort auch eine Kompositionsklasse. Am 1. Mai feiert Richard Dünser seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass präsentiert er Musik, die ihn geprägt hat.


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22.55 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: ZOOM->In


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23.00 Uhr

 

 

Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst - Kunstradio

"Oh Wildnis, oh Schutz vor ihr" von Elfriede Jelinek "Oh Wildnis, oh Schutz vor ihr" ist eine "fulminante Attacke gegen die mystische Verklärung der Natur. Eine satirische Mobilmachung gegen die neue Einheitsfront von Waldschützern und Waldbesitzern". Otto Brusatti hat Texte aus Jelineks 1985 erschienen Roman zu einem Hörstück mit Musik vor allem von Franz Schubert gestaltet. "Es ist dieses Stück - als Klangerlebnis - aber vor allem als hohe Hörkunst intendiert. Es geht um das grassierende Natur-Dodeltum überfrachtet mit der totalen Gewinn- und Lust-Sucht daraus. Eine alte Frau (mit Pseudo-Landkunst, NS-Nostalgie und Bösartigkeiten), eine junge Managerin (scheiternd am Kapitalismus, an ihrer Gier), ein Arbeiter vom Land (mit all den Wünschen und schlimmen Macho-Süchten derer vom Land und aus dem Waldleben)... Die permanente Musik Franz Schuberts im Gewand der Gruppe Mischwerk verstört in ihrer Herrlichkeit so noch mehr als im Original" (Otto Brusatti). Mit: Elisabeth Orth, Sylvie Rohrer und Karl Markovics, Ton: Manuel Radinger und Fritz Trondl, Musik: Mischwerk, Regie: Otto Brusatti (ORF 2019)


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Du holde Kunst

(Wiederholung von 8:15 Uhr)


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Beate Linke-Fischer Musikauswahl: Beate Linke-Fischer dazw. 3:00 Uhr Nachrichten


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